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Wie erklären Wahlforschungsansätze Aspekte von rechtspopulistischem Wahlverhalten?

Unter besonderer Berücksichtigung der Flüchtlingskrise

Título: Wie erklären Wahlforschungsansätze Aspekte von rechtspopulistischem Wahlverhalten?

Tesis de Máster , 2021 , 145 Páginas , Calificación: 2.3

Autor:in: Anonym (Autor)

Política - Principios básicos y general
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In der Arbeit werden entscheidende Entwicklungstendenzen von rechtspopulistischem Wahlverhalten herausgearbeitet. Es wird untersucht, wie das Wahlverhalten vor und nach der Flüchtlingskrise, die ihren Höhepunkt im Jahr 2015 erreichte, war und wie sich dieses verändert hat. Hierzu werden vier verschiedene Wahlforschungsansätze auf die AfD-Wählerschaft angewandt.

Im ersten Teil werden die soziologischen Ansätze beleuchtet. Diese teilen sich in den mikrosoziologischen Ansatz und in den makrosoziologischen Ansatz auf. Ersterer umfasst die sozialen Kreise, die Einfluss auf das Individuum bei der Wahlentscheidung nehmen. Anhand dieses Ansatzes wird die Affinität zur AfD in Bezug zur Schichtzugehörigkeit, dem Alter, des Geschlechts und der Konfession analysiert.

Im zweiten Schritt wird der makrosoziologische Ansatz betrachtet. Dieser befasst sich mit den vier klassischen Konfliktlinien, wobei unter anderem auf die Hypothese „Je ländlicher die Region, desto eher wird die AfD gewählt“ eingegangen wird. Anschließend werden unter Bezugnahme des Ann-Arbor-Modells die AfD-Sympathisanten analysiert. Innerhalb des Ansatzes wird nach der Theorie von Campbell et al. (1954 und 1968) zwischen langfristigen und kurzfristigen Variablen unterschieden, nämlich der Parteiidentifikation, der Kandidatenorientierung und der Sachorientierung. Darüber hinaus liegt der Forschungsansatz auf Grundlage der Parteiidentifikation, die in Abhängigkeit mit dem sozialen Status gebracht wird und der Kandidaten bzw. Sachorientierung in Bezug zur Einstellung von AfD-Wählern gegenüber Flüchtlingen. Letztlich wird beim Rational-Choice-Ansatz geklärt, welche Themen für AfD-Wähler von großer Bedeutung sind und inwieweit der Protestwähler anhand des expressiven Wählers erklärt werden kann.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theorie

2.1 Definition Populismus

2.1.1 Populismus als rhetorischer Stil

2.1.2 Populismus als dünne Ideologie

2.1.3 Rechtspopulismus

2.2 Erklärungsansätze des Rechtspopulismus

2.2.1 Ökonomischer Ansatz

2.2.2 Kultureller Ansatz

2.2.3 Politischer Ansatz

2.3 Erklärungsansätze des Wahlverhaltens

2.3.1 Soziologische Ansätze

2.3.1.1 Mikrosoziologischer Ansatz

2.3.1.2 Makrosoziologischer Ansatz

2.3.2 Ann-Arbor-Modell

2.3.3 Rational-Choice-Ansatz

2.4 Wählertypen

2.4.1 Stammwähler

2.4.2 Wechselwähler

2.4.3 Protestwähler

2.4.4 Nicht-Wähler

2.5 Definition Krise

3. Anwendung Alternative für Deutschland

3.1 Geschichtlicher Abriss

3.2 Wählerwanderung

3.2.1 Stammwähler

3.2.2 Wechselwähler

3.2.3 Protestwähler

3.2.4 Nicht-Wähler

3.3 Anwendung der Erklärungsansätze des Rechtspopulismus

3.3.1 Ökonomischer Ansatz

3.3.2 Kultureller Ansatz

3.3.3 Politischer Ansatz

3.4 Anwendung der Erklärungsansätze des Wahlverhaltens

3.4.1 Soziologische Ansätze

3.4.1.1 Mikrosoziologischer Ansatz

3.4.1.2 Makrosoziologischer Ansatz

3.4.2 Ann-Arbor-Modell

3.4.3 Rational-Choice-Ansatz

4. Fazit und Forschungsperspektive

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert, wie verschiedene politikwissenschaftliche Wahlforschungsansätze das Wahlverhalten zugunsten rechtspopulistischer Parteien – insbesondere der Alternative für Deutschland (AfD) – erklären können. Ein zentraler Fokus liegt dabei auf der Rolle der Flüchtlingskrise als potenzieller Katalysator für diese Entwicklungen.

  • Theoretische Fundierung des Populismus-Begriffs und des Rechtspopulismus
  • Systematische Einordnung von Wahlforschungsansätzen (soziologisch, Ann-Arbor-Modell, Rational-Choice)
  • Analyse des Wahlverhaltens und der Wählerwanderung zur AfD in Deutschland
  • Untersuchung ökonomischer, kultureller und politischer Erklärungsdimensionen
  • Bedeutung der Flüchtlingskrise für die Wählerdynamik der AfD

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Populismus als rhetorischer Stil

Betrachtet man den Populismus als rhetorisches Stilmittel, so ist lediglich das sprachliche Geschick bzw. die Fähigkeit von Nöten, Sprache und Inhalt direkt an das Publikum zu richten und somit auf das Publikum einzuwirken (vgl. ebd.). Dabei ist auffällig, dass Populisten ursprünglich kein eigenes politisches Programm haben. Es wird vielmehr darauf geachtet, welche Themen aktuell brisant sind und ob gewisse Teile der Bevölkerung klare Forderungen haben, die sich meist gegen die Regierung richten. Somit ist Populismus eine Form des Opportunismus, welcher von demagogischer Politik geprägt ist. Diese Stellung ist sehr günstig, da sie es ermöglicht, inhaltlich flexibel zu sein, um sich so stets als „Vertreter des Volkes“ darstellen zu können (vgl. Nohlen 2004, S. 13). Populistische Parteien weisen somit wie jede andere Oppositionspartei auch Fehler der Regierung hin. Populisten verstehen sich und ihre Anhänger jedoch vor allem als Opfer der Globalisierung. Vielmehr fordern sie, dass die „kleinen Leute“ ernstgenommen werden und direkt mit dem Volk kommuniziert wird (vgl. Nohlen 2004, S. 832). Populistische Parteien versuchen in diesem Zusammenhang, stets zu polarisieren. Aussagen wie die folgenden waren so verpackt, dass sie vergangene Unzufriedenheit mit einer befreienden Zukunft paaren: „[W]hile they preach impending doom, they also offer salvation.“ (Albertazzi und McDonnell 2008, S. 5).

Im Kommunikationsstil von Populisten wird sichtbar, dass eine starke Personalisierung und eine Emotionalisierung in Kombination mit der Opferrolle wichtige Bestandteile sind. Zur Emotionalisierung dient meist das Schüren von Ängsten als Werkzeug – bei Rechtspopulisten bezüglich „fremden“ Personen -, welches deutlich wird, wenn man das Freund-Feind-Schema betrachtet (vgl. Diehl 2012). Dies steht für die Dichotomie zwischen der Bevölkerung, die die Opferrolle darstellt und den „Anderen“ und der „Elite“. Für Populisten hat die starke Personalisierung den Vorteil, dass klare Feindbilder geschaffen werden, gegen die das „Volk“ seine Kräfte bündelt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik des Rechtspopulismus in Europa und Deutschland ein und definiert die Flüchtlingskrise als zentralen Untersuchungsgegenstand zur Erklärung von Wählerwanderungen.

2. Theorie: Hier werden theoretische Grundlagen des Populismus, des Rechtspopulismus sowie zentrale Erklärungsansätze des Wahlverhaltens und verschiedene Wählertypologien dargelegt.

3. Anwendung Alternative für Deutschland: Dieses Kapitel überträgt die theoretischen Ansätze auf die AfD, analysiert Wählerwanderungen sowie die Relevanz ökonomischer, kultureller und politischer Faktoren vor und nach der Flüchtlingskrise.

4. Fazit und Forschungsperspektive: Die Arbeit resümiert die Ergebnisse und diskutiert die Rolle der Flüchtlingskrise als Katalysator sowie den Bedarf an weiterführender empirischer Forschung.

Schlüsselwörter

Rechtspopulismus, Alternative für Deutschland, AfD, Wahlverhalten, Flüchtlingskrise, Wahlforschung, Wählerwanderung, Stammwähler, Wechselwähler, Protestwähler, Rational-Choice-Ansatz, Cleavage-Theorie, Politische Partizipation, Wohlfahrtschauvinismus, Globalisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterarbeit?

Die Arbeit untersucht, wie politikwissenschaftliche Erklärungsmodelle das Wahlverhalten zugunsten rechtspopulistischer Parteien, mit speziellem Fokus auf die AfD in Deutschland, interpretieren.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Neben der Definition von Populismus als rhetorischer Stil und Ideologie stehen die theoretischen Erklärungsansätze für das Wählerverhalten sowie die empirische Anwendung dieser Theorien auf die AfD im Zentrum.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Ursachen für das Wahlverhalten zugunsten der AfD zu ergründen und dabei insbesondere zu prüfen, inwieweit die Flüchtlingskrise als Katalysator gewirkt hat.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Es handelt sich um eine theoretisch fundierte Analyse, die bestehende Wahlforschungsansätze (soziologische Modelle, Ann-Arbor-Modell, Rational-Choice) auf aktuelle empirische Daten zur AfD anwendet.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Aufarbeitung der Wahlforschung und eine detaillierte Anwendung dieser Konzepte auf die AfD, inklusive einer Analyse von Wählerwanderungen und spezifischen Wählergruppen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Rechtspopulismus, Wahlverhalten, Flüchtlingskrise, Wählerwanderung und verschiedene Typologien von Wählern geprägt.

Inwiefern beeinflusste die Flüchtlingskrise laut Autor das Wahlverhalten?

Der Autor argumentiert, dass die Flüchtlingskrise als Katalysator fungierte, indem sie kulturelle Ängste instrumentalisierte und die AfD als „Protestpartei“ für unzufriedene Wähler attraktiv machte.

Was unterscheidet den „rationalen Protestwähler“ vom „reinen Protestwähler“?

Während der „reine Protestwähler“ primär aus Unzufriedenheit und ohne feste Ideologie wählt, trifft der „rationale Protestwähler“ eine bewusste Entscheidung basierend auf einer Abwägung politischer Defizite und Ziele im Vergleich zu anderen Optionen.

Final del extracto de 145 páginas  - subir

Detalles

Título
Wie erklären Wahlforschungsansätze Aspekte von rechtspopulistischem Wahlverhalten?
Subtítulo
Unter besonderer Berücksichtigung der Flüchtlingskrise
Universidad
University of Kaiserslautern
Calificación
2.3
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
145
No. de catálogo
V1043504
ISBN (Ebook)
9783346466495
ISBN (Libro)
9783346466501
Idioma
Alemán
Etiqueta
Wahlforschung Wahlforschungsansätze AFD Flüchtlingskriese Rechtspooulismus Wählerwanderung Wählertypen Populismus Rechtspopulismus Anwendung Erklärungsansätze des Rechtspopulismus Anwendung der Erklärungsansätze des Wahlverhaltens
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2021, Wie erklären Wahlforschungsansätze Aspekte von rechtspopulistischem Wahlverhalten?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1043504
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