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Die Psychologie des Künstlers in Nietzsches "Menschliches, Allzumenschliches“

Titel: Die Psychologie des Künstlers in Nietzsches "Menschliches, Allzumenschliches“

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2019 , 15 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Leonie Bader (Autor:in)

Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)
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Die vorliegende Arbeit ist eine Analyse von Nietzsches Künstlerbild, das er in "Menschliches, Allzumenschliches" aufzeigt.

Im Folgenden wird aus den 78 Aphorismen des vierten Hauptstücks eine psychologische Charakterisierung des darin entworfenen Künstlerbilds ausgearbeitet. Hierzu wird sich mit den verschiedenen Rollen auseinandergesetzt, die Nietzsche dem Künstler zuschreibt und letzteren somit als Erleichterer des Lebens, als Lügner, als narzisstischen Eiferer und als zeitloses Wesen analysiert. Dabei wird gleichzeitig im Blick behalten, wie sich Nietzsche selbst als Künstler bzw. Autor in seiner Künstlercharakterisierung verhält, und ob gerade aus diesem Paradox seine philosophische Pointe besteht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Der Künstler als „Erleichterer des Lebens“
  • Der Künstler als „Lügner“
  • Der Künstler als „narzisstischer Eiferer“
  • Der Künstler als zeitloses Wesen

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

In dieser Arbeit wird Nietzsches Künstlerbild im vierten Hauptstück des ersten Bandes von „Menschliches, Allzumenschliches“ analysiert. Der Fokus liegt darauf, die von Nietzsche zugeschriebenen Rollen des Künstlers als Erleichterer des Lebens, Lügner, narzisstischer Eiferer und zeitloses Wesen zu untersuchen.

  • Die Funktion der Kunst als „Erleichterer des Lebens“ und die Kritik an ihrer Rolle bei der Vermeidung von realen Veränderungen.
  • Die „poetische Lüge“ als Mittel des Künstlers, um die Realität zu verfälschen und den Menschen eine „ideelle Hinterwelt“ zu präsentieren.
  • Der narzisstische Egoismus des Künstlers und seine Orientierung auf die „Fortdauer seiner Art des Schaffens“.
  • Die Zeitlosigkeit des Künstlers als ein Wesen, das sich von der Rationalität der Gegenwart abwendet und dem „Phantastischen, Mythischen, Unsicheren [und] Extreme[n]“ zugeneigt ist.
  • Die ambivalente Rolle des Künstlers als Schöpfer von „idealistischen Vollkommenheiten“ und als „Erschleichnis“.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung

Die Einleitung führt in das Thema ein und beschreibt den Kontext der Arbeit innerhalb von Nietzsches Werk „Menschliches, Allzumenschliches“. Sie stellt das vierte Hauptstück des ersten Bandes, „Aus der Seele der Künstler und Schriftsteller“, als Gegenstand der Analyse vor und erklärt Nietzsches Kritik an seiner früheren idealistischen Artistenmetaphysik.

Der Künstler als „Erleichterer des Lebens“

Dieser Abschnitt untersucht die Rolle des Künstlers als „Erleichterer des Lebens“. Nietzsche argumentiert, dass die Kunst den Menschen durch die Schaffung einer „ideellen Hinterwelt“ vor den Härten der Realität schützt und das Leben erträglicher macht. Er kritisiert jedoch, dass die Künstler durch ihre „milde Narkose“ die Menschen davon abhalten, sich mit den realen Problemen der Gesellschaft auseinanderzusetzen.

Schlüsselwörter

Nietzsche, Kunst, Künstler, „Menschliches, Allzumenschliches“, „Erleichterer des Lebens“, „Lügner“, „narzisstischer Eiferer“, „zeitloses Wesen“, „poetische Lüge“, „ideelle Hinterwelt“, „Erschleichnis“, „Fortdauer der Art des Schaffens“, „Phantastisches“, „Mythisches“, „Unsicheres“, „Extreme“, „Realität“, „Erkenntnis“, „Genie“, „Übermensch“, „Wissenschaft“, „Rationalität“.

Häufig gestellte Fragen

Wie charakterisiert Nietzsche den Künstler in "Menschliches, Allzumenschliches"?

Nietzsche beschreibt den Künstler in verschiedenen Rollen: als "Erleichterer des Lebens", als "Lügner", als "narzisstischen Eiferer" und als "zeitloses Wesen".

Warum bezeichnet Nietzsche den Künstler als "Erleichterer des Lebens"?

Die Kunst schafft eine "ideelle Hinterwelt", die die Härten der Realität mildert. Nietzsche kritisiert jedoch, dass diese "milde Narkose" echte gesellschaftliche Veränderungen verhindert.

Was meint Nietzsche mit der "poetischen Lüge"?

Künstler verfälschen laut Nietzsche die Realität, um den Menschen eine vollkommenere, aber unwahre Welt zu präsentieren, was im Widerspruch zur wissenschaftlichen Erkenntnis steht.

Warum wird der Künstler als "narzisstischer Eiferer" beschrieben?

Der Fokus des Künstlers liegt oft auf seinem eigenen Ego und der Fortdauer seiner speziellen Art des Schaffens, was Nietzsche als eine Form von narzisstischem Egoismus analysiert.

Wie steht Nietzsche zu seiner eigenen früheren "Artistenmetaphysik"?

In "Menschliches, Allzumenschliches" bricht Nietzsche mit seiner früheren idealistischen Sichtweise und nimmt eine kritischere, psychologische und fast wissenschaftliche Perspektive auf die Kunst ein.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Psychologie des Künstlers in Nietzsches "Menschliches, Allzumenschliches“
Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Note
1,3
Autor
Leonie Bader (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
15
Katalognummer
V1043606
ISBN (eBook)
9783346469915
ISBN (Buch)
9783346469922
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Nietzsche Friedrich Nietzsche Psychologie Nietzsche Psychologie des Künstlers Künstler Künstlerbild Menschliches Allzumenschliches Nietzsches Philosophie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Leonie Bader (Autor:in), 2019, Die Psychologie des Künstlers in Nietzsches "Menschliches, Allzumenschliches“, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1043606
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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