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Entwicklung von UMTS - Standards und Patente für die nächste Mobilfunkgeneration

Título: Entwicklung von UMTS - Standards und Patente für die nächste Mobilfunkgeneration

Trabajo de Seminario , 2001 , 60 Páginas

Autor:in: Simon Staiger (Autor), Sebastian H. Schenk (Autor)

Informática - Informatica de negocios
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Die gemeinsamer Arbeit mit Sebastian H. Schenk erstellte Semesterarbeit beschreibt die Standardsetzung von UMTS. Beschrieben werden die beteiligten Gruppen, die Mobilfunkmärkte und die Technologien, die mit der neuen Mobilfunkgeneration in Zusammenhang stehen, auch im Vergleich mit der europäischen Technik GSM. Der Fokus liegt auf wettbewerbsstragetischer Nutzung von Patenten im Umfeld von UMTS sowie der besonderen Lizenzierungsformen bei der Mobilfunktechnik der dritten Generation.

Extracto


Gliederung

1. Einleitung: "Ericsson vs. Qualcomm"

2. Analyse der beteiligten Gruppen

2.1 Standardsetzungsgremien

2.2 Technologiehersteller

2.3 Netzbetreiber

2.4 Endnutzer

2.5 Staatliche Behörden

3. Der Mobilfunkmarkt

3.1 Netzbetreiber in Deutschland

3.2 Einkommen durch Zusatzdienste

3.3 Endgeräte

3.4 Netzaufbau

3.5 Außereuropäische Märkte

3.6 Fazit

4. Technologien im Umfeld von UMTS

4.1 Anwendungen und Dienste mit 3G

4.2 Kurze Mobilfunk-Historie

4.3 Technische Grundlagen

4.3.1 Leitungs- vs. Paketvermittlung

4.3.2 Symmetrische vs. Asymmetrische Übertragungen

4.3.3 Zellen und Kodierungen

4.4 Kodierverfahren

4.4.1 FDMA

4.4.2 TDMA

4.4.3 CDMA

4.4.4 Auf CDMA aufbauende Verfahren

4.5 Übergangstechnologien

4.5.1 HSCSD

4.5.2 GPRS

4.5.3 EDGE / E-GPRS

4.5.4 WAP

4.6 Geschwindigkeiten im UMTS

4.7 Weitere Vorteile der 3G-Systeme

5. Patente im strategischen Marketing

5.1 Rechtliche Grundlagen des Patentrechts am Beispiel des Deutschen Patentgesetzes

5.2 Wettbewerbs-strategischer Nutzen von Patenten

5.2.1 Cross-Licensing und Patent-Pooling

6. Entwicklung und Aufgaben der Standardisierungsgremien

6.1 Historische Entwicklung der Standards GSM und UMTS

6.2 Rolle der ETSI bei der Standardisierung von UMTS

6.3 3GPP als Schlüssel zu UMTS

7. Lizenzierung von 3G Technologien

7.1 Situation bei GSM und die Lehren daraus

7.2 Schaffung und Aufgaben der 3G Patent Platform

7.3 Vorteile dieses Modells

8. Wettbewerbsrechtliche Implikationen der 3G-Standardisierung

8.1 ETSI

8.1.1 Art. 81 Europäisches Wettbewerbsrecht

8.1.2 Art. 82 Europäisches Wettbewerbsrecht

8.2 3G Patent Platform

9. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle von Patenten und Standards als strategische Instrumente im Mobilfunkmarkt der dritten Generation (UMTS). Zentral ist dabei die Forschungsfrage, wie sich Patentportfolios und Lizenzierungsmodelle auf den Markteintritt, den Wettbewerb und den kommerziellen Erfolg der neuen 3G-Technologie auswirken.

  • Die strategische Bedeutung von Patenten für die Standardisierung.
  • Analyse der Akteure (Hersteller, Netzbetreiber, Gremien).
  • Wettbewerbsrechtliche Aspekte der 3G-Standardisierung.
  • Die Rolle der 3G Patent Platform bei der Lizenzierung.
  • Der Mobilfunkmarkt im Wandel durch 3G-Technologien.

Auszug aus dem Buch

1. "Ericsson vs. Qualcomm"

Die Rolle von Patenten im strategischen Marketing eines Unternehmens ist von nicht zu unter schätzender Bedeutung, dies wird besonders im Kontext von Standards deutlich. Konkurrierende Unternehmen müssen sich zusammenfinden und zusammenarbeiten, um einen solchen Standard zu schaffen, denn jedes einzelne von ihnen wäre allein meist nicht im Stande, einen De-Facto Standard zu schaffen. Nun versuchen die Unternehmen, die Eigentümer eines passenden Patent portfolios sind, mit diesen Patenten ihre Interessen bezüglich des zu schaffenden Standards durchzusetzen. Denn je mehr Patente ein Unternehmen in einen Standard einbringen kann, um so höher werden zukünftige Lizenzzahlungen ausfallen.

Dass es bei der Standardisierung von Telekommunikationstechnologie nicht ausschließlich um die beste technologische Realisierung, sondern auch um so profane Dinge wie Marktanteil, Produkti onsvorteile und Geld geht, zeigt das Beispiel "Ericsson vs. Qualcomm", wo zwei Unternehmen durch gegenseitige Verletzungsklagen versuchten ihren Vorteil bei der Standardisierung von 3G Technologie durchzusetzen.

Der Streit zwischen Ericsson und Qualcomm zeichnet sich ab, als klar wird, dass nicht ein welt weiter Standard für 3G-Mobilfunk, sondern eine Familie von Standards entstehen würde. Welchen Standard die einzelnen Betreiber dann wählen würden, hängt davon ab, welche Technologie sie vorher unterstützt hatten. Vor allem in Europa und Asien ist dies GSM mit mehreren 100 Millionen Nutzern und in den USA cdmaOne, das nicht annähernd so erfolgreich ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: "Ericsson vs. Qualcomm": Diese Einleitung illustriert anhand des Patentstreits zwischen Ericsson und Qualcomm die strategische Bedeutung von Patenten bei der Etablierung neuer Mobilfunkstandards.

2. Analyse der beteiligten Gruppen: Das Kapitel kategorisiert die wesentlichen Interessengruppen im UMTS-Umfeld und erläutert deren spezifische Rollen und Erwartungen an den neuen Standard.

3. Der Mobilfunkmarkt: Hier werden die Marktsituation, Umsatzprognosen und die Bedeutung von Zusatzdiensten und Netzaufbau für den Erfolg von UMTS analysiert.

4. Technologien im Umfeld von UMTS: Dieses Kapitel gibt einen technischen Überblick über 3G-Dienste, Kodierverfahren (FDMA, TDMA, CDMA) und Migrationstechnologien wie GPRS oder EDGE.

5. Patente im strategischen Marketing: Das Kapitel erörtert die rechtlichen Grundlagen des Patentrechts und den wettbewerbsstrategischen Nutzen, einschließlich Cross-Licensing und Patent-Pooling.

6. Entwicklung und Aufgaben der Standardisierungsgremien: Hier wird der Prozess der Standardisierung durch Institutionen wie ETSI und 3GPP historisch und organisatorisch aufgearbeitet.

7. Lizenzierung von 3G-Technologien: Dieses Kapitel widmet sich der Problematik der Lizenzierung essentieller Patente und der Konzeption der 3G Patent Platform zur Effizienzsteigerung.

8. Wettbewerbsrechtliche Implikationen der 3G-Standardisierung: Eine Untersuchung darüber, wie Standardisierungsprozesse das EU-Wettbewerbsrecht berühren und wie Missbrauch von Marktmacht verhindert werden kann.

9. Fazit: Das Fazit fasst die Herausforderungen und Chancen von UMTS zusammen und betont die Notwendigkeit fairer Lizenzierungsmodelle für den kommerziellen Erfolg.

Schlüsselwörter

UMTS, Mobilfunk, Patente, Standardisierung, Lizenzierung, 3GPP, ETSI, Wettbewerbsrecht, CDMA, W-CDMA, 3G Patent Platform, Mobilfunkmarkt, Technologietransfer, Patent-Pooling, Cross-Licensing.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit im Kern?

Die Arbeit analysiert das komplexe Zusammenspiel von technologischen Standards und patentrechtlichen Strategien bei der Einführung der dritten Mobilfunkgeneration (UMTS) und zeigt auf, wie diese Faktoren den Markt beeinflussen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf den beteiligten Akteuren (Hersteller, Betreiber), den technischen Grundlagen von UMTS, der strategischen Patentverwaltung und den kartellrechtlichen Implikationen durch die Standardisierung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu untersuchen, wie Patentportfolios als Druckmittel im Marketing eingesetzt werden und inwiefern neue Lizenzierungsmodelle (wie die 3G Patent Platform) Markteintrittshürden für Wettbewerber senken können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive Analyse, die aktuelle Marktdaten, Fallbeispiele (Ericsson/Qualcomm) und regulatorische Rahmenbedingungen (EU-Wettbewerbsrecht, IPR-Policies) auswertet.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neben der technologischen Historie und den Kodierverfahren vor allem die strategischen Aspekte der Patentnutzung sowie die organisatorische Struktur der Standardisierungsgremien tiefgehend beleuchtet.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind unter anderem UMTS, Patente, Lizenzierung, Standardisierung, Wettbewerbsrecht, 3GPP und 3G Patent Platform.

Was passiert bei einem Versagen der 3G Patent Platform?

Ein Versagen würde laut Autor zu hohen Lizenzkosten, Investitionsunsicherheit, einem weniger innovativen Marktplatz und möglichen Verzögerungen bei der Markteinführung führen, was die Wettbewerbsfähigkeit von UMTS stark gefährden könnte.

Wie unterscheidet sich die Standardisierung von UMTS von früheren Mobilfunkgenerationen?

Im Vergleich zu GSM, bei dem Verhandlungen oft unübersichtlich waren und zu hohen Transaktionskosten führten, wurde bei UMTS durch die Industrie selbst eine zentrale Instanz (3G Patent Platform) initiiert, um ein standardisiertes und effizienteres Lizenzierungsverfahren zu etablieren.

Final del extracto de 60 páginas  - subir

Detalles

Título
Entwicklung von UMTS - Standards und Patente für die nächste Mobilfunkgeneration
Universidad
University of Potsdam
Curso
Integrierter Wettbewerb für Softwaresysteme II
Autores
Simon Staiger (Autor), Sebastian H. Schenk (Autor)
Año de publicación
2001
Páginas
60
No. de catálogo
V105780
ISBN (Ebook)
9783640040612
ISBN (Libro)
9783656042976
Idioma
Alemán
Etiqueta
Entwicklung UMTS Standards Patente Mobilfunkgeneration Integrierter Wettbewerb Softwaresysteme
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Simon Staiger (Autor), Sebastian H. Schenk (Autor), 2001, Entwicklung von UMTS - Standards und Patente für die nächste Mobilfunkgeneration, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/105780
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