Diskriminierung von potentiellen Randzielgruppen in der Produktwerbung? Analyse anhand von Beispielen aus Printmedien


Diplomarbeit, 1991

239 Seiten, Note: 2,0


Inhaltsangabe oder Einleitung

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Diskriminierung von potentiellen Randgruppen in der Produktwerbung. Dies beleuchtet sie anhand ausgewählter Beispiele aus den Printmedien. Nach Gaede sind die Kriterien und Regeln kommunikativer Wirksamkeit Adäquanz, Verständlichkeit, Akzeptanz, Attraktivität, Aufmerksamkeit, Lernwirksamkeit, Eigenständigkeit, Originalität, Kontinuität, Kongruenz, Prägnanz und formale Optimierung.

Was passiert, wenn eine Anzeige zum Beispiel einerseits verständlich geschrieben, aufmerksamkeitsstark, originell, eigenständig, optimal und prägnant gestaltet ist, andererseits aber (von potentiellen Randzielgruppen) nicht akzeptiert wird und die Lernwirksamkeit in dem Eindruck besteht, dass die entsprechende Firma mit der Anzeige gegen die Maßstäbe der geltenden Sozialordnung verstößt? Dann ist eine Werbewirksamkeit, zumindest bei potentiellen Randzielgruppen, in Frage zu stellen.

Man könnte einwenden, dass diese sich aus der Potentialität rekrutierenden Randzielgruppen schließlich auch nicht angesprochen werden sollten. Dass einzig und allein die Ansprache der Kernzielgruppe intendiert war. Eine optimale Kernzielgruppenansprache bedarf zunächst einmal einer optimalen Zielgruppendefinition. Doch Zielgruppendefinitionen werden "aufgrund schneller Marktveränderungen, rascher Konkurrenzreaktionen und Instabilität der zur Verfügung stehenden Daten immer schwieriger". Das bedeutet, dass es nicht nur schwierig ist, eine Kernzielgruppe optimal anzusprechen, sondern dass auch nicht gewiss ist, ob mit der Ansprache nicht auch die eine oder andere Randzielgruppe miterreicht wird. Zumindest ist dieser Punkt bei werblichen Ansprachen nicht ganz auszuschließen.

Details

Titel
Diskriminierung von potentiellen Randzielgruppen in der Produktwerbung? Analyse anhand von Beispielen aus Printmedien
Hochschule
Universität der Künste Berlin
Note
2,0
Autor
Jahr
1991
Seiten
239
Katalognummer
V1040276
ISBN (eBook)
9783346461216
ISBN (Buch)
9783346461223
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die „Hochschule der Künste Berlin“ (HdK) wurde in „Universität der Künste Berlin“ (UdK) umbenannt. Das PDF wurde mit OCR Texterkennung erstellt. Somit ist es möglich, gezielt mit Schlagworten nach Inhalten zu suchen. Auch können Texte per copy & paste erfasst werden (zwingend mit Zitatangabe). Der Analyseraster kann verwendet werden mit Vermerk „Urheberin Gabriela Schneider“. Die Seitenzahlen vom PDF-Scan weichen geringfügig von der Druckversion ab, da in der Druckversion Doppelseiten mit Fotos als eine Seite nummeriert sind.
Schlagworte
Diskriminierungstendenzen in Werbeanzeigen, Kernzielgruppenansprache, Ausgrenzung potenzieller Randzielgruppen, Unternehmungsethik, Geschlechtergerechtigkeit, Sexismus, Was darf Werbung?
Arbeit zitieren
Gabriela Schneider (Autor:in), 1991, Diskriminierung von potentiellen Randzielgruppen in der Produktwerbung? Analyse anhand von Beispielen aus Printmedien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1040276

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