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Grundzüge der Spieltheorie: Ein historisch/ökonomischer Abriss, ausgewählte Beispiele der Spieltheorie

Title: Grundzüge der Spieltheorie: Ein historisch/ökonomischer Abriss, ausgewählte Beispiele der Spieltheorie

Seminar Paper , 2002 , 16 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Florian Michaelsen (Author)

Economics - History
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Es erscheint eine nicht lösbare Aufgabe, ein derartig komplexes Thema wie die Spieltheorie im Rahmen einer Proseminararbeit umfassend darzustellen. Hunderte, wenn nicht tausende relevante Quellen wären heranzuziehen und kritisch zu würdigen, dennoch würde es am Ende zu wenig neuen Erkenntnissen kommen. Dies kann und sollte auch nicht die Aufgabe sein, vielmehr sollten Akzente und punktuelle Vertiefungen den Leser animieren, sich mit den Thesen intensiver auseinander zusetzten. Von dieser individuellen Auswahl bleibt die soziologische und wirtschaftliche Relevanz der nicht näher behandelten Themen unberührt. "Abriss" ist also vielmehr als Auszug einiger dem Autor interessant erscheinenden Konzepte zu verstehen, nicht aber als Rechtfertigung andere Themen vernachlässigt zu haben. In diese Richtung zielt ebenfalls die auf den ersten Blick ungewöhnliche Eingliederung der Kurzbiographie John F. Nashs. Jedoch ist der Autor überzeugt, so einen direkten, historischen Bezug zur Materie aufzeigen zu können.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1 Problemstellung

1.2 Geschichte der Spieltheorie als eigenständige Wissenschaft

1.3 Gegenstand und Anwendungsgebiete

2. Prisoner´s dilemma

2.1 Das klassische Gefangendilemma

2.1.1 Die Situation

2.1.2 Alternative Formulierungen

2.2 Lösungskonzept

2.3 Modell des iterierten (wiederholten) Gefangenendilemmas

3. Nash Equilibrium

3.1 John Forbes Nash, Jr.

3.2 Das Gleichgewicht

3.3 Kooperative Spiele

4. Ergebnisse

Zielsetzung & Themen

Das Ziel der Arbeit ist es, einen fundierten, historischen und ökonomischen Abriss über die Grundzüge der Spieltheorie zu geben, zentrale Konzepte wie das Gefangenendilemma und das Nash-Gleichgewicht verständlich darzustellen sowie deren praktische Anwendbarkeit anhand ausgewählter Beispiele zu verdeutlichen.

  • Historische Entwicklung der Spieltheorie als Wissenschaft
  • Analyse des klassischen Gefangenendilemmas und seiner Variationen
  • Erläuterung des Nash-Gleichgewichts und kooperativer Spiele
  • Diskussion über rationale Entscheidungsregeln in Konfliktsituationen
  • Verknüpfung spieltheoretischer Modelle mit ökonomischen Fragestellungen

Auszug aus dem Buch

1.2 Geschichte der Spieltheorie als eigenständige Wissenschaft

Die Geburtsstunde der Spieltheorie als eigenständige Wissenschaftsdisziplin innerhalb der Ökonomie schlug 1944 in Princeton. Obwohl schon 1928 mit dem Maximin-Theorem (Aufsatz von von Neumann mit dem Titel: „Zur Theorie der Gesellschaftsspiele, 1928) erwähnt, gilt die von John von Neumann und Oskar Morgenstern erarbeitete Erstfassung von „Theory of games and economic behavior“ als Grundlage der Spieltheorie. Von diesen beiden inspiriert, entwickelte der junge John Nash das nach ihm benannte „Nash Equilibrium“ („Nash Gleichgewicht“). Dresher und Flood von der RAND Corporation wendeten erstmals experimentell das Gefangenendilemma an.

Gerade im militärischen Bereich fanden die spieltheoretischen Lösungskonzepte große Beachtung, da man hier nach Strategien und Patentrezepten suchte, die Kriegsszenarien auf theoretischer Basis lösten oder wenigstens strikte Handlungsmaximen vorgaben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Dieses Kapitel erläutert die Zielsetzung der Arbeit sowie den historischen Ursprung und die grundlegenden Anwendungsgebiete der Spieltheorie.

2. Prisoner´s dilemma: Hier wird das klassische Gefangenendilemma als zentrales Beispiel der Spieltheorie detailliert analysiert, inklusive seiner Lösungsansätze und der Erweiterung auf iterierte Spiele.

3. Nash Equilibrium: Dieser Abschnitt widmet sich der Biografie von John Forbes Nash, Jr. und definiert das mathematische Konstrukt des Nash-Gleichgewichts sowie kooperative Spiele.

4. Ergebnisse: Das abschließende Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und betont den Nutzen der erlernten spieltheoretischen Konzepte für reale Alltagssituationen.

Schlüsselwörter

Spieltheorie, Gefangenendilemma, Nash-Gleichgewicht, Ökonomie, Strategie, Kooperation, Nicht-kooperative Spiele, Rationalität, Entscheidungstheorie, Oligopol, Kartellabsprachen, Mathematische Modelle.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen einführenden historischen und ökonomischen Abriss über die Grundlagen der Spieltheorie und beleuchtet deren Bedeutung für die Analyse von Konfliktsituationen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung der Spieltheorie, dem Gefangenendilemma, dem Nash-Gleichgewicht sowie der Anwendung dieser Theorien in ökonomischen Kontexten wie Kartellbildungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, dem Leser ein grundlegendes „Handwerkszeug“ zur Analyse strategischer Interaktionen an die Hand zu geben und komplexe spieltheoretische Konzepte verständlich zu vermitteln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die durch die Auswertung existierender spieltheoretischer Literatur und die Herleitung logischer Strategien in Konfliktsituationen begründet ist.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des klassischen Gefangenendilemmas, dessen Erweiterung in iterierten Modellen sowie die Einführung in Nash-Gleichgewichte und kooperative Spiele.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Spieltheorie, Gefangenendilemma, Nash-Gleichgewicht, rationale Entscheidung und Kooperationsstrategien.

Warum ist das Gefangenendilemma für die Spieltheorie so bedeutsam?

Es illustriert eindrucksvoll, warum individuell rationale Entscheidungen zu einem kollektiv suboptimierten Ergebnis führen können, was ein fundamentales Paradoxon der Spieltheorie darstellt.

Wie unterscheidet sich das Nash-Gleichgewicht vom Gefangenendilemma?

Während beim Gefangenendilemma eine dominante Strategie unabhängig von anderen existiert, erfordert das Nash-Gleichgewicht die Berücksichtigung der interdependenten Entscheidungen aller beteiligten Akteure.

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Details

Title
Grundzüge der Spieltheorie: Ein historisch/ökonomischer Abriss, ausgewählte Beispiele der Spieltheorie
College
University of Hamburg  (Institut für Wachstum und Konjunktur)
Course
Proseminar VWL
Grade
1,3
Author
Florian Michaelsen (Author)
Publication Year
2002
Pages
16
Catalog Number
V10435
ISBN (eBook)
9783638168588
Language
German
Tags
Grundzüge Spieltheorie Abriss Beispiele Spieltheorie Proseminar
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Florian Michaelsen (Author), 2002, Grundzüge der Spieltheorie: Ein historisch/ökonomischer Abriss, ausgewählte Beispiele der Spieltheorie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/10435
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