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Gewalt als pädagogisches Zuchtmittel. Inwiefern beeinflusst Gewalt die Pädagogik und weshalb ist sie nicht wegzudenken?

Titel: Gewalt als pädagogisches Zuchtmittel. Inwiefern beeinflusst Gewalt die Pädagogik und weshalb ist sie nicht wegzudenken?

Seminararbeit , 2020 , 15 Seiten

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Allgemein
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Seminararbeit beschäftigt sich mit dem Thema der psychischen und physischen Gewalt als pädagogisches Zuchtmittel. Neben Begriffsdefinitionen und Erläuterungen verschiedener Gewalt- und Aggressionstheorien, gibt diese Arbeit einen umfangreichen Überblick und Vergleich über die Nutzung und Veränderung von Gewalt als ebendieses Zuchtmittel vom 18. bis zum 21. Jahrhundert und hat zum Ziel die Frage, ob diese Art zur Erziehung notwendig ist, beantworten zu können.

Die Arbeit betrachtet weiterhin sowohl die Gewaltnutzung von Seiten der Erziehenden als auch von Seiten der Lernenden beziehungsweise des Kindes, wobei aufkommende Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausgearbeitet werden. Dabei stützen sich die Aussagen vor allem auf die Ausführungen und Studien Hafenegers in seinen Verschriftlichungen „Beschimpfen, bloßstellen, erniedrigen – Beschämung in der Pädagogik“ und „Strafen, prügeln, missbrauchen – Gewalt in der Pädagogik“.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gewalt und Aggression

2.1. Definition von Gewalt und Aggression

2.1.1. Gewaltformen im Überblick

2.2. Gewalt aus der Sicht von Schülern

3. Gewalt als pädagogisches Zuchtmittel vom 18. Jahrhundert bis zum 21. Jahrhundert

3.1. Gewalt im 18. Jahrhundert

3.2. Gewalt im 19. Jahrhundert

3.3. Gewalt im 20. Jahrhundert

3.4. Gewalt im 21. Jahrhundert

3.5. Vergleich der Gewaltnutzung im 20. und 21. Jahrhundert

3.6. Gewalt unter Schülern

3.7. Relevanz von Gewalt in Pädagogik

4. Aggressions- und Gewalttheorien

4.1. Psychologische Ansätze

4.2. Soziologische Ansätze

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Rolle von Gewalt als pädagogisches Zuchtmittel im historischen Verlauf vom 18. Jahrhundert bis heute. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwiefern die Nutzung von Gewalt in der Pädagogik verankert ist, wie sich ihr Verständnis gewandelt hat und welche Auswirkungen sie auf das schulische Umfeld sowie die Lernenden hat.

  • Historische Entwicklung pädagogischer Gewaltanwendung.
  • Definitionen und Abgrenzung von Gewalt und Aggression.
  • Vergleich der Gewaltnutzung in verschiedenen Jahrhunderten.
  • Analyse der Sichtweisen von Schülern auf Gewalt.
  • Psychologische und soziologische Theorien zu Gewalt und Aggression.

Auszug aus dem Buch

2.1. Definition von Gewalt und Aggression

Als täglicher Begleiter ist der Begriff Gewalt aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken, die Assoziation mit einem brutalen Individuum ist unumgänglich. Obwohl in bestimmten Bereichen Gewalt nicht negativ gemeint ist, Staatsgewalt beispielsweise beschreibt lediglich die Macht über etwas bestimmtes zu entscheiden, wird der Begriff nicht selten mit dem Begriff Aggressivität gleichgesetzt, was jedoch durch die genauere Differenzierung von Aggressivität im wissenschaftlichen Kontext grundsätzlich inkorrekt ist (vgl. Hurrelmann/Bründel 2012, S.12).

Aggressive Impulse gehören „zur Grundausstattung des Menschen und sind sinnvoll und notwendig für die Lebensbewältigung“ (Valtin 1995, S. 9) und werden unterteilt in defensive Aggression (Notwehrhandlungen), instrumentelle Aggression (beispielsweise Durchsetzungsfähigkeit) und expressive Aggression (beispielsweise Ausschreitungen bei Fußballspielen). Aggressionen können Individuen oder Sachgegenstände verbal und physisch verletzen. Redet man innerhalb der destruktiven Aggression von Handlungen, bei denen das Ziel die Zerstörung bestimmter Sachgegenstände oder die physische und physische Schädigung anderer Lebewesen ist, so fällt der Begriff der Gewalt unter den Allgemeinbegriff der Aggression, die auch Vandalismus beschreibt. Gewalt beschreibt die extremste Unterform der Aggression, zielt auf die Zerstörung von Personen oder Gegenständen ab und entsteht immer durch eine Aggression. (vgl. Valtin 1995, S. 9ff.)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Allgegenwärtigkeit von Gewalt in der Pädagogik und stellt die zentrale Forschungsfrage nach der Notwendigkeit und dem Wandel dieses Zuchtmittels.

2. Gewalt und Aggression: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Gewalt und Aggression, grenzt sie voneinander ab und untersucht die Wahrnehmung von Gewalt durch Schüler.

3. Gewalt als pädagogisches Zuchtmittel vom 18. Jahrhundert bis zum 21. Jahrhundert: Der Abschnitt bietet einen historischen Abriss der Gewaltanwendung in der Erziehung vom 18. Jahrhundert bis zur heutigen Zeit sowie eine Analyse ihrer aktuellen Relevanz.

4. Aggressions- und Gewalttheorien: Hier werden zentrale psychologische und soziologische Theorien vorgestellt, die das Verständnis für gewalttätiges Verhalten und dessen Ursachen erleichtern.

5. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung resümiert die Erkenntnisse über die Unvermeidbarkeit der Auseinandersetzung mit Gewalt im pädagogischen Kontext und plädiert für einen respektvollen Umgang zwischen Lehrenden und Lernenden.

Schlüsselwörter

Gewalt, Aggression, Pädagogik, Zuchtmittel, Erziehung, Schulsystem, psychische Gewalt, körperliche Gewalt, Schüler, Lehrende, Gewalttheorien, Mobbing, Prävention, historischer Wandel, Machtverhältnisse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Nutzung von Gewalt als Zuchtmittel in der Pädagogik und untersucht deren historische Entwicklung sowie ihre heutige Bedeutung im Schulalltag.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Gewalt und Aggression, den historischen Wandel der Erziehungsmethoden, die Wahrnehmung von Gewalt durch Schüler sowie theoretische Ansätze zur Erklärung von aggressivem Verhalten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu klären, ob Gewalt als Erziehungsmittel notwendig ist und wie sich der Umgang mit dieser Thematik von der Vergangenheit bis in das 21. Jahrhundert verändert hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die Aussagen von Fachexperten und Studien zum Thema Gewalt in der Pädagogik zusammenführt und vergleicht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine begriffliche Fundierung, einen historischen Rückblick über drei Jahrhunderte, die Betrachtung von Schülerperspektiven sowie die Darstellung psychologischer und soziologischer Theorien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Pädagogik, Gewalt, Erziehung, Zuchtmittel, Aggression, Schulsystem und der historische Vergleich.

Wie unterscheiden sich individuelle und institutionelle Gewalt laut Hurrelmann und Bründel?

Individuelle Gewalt bezieht sich auf gewalttätige Handlungen im privaten oder zwischenmenschlichen Bereich, während institutionelle Gewalt von Vertretern des Staates, etwa Lehrkräften in der Schule, ausgeht, um Machtverhältnisse und Regeln durchzusetzen.

Welche Rolle spielen moderne Medien bei der Gewalt unter Schülern?

Moderne Medien ermöglichen es Schülern, Gewaltakte medial festzuhalten und im Internet zu verbreiten, was zu psychischen Verletzungen und einer neuen Form von Mobbing führt, die über die physische Gewalt hinausgeht.

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Details

Titel
Gewalt als pädagogisches Zuchtmittel. Inwiefern beeinflusst Gewalt die Pädagogik und weshalb ist sie nicht wegzudenken?
Hochschule
Technische Universität Dresden
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
15
Katalognummer
V1042238
ISBN (eBook)
9783346462114
ISBN (Buch)
9783346462121
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gewalt zuchtmittel inwiefern pädagogik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Gewalt als pädagogisches Zuchtmittel. Inwiefern beeinflusst Gewalt die Pädagogik und weshalb ist sie nicht wegzudenken?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1042238
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Leseprobe aus  15  Seiten
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