Die Sexualität von Agathe aus Gabriele Reuters "Aus guter Familie" im Vergleich zur Sexualität von Roches Hauptfigur Elizabeth. Die Emanzipationsdebatte um 1900 und 2000


Hausarbeit (Hauptseminar), 2021

14 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Historischer Hintergrund. Die drei Wellen der Emanzipation

3. Die Emanzipationsdebatte um 1900 anhand der nicht dargestellten Sexualität von Agathe

4. Elizabeth und ihre sexualisierte Rebellion gegen die zweite Welle der Feminismusdebatte

5. Das Versagen der mütterlichen Vorbildfunktion als Ursache der Sexualität der beiden Hauptfiguren

6. Die Autorinnen mit ihren Werken im Diskurs der Frauenbewegung

7. Fazit

8. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„Ich bin die Summe aller Fehler meiner Eltern.“1

Diese Worte wählt Elizabeth Kiel, Protagonistin des 2011 erschienenen Romans Schoßgebiete von Charlotte Roche, im Gespräch mit ihrer Psychologin. Während die Figur diese Worte benutzt, um die komplizierte Beziehung zu ihrer feministischen Mutter zu beschreiben, liegt in ihnen ein Tiefgang und eine Gesellschaftskritik gegenüber der Sexualität, im Besonderen von fiktionalen als auch realen Frauen, der in dieser Hausarbeit auf den Grund gegangen wird. Die Frage, wie die Sexualität von Frauen geschriebenen Hauptfiguren im Kontext zu der seit Jahrzehnten andauernden Emanzipationsdebatte fungieren und welchen Beitrag die Autorinnen dieser Debatte beitragen, soll geklärt werden. Um den zeitlichen Faktor der Emanzipationsdebatte hervorzuheben und auf eine Problematik hinzuweisen, die bis heute ein Grundbaustein der Diskussion ist, werden in dieser Arbeit die Sexualität von den Protagonistinnen, welche beide unter dem Druck der Moralvorstellungen der jeweiligen Zeit litten, aufgearbeitet. Die nicht gelebte Sexualität von Agathe, der Protagonistin von Gabriele Reuters Bildungsromans Aus guter Familie wird in dieser Arbeit der überdargestellten Sexualität von Roches Hauptfigur Elizabeth gegenübergestellt.

Ziel dieser Hausarbeit ist es, anhand dieser Gegenüberstellung Parallelen zwischen den Figuren und schließlich auch der Autorinnen bezüglich der Emanzipationsdebatte zu ziehen – und die Kernproblematik, dem Versagen der von der Gesellschaft erzogenen und geprägten Eltern, ganz besonders den Müttern, deutlich zu machen. Ebenfalls soll ein Verständnis für die Problematik der fiktiven als auch realen Frauen im Bezug auf die sexuellen Wertvorstellungen der jeweiligen Gesellschaft um 1900 und 2000 vermittelt werden.

2. Historischer Hintergrund. Die drei Wellen der Emanzipation

Bevor die Protagonistinnen und die Darstellung ihrer Sexualität verglichen werden können, muss ein Einblick zu dem jeweiligen Stand der Emanzipation gegeben werden. Diese Debatte muss im Kontext ihrer Zeit und der damit verbundenen jeweiligen Gesellschaft als wichtige Schlüsselfunktion gesehen werden, um die die Sexualität der jeweiligen Figuren nachzuvollziehen. Es muss verstanden werden, dass sich der Feminismus in drei großen Wellen im Laufe der Zeit weiterentwickelt und neu erfunden hat.

Die erste Welle, beginnend mit dem 18. Jahrhundert, ist als Fundament der Frauenbewegung zu verstehen. Durch die französische Revolution und dem Streben nach der Gleichheit aller Menschen unter den Idealen der Aufklärung beginnen sich die Frauen zu organisieren, um ihrem Wunsch nach Gleichberechtigung und Unabhängigkeit gegenüber den Männern nachzukommen.2 Zur Zeit der Jahrhundertwende beginnt die Frauenbewegung durch Gründung des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins, erste organisatorische Züge anzunehmen. „In ihrer Frühphase, von 1865 bis 1889, waren die organisierten Frauen zwar nicht unpolitisch, aber ihr Interesse galt doch vorrangig dem Ziel, sich durch Bildung3 zu emanzipieren.“4 Der Wille nach Wahlrecht5, „einem selbstständigen Dasein“6 und der Erlaubnis, Arbeit nachgehen zu dürfen, entwickelt sich.

Die zweite Welle erfolgte mit Unterbrechung durch den 2. Weltkrieg, der den Fortschritt der Emanzipation schwächte. Ab den 1960er-Jahren wurden immer mehr autonome Frauengruppen gegründet, die sich systematisch vernetzten und so gesammelt für ihre Rechte einstehen konnten.7 Von den Studentinnen Bewegungen angetrieben, formten sich die Forderungen der neuen Feministinnen. Sie wollten ein „Recht auf Selbstbestimmung, aktives Mitspracherecht in der Politik, uneingeschränkter Zugang zu qualifizierten Tätigkeiten und die Abschaffung des Paragrafen 218 (Schwangerschaftsabbruch).“8 Ebenfalls entsteht die Feministische Lehre und Forschung in den 1970er und 80er, die sich zum ersten Mal auf eine wissenschaftliche Weise mit den Forderungen nach Gleichberechtigung auseinandersetzt. Diese zweite Welle der Emanzipation reicht bis in die 1990er-Jahre hinein und erreicht unter anderem, dass 1980 ein Gesetz über die Gleichbehandlung von Männern und Frauen am Arbeitsplatz verabschiedet wird und dass 1997 Vergewaltigung in der Ehe als strafbar gilt.

Die dritte Welle beginnt ab den frühen 2000ern und reicht bis in die Gegenwart. Auch wenn in den letzten beiden Wellen viel für die Gleichberechtigung der Frau erreicht wurde, ist die Bewegung nach über 100 Jahren noch nicht an ihrem Ziel angelangt. Debatten wie die #MeToo-Bewegung 2017 untermauern dies. Dennoch wird die Frauenbewegung in dieser Welle vielfältiger und organisiert sich mit Nischengruppen neu. Frauen kämpfen in diesem Teil der Emanzipation um ein Selbstbewusstsein, um die erkämpften Gleichstellungen als selbstverständlich anzunehmen.9

Während Gabriele Reuter als literarische Aktivistin der ersten Welle der Feminismusbewegung zuzuschreiben ist, fügt sich Charlotte Roche in die Dritte ein. Autorinnen, die durch ihre Figuren ihren Beitrag für die Befreiung der Frauen gegenüber systematischer Unterdrückung leisten.

3. Die Emanzipationsdebatte um 1900 anhand der nicht dargestellten Sexualität von Agathe

Aus Guter Familie erzählt die Leidensgeschichte eines Mädchens. Besser hätte der Werdegang von Agathe Heidling nicht beschrieben werden können. So schildert der Bildungsroman das Leben eines jungen Mädchens am Tag ihrer Konfirmation bis hin zur Mitte ihres Erwachsenenalters. Agathe, die von ihrer Familie auf ihre Pflicht als Ehefrau und Mutter vorbereitet wird und die durch das Verschulden ihrer Eltern schließlich keinen Ehemann findet. Ihr bleiben sämtliche andere Chancen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, durch die Gesellschaft verwehrt. Das Ende des Romans zeigt Agathes Aufenthalt in einer Nervenheilanstalt, in der sie aufgrund eines psychischen Zusammenbruchs eingeliefert wird, was zum schlussendlichen Ausscheiden aus dem Heiratsmarkt führt und ihr Schicksal als alte Jungfer besiegelt.

3.1 Agathe und ihre Sexualität

Die nicht dargestellte Sexualität von Agathe lässt sich im Kern auf die Moralvorstellungen der Gesellschaft zurückführen. Eine Gesellschaft, die ihre Werte wie jede andere von der einen zur nächsten Generation weitergibt und somit für das Versagen der Eltern – besonders das der Mutter –, Agathe zu verheiraten, verantwortlich ist. Der Gedanke der wilhelminischen Gesellschaft, dass ein junges Mädchen erst Jungfrau, dann Ehefrau und schließlich Mutter wird, ist in sämtlichen Vorbildern von Agathe wiederzufinden. Schon zu Beginn des Romans, der mit Agathes Konfirmation beginnt, wird das Mädchen in ihre Rolle als spätere Ehefrau erzogen. So tadelt die Pastorin das wilde, kindliche Verhalten des Mädchens mit den Worten „wenn ein Mädchen geduldig Knoten lösen kann, so bekommt es einen guten Mann“10 und auch der Vater „schätzte eine positive Frömmigkeit an dem weiblichen Geschlecht.“11 Dadurch drängt er Agathe in das Rollenbild der Zeit: „Für den deutschen Mann die Pflicht – für die deutsche Frau der Glaube und die Treue.“12 Agathe wird mit einer Moralvorstellung konfrontiert, die auf dem Glauben der Christianisierung zurückzuführen ist. Das junge Mädchen entwickelt eine starke Bindung Gott gegenüber, die sie ihr ganzes Leben begleiten wird. In der höheren Töchterschule wird sie aufgrund ihrer Frömmigkeit von ihren Freundinnen ausgeschlossen, was zu einer Spaltung zwischen dem Druck der Gesellschaft durch Gott und dem Druck ihrer pubertierenden Freundinnen führt. Agathe wird zu einer Außenseiterin, was dazu führt, dass sie sexuelle Erfahrungen aus Angst vor dem Glauben, der durch den Druck der Gesellschaft entsteht, nicht erleben kann.13 Durch diesen Ausschluss fällt die junge Frau immer weiter hinter ihre gleichaltrigen Freundinnen. Ganz besonders hinter Eugenie, ihre enge Kindheitsfreundin, deren Meinung der jungen Agathe sehr wichtig ist. Eugenie, eine Figur die als Gegenpart fungiert und die Erwartungen, welche die Gesellschaft an die jungen Frauen stellt, mit Bravour meistert. Sei es die Kunst, die Männer mit ihrem Körper zu bezirzen oder aber die Unterscheidung zwischen Sexualität, Liebe und dem Konstrukt der Ehe.14 Sie ist Agathes direkter Zugang zur Sexualität, indem sie ihre Freundin als junges Mädchen aufklärt15 und in der Schule mit ihrer Sexualität konfrontiert:

Agathe, hast Du schon einmal einen Mann gern gehabt?« fragte Eugenie leise. »Aber Eugenie, wie kannst Du denn so etwas denken,« flüsterte Agathe erschrocken und wurde dunkelrot. »Du hast kein Vertrauen zu mir,« sagte Eugenie verletzt […]. »Geh' nur, ich bin müde.« Sie blies das Licht aus und legte sich zu Bett. »Wenn Du offen wärest, würde ich Dir auch etwas gesagt haben. Aber Du bist immer so versteckt. Du bist eine Tugendheuchlerin. Ja, das bist Du.16

Zusätzlich zu dem Druck ihrer Freundinnen kommt das Nicht-Erleben der ersten sexuellen Erfahrungen, wie beispielsweise der nicht stattfindende Kussversuch ihres Cousins17 oder das Scheitern der Partnersuche auf der Ballsaison, das auf ihre Mutter zurückzuführen ist:

Alle Mütter waren einig: Die jungen Mädchen mußten notwendig solche Erfahrungen machen. Aber mehrere dachten im Stillen, es sei doch recht ungeschickt von der Regierungsrätin, nicht vor dem Ball eine Gesellschaft mit einem guten Souper gegeben zu haben, bei der ihre Tochter für alle Tänze engagiert worden wäre. Die Regierungsrätin hatte zu fest auf den zarten, unschuldsvollen Reiz von Agathes siebzehn Jahren gebaut.18

Durch diese Erlebnisse flüchtet sich Agathe in ihre Fantasie, die schon seit Kindestagen sehr ausgeprägt ist. Sämtliche sexuelle Handlungen und romantische Gefühle werden daraufhin nur noch in ihrem Kopf stattfinden. Sei es die romantische Liebe zu dem homosexuellen und verstorbenen Dichter Lord Byron oder zu dem Künstler Lutz, der ein uneheliches Kind hat. Beide Romanzen kommen in Agathes Realität nicht für eine gesellschaftlich akzeptierte Ehe infrage und doch beherrschen sie ihre Fantasie. Für Agathe, die bezüglich ihrer Sexualität nie über die pubertäre Ebene hinauskommt, sind diese Männer Objekte ohne Eigenleben, die als Projektionsfläche ihrer Wünsche nach romantischer Liebe dienen.19

Doch auch der Wunsch nach Liebe und Ehe wird durch die Männer in ihrem Leben immer weiter zerstört. Zum einen durch die Vergewaltigung der Hausmagd durch ihren Bruder20 oder durch das uneheliche Kind von Lutz. Als Agathe im zweiten Teil des Romans schließlich doch einen geeigneten Heiratskandidaten findet und es schafft, sich von der romantischen Vorstellung der Ehe zu trennen, scheitert ihr letzter Versuch in die Rolle der Mutter und Ehefrau zu gelangen, an ihrem Vater. Da er, wie zu der Zeit üblich, für den Unterhalt der Familie zuständig ist und schon länger Geldprobleme hat, schafft er es nicht, seiner Tochter die benötigte Mitgift zur Verfügung zu stellen. Daraufhin kommt die Ehe nicht zustande und Agathe bleibt bei ihren Eltern und schlüpft durch die Pflege der Eltern und durch die Geburt ihres Neffen aus der Ehe von ihrem Bruder und Eugenie in die Rolle der Mutter, ohne jemals selbst Kinder zu haben.

3.2 Agathe Schicksal als Beispiel der Emanzipationsdebatte von 1900

Das Nichtzustandekommen einer Ehe aufgrund des Versagens der Eltern und des damalig herrschenden Frauenüberschusses führt zu einem Problem, welches Feministinnen wie Fanny Lewald21 zu der Zeit bemängeln. Gerade Töchter der höheren bürgerlichen Gesellschaft die mit Büchern wie Des Weibes Leben und Wirken als Jungfrau und Gattin und Mutter und die Flora von Mitteldeutschland, zum Gebrauch für unsere T ö chter, zur Unselbstständigkeit erzogen werden, finden nur einen Platz in der Gesellschaft, wenn sie einen Mann heiraten, der sie ernährt. Das führt dazu, dass Frauen, die wie Agathe unverheiratet bleiben, keinerlei Chancen haben, ein eigenständiges Leben zu führen. Auch wenn sie laut Katja Mellmann22 sechs Alternativen gehabt hätte, die im zweiten Teil des Romans aufgeführt werden.23 Agathe „als ein Mädchen, das das im Grunde ›alles richtig macht‹, die Anforderungen der zeitgenössischen Mädchenerziehung übererfüllt, und dennoch hinter ihren Altersgenossinnen – hauptsächlich repräsentiert durch die Jugendfreundin Eugenie Wutrow – zurückzubleiben scheint“24 fällt der Realität des Heiratsmarktes zum Opfer. Im Kontext einer Zeit, in der mehr heiratsfähige Frauen zur Verfügung stehen als Männer, die sich eine Heirat leisten können. Dazu kommt das Versagen von Agathes Mutter aufgrund einer vermutlich psychischen Erkrankung, ihre Tochter auf den Heiratsmarkt vorzubereiten.25 Da Agathe nicht durch ihre Mutter aufgeklärt wurde, scheitert sie in dem Vorhaben, romantische Liebe von der Zweckehe zu unterscheiden. Auch nachdem aufgrund der nicht vorhandenen Mitgift keine Heirat mehr möglich scheint und Agathe somit nicht die Bestimmung des Weibes erfüllen kann, wird sie durch die Gesellschaft, die ihre Eltern geformt hat, von einem neuen Lebensweg abgehalten. So wäre eine der Alternativen in die Bildung zu gehen und eine wissenschaftliche Laufbahn einzuschlagen. Doch statt der gewünschten wissenschaftlichen Lektüre schenkt der Vater Agathe Literatur für deutsche Mädchen und verwehrt seiner Tochter dadurch die Emanzipation der Arbeit.26 Dadurch bleibt Agathe verwehrt, was die Emanzipationsdebatte zu der Zeit von der Gesellschaft fordert:

Frauen in einer Weise erziehe und unterrichte, welche es ihnen möglich mache, sich selber ausreichend zu ernähren, um sie damit vor der entehrenden Nothwendigkeit zu sichern, sich ohne Neigung zu verheirathen, oder mit andern Worten, die die Sache bei ihrem rechten Namen nennen, sich für den Preis einer lebenslänglichen Versorgung zu verkaufen.27

Sie bekommt keine Möglichkeit, einer bezahlten Arbeit nachzugehen, weswegen sie als alte Jungfer bei ihrem Vater bleibt, der zwar nicht ihr Ehemann ist, sie aber versorgt, weil Agathe diese Fähigkeit trotz des Kampfs der Feministinnen in dieser Zeit verwehrt bleibt.

4. Elizabeth und ihre sexualisierte Rebellion gegen die zweite Welle der Feminismusdebatte

Drei Tage gewährt Charlotte Roche Einblick in Elizabeth Kiels (Sexual-)Leben. Beginnend mit detaillieren Sex mit ihrem Mann, hin zu ihrer Funktion als (Stief-)Mutter, Patientin und gipfelnd in einem Puffbesuch mit anschließendem Pornoschauen. Ein Lebensausschnitt, der es dem Leser/der Leserin häufig schwer macht, die fiktionale Grenze zwischen dem Erzählenden-Ich und der Autorin zu ziehen. Der Grund liegt dabei in der Handlung, die mehr als einmal an die Autobiografie der Autorin erinnert. Beginnend mit dem Autounfall auf den Weg zu Charlottes/Elizabeths Hochzeit, bei der drei der jüngeren Geschwister sterben, bis hin zu dem persönlichen Feldzug gegen das Axel-Springer-Verlagshaus. Roche erschafft eine von der zweiten Welle des Feminismus geprägte Protagonistin, die sich mit allen Mitteln gegen den Feminismus, den ihre Mutter verkörpert, wehrt.

[...]


1 Charlotte Roche: Schoßgebete. Berlin 2011, S. 85–86.

2 Vgl. Henning von Bargen: Von Welle zu Welle. In: Böll Thema 2 (2018), S. 9–13.

3 Das Frauenstudium wurde 1896 in Deutschland zugelassen. Heidelberg und Freiburg waren die ersten Universitäten, die Frauen den gesamten studentischen Zugang ermöglichten.

4 Barbara Greven-Aschoff; Die bürgerliche Frauenbewegung in Deutschland 1894–1933, In: ders.: Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft, Bd. 46, hrsg. Von Helmut Berding, Jürgen Kochka, Hans-Ulrich Wehler, Göttingen 1981, S. 190.

5 1918 durften alle Frauen ab 21 das erste Mal in der Weimarer Republik wählen. Mit einer Quote von 90% Wahlbeteiligung, wurde das Wahlrecht in die Weimarer Verfassung verankert.

6 Fanny Lewald: Für und wider die Frauen. Vierzehn Briefe, Berlin 1870, 1. Brief S. 1.

7 Von Bargen: Von Welle zu Welle 2018, S. 9–13.

8 Ebd.

9 Ebd.

10 Gabriele Reuter: Aus guter Familie. Leiden eines Mädchens, Berlin 1908. S. 7.

11 Ebd., S. 9.

12 Ebd.

13 Vgl. Ebd., S. 27–f.

14 Vgl. Ebd., S. 47.

15 Vgl. Ebd., S. 17.

16 Ebd., S. 24.

17 vgl. Ebd., S. 31.

18 Ebd., S. 44.

19 Vgl. Meredith Haaf/Susanne Klingner/ Barbara Streidl: Wir Alpha Mädchen. Warum Feminismus das Leben schöner Macht, Hamburg 2008. S. 41.

20 Reuter: Aus guter Familie 1908 S. 54–56.

21 deutsche Schriftstellerin (1811–1889) die sich für die Emanzipation der Frau, im Bezug auf und Arbeit stark gemacht hat.

22 deutsche Literaturwissenschaftlerin, die in ihrem Aufsatz Die Mädchenfrage Gabriele Reuters Werk analysiert.

23 vgl. Katja Mellmann. Die Mädchenfrage. Zum historischen Bezugsproblem von Gabriele Reuters Aus guter Familie. In: Internationales Archiv für Sozialgeschichte der deutschen Literatur 33 (2008), S. 21–23.

24 Ebd., S. 20.

25 Vgl. Reuter: Aus guter Familie 1908, S. 20.

26 Reuter: Aus guter Familie 1908, S. 148–189.

27 Lewald: Für und wider die Frauen 1870, S. 1.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten

Details

Titel
Die Sexualität von Agathe aus Gabriele Reuters "Aus guter Familie" im Vergleich zur Sexualität von Roches Hauptfigur Elizabeth. Die Emanzipationsdebatte um 1900 und 2000
Hochschule
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)  (Germanistik)
Veranstaltung
Frauen schreiben Frauen – Die wirtschaftliche und politische Figur der Frau in der Erzählliteratur 1870–1919
Note
1,7
Autor
Jahr
2021
Seiten
14
Katalognummer
V1043166
ISBN (eBook)
9783346465016
ISBN (Buch)
9783346465023
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Feminismus, Frauen, Charlotte Rouche, Gabriele Reuter, Emanzipazionsdebatte, Erzählliteratur, 1870, 1900
Arbeit zitieren
Marissa Krolo (Autor:in), 2021, Die Sexualität von Agathe aus Gabriele Reuters "Aus guter Familie" im Vergleich zur Sexualität von Roches Hauptfigur Elizabeth. Die Emanzipationsdebatte um 1900 und 2000, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1043166

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