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Zombies und Vampire als mediale Projektionsflächen. Die wandelbaren Toten

Titel: Zombies und Vampire als mediale Projektionsflächen. Die wandelbaren Toten

Hausarbeit , 2015 , 11 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit hat zum Ziel, die Funktion von Zombies und Vampiren als mediale Projektionsflächen in ihrer Vielfältigkeit abzubilden. Dazu werden verschiedene Beispiele der Zombie- und Vampirdarstellung in verschiedenen Medienformen untersucht. Die Forschungsfrage, welche beantwortet werden soll, lautet: Inwiefern funktionieren Zombies und Vampire in verschiedenen, modernen Medien als Projektionsflächen und warum scheinen sich besonders Zombies und Vampire hierfür zu eignen?

Es ist eine gute Zeit, um tot zu sein. Egal ob Leinwand, Touchscreen-Display, oder Buch, egal ob in Filmen und Serien, in einem Spiel, oder in der Literatur: Horrorfiguren, allen voran Vampire und Zombies, sind heute beliebt, wie nie zuvor. Neben ihrer medialen Allgegenwärtigkeit generieren sie auch gute Gewinne für die, die sie in ihren Werken immer wieder von neuem auferstehen lassen. Wie kam es, dass gerade diese beiden Vertreter des großen Kabinetts der Horrorfiguren, heute diesen Status besitzen?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Beispieluntersuchungen

2.1 I Walked with a Zombie (Film, 1943)

2.2 Buffy the Vampire Slayer (Fernsehserie, ab 1997)

2.3 Twilight (Film, 2008)

2.4 The Walking Dead (Computerspiel, 2012)

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Funktion von Zombies und Vampiren als mediale Projektionsflächen in verschiedenen modernen Medienformen, wobei insbesondere analysiert wird, warum sich gerade diese beiden Horrorfiguren für die Verhandlung gesellschaftlicher Diskurse eignen.

  • Mediale Repräsentation von Zombies und Vampiren
  • Verknüpfung von Horrorfiguren mit gesellschaftlichen Themen
  • Analyse von Geschlechterrollen und Sexualität in der Genreliteratur/-medien
  • Postkoloniale Aspekte und die Funktion von "dem Anderen"
  • Vergleichende Untersuchung verschiedener Medien (Film, Serie, Computerspiel)

Auszug aus dem Buch

2.1 I Walked with a Zombie (Film, 1943)

Dieses B-Movie der RKO Radio Pictures, entspringt, genau wie die Filme Leopard Man und Cat People der kurzen gemeinsamen Schaffenszeit von Val Lewton und Jaques Touneur. Produzent und Regisseur arbeiteten dabei nicht einmal ein Jahr lang zusammen. Der Film spielt auf einer paradiesischen Insel, die hinter ihrer vordergründigen Schönheit und Lebendigkeit den Tod verbarg. „Die fliegenden Fische sprängen nur aus Todesangst, und das Glitzern auf dem Wasser sei Resultat tausender toter Lebewesen, der Glanz der Fäulnis[…]“, erfährt die junge, kanadische Krankenschwester Betsy direkt vor ihrer Ankunft auf dem Eiland. Im Gegensatz zum sauberen Canada erwartet sie eine heiße, feuchte, dicht überwucherte Insel mit einer Atmosphäre der Enge und des Verfalls. Dort soll sie sich um Jessica Holland kümmern die, laut Aussage ihres Arztes an Tropenfieber erkrankt gewesen sei, wodurch sie Schäden an Wirbelsäule und Gehirn erlitten hat. Sie sei willenlos, stumm und nur noch in der Lage, einfachste Anweisungen auszuführen. Die eingeborene Hausangestellte Alma bezeichnet sie als Zombie und eröffnet Betsy den Blick in die Welt der Voodoo-Rituale, die auf der Insel praktiziert werden. Deren Leitung, wie auch die Schuld für das Schicksal von Jessica Holland findet sich zuletzt bei deren Schwiegermutter, Mrs. Rand, welche die Voodoo-Riten als Werkzeug zur Steuerung der Eingeborenen benutzt hatte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die aktuelle Popularität von Horrorfiguren wie Vampiren und Zombies ein und definiert das Ziel der Arbeit, deren Funktion als mediale Projektionsfläche für gesellschaftliche Themen zu untersuchen.

2. Beispieluntersuchungen: In diesem Hauptteil werden spezifische Werke aus den Bereichen Film, Serie und Computerspiel analysiert, um die unterschiedlichen Darstellungsformen und symbolischen Bedeutungen von Zombies und Vampiren chronologisch aufzuarbeiten.

2.1 I Walked with a Zombie (Film, 1943): Dieser Abschnitt analysiert den frühen Zombiefilm als Metapher für postkoloniale Machtverhältnisse, Exotismus und traditionelle Geschlechterrollen.

2.2 Buffy the Vampire Slayer (Fernsehserie, ab 1997): Hier wird untersucht, wie die Serie Vampire als komplexe Identitätsmetaphern nutzt, um Themen wie Sexualität und das Begehren des Anderen zu verhandeln.

2.3 Twilight (Film, 2008): Dieses Kapitel beleuchtet die kontroverse Darstellung von Vampiren als männliche Autoritätsfiguren und untersucht deren Einfluss auf die Konstruktion von Frauenbildern und romantischen Verhaltensmustern.

2.4 The Walking Dead (Computerspiel, 2012): Der Fokus liegt hier auf der interaktiven Auseinandersetzung mit dem Zombie-Szenario, bei dem das Spiel moralische Entscheidungen in den Vordergrund stellt und den Zombie zur Kulisse für zwischenmenschliches Drama degradiert.

3. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Zombies und Vampire primär als Stellvertreter gesellschaftlicher Diskurse fungieren, wobei Vampire eher Identitäts- und Sexualitätsfragen adressieren, während Zombies oft das Fremde und Bedrohliche repräsentieren.

Schlüsselwörter

Zombies, Vampire, Horrorfiguren, Projektionsfläche, Gender, Sexualität, Postkolonialismus, Gesellschaftsmetapher, Medienanalyse, Film, Fernsehserie, Computerspiel, Identität, The Walking Dead, Buffy the Vampire Slayer

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie Zombie- und Vampirfiguren in verschiedenen modernen Medien als Mittel zur Darstellung komplexer gesellschaftlicher Themen eingesetzt werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen die mediale Repräsentation von Horrorfiguren, die Konstruktion von Geschlechterrollen, Sexualität sowie postkoloniale Machtstrukturen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu klären, inwiefern Zombies und Vampire als Projektionsflächen in modernen Medien funktionieren und warum sie sich für diese Rolle besonders gut eignen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine chronologische, vergleichende Analyse verschiedener Medienbeispiele (Film, Serie, Spiel) durchgeführt, um Grundmuster in der Darstellung herauszuarbeiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden vier Fallbeispiele – "I Walked with a Zombie", "Buffy the Vampire Slayer", "Twilight" und das "The Walking Dead"-Computerspiel – detailliert untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Projektionsfläche, Gender, Postkolonialismus, Identität sowie durch die untersuchten Genres Film, Fernsehen und interaktives Spiel definieren.

Wie unterscheiden sich Zombies und Vampire in ihrer Funktion als Projektionsfläche?

Während Vampire oft als menschliche Stellvertreter für komplexe Geschlechter- und Identitätsdiskurse dienen, werden Zombies häufiger als diffuses, fremdes Bedrohungsszenario oder als gesellschaftliche Metapher (etwa für postkoloniale Ängste) genutzt.

Inwiefern beeinflusst das Medium die Darstellung der Charaktere?

Das Medium bestimmt die Tiefe der Charakterdarstellung; so erlauben lineare Formate wie Filme eine stärkere metaphorische Aufladung, während Computerspiele den Fokus auf das Handeln und die ethischen Entscheidungen des Spielers verlagern.

Warum wird im Rahmen der Arbeit das "The Walking Dead"-Spiel analysiert?

Die Analyse des Spiels zeigt, wie sich die Funktion des Zombies in einem interaktiven Medium verändert, in dem er eher zur Kulisse für moralische Dilemmata der lebenden Charaktere wird.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Zombies und Vampire als mediale Projektionsflächen. Die wandelbaren Toten
Hochschule
Leuphana Universität Lüneburg  (Kulturwissenschaften)
Veranstaltung
Medien und Geschichte
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
11
Katalognummer
V1040229
ISBN (eBook)
9783346457189
ISBN (Buch)
9783346457196
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Filmwissenschaften Kulturwissenschaften Projektion Zombies Untote Vampire Horror Horrorfilme Buffy the Vampire Slayer I walked with a Zombie The Walking Dead Twilight
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2015, Zombies und Vampire als mediale Projektionsflächen. Die wandelbaren Toten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1040229
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  11  Seiten
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