Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › World History - Early and Ancient History

Architektur etruskischer Grabmäler

Title: Architektur etruskischer Grabmäler

Pre-University Paper , 2001 , 26 Pages

Autor:in: Claude Sturzenegger (Author)

World History - Early and Ancient History
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die Arbeit verfolgt die ca. 1000-jährige Geschichte des etruskischen Volkes unter dem Blickpunkt der Architektur von Grabmälern, bzw. Grabanlagen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Geographische Bestimmung

3 Historische Bestimmung

3.1 Das Herkunftsproblem

3.2 Geschichte

3.2.1 Bronzezeit

3.2.2 Villanova-Kultur

3.2.3 Blütezeit

3.2.4 Romanisierung und Niedergang

4 Religion

4.1 Griechische Einflüsse

4.2 Die ‚disciplina’

4.3 Der Raum

4.4 Das Grab

5 Grabarchitektur

5.1 Einflüsse

5.1.1 Kulturelle Einflüsse

5.1.2 Regionale Einflüsse

5.1.3 Geographische Einflüsse

5.1.4 Soziale Einflüsse

5.2 Grabtypen

5.2.1 Äussere Form: Der Tumulus

5.2.2 Der Norden: Die Populonia-Vetulonia-Gruppe

5.2.3 Der Süden: Vom Fossagrab zum Kammergrab

5.2.4 Systematik der Kammergräber

6 Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Entwicklung der etruskischen Grabarchitektur, wobei der Fokus auf dem Spannungsfeld zwischen den ursprünglichen etruskischen Grundkonzeptionen und den durch kulturelle Einflüsse bedingten Veränderungen liegt. Es soll analysiert werden, wie sich das Verständnis für den Totenkult und die damit verbundene Bestattungskultur über die Jahrhunderte gewandelt hat.

  • Historische Herkunft und kulturelle Entwicklung der Etrusker
  • Religiöse Vorstellungen und die Bedeutung der ‚disciplina’
  • Einfluss der Geografie auf die Grabarchitektur
  • Systematische Einteilung etruskischer Grabtypen von A bis F
  • Wandel von der individuellen Hinwendung zum Grab hin zur Romanisierung

Auszug aus dem Buch

3.1 Das Herkunftsproblem

Um das Woher der Etrusker ranken sich die widersprüchlichsten Theorien, um die im Laufe der Jahrzehnte hitzige Debatten geführt wurden. Auslöser ist ihre eigene, dem Indogermanischen fremde etruskische Sprache, die uns nur in schriftlicher Form erhalten geblieben ist. Älteste gefundene Inschriften stammen aus der Wende vom 7. zum 8. Jahrhundert v. Chr. Ab diesem Zeitraum sind die Etrusker historisch eindeutig greifbar, wie zeitgleich auch der griechische Dichter Hesiod ein erstes Zeugnis von ihnen ablegt. Die etruskische Schrift selbst stellt Gelehrte bis heute vor Rätsel, da ausser den Tafeln von Pyrgi, die Texte in etruskischer und phönikisch-punischer Schrift enthalten, Vergleichstexte fehlen.

Im Wesentlichen sind es drei Herkunftstheorien, die aufeinandertreffen. Die älteste Theorie stammt von Herodot aus der ersten Hälfte des 5. Jahrhundert v. Chr. Danach stammen die Etrusker aus Kleinasien. Nach dem troyanischen Krieg, also zwischen dem 12. und 11. Jahrhundert v. Chr., und infolge einer Hungersnot habe Atys, der König von Lydien, beschlossen, sein Volk zu teilen. Die eine Hälfte solle in der Heimat bleiben, die andere, unter der Führung seines Sohnes Tyrrhenus, in See stechen und anderswo sein Glück versuchen. Letztere seien nach langer Reise in Umbria (Umbrien) angekommen, wo sie sich häuslich niederliessen. Gegen eine grosse Einwanderungswelle, wie sie Herodot verfocht, spricht insbesondere, dass die kulturelle Entwicklung, wie sie archäologisch in Etrurien greifbar ist, im Wesentlichen ohne Brüche verlief.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Der Autor erläutert seine persönliche Faszination für die etruskische Kultur und legt den Rahmen der Arbeit fest, der sich primär auf die Entwicklung der etruskischen Grabarchitektur konzentriert.

2 Geographische Bestimmung: Dieses Kapitel beschreibt den Lebensraum der Etrusker, geprägt durch die Topografie der Toskana, den Tuffstein sowie die Bedeutung von Flüssen und Häfen für die Entwicklung der Städte.

3 Historische Bestimmung: Hier werden die Ursprungstheorien des Volkes sowie die geschichtliche Abfolge von der Bronzezeit bis zur Romanisierung und dem Niedergang der etruskischen Kultur analysiert.

4 Religion: Das Kapitel beleuchtet das religiöse Weltbild der Etrusker, den Einfluss der Götterwelt, die Bedeutung der ‚disciplina’ sowie die Vorstellung vom Tod und dem Grab als kultischem Ort.

5 Grabarchitektur: Den Kern der Arbeit bildend, analysiert dieser Abschnitt die äusseren und regionalen Einflüsse auf den Grabbau sowie eine detaillierte Systematik der verschiedenen Grabtypen von A bis F.

6 Schlusswort: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion über den etruskischen "religiösen Kern" und die schöpferische Kraft dieses Volkes trotz des kulturellen Wandels.

Schlüsselwörter

Etrusker, Grabarchitektur, Tumulus, Kammergrab, Villanova-Kultur, Antike, Toskana, Archäologie, Bestattungskultur, Romanisierung, Tuffstein, Totenkult, Historie, Religion, Grabtypen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Architektur etruskischer Grabmäler und deren Entwicklung im historischen Kontext der etruskischen Kultur.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Herkunft der Etrusker, ihre Religion, die geographischen Bedingungen ihres Lebensraums sowie eine detaillierte architektonische Klassifizierung ihrer Grabbauten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, dem Leser ein Verständnis für die Grabarchitektur der Etrusker zu vermitteln und den Wandel von einer eigenständigen Kultur hin zur Romanisierung anhand dieser baulichen Zeugnisse aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse archäologischer Typologien, insbesondere der Klassifizierung nach Friedhelm Prayon.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die geografische und historische Einordnung, eine Untersuchung der religiösen Grundlagen und eine detaillierte Systematik der etruskischen Grabformen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird massgeblich durch Begriffe wie Etrusker, Grabarchitektur, Tumulus, Kammergrab, Bestattungskultur und die Epochen wie Villanova-Kultur definiert.

Was unterscheidet den etruskischen Grabbau von griechischen Einflüssen?

Die Etrusker bewahrten in ihrer Grabarchitektur über lange Zeit einen "eigenen Kern", der sich in der Hinwendung gegen innen äussert, während griechische Einflüsse eher in der Dekoration und den bildnerischen Motiven sichtbar werden.

Warum spielt der Tuffstein eine so zentrale Rolle für die etruskische Grabarchitektur?

Das leicht zu bearbeitende Tuffgestein war charakteristisch für die Region und ermöglichte es den Etruskern, komplexe Höhlungen, Grabkammern und in den Fels gehauene Architekturen zu schaffen.

Excerpt out of 26 pages  - scroll top

Details

Title
Architektur etruskischer Grabmäler
Author
Claude Sturzenegger (Author)
Publication Year
2001
Pages
26
Catalog Number
V105663
ISBN (eBook)
9783640039494
Language
German
Tags
Architektur Grabmäler
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Claude Sturzenegger (Author), 2001, Architektur etruskischer Grabmäler, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/105663
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  26  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint