Über die literarischen Züge von Reiner Stachs Kafka-Biographie. Zwischen Wissenschaft und Literatur


Hausarbeit, 2020

44 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Grenzen einer Gattung
2.1 Gattungsdefinition
2.2 Der schmale Grat zwischen Wissenschaft und Literatur
2.2.1 Referentialität als Ausgangspunkt für die Wissenschaftlichkeit einer Biographie
2.2.2 Narrativität als Verknüpfungsstrategie
2.2.3 Fiktionalität und Poetizität als Garanten für einen literarischen Diskurs?

3. Reiner Stachs Kafka-Biographie
3.1 Referentialität
3.2 Narrativität
3.3 Fiktionalität
3.4 Poetizität

4. Diskussion

5. Fazit

6. Ausblick

Literaturverzeichnis

Anhang

1. Einleitung

Im Jahr 2016 erhält der Literaturwissenschaftler und Essayist Rainer Stach einen Literaturpreis, den Joseph-Breitbach-Preis, für sein „herausragendes Werk auf dem Feld der literarischen Biographie“1. Es ist die Rede von Stachs dreibändiger Kafka-Biographie. Die Laudatio auf Stach von Paul Ingendaay gibt Aufschluss darüber, dass sich die Gattung der Biographie durch eben jenes Werk von Stach in einem Umbruch befindet. So werden „die Befugnisse der Biographie“2 gestärkt, ihr Handlungsspielraum also erweitert, gleichzeitig geschieht diese Erweiterung widersprüchlicherweise dadurch, dass das Genre der Biographie hinterfragt wird. Es stellt sich bei der Betrachtung der Formulierung „literarische Biographie“ nun die Frage, inwiefern es sich bei dieser Biographie tatsächlich noch um eine faktuale Gattung der Literatur handelt, die an ihrem Wahrheitsanspruch festhält, oder ob sie durch eben jene „berührenden“ oder auch „überraschenden“3 Momente den Schritt hin zur Fiktionalität bereits überschritten hat? Also anders formuliert: Inwiefern lässt sich Stachs Kafka-Biographie als Literatur begreifen? Um dieser Frage nachzugehen wird zunächst untersucht, was die gattungsspezifischen Merkmale der Biographie in der Theorie auszeichnet und inwiefern diese Begriffe dazu in der Lage sind, die Gattung der Biographie von einer literarischen Gattung zu unterscheiden. Daraufhin widmet sich diese Arbeit der dreiteiligen Kafka­Biographie Stachs in der Reihenfolge, die auch Stach dafür vorgehsehen hat: Zuerst wird Band 1, Die Jahre der Entscheidungen4, aus dem Jahr 2002, exemplarisch anhand der zuvor eingeführten Begriffe analysiert, anschließend folgt Band 2, Die Jahre der Erkenntnis5, aus dem Jahr 2008, und als letztes der dritte Band, Die frühen Jahre6, aus dem Jahr 2014. Daraufhin soll eine Diskussion die Grundlage für eine Beantwortung der Forschungsfrage bilden, anschließend wird ein kleiner Ausblick formuliert.

2. Die Grenzen einer Gattung

2.1 Gattungsdefinition

Was genau unterscheidet die Biographie von Literatur, wie wir sie kennen? Um dieser Frage nachgehen zu können, ist es zunächst notwendig, den Begriff der Literatur im engen Sinn näher zu definieren. Pauschal gesehen kann Literatur alles sein, was verschriftlicht wurde. Betrachtet man jedoch die drei Hauptgattungen der Literatur, das Drama, die Epik und die Lyrik, so lässt sich ein prägnantes Merkmal für die Definition von Literatur im engen Sinne feststellen: die Fiktionalität. Denn sowohl das Drama, die Epik als auch die Lyrik erheben keinerlei Wahrheitsanspruch. Hinzu kommt, dass diese fiktionalen Textsorten meist über ein schlichtes Narrativ hinausgehen und stattdessen ein hohes Maß an Poetizität aufweisen. Doch was genau zeichnet die Gattung der Biographie aus? Im Reallexikon der Deutschen Literaturwissenschaft heißt es, eine Biographie ist eine „Wissenschaftliche Darstellung von Leben und Werk eines Autors“7 und weitergehend, sie ist eine Monographie, die mit wissenschaftlichem Geltungsanspruch den ,inneren ‘ Zusammenhang von Leben und Werk eines Schriftstellers oder Literaturwissenschaftlers im Kontext seiner Zeit zumeist mit narrativen Mitteln herstellt.8

Es bietet sich hier an, die Entstehung der Gattung näher zu beleuchten. Der Beginn der Biographie reicht zurück bis in die Antike, denn schon damals wurden bestimmte berühmte Persönlichkeiten mithilfe von rhetorischen Figuren gewürdigt.9 Die deutschsprachige Biographie, wie wir sie heute kennen, entstand ab dem 16. Jahrhundert aus der gedruckten Leichenpredigt heraus, und bildete ein Leben nach den klassischen Topoi ab - von der Geburt bis zum Zeitpunkt des Todes.10 Diese schematische Darstellung eines Lebens wich Mitte des 18. Jahrhunderts und rückte die Person selbst in den Fokus der Biographie. Es wurde das Bedürfnis erkennbar, den Zusammenhang von Ursache und Wirkung eines Lebens erkennbar zu machen, es etablierten sich sowohl politisierende als auch ästhetisierende Biographieformen.11 Der Krisenpunkt der Gattung wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts erreicht: Die Biographie, die sich als eine wissenschaftliche Gattung begriff, stand vor dem Problem, einen Zusammenhang zwischen Leben und Werk eines Menschen herstellen zu wollen ohne sich dabei an ästhetisierenden Mitteln der Gestaltung bedienen zu können, da dieses Vorgehen den strengen wissenschaftlichen Anspruch minimieren würde. Es entwickelte sich ab dem 20. Jahrhundert somit die Problematik der ,biographischen Aporie‘.12 Es stellt sich also die Frage, ob eine Gattung, die den Anspruch an sich erhebt, die Wahrheit abzubilden und somit eine faktuale Gattung darstellt, den Zusammenhang zwischen Leben und Werk eines Menschen herstellen kann, ohne sich dabei an ästhetischen Mitteln zu bedienen und was diese Mittel, wenn sie für eine Biographie verwendet werden, für Auswirkungen auf die Wissenschaftlichkeit dergleichen haben? Es ist also zunächst erforderlich, besagte ästhetische Mittel zu definieren und in Bezug zu dem zu setzen, was als wissenschaftlich angesehen wird.

2.2 Der schmale Grat zwischen Wissenschaft und Literatur

2.2.1 Referentialität als Ausgangspunkt für die Wissenschaftlichkeit einer Biographie

Wenn eine Textsorte einen hohen Wahrheitsanspruch erhebt, bedeutet das, dass sie ein hohes Maß an Referentialität aufweist. Die Geschichtswissenschaft vertritt dabei die Annahme, dass sich die historische ,Wahrheit‘ nur aus dem ,wahr‘ und ,falsch‘ historischer Dokumente ableiten lässt, wonach die Biographie, die die historische Wahrheit einer Person abbildet, nichts behaupten darf, was nicht mit Sicherheit belegt ist. Bei differierenden Meinungen hinsichtlich eines Ereignisses ist es Biographen zwar möglich, die Plausibilität der Ansichten zu hinterfragen, letztlich ist es jedoch der Autor der Biographie, der darüber entscheidet, was zu Papier gebracht wird.13 Die Tatsache, dass jedoch eine Biographie ausschließlich aus Referenzen bestehen soll, geriet mit der Zeit laut Forschermeinung ins Zweifeln. Einwände, wie von Hans-Jürgen Goetz, postulierten, dass eine Biographie ein Werk der Sprache ist, wonach die Sprache nicht neutrales Darstellungsmittel fungiert, sondern das Werk an sich bestimmt.

Ausgangspunkt dieser Annahme ist die Auffassung, dass Geschichte nur noch durch sprachliche Formen für uns heute greifbar ist, wonach ein biographisches Faktum erst durch die Sprache des Biographen geschaffen werden kann, der ein zufälliges Ereignis der Geschichte interpretiert und somit zum Teil der Geschichte werden lässt. Eine ,Historische Wirklichkeif gibt es laut dieser Forschermeinung also nicht.14 Eine weitere Ansicht, die Forscher vertreten, ist das sogenannte Postulat der Plausibilität15, nach welchem ein historisches Ereignis erst einen Sinn erhält, wenn der Biograph das Ereignis in einen Erzählzusammenhang bringt, was unter anderem auch durch Fiktion möglich ist. Durch die Nutzung fiktionalisierender Strategien wird jedoch die Referentialität einer Biographie nicht vermindert - es ändert sich vielmehr der Status eines historiographischen Werkes. Denn die objektive Betrachtungsweise weicht einer einsichtigen, die versucht, unter dem Ausgangspunkt der Plausibilität, das Objektivitätspostulat abzulösen und den Fokus darauf zu setzen, wie ein Ereignis zum anderen passt, statt zu analysieren was nachweislich wahr und was falsch ist.16 Letztendlich sind Biographien jedoch, unabhängig davon wie präsent die Kategorie der Referentialität ist, dennoch nur Konstruktionen einer Wirklichkeit und nach der Ansicht des radikalen Konstruktivismus ist Geschichte somit zutiefst subjektiv. Somit bewegt sich der Mensch in einer Welt, die von ähnlichen Konzeptualisierungen anderer Menschen geprägt ist, die Biographie stellt dabei nur eine Möglichkeit dar, historische Daten zu deuten, wonach sie sich schlichtweg der historischen Referenz verschreibt.17

2.2.2 Narrativität als Verknüpfungsstrategie

Doch irgendwie müssen die Referenzen einer Biographie miteinander verknüpft werden. Hier kommt die Narrativität ins Spiel. Denn die Biographie sammelt nicht nur Daten eines Menschenlebens und ordnet sie nacheinander an, die Biographie ist eine Erzählung eines Lebens, wonach neben der Referentialität auch das erzählende Moment zu den Hauptmerkmalen der Biographie gehört. Narrativität fungiert dabei als eine grundlegende mentale oder kognitive Eigenschaft, um zu rekonstruieren.18 Es gilt bei dem Begriff der Narrativität in Bezug auf die Biographie zu beachten, dass sie den wissenschaftlichen Anspruch dieser nicht minimiert, ausschlaggebend für den narrativen Gehalt einer Biographie ist die Zuverlässigkeit des biographischen Materials. Denn entscheidend ist nicht, wie ereignisreich ein Leben war, sondern wie viele Fakten die Ereignisse belegen können, wodurch der Biograph sich nicht in Mutmaßungen und Abwägungen verlieren muss, sondern die Fakten narrativ miteinander verknüpfen kann.19

2.2.3 Fiktionalität und Poetizität als Garanten für einen literarischen Diskurs?

Durch dieses narrative Erzählverfahren historischer Ereignisse entsteht ein Wechselspiel von eindeutigem Wirklichkeitsbezug und literarischen Elementen des Erzählens und Verknüpfens, zwischen Faktizität und Fiktionalität.20 Eine klare Differenz zwischen Faktizität und Fiktionalität ist jedoch aufgrund der Tatsache, dass zur Darstellung faktischer Ereignisse auf Erzählformen zurückgegriffen werden muss, die aus literarischen Gattungen stammen, außerhalb der Theorie schwierig umzusetzen. Denn die Struktur der Erzählformen führt zu einer Verknüpfung von Fiktionalität und Historiographie.21 Die Schwierigkeit besteht darin, Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen historiographischem und fiktionalem Erzählen zu erkennen, denn nur so können die Diskurse der Biographie und der Fiktion näher bestimmt werden. Denn dass sich faktuale Ereignisse durch Fiktion repräsentieren lassen, ist nur ein Aspekt. Diese Gemeinsamkeit lenkt ab von der Referenzproblematik, den unterschiedlichen Konventionen der Erzählverfahren, textuellen Fiktionalitätssignalen und narrativen Verknüpfungsstrategien. Es gilt die verschiedenen Typen von Biographien in ein Spannungsfeld von Faktizität und Fiktionalität einzuordnen, durch welches die narrative Konfiguration von Fiktionalisierung unterschieden werden soll. Denn nicht jedes literarische Erzählverfahren signalisiert Fiktionalität.22 Zudem spiegeln historiographische Werke historische Ereignisse auch nicht einfach nur ab, sie bauen gemäß wissenschaftlicher Konventionen Konstrukte der historischen Wahrheit, was jedoch nicht zur Folge hat, dass besagte Konstrukte als Fiktion verstanden werden müssen. Denn narrative Erzählverfahren, die den Ausgangspunkt der Konfiguration des Erzählten in einem Text bilden, gelten nicht gleich als Fiktion. Die Unterschiede der Erzählverfahren gelingen nur unter der Voraussetzung, dass die jeweiligen Konventionen berücksichtigt werden, da die Wissenschaftsspezifik anderen erzähltechnischen Konventionen unterliegt als das literarische Erzählen. Weitergehend gilt es die textuellen Signale eines Textes zu beachten, welche in literarischen Texten an den Bereich der Fiktion grenzen. Sind sprachliche Verfahren weitergehend dazu imstande, Textfunktionen unterzuordnen, ist von einer poetischen Funktion die Rede. In Bezug auf die Biographie ist eben jene Poetizität dann am dominantesten, wenn die Referentialität durch literarische Verfahren am eingeschränktesten ist.23 Eine besonders ausgeprägte poetische Funktion liegt zudem dann vor, wenn das verwendete Motiv nur im geringen Maße mit dem Leben des Biographierten verknüpft ist, wodurch nur die Art und Weise der Darstellung und nicht der Inhalt betont wird.24

3. Reiner Stachs Kafka-Biographie

Doch wie geht Reiner Stach mit den Begrifflichkeiten der Referentialität, Narrativität, Fiktionalität und Poetizität in seiner Kafka-Biographie um? Um diese Frage zu beantworten gilt es die einzelnen Kapitel hinsichtlich der Begriffe zu untersuchen. Dabei wird jedoch, um den Rahmen dieser Arbeit nicht zu sprengen, exemplarisch vorgegangen. Stach beginnt die Biographie mit der ausgeprägtesten Schaffensphase Kafkas im ersten Band, weiter über seine letzten Jahre im zweiten Band und geht dann über zu Kafkas frühen Jahren im dritten Band. Diese Analyse wird sich den Werken ebenfalls in dieser Abfolge annehmen: Aus Die Jahre der Entscheidungen wird die Einführung und das Kapitel Aus dem Leben der Metaphern: Die Verwandlung als zu bearbeitende Kapitel gewählt, um einen Einblick in die Ausgangssituation dieses Werkes zu gewährleisten und das Vorgehen des Autors in Bezug auf die Verknüpfung von Leben und Werk Kafkas anhand eines der bedeutsamsten Werke desgleichen zu beleuchten. Aus Die Jahre der Erkenntnis werden die Kapitel Prolog: Die Ameisen von Prag, ebenfalls das einleitende Kapitel, und Kafka trifft auf seine Leser betrachtet, da die Hinführung zum zweiten Band, sowie die Auswirkung, die Kafka durch seine Werke auf seine Umwelt hatte, für diese Analyse ebenfalls als dienlich betrachtet werden. Abschließend wird auch das einleitende Kapitel des Buches Die frühen Jahre (Nichts los in Prag) für die Analyse gewählt, um nun auch, den klassischen Topoi einer Biographie entsprechend, die Geburt Kafkas durch den Autor wahrnehmen zu können. Zum Schluss wird das Kapitel Die innere Landschaft:

Beschreibung eines Kampfes herangezogen, da durch die Bearbeitung von Kafkas erstem veröffentlichten Text und der vorangegangenen Betrachtung seines wohl berühmtesten Texts eine grobe Abbildung seines literarischen Schaffens ermöglicht wird. Die Kapitel werden in der nachfolgenden Analyse jedoch nicht inhaltlich wiedergegeben - eine kurze Zusammenfassung der Inhalte findet sich deshalb im Anhang wieder.

3.1 Referentialität

Betrachtet man das erste Kapitel des ersten Buches, so wird deutlich, dass Stach der Referentialität seiner Kafka-Biographie bereits zu Beginn dieser einen hohen Stellenwert einräumt. Es werden allein in diesem Kapitel über 20 Referenzen direkt aufgeführt, diese lassen sich in mehrere Gruppen einteilen. So gibt es Referenzen, wie beispielsweise bestimmte Zitate anderer Autoren oder bestimmte Aspekte aus anderen Werken, z.B. von Max Brod (S. X, XII, XXVI), aus Italo Svevos Angestelltenroman (S. X), Robert Musils Geniebegriff (S. XIV), Nabokovs Das wahre Leben des Sebastian Knight (S. XXI) oder Valérys Randnotiz zu den Leonardo-Essays (S. XXII), die dazu dienen, die Argumentation des Autors zu unterstützen oder Begriffe näher zu definieren. Weitergehend zeigt der Autor in diesem Kapitel die aktuelle Forschungslage mithilfe der nächsten Gruppe von Referenzen auf, die der Kafka-Forscher mit ihren jeweiligen Themenschwerpunkten, wie beispielsweise Northey und Wagnerova über Kafkas Familie, Unseld über seine Verlagsbeziehungen sowie Baioni und Robertson über seine jüdische Identität (S. XVII). Die wohl prägnanteste Gruppierung von Referenzen umschließt dabei jedoch jene, die nicht also solche kenntlich gemacht wurden und die den direkten Kontakt zu Kafka herstellen. So wurden bereits im ersten Kapitel eine Vielzahl von Referenzen integriert, die aus Kafkas Tagebüchern und Briefen stammen - der Leser findet die Grundlage dieser Referenzen jedoch im Literaturverzeichnis unter dem ersten Punkt Kafka, dabei verzichtet der Autor, wie er am Ende des Kapitels deutlich macht, bei diesen Referenzen jedoch auf ihre Kenntlichmachung im Text, da dieses Vorgehen den Lesefluss stören würde (S. XXV). Es sind eben diese Referenzen, die der Autor abschließend auch als Grund für die Wahl der Zeitspanne, die den Beginn der Biographie markieren sollte, angibt: denn dadurch, dass die überlieferten Tagebücher Kafkas erst im Jahr 1910 beginnen, soll auch die Biographie in diesem Jahr ansetzen. Diese Einteilung der Referenzen lässt sich auch auf das zweite behandelte Kapitel des ersten Buches anwenden. So bekräftigt der Autor in Bezug auf Kafkas Die Verwandlung sein Argument, dass für Kafka immer zuerst ein Bild existiert haben muss, bevor etwas daraus werden konnte, dadurch, dass er ein Zitat aus Peter Capaldis Its a wonderful life (S. 210) einfügt, weitergehend nimmt er Bezug auf weitere Werke, wie Johannes V. Jensens Kondigong (S. 213), Alfred Kubins Die andere Seite, Gustav Meyrinks Der Golem (S. 222), Victor Hugos Quasimodo, Leroux‘ Fantöme de l’opéra (S. 223) auch auf weitere Werke Kafkas (Hochzeitsvorbereitungen auf dem Lande (S. 212), Venus im Pelz (S. 217), Die Strafkolonie (S. 222f.), um Parallelen zu der Verwandlung erzeugen. Zu dieser Referenzgruppe lassen sich auch Annahmen seiner Schwester Ottla und Max Brods (S. 220), sowie ein Zitat seines Hebräischlehrers Friedrich Thieberger (S. 221) einordnen, diese dienen dazu, Kafkas enge Verbindung von Literatur und Realität zu untermalen. Außerdem greift Stach in diesem Kapitel zusätzlich auf das Prager Tagblatt zurück, da in diesem nach der Publikation von der Verwandlung eine darauf aufbauende Geschichte veröffentlich wurde, die Gregor Samsa wieder zum Leben erweckte - Stach nimmt hier sogar Bezug auf das Alter des Autors dieser Geschichte, sowie dessen Lebensumstände und Tod (S. 224f.). In die zweite Gruppierung der Referenzen, jene der Forschung, lässt sich in diesem Kapitel eine Rezeption der Kafka-Werke von Peter Demetz einordnen (S. 217), diese ist mit einer Fußnote kenntlich gemacht, was jedoch nicht etwa daran liegt, dass es sich um ein Zitat handelt, sondern, dass es sich um eine Quelle handelt, deren Verifizierbarkeit der Autor nicht hundertprozentig gewährleisten kann (dieses Vorgehen erklärt er bereits im einführenden Kapitel). Die dritte Referenzgruppe ist in diesem Kapitel am prägnantesten: Von direkten Zitaten Kafkas, beispielswiese über die Angst vor Ungeziefern (S. 211f.), die heranreifende Idee des Käfer-Seins (S. 213) oder seine Empfindungen gegenüber Felice (ein stummes und zur Ferne verurteiltes Tier zu sein) (S. 216), über weitere indirekte Auszüge aus den Briefen an Felice bis hin zu seinen Korrekturen am eigenen Manuskript („Brief ‘ statt „Blick“) (S. 220, Z. 23-26), die darauf schließen lassen, wie Kafka zur Zeit der Entstehung der Verwandlung empfunden haben könnte. Auch der Brief von Felice an Kafka findet Erwähnung als Referenz, kenntlich gemacht als solche ist die letzte Referenzgruppe dabei jedoch größtenteils nicht - lediglich viermal verweist eine Fußnote darauf, aus welchen Briefen/ Tagebucheinträgen besagter Auszug stammt. Die Erklärung der Fußnoten lässt sich im Anhang einsehen und ist nach Kapiteln geordnet. Im ersten Kapitel des zweiten Buches (Jahre der Erkenntnis) dominiert die erste Referenzgruppe: Es lassen sich Auszüge aus Zitaten von Kafkas Vorgesetzten bei der Prager Arbeiter-Unfall-Versicherung finden (S. 10), es wird auf die Presse, wie das Prager Tagblatt, hinsichtlich der Eröffnung des Prager Schauschützengrabens Bezug genommen (S. 11-13), außerdem werden Parallelen zu tatsächlichen Ereignissen, wie der Weltausstellung für Buchgewerbe und Grafik (S. 11), sowie zu der Einführung von Kriegsanleihen (S. 14f.) hergestellt. Bezüge zur Forschermeinungen bleiben in diesem Kapitel aus, dafür wird jedoch erneut auf Kafkas Tagebucheinträge und Briefe zurückgegriffen, die seine Entwicklung hin zum Besucher des Prager Schauschützengrabens untermalen sollen. Das zweite behandelte Kapitel des zweiten Bandes der Trilogie lässt ebenfalls einen hohen Gebrauch der ersten Referenzgruppe vermerken. Schon zu Beginn des Kapitels wird ein Ausschnitt eines Leserbriefs gezeigt, die Existenz dieses Lesers wird später von Stach noch bestätigt (S. 147). Dieser Brief dient dazu die Argumentation Stachs, dass Kafkas frühe Leser seine Texte oft nicht verstanden, zu unterstreichen (S. 148). Der Autor führt weiter den engsten Freundeskreis Kafkas als Referenzen an, seine Schwestern, Brod, Baum, Weltsch, Familie Bauer und Gäste der Frau Direktor Marschner - (fast nur) vor ihnen lies Kafka seine Texte auch vor (S. 148). Stach erwähnt weitergehend einen sogenannten „literaturversessenen Gymnasiasten“ (S. 149, Z.l), der ihm mit seinen Anschreiben Unwohlsein bereitet, und geht über zur Münchner Literaturszene, die ihr Interesse an Kafka gezeigt hat. Denn der Verleger, Buchhändler und Galerist Hans Goltz, der auch als Förderer Kandinskys und Franz Marcs galt, so Stach (S. 153), lud Kafka ein, um in der Galerie Neue Kunst Hans Goltz vorzulesen, gefördert wurden diese „Abende für neue Literatur“ (S. 150, Z. 1) von Oskar Baum, der aus Berlin kam, Salomo Friedländer hatte bereits an der Eröffnung vorgetragen, Else Lasker-Schüler, Alfred Wolfenstein und Theodor Däubler hätten bereits Interesse daran gezeigt (S. 149f.). Stach verwendet hier eine Unmenge an Referenzen, um eben diesen Abend, zu welchem Kafka zum Vorlesen geladen wurde, möglichst detailliert zu skizzieren und stellt sich mit seinen Referenzen den Fragen: Wer lud ein? Wer trug dort vor? Wer kam? Wer förderte das Programm? Um den Bezug zu Kafkas polarisierendem Text herzustellen, den er sich für den Vortragsabend ausgesucht hatte (In der Strafkolonie), fügt Stach Auszüge eines Briefwechsels zwischen Kafka und dem Leipziger Verleger Kurt Wolff in Bezug auf besagten Text bei (S. 151f.), außerdem wird als Referenz die Münchner Polizei genannt, welche den Text zu prüfen hatte und ihn letztendlich unter einem anderen Namen (Franz Kafka: Tropische Münchausiade) (S. 153, Z. 22) freigab. Dass Kafka die Reise nach München überhaupt erst antreten konnte, lag an dessen unbedenklicher Polizeiakte, aus der Stach ebenfalls zitiert (S. 150). Der Vortragsabend selbst erhält seine szenische Vergegenwärtigung nur durch zwei Referenzen: zum einen von Max Pulver, der am Abend auch anwesend war und von Stach zitiert wird, und dazu beiträgt, dass weitere Namen in Bezug auf den Vortragsabend genannt werden können wie Rainer Maria Rilke, Eugen Mondt und Gottfried Kölwel, zum anderen durch die Presse wie die Münchner Neuste Nachrichten oder die München-Augsburg-Zeitung, die sich über den Abend äußern (S. 155). Eine große Rolle spielen in diesem Kapitel jedoch auch jene Referenzen, die den direkten Kontakt zu Kafka herstellen, die sogenannte dritte Referenzgruppe: Briefe (auch an Felice) und Tagebucheinträge dienen als Grundlage für die gesamte Darstellung von Kafkas Empfindungen in Bezug auf diesen ersten Kontakt zu seinen Lesern (und in Bezug auf Felice Bauer). Was auffällt, sind die Zitate Kafkas aus besagten Quellen, die Stach hier jedes Mal kenntlich macht. Man könnte argumentieren, dass es sich um ein längeres Zitat handelt, weswegen die Quelle direkt kenntlich gemacht wurde, doch betrachtet man beispielsweise den Leserbrief zu Beginn des Kapitels, so wird deutlich, dass dieser nicht mit einer Fußnote versehen wurde. Wie bereits im Kapitel Aus dem Leben der Metaphern: Die Verwandlung lässt sich also keine Konsequenz in Bezug auf die Kenntlichmachung der Quellen erkennen, hier könnte jedoch erneut Stachs zu Beginn der Biographie dargelegte Erklärung hinsichtlich der Kenntlichmachung unsicherer Quellen aufgeführt werden. Im ersten Kapitel des letzten Buches (Die frühen Jahre) der Biographie dominieren Zeitungsberichte, die demnach der ersten Referenzgruppe zuzuordnen wären, den Referentialitätsgehalt des Kapitels. Das Wetter, das Vergnügungsangebot an besagtem Abend, die Meldungen des Tages, aber auch die politischen Ereignisse, wie der Entscheid über die Herabsetzung der Gebühr für die Wahlbeteiligung, wird aus Zeitungsblättern, wie beispielsweise der Neuen freien Presse aus Wien, entnommen und ermöglichen eine Vergegenwärtigung des 3. Julis 1883 (S. 9­11). Es folgt eine Referenz, die den direkten Kontakt zu Kafka an jenem Tag herstellt: eine Notiz seiner Mutter über seine Geburt, die auch als Referenz durch eine Fußnote kenntlich gemacht wurde (S. 13). Abschließend beschreibt Stach jedoch eingehend den Tagesablauf des Kaisers Franz Joseph I., diese Informationen mögen aus Tagebucheinträgen oder Protokollen stammen, jedoch ohne dabei auf eine Quelle zu verweisen (S. 13f.). Das zweite im dritten Band behandelte Kapitel (Die innere Landschaft: Beschreibung eines Kampfes) enthält eine ganze Bandbreite an Referenzen, die in erste Linie der ersten Gruppierung zugeordnet werden können. Knapp 30 Namen fallen in diesem Kapitel: Zum einen dienen diese Namen der Bezugnahme auf Kafka selbst, wie die Familien Weltsch und Fanta, bei denen er zu Gast war (S. 310), Oskar Pollak, dem er zunächst als einziger von seinem Schreiben berichtete (S. 314) oder Max Brod, der mit einem Zitat aus seinem Kommentar aus der Berliner Wochenschrift Die Gegenwart auch den Beginn des Kapitels markiert (S. 309) und dessen Nachwort in der Erstveröffentlichung von Kafkas Werken den Beweis dafür darstellt, dass es sich bei der Beschreibung eines Kampfes um Kafkas erstes selbstverfasstes Werk handelt (S. 314). Zudem wird die Zeitschrift Zeit genannt, als erste Instanz, mithilfe derer sich Kafka an einer Veröffentlichung versuchte, dieses Vorhaben schlug jedoch fehl (S. 314). Um Kafkas literarischen Stil zu Zeiten seiner dann doch durch den Hyperion gelungenen Erstveröffentlichung zu beschreiben, nimmt der Autor außerdem Bezug auf Peter Altenberg und Robert Walser, wobei er deutlich die Parallelen zu Walser nachzuvollziehen versucht, da nach Kafkas Erstveröffentlichung diese vom Publikum am meisten wahrgenommen wurden, wie beispielsweise von Robert Musil (S. 325f.), wonach sich der Publizist Franz Blei gegenüber einem Leser in einem Brief rechtfertigt, es handele sich bei Kafka definitiv nicht um Walser (S. 325). Hinsichtlich des kafkaschen Stils verweist Stach zusätzlich auf die Erzähltechnik Flauberts, der Kafka sehr zugeneigt jedoch weit davon entfernt war, sowie die von Thomas Mann - Thomas Manns Novelle Ein Glück wird von der Neuen Rundschau veröffentlicht und gelangt auch so an Kafka (S. 319). Auch Friedrich Hebbel findet in diesem Kontext Erwähnung - das Lesen seiner Tagebücher, so Stach, bildeten die Grundlage von Kafkas literarischem Stil (S. 326f.). Weitergehend nutzt Stach seine Referenzen in diesem Kapitel ebenfalls, um die Person Max Brod näher zu skizzieren: so wird der Bezug zu Gustav Meyrink und Brods anfänglicher Verehrung desgleichen hergestellt (was Kafka nicht verstehen konnte) (S. 311f.), es wird der Prager Lokaldichter Hugo Salus erwähnt, der Brod über die Gewichtung von Literatur aufklärt (S. 311), weitergehend Brods Vater, ebenfalls wieder mit Bezugnahme auf Meyrink, da Brods Vater dessen Finanzen betreute (S. 312). Auch bildet Stach den Geltungsbereich, der sich um Brod zu Beginn seines Schaffens etablierte, nach, indem er Namen wie Richard Dehmel, Hugo von Hoffmannsthal, Hermann Hesse, Ricarda Huch, Detlev von Liliencron, Thomas und Heinrich Mann, Rainer Maria Rilke und Frank Wedekind nennt - denn all diese Größen unterhielten (einen mehr oder minder regen) Schriftverkehr mit Brod (S. 322). Weitergehend beschreibt Stach mit dem Aufeinandertreffen von Brod und dem Publizisten Franz Blei den Weg, der dazu führte, dass Kafka seinen ersten Text im Hyperion publizieren konnte (S. 323f.). Auch die literarische Szene in Prag vergegenwärtigt Stach dem Leser mithilfe von Referenzen, so werden die beiden literarischen Milieus Concordia (Schriftsteller- und Künstlerverein), zu denen er Hugo Salus, Friedrich Adler und Heinrich Teweles zählt, und Jung Prag (literarische Boheme) aufgeführt, sowie ihr Wirkungsbereich und ihre Anliegen (S. 320). Einen nicht unerheblichen Anteil an der Referenzgrundlage dieses Kapitels hat auch die dritte Form der Referenzen: so werden Briefe an Brod (S. 310) und an Oskar Pollak zitiert (S. 314; S. 327), eine Rückschau Kafkas über die Beschreibung eines Kampfes aus dem Jahr 1920 integriert (S. 315) und es werden wieder unzählige Sätze in Bezug auf Kafkas Gefühlslage formuliert, die darauf schließen lassen, dass der Autor entsprechende Quellengrundlagen vorliegen hatte. Festzuhalten ist außerdem, dass sich in diesem Kapitel 24 Fußnoten finden lassen, was von allen in dieser Arbeit vorgestellten Kapiteln die höchste Anzahl von Angaben darstellt, so waren es beispielsweise bisher immer minimal zwei bis maximal 14 (Kafka trifft auf seine Leser). Jedoch lässt sich auch hier kein klares Muster erkennen 􀂱 sowohl längere Zitate (Kafkas, Brods), als auch Paraphrasierungen erhalten in diesem Kapitel Referenzangaben 􀂱 dann wiederum gibt es eine beträchtliche Anzahl an Referenzen ohne Fußnoten.

[...]


1 Dr. Peter Ritter; Prof. Dr. Dr. h.c. Gernot Wilhelm: Verleihung des Joseph-Breitbach-Preises des Jahres 2016 an Reiner Stach für sein Gesamtwerk auf dem Feld der literarischen Biographie. Herausgegeben von der Akademie der Wissenschaft und der Literatur. Mainz 2016, S. 3, Z. 2-3. Die Broschüre der Akademie für Wissenschaft und Literatur, die die Gründe für die Preisverleihung, die Laudatio und die Dankrede enthält, ist im Anhang dieser Arbeit einzusehen.

2 Paul Ingendaay: Der Epiker des tiefsten Minus. Laudatio auf Reiner Stach. Herausgegeben von der Akademie der Wissenschaft und der Literatur. Mainz 2016, S. 5, Z. 19.

3 Ebd., S. 6, Z. 2.

4 Reiner Stach: Kafka. Die Jahre der Entscheidungen. Frankfurt am Main 2004. Im Folgenden wird nach dieser Ausgabe unter Angabe der Seiten und Zeilen im laufenden Text zitiert.

5 Reiner Stach: Kafka. Die Jahre der Erkenntnis. Frankfurt am Main 2008. Im Folgenden wird nach dieser Ausgabe unter Angabe der Seiten und Zeilen im laufenden Text zitiert.

6 Reiner Stach: Kafka. Die frühen Jahre. Frankfurt am Main 2014. Im Folgenden wird nach dieser Ausgabe unter Angabe der Seiten und Zeilen im laufenden Text zitiert.

7 Holger Dainat: Biographie2. In: Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft. Hg. von Klaus Weimar u.a. Bd. 1. Berlin 1997, S. 236, Z. 1-2.

8 Ebd., S. 236, Z. 3-7.

9 Vgl. Helmut Scheuer: Biographie. In: Walther Killy (Hg.): Literaturlexikon. Bd. 13: Begriffe, Realien, Methoden. Hg. von Volker Meid. Gütersloh/München 1992, S. 122-124.

10 Vgl. Lukas Werner: Regionale Entwicklungen. In: Klein, Christian (Hrsg.): Handbuch Biographie. Methoden, Traditionen, Theorien. Stuttgart u. a.: Metzler 2009, S. 266.

11 Vgl. Ebd., S. 267.

12 Vgl. Werner, Regionale Entwicklungen, S. 275f.

13 Vgl. Sven Hanuscheck: Referentialität. In: Klein, Christian (Hrsg.): Handbuch Biographie. Methoden, Traditionen, Theorien. Stuttgart u. a.: Metzler 2009, S. 12f.

14 Vgl. Ebd., S. 13.

15 Vgl. Ebd., S. 13.

16 Vgl. Ebd., S. 14.

17 Vgl. Hanuscheck, Referentialität, S. 15.

18 Vgl. Matthias Aumüller: Narrativität. In: Klein, Christian (Hrsg.): Handbuch Biographie. Methoden, Traditionen, Theorien. Stuttgart u. a.: Metzler 2009, S. 17.

19 Vgl. Ebd., S. 19f.

20 Vgl. Nünning, Fiktionalität, S. 21.

21 Vgl. Ebd., S. 22f.

22 Vgl. Ebd., S. 24.

23 Vgl. Matthias Aumüller: Poetizität/Literarizität. In: Klein, Christian (Hrsg.): Handbuch Biographie. Methoden, Traditionen, Theorien. Stuttgart u. a.: Metzler 2009, S. 29.

24 Vgl. Ebd., S. 30.

Ende der Leseprobe aus 44 Seiten

Details

Titel
Über die literarischen Züge von Reiner Stachs Kafka-Biographie. Zwischen Wissenschaft und Literatur
Autor
Jahr
2020
Seiten
44
Katalognummer
V1040752
ISBN (eBook)
9783346459299
ISBN (Buch)
9783346459305
Sprache
Deutsch
Schlagworte
über, züge, reiner, stachs, kafka-biographie, zwischen, wissenschaft, literatur
Arbeit zitieren
Leonie Au (Autor:in), 2020, Über die literarischen Züge von Reiner Stachs Kafka-Biographie. Zwischen Wissenschaft und Literatur, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1040752

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