Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Pédagogie - Pédagogie curative, Pédagogie spécialisée

Aggressives Verhalten bei Kindern. Theoriemodelle, Ursachen sowie Interventionsmöglichkeiten

Titre: Aggressives Verhalten bei Kindern. Theoriemodelle, Ursachen sowie Interventionsmöglichkeiten

Élaboration , 2018 , 7 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Finya Brock (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie curative, Pédagogie spécialisée
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Können Kinder lernen, sich nicht aggressiv zu verhalten oder sind Aggressionen angeborene Persönlichkeitsmerkmale, welche unveränderbar sind? Zur Beantwortung dieser Frage werde ich darstellen, was unter einer Aggression zu verstehen und wie diese von anderen Begriffen abzugrenzen ist, welche möglichen Formen, Theorieansätze und Ursachen es gibt, wie aggressives Verhalten in den Kontexten Gesellschaft und Kultur einzuordnen ist und welche Möglichkeiten einer Intervention in der Literatur beschrieben werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Aggressives Verhalten bei Kindern

2.1. Begriffsklärung

2.2. Formen

2.3. Theoriemodelle und Ursachen

2.4. Gesellschaftlicher, institutioneller und kultureller Kontext

2.5. Interventionsmöglichkeiten

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Frage, ob aggressives Verhalten bei Kindern ein angeborenes, unveränderbares Persönlichkeitsmerkmal darstellt oder durch Lernprozesse und Umwelteinflüsse modifizierbar ist. Dabei wird analysiert, wie Aggressionen definiert, theoretisch erklärt und in einem systemischen Kontext durch gezielte Interventionen beeinflusst werden können.

  • Definition und Abgrenzung von Aggression und Aggressivität
  • Theoretische Ansätze: Psychoanalyse, Frustrations-Aggressions-Theorie und Lerntheorien
  • Rolle von Sozialisation, Familie und neurophysiologischen Faktoren
  • Ansätze zur Verhaltensänderung durch positive und negative Verstärkung
  • Bedeutung systemischer Interventionen im familiären Umfeld

Auszug aus dem Buch

2.1. Begriffsklärung

Es gibt zahlreiche Definitionen von Aggression. Freud beschreibt Aggression beispielsweise als „jede Aktivität, die nicht auf den Eros (den Lebenstrieb) zurückgeführt werden kann“ (zitiert nach Selg, Mees & Berg, 1988, S. 12). Dollard, Doob, Miller, Mowrer & Sears (1972) bezeichnen Aggression als „[J]ede Verhaltenssequenz, deren Zielreaktion die Verletzung der Person ist, auf die sie gerichtet ist“. Eine weitere, ähnliche Definition von Aggression formulierten Selg, Mees und Berg (1988, S. 16): „Als Aggression soll solches Verhalten bezeichnet werden, bei dem schädigende Reize gegen einen Organismus […] ausgeteilt werden. Dieses Verhalten muß als gerichtet interpretiert werden“.

Demnach sei Aggression ein beabsichtigtes Verhalten, welches bei einer anderen Person (oder einem Tier etc.) einen Schaden hervorrufen soll. Ferner unterscheiden Selg, Mees & Berg (1988, S. 20) zwischen der Aggression und Aggressivität, welche „eine erschlossene, relativ überdauernde Bereitschaft [eines Menschen] zu aggressivem Verhalten“ bezeichne und somit von der Aggression abzugrenzen sei.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die zentrale Forschungsfrage nach der Modifizierbarkeit von Aggression bei Kindern und gibt einen Überblick über die behandelten Theorieansätze und Interventionsmöglichkeiten.

2. Aggressives Verhalten bei Kindern: Dieses Hauptkapitel analysiert Definitionen, verschiedene Erscheinungsformen und theoretische Erklärungsmodelle für aggressives Verhalten unter Einbeziehung soziokultureller und neurobiologischer Einflussfaktoren.

3. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Aggression zwar durch Umlernen beeinflussbar ist, eine erfolgreiche Intervention jedoch das gesamte soziale System des Kindes einbeziehen muss.

Schlüsselwörter

Aggressives Verhalten, Kinder, Sozial-kognitive Theorie, Lerntheorien, Modelllernen, Aggressivität, Verstärkungsmechanismen, Emotionsregulation, Systemische Intervention, Testosteron, Psychobiologische Grundlagen, Erziehungsverhalten, Verhaltensänderung, Persönlichkeitszüge, Wut.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Entstehung und Veränderbarkeit von aggressivem Verhalten bei Kindern und setzt sich kritisch mit der Frage auseinander, ob Aggression angeboren ist oder erlernt wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder umfassen psychologische Aggressionstheorien, den Einfluss von Familie und Gesellschaft, neurophysiologische Korrelate sowie pädagogische Interventionsmethoden.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu klären, ob Kinder lernen können, ihr aggressives Verhalten zu regulieren, und wie Eltern sowie Bezugspersonen diesen Prozess durch gezielte Erziehung unterstützen können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Autorin nutzt eine theoretische Aufarbeitung bestehender psychologischer Fachliteratur, darunter Klassiker wie Banduras Sozial-kognitive Theorie sowie aktuelle Studien zu biologischen und sozialen Einflussfaktoren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst Aggressionsformen definiert, gefolgt von einer detaillierten Analyse der lerntheoretischen Hintergründe und einer Diskussion über den Einfluss des sozialen Umfelds und biologischer Faktoren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Sozial-kognitive Theorie, Aggressionsformen, Verstärkungsmechanismen, Systemische Intervention und Emotionsregulation geprägt.

Welche Rolle spielt das soziale System bei der Behandlung von Aggression?

Das soziale System, insbesondere die Familie, ist laut der Arbeit entscheidend, da Verhaltensmuster innerhalb von Beziehungen erlernt werden und eine erfolgreiche Intervention nur systemisch greifen kann.

Inwiefern beeinflussen neurophysiologische Faktoren das Verhalten?

Die Arbeit beleuchtet Studien, die einen Zusammenhang zwischen Hormonen wie Testosteron und externalisierendem, aggressivem Verhalten bei Jungen aufzeigen, betont jedoch die notwendige Wechselwirkung mit emotionalen Erfahrungen.

Fin de l'extrait de 7 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Aggressives Verhalten bei Kindern. Theoriemodelle, Ursachen sowie Interventionsmöglichkeiten
Université
University of Flensburg
Note
1,7
Auteur
Finya Brock (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
7
N° de catalogue
V1039903
ISBN (ebook)
9783346456700
Langue
allemand
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Finya Brock (Auteur), 2018, Aggressives Verhalten bei Kindern. Theoriemodelle, Ursachen sowie Interventionsmöglichkeiten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1039903
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  7  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint