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"Orfeo ed Euridice" von Christoph Willibald Glucks. Eine (un)gelungene Reformoper?

Título: "Orfeo ed Euridice" von Christoph Willibald Glucks. Eine (un)gelungene Reformoper?

Trabajo , 2018 , 17 Páginas , Calificación: 1,8

Autor:in: Sophie Krause (Autor)

Teatrología, danza
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Glucks Neuerungen sollten die damalige Vorstellung der Gattung Oper sprengen. Sein erstes Reformwerk ist "Orfeo ed Euridice" aus dem Jahr 1762. Inwiefern ist es Gluck tatsächlich gelungen, mit seiner ersten Reformoper "Orfeo ed Euridice" aus alten Mustern auszubrechen? Bildet die Oper eventuell die Basis für die eigentliche Reform? Um festzustellen, inwiefern Gluck die Opernreform mit dem Werk gelang, wurde gezielt das Schlusslied "Trionfo Amore" des Finales für die Analyse gewählt.

Zu Beginn der Arbeit werden die historischen Hintergründe der Zeit beschrieben. Somit sind die Beweggründe der Künstler, eine Reform ins Leben zu rufen, besser nachzuvollziehen, was im folgenden Punkt erläutert wird. Im dritten Gliederungspunkt erfolgt eine Beschreibung der Reformmerkmale. Danach wird ein kleiner Überblick der wichtigsten Informationen zur Oper gegeben, gefolgt von einer Zusammenfassung der Handlung. Dadurch ist die Untersuchung der Fragestellung leichter nachzuvollziehen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Christoph Willibald Gluck und die Opernreform

2.1 Das Jahrhundert der Aufklärung

2.2 Der Weg zur ersten Reformoper

3. Merkmale der Reformopern

4. Die Bedeutung der Oper erläutert am Schlusslied

4.1. Allgemeines und Handlung

4.2. Analyse von „Trionfi Amore“ aus der Schlussszene

4.2.1 Setting der letzten Szene und Orchesterbesetzung

4.2.2 Tonart, Rhythmus von „Trionfi Amore“

4.2.3 Der Aufbau von „Trionfi Amore“

4.2.4 Der gute Ausgang der Oper

4.2.5 Musikalisch rhetorische Gestaltungsmittel

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, inwieweit Christoph Willibald Gluck mit seiner 1762 uraufgeführten Oper „Orfeo ed Euridice“ den Bruch mit alten opernhaften Konventionen vollzog und damit den Grundstein für die Opernreform legte. Durch die detaillierte musikalische Analyse des Schlussliedes „Trionfo Amore“ wird erforscht, ob das Werk bereits alle reformatorischen Ansprüche einlöste oder primär als Ausgangspunkt einer Entwicklung zu betrachten ist.

  • Historischer Kontext der Opernreform im Zeitalter der Aufklärung
  • Charakteristika und stilistische Merkmale der Gluck’schen Reformopern
  • Musikalische und dramaturgische Analyse der Schlussszene („Trionfi Amore“)
  • Die Bedeutung des Chors und die Integration von Ballett und Vaudeville-Elementen

Auszug aus dem Buch

4.2.1 Setting der letzten Szene und Orchesterbesetzung

Für die Analyse habe ich mir das letzte Lied der Schlussszene der Wiener Fassung aus dem Jahr 1762 ausgewählt. Die dritte Szene des letzten Aktes spielt im prächtigen Tempel des Amors. Orfeo, seine Geliebte, der Chor und das Ballett, als eine Schar von Hirten und Hirtinnen, sind zu sehen. Die letzte Szene beginnt instrumental, was tänzerisch unterlegt werden soll. Mit der Allegro-Angabe möchte Gluck darauf hinweisen, dass die Instrumentalisten eine heitere Stimmung hervorbringen sollen, denn es wird das Erwachen Euridices gefeiert. Folglich herrscht bereits am Anfang eine Hochstimmung. Die Tänzer können hier zur höchsten Entfaltung kommen. Es wird zu Ehren der Götter, vor allem zur Ehren des Amors getanzt. Mithilfe des Tanzes soll schließlich ein Glücksgefühl übermittelt werden.

Zu Beginn spielen das Fagott, das Streichquintett und das Cembalo. Die Oboe, welche später zum Einsatz kommt, ist vor allem ein im 17. Jahrhundert verwendetes Instrument. Auch das Cembalo gehört dazu, welches als Begleitinstrument galt und berühmt für die Ausführung des Generalbasses war. Jedoch verlor das Cembalo mit dem Wandel der Stile und mit dem Übergang in eine neue Musikepoche zunehmend seine bedeutende Rolle.

Gluck verwendete also eine traditionelle instrumentale Besetzung, was eventuell auf die Vorteile eines Cembalos in der Oper zurückzuführen ist. So schreibt Brück, dass es „als Instrument zur Klangverstärkung oder Erlangung besonderer Klangfarben“ bedeutend ist. Daneben sei die Verwendung lediglich darauf zurückzuführen, dass es eine traditionelles zur Begleitung verwendetes Instrument war. Außerdem behauptet Brück, dass das Cembalo in der Schlussszene im Grunde fehlen könne. Laut ihm trägt es nicht viel zur musikalischen Wirkung des Finales bei. Mit dem Beginn des Finales wird die Besetzung durch zwei Oboen sowie zwei Hörner (corno in D) ergänzt, wodurch ein intensiverer Klang erzeugt und somit die Aufmerksamkeit des Hörers erregt wird. Gluck bediente sich bei den Instrumenten hauptsächlich einer traditionellen Besetzung, was nicht unbedingt einer Neuerung entspricht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Fragestellung vor, inwiefern „Orfeo ed Euridice“ als erste Reformoper Glucks anzusehen ist, und erläutert die methodische Herangehensweise über die Analyse des Finales.

2. Christoph Willibald Gluck und die Opernreform: Dieses Kapitel verortet das Werk im historischen Kontext der Aufklärung und beschreibt die Entstehung der Reformoper durch die Zusammenarbeit von Gluck und Calzabigi.

3. Merkmale der Reformopern: Hier werden die zentralen ästhetischen Neuerungen dargelegt, wie die Forderung nach Einfachheit, Natürlichkeit und der Vorrang des Dramas gegenüber der Musik.

4. Die Bedeutung der Oper erläutert am Schlusslied: Der Hauptteil bietet eine umfassende Analyse der Schlussszene, von der Orchesterbesetzung über die Tonartwahl und den formalen Aufbau (Vaudeville) bis hin zu rhetorischen Gestaltungsmitteln.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass „Orfeo ed Euridice“ den Grundstein für die Reform legte, obwohl Gluck teilweise noch auf traditionelle barocke Elemente zurückgriff.

Schlüsselwörter

Christoph Willibald Gluck, Orfeo ed Euridice, Opernreform, Aufklärung, Musiktheater, Libretto, Raniero de’ Calzabigi, Schlusslied, Trionfo Amore, Vaudeville, Barock, Musikdramatik, Chor, Ballett, Musikästhetik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert das Werk „Orfeo ed Euridice“ von Christoph Willibald Gluck als erste sogenannte Reformoper und untersucht, inwieweit es bereits die angestrebten Ideale der Aufklärung und einer neuen Musikdramatik erfüllt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind das aufklärerische Weltbild, die Theorie der Opernreform im 18. Jahrhundert, die musikalische Analyse der Wiener Fassung von 1762 sowie die Bedeutung des Finales für die Dramaturgie der Oper.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob Gluck mit diesem Werk tatsächlich bereits vollständig aus den alten Mustern der Oper ausbrechen konnte oder ob das Werk eher als eine Basis für weitere Reformschritte zu verstehen ist.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Analyse verwendet?

Es wird eine musikalisch-analytische Methode angewandt, die durch die Auswertung zeitgenössischer Musikliteratur und die Betrachtung der Partitur (Wiener Fassung von 1762) gestützt wird.

Was wird im Hauptteil des Dokuments behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich primär auf die detaillierte Untersuchung der Schlussszene „Trionfo Amore“. Dabei werden Instrumentierung, Tonartenwahl, Rhythmik, der Aufbau als Vaudeville sowie rhetorische Gestaltungsmittel in den Fokus gerückt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Opernreform, Orfeo ed Euridice, Musikdramatik, Aufklärung, Gluck, Vaudeville und die musikalische Stilisierung der Antike.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Cembalos in der Schlussszene?

Die Autorin stellt fest, dass Gluck zwar traditionelle Besetzungen wie das Cembalo nutzte, dieses jedoch laut musikhistorischer Literatur im Finale der Oper kaum zur Wirkung beiträgt und eher eine konservative Wahl darstellte.

Warum wird im Fazit bezweifelt, dass das Werk bereits eine vollendete Reformoper ist?

Die Autorin führt an, dass Gluck in der ersten Fassung noch stark auf barocke Konventionen und Verzierungen zurückgriff, was durch spätere Anpassungen des Komponisten an die Pariser Fassung unterstützt wird.

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Detalles

Título
"Orfeo ed Euridice" von Christoph Willibald Glucks. Eine (un)gelungene Reformoper?
Universidad
University of Leipzig  (Theaterwissenschaften)
Calificación
1,8
Autor
Sophie Krause (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
17
No. de catálogo
V1045055
ISBN (Ebook)
9783346467027
ISBN (Libro)
9783346467034
Idioma
Alemán
Etiqueta
Theater Opernreform Gluch Musik Oper Musiktheater Musikgeschichte Orpheo Orpheus Euridike Reformoper
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sophie Krause (Autor), 2018, "Orfeo ed Euridice" von Christoph Willibald Glucks. Eine (un)gelungene Reformoper?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1045055
Leer eBook
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