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Hugo von Hofmannsthals "Das Märchen der 672. Nacht". Zwischen Femme fatale und Femme enfant – Das Frauenbild in der Zeit der Wiener Moderne

Titel: Hugo von Hofmannsthals "Das Märchen der 672. Nacht". Zwischen Femme fatale und Femme enfant – Das Frauenbild in der Zeit der Wiener Moderne

Hausarbeit , 2021 , 15 Seiten

Autor:in: Jessica Trescher (Autor:in)

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Inhalt dieser Arbeit soll das Weiblichkeitsprinzip und die Figur der Frau in der Zeit der Jahrhundertwende sein. Ewas genauer soll das Werk "Das Märchen der 672. Nacht" von Hugo von Hofmannsthal betrachtet und analysiert werden. Dabei ist es entscheidend, zunächst genau auf die vorherrschenden Rahmenbedingungen zu achten. Was genau versteht man unter der Wiener Moderne? Was sind typische Merkmale der Literatur der Jahrhundertwende und welche Rolle spielten Frauen und Weiblichkeit in dieser Beziehung? Wichtig ist, das alles auch geschichtlich einzuordnen und auf die Frauenbewegung zur Zeit der Jahrhundertwende einzugehen.

Dem eben schon kurz angesprochenen Werk von Hugo von Hofmannsthal soll dann eine größere Rolle zuteilwerden. Zunächst soll geklärt werden, ob man Das Märchen der 672. Nacht überhaupt als klassisches Werk der Wiener Moderne bezeichnen kann. Wichtig ist aber sicher auch, wie Hugo von Hofmannsthal die Figur der Frau sieht und vor allem in seinen Werken einbaut. Nach dieser grundlegenden Einleitung soll es um die Weiblichkeitsprinzipien des Fin de Siècle gehen. Dabei stellen sich femme fatale, femme enfant und femme fragile gegenüber und sollen kritisch hinterfragt, verglichen und untersucht werden. Die Typisierung von Frauen und Weiblichkeit soll auf unterschiedlichen Wegen betrachtet werden. Auch dieser Punkt soll anschließend auf Hugo von Hofmannsthals oben erwähntes Werk bezogen werden und in einem weiteren Schritt auf das generelle Frauenbild Hugo von Hofmannsthal erweitert werden. Abschließen wird diese Arbeit ein Fazit in dem offene Fragen geklärt werden und abschließende Worte gefunden werden sollen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: Inhalt und Fragestellungen dieser Arbeit

2. Die Literatur in der Jahrhundertwende

a. Die Wiener Moderne

b. Das Märchen der 672. Nacht als Literatur in der Wiener Moderne?

3. Weiblichkeitsentwürfe im Fin de Siècle

a. Der Fin de Siècle

b. Femme fatale

c. Femme enfant

4. Frauenbilder bei Hugo von Hofmannsthal

a. Das Frauenbild in Das Märchen der 672. Nacht

5. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Konstruktion weiblicher Identität in Hugo von Hofmannsthals Werk "Das Märchen der 672. Nacht" vor dem Hintergrund der zeitgenössischen Frauenbilder in der Epoche der Wiener Moderne. Ziel ist es, die ambivalenten Rollenbilder zwischen idealisierter Unschuld und dämonisierter Verführungskraft zu analysieren und kritisch einzuordnen.

  • Analyse der literarischen Strömung der Wiener Moderne und deren spezifische Ausprägungen.
  • Untersuchung zentraler Weiblichkeitstypen des Fin de Siècle (femme fatale, femme fragile, femme enfant).
  • Deutung der Frauenfiguren in Hofmannsthals "Das Märchen der 672. Nacht".
  • Reflexion des Spannungsfeldes zwischen Dekadenz, Ästhetizismus und gesellschaftlichem Wandel.

Auszug aus dem Buch

a. Die Wiener Moderne

Die Wiener Moderne beschreibt die Literatur, Kunst und Kultur in Wien um die Jahrhundertwende herum. Wien hatte bereits im späten 19. Jahrhundert eine immense Ausdehnung. Allerdings wuchs die österreichische Hauptstadt um die Jahrhundertwende enorm. Waren es im Jahr 1800 noch rund 270.000 Menschen, so lebten 1890 bereits 2,1 Millionen in Wien. Um diese Zahl einem adäquaten Vergleich zu unterzeihen: Im vergangenen Jahr (2020) belief sich die Einwohnerzahl auf rund 1,9 Millionen. Nicht nur die Bevölkerungsdichte war bemerkenswert, Wien war bereits um die Jahrhundertwende die Hauptstadt der Österreichisch-Ungarischen Monarchie und genoss demnach international großes Ansehen.

Wiener Moderne ist nicht der einzige Begriff, der diese literarische Strömung beschreibt. Zahlreiche weitere Begriffe wie Ästhetizismus, Das junge Wien, Dekadenzliteratur oder Kaffeehausliteratur stehen synonym für die Wiener Moderne. Dichter und Schriftsteller trafen sich in Kaffeehäusern zum Gedankenaustausch und die Geschichten und Gedichte, die daraus entstanden, handelten meistens in und um Wien. Zweifelsohne gehörte Hugo von Hofmannsthal zu den bedeutendsten Dichtern dieser Zeit. Aber auch Arthur Schnitzler und viele weitere standen ihm in nichts nach.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Inhalt und Fragestellungen dieser Arbeit: Einführung in die Thematik der weiblichen Rollenbilder im Fin de Siècle sowie die Zielsetzung der Analyse von Hofmannsthals Werk.

2. Die Literatur in der Jahrhundertwende: Definition der Epoche und Einordnung von Hofmannsthals Werk in den Kontext der Wiener Moderne und Dekadenz.

3. Weiblichkeitsentwürfe im Fin de Siècle: Theoretische Untersuchung der zeitgenössischen Typologien wie femme fatale, femme fragile und femme enfant.

4. Frauenbilder bei Hugo von Hofmannsthal: Anwendung der erarbeiteten Theorie auf das spezifische Frauenbild in "Das Märchen der 672. Nacht".

5. Fazit: Zusammenfassende Reflexion der Ergebnisse und Einordnung der Bedeutung weiblicher Rollenbilder in Hofmannsthals Literatur.

Schlüsselwörter

Wiener Moderne, Hugo von Hofmannsthal, Das Märchen der 672. Nacht, Fin de Siècle, Weiblichkeit, Femme fatale, Femme enfant, Dekadenz, Ästhetizismus, Frauenbild, Jahrhundertwende, Literaturanalyse, Geschlechterrollen, Moderne, Impressionismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Darstellung von Frauenfiguren in Hugo von Hofmannsthals Werk "Das Märchen der 672. Nacht" innerhalb des gesellschaftlichen und literarischen Kontextes der Wiener Moderne.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf den zeitgenössischen Weiblichkeitsentwürfen (femme fatale, femme enfant), dem ästhetischen Verständnis der Wiener Moderne und dem Einfluss gesellschaftlicher Umbrüche auf literarische Frauenbilder.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, das Spannungsverhältnis zwischen dem Ideal der unschuldigen Frau und der Dämonisierung weiblicher Rollen zu beleuchten und aufzuzeigen, wie Hofmannsthal diese Tendenzen in seinem Werk umsetzt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer literaturwissenschaftlichen Textanalyse, die theoretische Definitionen des Fin de Siècle mit der Interpretation primärliterarischer Passagen kombiniert.

Was steht im Hauptteil der Untersuchung im Fokus?

Im Hauptteil werden zunächst die Konzepte der Wiener Moderne und der Weiblichkeitstypen definiert, um anschließend das spezifische Frauenbild in "Das Märchen der 672. Nacht" zu dekonstruieren.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit beschreiben?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Wiener Moderne, Femme fatale, Dekadenz, Geschlechterrollen und Hugo von Hofmannsthal charakterisieren.

Wie bewertet der Autor das "Märchen der 672. Nacht" als Werk der Moderne?

Die Autorin stuft das Werk als klassischen Vertreter der Wiener Moderne ein, da es sowohl in seiner Struktur als auch durch die pessimistische Weltsicht und den Fokus auf subjektive Eindrücke typische Merkmale der Epoche aufweist.

Welche Rolle spielt die "femme enfant" in Hofmannsthals Erzählung?

Die "femme enfant" wird als ein ambivalentes Bild zwischen kindlicher Unschuld und einer für den Protagonisten verstörenden sinnbildlichen Ausstrahlung diskutiert.

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Details

Titel
Hugo von Hofmannsthals "Das Märchen der 672. Nacht". Zwischen Femme fatale und Femme enfant – Das Frauenbild in der Zeit der Wiener Moderne
Autor
Jessica Trescher (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
15
Katalognummer
V1043193
ISBN (eBook)
9783346464804
ISBN (Buch)
9783346464811
Sprache
Deutsch
Schlagworte
hugo hofmannsthals märchen nacht zwischen femme frauenbild zeit wiener moderne
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jessica Trescher (Autor:in), 2021, Hugo von Hofmannsthals "Das Märchen der 672. Nacht". Zwischen Femme fatale und Femme enfant – Das Frauenbild in der Zeit der Wiener Moderne, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1043193
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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