Das "Star Trek" Franchise beeindruckt seit schon 55 Jahren. Ein Hauptmerkmal, für das "Star Trek" nach seinem Debüt 1966 stand, war die Ideen von Technologien und naturwissenschaftlichen Theorien. Diese Ideen haben Einfluss auf unsere heutige Gesellschaft. Die Nachfolgeserie von 1984 steht dem in nichts nach. Sie hat den technischen und wissenschaftlichen Stand der alten Serie ins nächste Jahrhundert gebracht. Und auch der Film "Star Trek – Der erste Kontakt" von 1996 entwickelt weiter die Ideen der Serie.
In dieser Arbeit soll geklärt werden, inwiefern sich "Star Trek" bei "Star Trek – Der erste Kontakt" an den damaligen bekannten Technologien und naturwissenschaftlichen Theorien orientierte und sie mit der Dramaturgie des Films verknüpfte. Es wird dabei die Frage erläutert, ob und wann die Entwickler von "Star Trek" dem dramaturgischen Effekt den Vorzug vor der echten Wissenschaft ließen.
Im Zuge dessen werden nur die Technologien und die naturwissenschaftlichen Theorien bearbeitet, die im Film vorkommen. Diese werden in ihrer geschichtlichen Entwicklung verglichen mit dem Stand von 1966, 1996 und heute. Dadurch soll ebenfalls geklärt werden, ob der Film selbst einen Einfluss auf die fortschreitende Wissenschaft hatte, sowohl direkt oder indirekt.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
A Theoretischer Teil
1. Star Trek: Von TOS zu TNG
1.1. Star Trek: The Original (TOS): Ein kurzer Abriss
1.2. TNG: Ein kurzer Abriss
2. Technologien und Naturwissenschaftliche Theorien im Film
2.1. Die automatische Schiebetür
2.2. Die Spracherkennung
2.3. Die Lautsprecher und Mikrofone
2.4. Der Kommunikator
2.5. Der Universal Übersetzter
2.6. Der Weltraumanzug
2.7. Die Flüssigkeiten in der Schwerelosigkeit
2.8. Das Touchfeld
2.9. Das PADD (Personal Access Display Device)
2.10. Das Speichermedium für Musik
2.11. Das Speichermedium für Daten
2.12. Die Verschlüsselung
2.13. Der Tricorder
2.13.1. Der medizinische Tricorder
2.13.2. Der wissenschaftliche Tricorder
2.14. Der Scanner und Sensor
2.15. Der Beamer
2.16. Der Turbolift
2.17. Der Android „Data“
2.18. Die Borg
2.18.1. Kommunikation: Das Internet
2.18.2. Die Prothese
2.18.3. Die Nanotechnologie
2.19. Die Kontaktlinse
2.20. Der Subraum
2.21. Der Holoraum und das MHN (Medizinisch-Holografisches Notfallprogramm)
2.22. Die künstliche Gravitation
2.23. Der Schutzschild und der Deflektor
2.24. Der Phaser und der Traktorstrahl
2.25. Die Töne und Explosionen im Weltall
2.26. Der Warp-Antrieb
2.27. Die Zeitreisen
3. Die Funktion von Dramaturgie
3.1. Definition von Filmdramaturgie
3.2. Emotionen auslösen
3.3. Die Filmdramaturgie in drei Ebenen
3.3.1. Das Drehbuch
3.3.2. Die Filmgestaltung
3.3.3. Die Rezeption
3.4. Das Genre Science-Fiction
B Analyse des Films Star Trek – Der erste Kontakt
1. Inhalt des Films Star Trek – Der erste Kontakt
2. Die Rezeption bei Star Trek – Der erste Kontakt
3. Star Trek ist eine Inspirationsquelle in der Forschung
3.1. Die neuen Visionen bei TNG
4. Was wurde durch Star Trek – Der erste Kontakt inspiriert?
4.1. Die Spracherkennung
4.2. Der Kommunikator
4.3. Der Universal Übersetzer
4.4. Der Weltraumanzug
4.5. Die Flüssigkeiten in der Schwerelosigkeit
4.6. Das Touchfeld
4.7. Das PADD (Personal Access Display Device)
4.8. Das Speichermedium für Musik
4.9. Der Speichermedium für Daten
4.10. Die Fraktale Verschlüsselung
4.11. Der Tricorder
4.12. Der Scanner und Sensor
4.13. Der Beamer
4.14. Der Turbolift
4.15. Der Android Data
4.16. Die Borg
4.17. Die Kontaktlinsen für Blinde
4.18. Der Subraum
4.19. Der Holoraum und das MHN
4.20. Die künstliche Gravitation
4.21. Das Schutzschild
4.22. Die Waffen
4.23. Die Töne und Explosionen im Film
4.24. Der Warp-Antrieb
4.25. Die Zeitreise
5. Fazit
Zielsetzung & Themen
Diese Bachelorarbeit untersucht die Wechselwirkung zwischen naturwissenschaftlichen Theorien, technologischen Visionen und deren dramaturgischer Umsetzung im Film „Star Trek – Der erste Kontakt“. Es wird analysiert, inwieweit die filmische Darstellung auf realen wissenschaftlichen Grundlagen basiert, wo der dramaturgische Effekt Vorrang vor der Physik genießt und in welchem Maße das Star Trek-Franchise selbst als Inspirationsquelle für technologische Innovationen fungiert hat.
- Analyse technologischer Konzepte (z.B. Beamer, Warp-Antrieb, Kommunikatoren) im historischen Vergleich (1966, 1996, heute).
- Untersuchung der dramaturgischen Funktion dieser Technologien für die Erzählweise des Films.
- Bewertung von „Star Trek“ als Inspirationsquelle für reale Forschung und Entwicklung.
- Analyse der narrativen Mittel zur Vermittlung komplexer wissenschaftlicher Ideen an das Publikum.
- Gegenüberstellung von wissenschaftlicher Authentizität und filmischer Freiheit.
Auszug aus dem Buch
4.1. Die Spracherkennung
Wie in Kap. 2.2 erwähnt, wurde an der Spracherkennung simultan zur Entwicklung von TOS geforscht. Es ist nicht mehr nachvollziehbar, ob es nun eine eigene Idee des Drehbuchteams war oder ob sie davon schon gehört hatten, als sie es in TOS verwendeten. Heute gibt es als Spracherkennungssysteme unter anderem Alexa. Das System wird bislang als das am Star Trek ähnlichsten empfunden: Als Alexa auf den Markt kam, schrieb 2014 der „Pfälzische Merkur“ folgendes: „Wie Captain Kirk […] sollen auch bald Amazon-Kunden mit einem intelligenten Computer reden können.“ (Florian, 2014). Seit 2017 kann Alexa auf das Kommando „Computer“ reagieren. Nachforschungen von Hubert Zitt haben ergeben, dass das Kommando auf Drängen von Star Trek Fans zustande kam (Zitt, 2019, 00:23:07-00:24:00).
Es ist also nachweisbar, dass sich Fans spätestens, seit TNG einen Computer wünschten mit dem aktiv gesprochen werden kann.
Daraus kann die Vermutung aufgestellt werden, dass Star Trek auch für einige der Entwickler eine Inspirationsquelle war. Außerdem gehört Star Trek in den USA zur Popkultur (The Physics of Star Trek, 2016).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Star Trek: Von TOS zu TNG: Dieses Kapitel gibt einen geschichtlichen Überblick über die Entwicklung des Star Trek Franchises von der Originalserie (TOS) bis hin zu The Next Generation (TNG).
2. Technologien und Naturwissenschaftliche Theorien im Film: Hier werden diverse Technologien und wissenschaftliche Konzepte aus dem Star Trek Universum vorgestellt und ihr realer wissenschaftlicher Hintergrund oder der Stand der aktuellen Forschung erläutert.
3. Die Funktion von Dramaturgie: Dieses Kapitel definiert die Grundlagen der Filmdramaturgie und erklärt, wie Erzählstrukturen und dramaturgische Kniffe eingesetzt werden, um beim Zuschauer Interesse und Emotionen zu wecken.
B Analyse des Films Star Trek – Der erste Kontakt: Der Hauptteil der Arbeit analysiert spezifische Szenen und Technologiedarstellungen im Film „Star Trek – Der erste Kontakt“ und setzt diese in Bezug zu den im theoretischen Teil behandelten Aspekten.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass Star Trek eine bedeutende Inspirationsquelle für die Wissenschaft ist, auch wenn der Film wissenschaftliche Freiheit zugunsten der Dramaturgie nutzt.
Schlüsselwörter
Star Trek, Science Fiction, Technologie, Physik, Dramaturgie, TNG, TOS, Beamer, Warp-Antrieb, Borg, Künstliche Intelligenz, Spracherkennung, Forschung, Innovation, Kommunikation.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht die Beziehung zwischen der Science-Fiction-Reihe Star Trek und der realen Naturwissenschaft. Dabei wird analysiert, wie Technologien im Film dargestellt werden und ob diese als Vorbild für reale Erfindungen dienten.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind die technologische Entwicklung von Star Trek, die wissenschaftlichen Grundlagen hinter den fiktiven Geräten sowie die dramaturgische Rolle dieser Technologie für das filmische Erzählen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Die Arbeit klärt, inwiefern sich der Film an realen Technologien orientiert, ab wann der dramaturgische Effekt Vorrang vor der echten Wissenschaft erhält und ob der Film selbst Einfluss auf die heutige Forschung nimmt.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt eine Literatur- und Medienanalyse, bei der technologische Fiktionen mit dem damaligen (1966, 1996) und heutigem Stand der Wissenschaft und Technik verglichen werden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden konkrete Technologien aus „Star Trek – Der erste Kontakt“ (z.B. Beamer, Tricorder, Kommunikator) im Detail analysiert, ihre Funktion für die Handlung untersucht und ihre wissenschaftliche Plausibilität bewertet.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Star Trek, Technologie, Physik, Dramaturgie, Warp-Antrieb, künstliche Intelligenz, Innovation und Forschung charakterisiert.
Welche Rolle spielt die "Fraktale Verschlüsselung" im Film?
Die fraktale Verschlüsselung fungiert im Film als dramaturgisches Mittel. Sie dient als Zeitpuffer, der es den Borg erschwert, auf die Enterprise zuzugreifen, und gibt der Crew Zeit, Gegenmaßnahmen zu entwickeln.
Warum ist das "Beamen" für die Dramaturgie so wichtig?
Der Beamer wurde ursprünglich aus praktischen Drehgründen erfunden, da man keine Raumfähren für die Landung fertigstellen konnte. Im Film dient er dazu, Filmzeit bei Ortswechseln einzusparen und das Tempo der Erzählung hochzuhalten.
- Arbeit zitieren
- Verena Szkudlarek (Autor:in), 2021, Die Beziehung zwischen Naturwissenschaft und Science Fiction. Am Beispiel des Films „Star Trek – Der erste Kontakt“, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1044695