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ADHS im Kindesalter. Merkmale, Diagnostik und Prä- und Interventionsmaßnahmen in der Schule

Título: ADHS im Kindesalter. Merkmale, Diagnostik und Prä- und Interventionsmaßnahmen in der Schule

Trabajo Escrito , 2018 , 28 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Anonym (Autor)

Psicología - Psicología del desarrollo
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Die Arbeit soll einen Überblick über das Störungsbild, die Diagnostik und Interventionsmöglichkeiten von AHDS liefern. Dabei wird sich konkret mit dem Fallbeispiel Marie beschäftigt. Im ersten Teil wird erläutert, was ADHS eigentlich ist. Beantwortet wird die Frage durch eine Beschreibung der Symptome, Ursachen und Häufigkeit. Der zweite Teil bezieht sich auf die Diagnose und das ausgewählte Diagnosesystem. Im dritten Abschnitt der Arbeit wird auf mögliche schulische und außerschulische Prä- und Interventionsmaßnahmen eingegangen. Der Fokus liegt auf dem multimodalen Interventionsprogramm THOP. Die Merkmale und Interventionsmöglichkeiten werden auf den Fall Marie bezogen und den Möglichkeiten entsprechend angewandt.

Ist ADHS eine Krankheit oder bloß eine reine Modediagnose? Diese Thematik wird in unserer heutigen Gesellschaft kontrovers diskutiert. Häufig werden kritische Stimmen zur jährlich stark ansteigenden Anzahl an Diagnosen von ADHS bei Kindern und Jugendlichen geäußert. Mittlerweile zählt es zu den häufigsten Verhaltensauffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter. Das Umfeld fühlt sich häufig durch ihr impulsives und unruhiges Handeln gestört.

Die drei Hauptmerkmale sind Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität, welche in der Schule deutlich zum Vorschein kommen. Die Kinder passen damit nicht mehr in die Norm und haben häufig mit schulischen Problemen, wie schlechten Noten und häufiges Sitzenbleiben, zu kämpfen. Darunter leiden häufig die Beziehungen der Kinder zu Bezugspersonen und Gleichaltrigen. Aufgrund des Leidensdrucks aller Beteiligten und der hohen Prävalenzrate, ist es ungemein wichtig, sich als Lehrkraft in diesem Bereich fortzubilden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der Fall ‚Marie‘

2.1 Was ist ADHS?

2.1.1 Merkmale von ADHS

2.1.2 Komorbide Störungen

2.1.3 Prävalenz

2.1.3 Ursachen

2.1.4. Maries Merkmale

2.2 Diagnostik von ADHS

2.2.1 Diagnostisches Vorgehen

2.2.2 Instrumente: typischer Fragebogen und Diagnose Checkliste

2.3 Präventions- /Interventionsmaßnahmen im schulischen und außerschulischen Bereich

2.3.1 Außerschulische Maßnahmen

2.3.2 Maßnahmen in der Schule

2.3.3 Multimodale Maßnahmen

2.3.4 Maßnahmen für Marie

3 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Störungsbild ADHS bei Kindern, beleuchtet die diagnostischen Verfahren sowie verschiedene Interventionsmöglichkeiten und wendet die theoretischen Erkenntnisse exemplarisch auf das Fallbeispiel der achtjährigen Marie an, um pädagogische Handlungsoptionen aufzuzeigen.

  • Grundlagen und Symptomatik von ADHS
  • Diagnostische Verfahren und Klassifikationssysteme
  • Schulische und außerschulische Interventionsansätze
  • Das multimodale Therapieprogramm THOP
  • Fallbeispielanalyse: Marie

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Merkmale von ADHS

Zu den Kernsymptomen zählen die Unaufmerksamkeit, die Hyperaktivität und die Impulsivität. Diese äußern sich bei Kindern mit ADHS ausgeprägter als bei Jungen und Mädchen im ähnlichen Entwicklungsalter. (vgl. Saß et. al., 2003) All diese Merkmale können, müssen aber nicht, bei jedem Kind erscheinen.

Unaufmerksamkeit zeigt sich unter anderem durch Flüchtigkeitsfehler und das häufige Übersehen von Einzelheiten. Den Kindern fällt es schwer sich über eine längere Zeitspanne auf Aufgaben oder Spiele zu konzentrieren. Durch äußere Reize sind sie leicht ablenkbar (vgl. Döpfner/Fröhlich/Lehmkuhl, 2013) und haben häufig Probleme zu zuhören. Zusätzlich scheinen sie wichtige soziale Signale anderer Kinder nicht zu erkennen oder wissen sie nicht zu deuten. (vgl. Kerekjarto, 2001) Insgesamt haben die Kinder eine geringe Aufmerksamkeitsorientierung und Schwierigkeiten ihr Verhalten zielgerichtet zu steuern. (vgl. Lauth/Schlottke, 2009) Unaufmerksamkeit bezieht sich auf verschiedene Lebensbereiche, das Zuhause, Schule und Aktivitäten innerhalb der Peergruppe. (vgl. Gawrilow, 2012)

Hyperaktivität äußert sich durch motorische Unruhe. (vgl. Lauth/Schlottke, 2009) Zum Beispiel zappeln sie mit Händen und Füßen. Die Kinder stehen in unpassenden Situationen auf oder laufen umher. (vgl. Döpfner/Fröhlich/Lehmkuhl, 2013)

Impulsivität kann sich durch das Herausplatzen von Antworten mitten in der Frage äußern. Die Kinder unterbrechen und stören ihre Mitmenschen oft und reden zu viel. (vgl. Döpfner/ Fröhlich/Lehmkuhl, 2013) Das heißt, die Kinder verhalten sich häufig vorschnell und achtlos. (vgl. Lauth/Schlottke, 2009) Insgesamt kann Impulsivität auf drei Ebenen stattfinden, der kognitiven, der motivationalen und der emotionalen Ebene. Auf der Kognitiven sind die Kinder nicht in der

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung definiert ADHS als ernstzunehmende Verhaltensauffälligkeit und erläutert die Relevanz der Thematik für Lehrkräfte sowie die Struktur der vorliegenden Fallarbeit.

2 Der Fall ‚Marie‘: In diesem Kapitel wird das Fallbeispiel der achtjährigen Marie eingeführt, deren schulisches und häusliches Verhalten durch typische ADHS-Symptome geprägt ist.

2.1 Was ist ADHS?: Hier werden die Kernsymptome, komorbide Störungen, Prävalenzraten und Ursachen von ADHS theoretisch fundiert beschrieben.

2.2 Diagnostik von ADHS: Dieses Kapitel erläutert den komplexen Prozess der Diagnosefindung unter Einbeziehung verschiedener Informationsquellen und wissenschaftlicher Klassifikationssysteme.

2.3 Präventions- /Interventionsmaßnahmen im schulischen und außerschulischen Bereich: Es werden diverse Trainingsprogramme und verhaltenstherapeutische Ansätze vorgestellt, die gezielt auf die Bedürfnisse betroffener Kinder und deren Umfeld zugeschnitten sind.

3 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, betont die Bedeutung einer fundierten Diagnose und unterstreicht die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Fortbildung für Lehrkräfte.

Schlüsselwörter

ADHS, Aufmerksamkeitsdefizit, Hyperaktivität, Impulsivität, Diagnostik, Intervention, THOP, Fallstudie, Pädagogik, Lernstörung, Sozialverhalten, Verhaltensauffälligkeit, Grundschule, Komorbidität, Erziehung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Störungsbild ADHS bei Kindern, analysiert dessen Symptome sowie Diagnosemöglichkeiten und stellt verschiedene Interventionsprogramme für Schule und Elternhaus vor.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die theoretische Beschreibung der ADHS-Symptomatik, die klinische Diagnostik sowie die Darstellung multimodaler Interventionsansätze, insbesondere des THOP-Programms.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, einen fundierten Überblick über ADHS zu geben und diesen theoretischen Rahmen auf ein konkretes Fallbeispiel (Marie) anzuwenden, um handlungsorientierte pädagogische Maßnahmen abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse aktueller Fachpublikationen und der Anwendung dieser Erkenntnisse auf eine fallstudienartige Beschreibung einer betroffenen Schülerin.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Störungsbildes, die diagnostische Einordnung sowie die Vorstellung schulischer und außerschulischer Interventionsmöglichkeiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie ADHS, Intervention, Diagnostik, multimodale Therapie, Verhaltensauffälligkeit und Pädagogik charakterisiert.

Welche spezifische Rolle spielt das THOP-Programm in dieser Arbeit?

Das Programm THOP dient als zentrales Modell für multimodale Interventionen, dessen Bausteine exemplarisch genutzt werden, um für das Fallbeispiel Marie konkrete Unterstützungsmöglichkeiten zu identifizieren.

Wie geht die Autorin mit dem Fallbeispiel Marie um?

Die Autorin analysiert das Verhalten von Marie anhand der theoretischen ADHS-Kernmerkmale und leitet daraus notwendige diagnostische Schritte sowie individuelle Interventionsvorschläge ab.

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Detalles

Título
ADHS im Kindesalter. Merkmale, Diagnostik und Prä- und Interventionsmaßnahmen in der Schule
Universidad
University of Frankfurt (Main)
Calificación
2,3
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
28
No. de catálogo
V1041547
ISBN (Ebook)
9783346462701
ISBN (Libro)
9783346462718
Idioma
Alemán
Etiqueta
adhs kindesalter merkmale diagnostik prä- interventionsmaßnahmen schule
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2018, ADHS im Kindesalter. Merkmale, Diagnostik und Prä- und Interventionsmaßnahmen in der Schule, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1041547
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