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Das Erfolgsniveau von Sportlern bei den Olympischen Spielen und der Einfluss der sozioökonomischen Rahmenbedingungen der Heimatnationen

Analyse und Optimierungsvorschläge

Titel: Das Erfolgsniveau von Sportlern bei den Olympischen Spielen und der Einfluss der sozioökonomischen Rahmenbedingungen der Heimatnationen

Bachelorarbeit , 2018 , 55 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Rici Griess (Autor:in)

Sport - Sportökonomie, Sportmanagement
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Arbeit ist es, unter Verwendung eines theoretischen Konstrukts, einen Überblick zu geben, auf welche Art und Weise die sozioökonomischen Rahmenbedingungen einer Nation mit dem olympischen Erfolgsniveau der Sportler zusammenhängen. Des Weiteren soll die empirische Untersuchung aufzeigen, welche Medaillenwerte für die jeweiligen Länder zu erwarten sind. In diesem Zusammenhang wird untersucht, warum die Differenzen im Medaillenspiegel zwischen Deutschland und Großbritannien sowie den USA immer größer werden und ob es für diese Entwicklung noch weitere Einflussgrößen gibt.

Zudem soll diese Untersuchung einen Maßstab liefern, damit die Verantwortlichen des Leistungssports den sportlichen Erfolg bei Olympischen Spielen auf einer theoretischen Basis beurteilen und mit anderen Nationen vergleichen können. Auf diese Weise besteht ebenso die Chance mögliche Fehlerquellen der nationalen Hochleistungssportförderung aufzudecken. Für die Berechnungen wurde eine Regression vorgenommen. Die Ergebnisse der empirischen Untersuchung dienen als Grundlage, um zum Schluss der Arbeit die Vorteilhaftigkeit der anderen Leistungssportsysteme darzulegen und Optimierungspotenziale für Deutschland zu erarbeiten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Problemstellung

1.2. Relevanz für die Praxis

1.3. Zielsetzung der Arbeit

1.4. Aufbau der Arbeit

2. Theoretischer Arbeitsteil

2.1. Definitionen und Begriffserklärungen

2.1.1. Sozioökonomische Rahmenbedingen

2.1.2. Offene Gesellschaften

2.1.3. Sportliches Erfolgsniveau bei Olympischen Spielen

2.2. Theoretischer Bezugsrahmen

2.3. Aktueller Forschungsstand

2.4. Forschungsleitende Hypothesen

3. Empirischer Arbeitsteil

3.1. Untersuchungsanliegen

3.2. Konzeption und Aufbau der Untersuchung

3.2.1. Erhebungsmethode

3.2.2. Datenbasis und Untersuchungszeitraum

3.3. Operationalisierung der Modellvariablen

3.4. Durchführung

3.5. Ergebnisse

4. Diskussion

5. Ableitung möglicher Optimierungspotenziale für Deutschland

6. Fazit

7. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel der Arbeit besteht darin, den Zusammenhang zwischen sozioökonomischen Rahmenbedingungen und dem sportlichen Erfolg bei Olympischen Spielen zu analysieren und mithilfe einer empirischen Untersuchung Medaillenwerte für Deutschland, Großbritannien und die USA zu prognostizieren.

  • Analyse der Einflüsse sozioökonomischer Faktoren auf das olympische Erfolgsniveau
  • Untersuchung der Leistungsunterschiede zwischen ausgewählten Sportnationen
  • Anwendung multipler linearer Regressionsanalysen zur Medaillenprojektion
  • Ableitung von Handlungsempfehlungen zur Optimierung des deutschen Spitzensports

Auszug aus dem Buch

2.2. Theoretischer Bezugsrahmen

Der folgende Abschnitt beinhaltet die Entwicklung eines theoretischen Konstrukts, welches die Basis für die spätere Analyse des kollektiven Erfolgsniveaus darstellt. Der theoretische Bezugsrahmen ermöglicht es, den Zusammenhang zwischen den sozioökonomischen Bedingungen und dem olympischen Erfolgsniveau herzuleiten. Angelehnt sind die theoretischen Überlegungen, sowie wie auch die empirische Analyse, an das Konzept von Emrich, Klein, Pitsch und Pierdzioch (2013). In der Literatur ist keine theoretische Begründung zwischen den sozioökonomischen Rahmenbedingungen und dem sportlichen Erfolg von Kollektiven zu finden. Aus diesem Grund werden nachfolgend diejenigen Determinanten begründet, welche in die empirische Analyse einfließen (Vgl. Abb.1).

Um den Wirkungszusammenhang von sozioökonomischen Rahmenbedingungen auf das sportliche kollektive Erfolgsniveau zu verstehen, muss folgende Annahme getroffen werden: Die Anzahl der Sportler einer Nation, die an unterschiedlichen Wettbewerben teilnehmen sowie ihr Leistungsniveau haben Einfluss auf die gewonnenen Medaillen bei Olympischen Spielen. Die Anzahl an Sportarten, die in einem Land angeboten und von der Gesellschaft betrieben werden, wirken sich ebenfalls auf das sportliche Erfolgsniveau aus. Zudem ist der Konkurrenzdruck, der in einem nationalem Sportsystem herrscht ein weiterer Indikator für den sportlichen Erfolg bei Großereignissen. Aus welchem Grund sich dieses theoretische Konstrukt nur für „offene Gesellschaften“ eignet, wurde bereits in Punkt 2.1.2. erläutert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema ein, erläutert die Problemstellung und Relevanz der sportlichen Leistungsfähigkeit im internationalen Kontext und definiert die Zielsetzung der Arbeit.

2. Theoretischer Arbeitsteil: Hier werden grundlegende Begriffe definiert, das theoretische Bezugskonzept entwickelt und die forschungsleitenden Hypothesen für die empirische Analyse abgeleitet.

3. Empirischer Arbeitsteil: Dieser Teil befasst sich mit der methodischen Umsetzung der Datenerhebung und Durchführung der Regressionsanalyse für die Olympischen Spiele 2012 und 2016.

4. Diskussion: Die Ergebnisse der empirischen Studie werden hier kritisch reflektiert und in Bezug auf die aufgestellten Hypothesen sowie mögliche Einflussfaktoren analysiert.

5. Ableitung möglicher Optimierungspotenziale für Deutschland: Auf Basis der Analyseergebnisse werden Vorschläge für strukturelle Veränderungen in der deutschen Sportförderung entwickelt.

6. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und beantwortet die Forschungsfrage hinsichtlich der Treffsicherheit der Medaillenprojektionen.

7. Ausblick: Der abschließende Ausblick schlägt vor, wie zukünftige Untersuchungen das Modell erweitern könnten, um noch präzisere Benchmarks zu erhalten.

Schlüsselwörter

Olympische Spiele, Medaillenprojektion, sozioökonomische Rahmenbedingungen, Sportförderung, Bevölkerungsumfang, Bevölkerungsdichte, Bruttoinlandsprodukt, multiple Regression, Leistungsniveau, Effizienz, Spitzensport, Deutschland, Großbritannien, USA, Erfolgsanalyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht, wie sozioökonomische Rahmenbedingungen – insbesondere Bevölkerungsumfang, -dichte und Wohlstand – das Medaillenniveau von Nationen bei Olympischen Spielen beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die Effizienz nationaler Sportfördersysteme, der Vergleich zwischen verschiedenen Nationen und die Identifikation von Einflussgrößen auf den sportlichen Erfolg.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, auf theoretischer Basis Medaillenwerte für Deutschland, Großbritannien und die USA zu berechnen und durch einen Vergleich Optimierungspotenziale für den deutschen Spitzensport abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin verwendet eine multiple lineare Regressionsanalyse, um den Zusammenhang zwischen den sozioökonomischen Variablen und der tatsächlich erreichten Medaillenzahl statistisch zu untersuchen.

Welche Inhalte umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Begriffsbestimmung und Modellbildung sowie einen empirischen Teil, der Datenerhebung, Durchführung der Regressionsanalyse und Ergebnisauswertung beinhaltet.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie olympisches Erfolgsniveau, Medaillenprojektion, Sportförderung und sozioökonomische Rahmenbedingungen beschreiben.

Warum schneidet Großbritannien bei den Olympischen Spielen zunehmend besser ab als Deutschland?

Die Autorin führt dies auf ein effizienteres Sportfördersystem zurück, das durch gezielte staatliche Agenturen und eine stärkere Ergebnisorientierung bei der Mittelvergabe gekennzeichnet ist.

Welche Rolle spielt der Bevölkerungsumfang in den Ergebnissen?

Die statistische Analyse identifiziert den Bevölkerungsumfang als den einzig signifikanten Prädiktor für den Medaillenerfolg, wobei ein Anstieg der Einwohnerzahlen direkt mit einer höheren Medaillenerwartung korreliert.

Welche Empfehlungen werden für Deutschland formuliert?

Es wird unter anderem eine stärkere Verknüpfung von Studium und Spitzensport sowie eine effizientere, zentralisierte Verteilung der Fördergelder empfohlen, um junge Talente besser im System zu halten.

Ende der Leseprobe aus 55 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Erfolgsniveau von Sportlern bei den Olympischen Spielen und der Einfluss der sozioökonomischen Rahmenbedingungen der Heimatnationen
Untertitel
Analyse und Optimierungsvorschläge
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Note
2,0
Autor
Rici Griess (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
55
Katalognummer
V1041491
ISBN (eBook)
9783346465214
ISBN (Buch)
9783346465221
Sprache
Deutsch
Schlagworte
erfolgsniveau sportlern olympischen spielen einfluss rahmenbedingungen heimatnationen analyse optimierungsvorschläge
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Rici Griess (Autor:in), 2018, Das Erfolgsniveau von Sportlern bei den Olympischen Spielen und der Einfluss der sozioökonomischen Rahmenbedingungen der Heimatnationen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1041491
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Leseprobe aus  55  Seiten
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