Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik

Schulpolitik im Bundesland Berlin. Die unterschiedlichen Positionen von Die Linke und der CDU

Titel: Schulpolitik im Bundesland Berlin. Die unterschiedlichen Positionen von Die Linke und der CDU

Hausarbeit , 2021 , 27 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Manuel Roa Müller (Autor:in)

Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Positionen der Linkspartei und der CDU bezogen auf die Berliner Schulpolitik.

Hierfür werden die Wahlprogramme von 2011 und 2016 beider Parteien analysiert. Der Fokus liegt auf dem bildungspolitischen Aspekt. Ziel ist es, die Positionen der Parteien mit wissenschaftlichen Erkenntnissen zu vergleichen. Richten sich politische Entscheidungen nach den pädagogischen Sichten? Welche Zusammenhänge gibt es zwischen Parteiprogrammen und Wissenschaft? Sind die Positionen so deutlich, wie man im ersten Moment denkt: progressiv gegen konservativ? Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten vertreten Linkspartei und CDU bei der Bildungspolitik? Der Fokus liegt auf dem Bundesland Berlin.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Hintergrund, Forschungsstand und Hypothesen

3. Methoden /Datenerhebung / Auswertung

4. Ergebnisse

4.1. Willkommensklassen

4.2. Inklusion

4.3. Chancengerechtigkeit und Chancengleichheit

4.4. Gemeinschaftsschulen

5. Fazit

6. Reflexion

6.1. Forschungsprojekt

6.2. Praktikumserfahrung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht anhand einer qualitativen Dokumentenanalyse die bildungspolitischen Positionen der Parteien Die Linke und CDU im Bundesland Berlin, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Programmatik zu identifizieren.

  • Vergleich bildungspolitischer Parteiprogramme (2011 und 2016/2017)
  • Analyse des Konzepts der Willkommensklassen
  • Untersuchung der Positionen zur schulischen Inklusion
  • Evaluation der Haltung zu Gemeinschaftsschulen
  • Reflexion über Bildungsstrukturen und Chancengerechtigkeit

Auszug aus dem Buch

4.2. Inklusion

Die Linkspartei äußert sich in ihrem Programm von 2011 in den Abschnitten „Bildung und Stadt, in der wir leben“ über das Thema Inklusion. Im Bereich Bildung verfasst die Partei einen eigenen Abschnitt über Inklusion mit dem Titel „Inklusive Schulen voranbringen – Schulen barrierefrei ausbauen“ (Linke, 2011, S. 29). Die Partei bezieht auf die UN-Behindertenrechtskonvention und bezeichnet Bildung als ein geltendes Menschenrecht, und die Bedingung für Partizipation in der Gesellschaft. Die Linke fordert einen diskriminierungsfreien Zugang zu allgemeinbildenden Bildungseinrichtungen und die Umgestaltung von Schulen, die auf die Bedürfnisse aller Kinder angepasst wird (vgl. ebd. S. 29). Um dies zu verwirklichen, schlagen die Linken ein „einheitliches System zur Finanzierung sonderpädagogischer Förderung“ (ebd. S. 29) vor. Zuletzt wird noch der barrierefreie Ausbau aller Schulen festgehalten. An anderer Stelle äußert sich die Partei nochmals über die Notwendigkeit einer barrierefreien Stadt. „Wir wollen den gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung“ (ebd. S. 53). Die Linkspartei spricht sich somit für den inklusiven Unterricht im Jahr 2011 aus. In Wahlprogramm der CDU von 2011 ist kein Abschnitt über eine inklusive Schule oder einen inklusiven Unterricht verfasst. Über Schüler*innen mit Behinderung im Unterricht äußert sich die Partei mit der Überschrift „Behinderte Schüler werden allein gelassen“ (CDU, 2011, e18). Die Partei bemängelt einen akuten Engpass an Schulhelfern. Schulhelfer*innen sind Personen, die Kinder mit einer Behinderung im Schulalltag begleiten. Neben der Forderung, den Bedarf an Schulhelfer*innen besser zu finanzieren, setzt sich die CDU für den „Ausbau des Zugangs zu den Regelschulen bei bedarfsgerechtem Abbau von Förderschulen“ (ebd. e18) ein. Die Partei knüpft dieses Vorhaben an den Erhalt der Fachlichkeit, damit dieses Vorhaben gelingen könne.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Berliner Schulpolitik und Vorstellung der Vergleichsparteien CDU und Linke anhand ihrer Programme.

2. Theoretischer Hintergrund, Forschungsstand und Hypothesen: Theoretische Definition der Begriffe Willkommensklassen, Inklusion und Gemeinschaftsschulen sowie Aufstellung der zu prüfenden Hypothesen.

3. Methoden /Datenerhebung / Auswertung: Begründung der qualitativen Dokumentenanalyse als gewählte Forschungsmethode zur Auswertung der Parteiprogramme.

4. Ergebnisse: Detaillierte Analyse der Parteiprogramme hinsichtlich der Schwerpunktthemen Willkommensklassen, Inklusion, Chancengerechtigkeit und Gemeinschaftsschulen.

5. Fazit: Zusammenführung der Ergebnisse, Beantwortung der Forschungsfrage und kritische Reflexion der gewonnenen Erkenntnisse.

6. Reflexion: Kritische Auseinandersetzung mit dem Forschungsprozess sowie Reflexion der persönlichen Erfahrungen aus dem Schulpraktikum.

Schlüsselwörter

Schulpolitik, Berlin, Die Linke, CDU, Willkommensklassen, Inklusion, Gemeinschaftsschulen, Chancengleichheit, Chancengerechtigkeit, Dokumentenanalyse, Parteiprogramme, Bildungssystem, Schulentwicklung, Förderbedarf, Sprachförderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die unterschiedlichen bildungspolitischen Positionen der Berliner Parteien Die Linke und CDU im Zeitraum 2011 bis 2016.

Welche zentralen Themenfelder werden analysiert?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Umgang mit Willkommensklassen, dem Konzept der Inklusion sowie der Rolle und Einführung von Gemeinschaftsschulen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der bildungspolitischen Programmatik der beiden Parteien aufzudecken und zu prüfen, inwieweit diese mit wissenschaftlichen Erkenntnissen korrespondieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Der Autor verwendet eine qualitative Dokumentenanalyse, bei der die offiziellen Wahlprogramme der beiden Parteien aus Berlin systematisch ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Begriffe theoretisch definiert und anschließend die Parteiprogramme anhand der vier zentralen Themenfelder (Willkommensklassen, Inklusion, Chancengerechtigkeit/Chancengleichheit, Gemeinschaftsschulen) kritisch gegenübergestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Schulpolitik, Inklusion, Chancengleichheit und politische Programmanalyse.

Wie unterscheidet sich die Haltung der Parteien zu Willkommensklassen?

Während beide Parteien die Notwendigkeit der Sprachförderung betonen, liegt der Fokus der CDU auf dem Erreichen eines bestimmten Sprachniveaus für den Übergang in Regelklassen, wohingegen Die Linke eine dauerhafte Finanzierung und gesetzliche Verankerung der Strukturen fordert.

Warum wird das Gymnasium in der Arbeit als kritischer Faktor für Inklusion angeführt?

Der Autor argumentiert auf Basis theoretischer Quellen, dass die zentrale Stellung und Bevorzugung des Gymnasiums im Schulsystem einer inklusiven Schulentwicklung, die alle Schüler gemeinsam erreichen soll, entgegensteht.

Welches Fazit zieht der Autor in Bezug auf die Parteien?

Der Autor stellt fest, dass es zwar gemeinsame Ziele (wie die Inklusion) gibt, die Wege dorthin – etwa durch Separierung oder gemeinsame Schulformen – jedoch ideologisch stark divergieren.

Welche Bedeutung hat das Schulpraktikum für die Reflexion?

Das Praktikum dient als praxisnaher Ergänzungsteil, um die theoretisch analysierten Konzepte in der Realität einer Berliner Schule zu beobachten und den eigenen Berufswunsch sowie die Bedeutung von Lehrer-Methoden zu hinterfragen.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Schulpolitik im Bundesland Berlin. Die unterschiedlichen Positionen von Die Linke und der CDU
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin
Note
1,3
Autor
Manuel Roa Müller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
27
Katalognummer
V1059538
ISBN (eBook)
9783346470812
ISBN (Buch)
9783346470829
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schulpolitik CDU Linkspartei Die Linke Berlin
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Manuel Roa Müller (Autor:in), 2021, Schulpolitik im Bundesland Berlin. Die unterschiedlichen Positionen von Die Linke und der CDU, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1059538
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  27  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum