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Selektiver Mutismus bei Kindern. Ambulante und stationäre Behandlungsmöglichkeiten

Título: Selektiver Mutismus bei Kindern. Ambulante und stationäre Behandlungsmöglichkeiten

Trabajo , 2020 , 17 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Marie Möller (Autor)

Pedagogía - Pedagogía curativa y especial
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Das Ziel der Arbeit ist die Untersuchung der Unterschiede und Gemeinsamkeiten der ambulanten und der stationären Behandlungsmöglichkeit von selektivem Mutismus bei Kindern. Dazu wird als erstes das Krankheitsbild des selektiven Mutismus erläutert und unter anderem auf die Erkennungsmerkmale und die Unterteilungen von Mutismus eingegangen. Im nächsten Abschnitt werden sowohl die verschiedenen Ursachen als auch Risikofaktoren beschrieben. Danach werden die verschiedenen Behandlungsarten aufgezeigt, dabei handelt es sich sowohl um eine ambulante Therapie als auch um eine stationäre. Im Anschluss werden die beiden Behandlungsmöglichkeiten miteinander verglichen, um somit im Fazit der wissenschaftlichen Arbeit eine Vermutung aufzustellen, welche Therapie jeweils besser geeignet ist.

Die Fähigkeit, Sprache erzeugen und verstehen zu können, macht den Menschen zu etwas Einzigartigem. Jedoch sind nicht alle Menschen jederzeit dazu in der Lage, die Sprache als Kommunikationsmittel zu nutzen. Menschen, die unter selektivem Mutismus leiden, zählen dazu. Denn sie können sich nicht frei in allen Situationen sprachlich verständigen, sondern können dies nur unter bestimmten Voraussetzungen. Dazu zählt z. B. ein gewohntes Umfeld bzw. eine Situation, in der sich das Kind/der Jugendliche sicher und wohl fühlt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Krankheitsbild

2.1 Was ist Selektiver Mutismus?

2.2 Ursachen

3 Behandlungsmöglichkeiten

3.1 Die Systematische Mutismus-Therapie (SYMUT)

3.2 Die Stationäre Behandlung von Selektiven Mutismus

3.3 Vergleich

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Krankheitsbild des selektiven Mutismus bei Kindern und vergleicht die Ansätze der ambulanten und stationären Behandlung. Ziel ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Therapiemöglichkeiten zu analysieren, um Erkenntnisse darüber zu gewinnen, welche Form der Therapie für die individuellen Bedürfnisse betroffener Kinder und Jugendlicher besser geeignet sein könnte.

  • Grundlagen und Symptomatik des selektiven Mutismus
  • Genetische, neurologische und umweltbedingte Ursachenfaktoren
  • Methodische Besonderheiten der Systematischen Mutismus-Therapie (SYMUT)
  • Ablauf und Zielsetzung einer stationären Behandlung
  • Vergleichende Analyse der therapeutischen Versorgungsformen

Auszug aus dem Buch

3.1 Die Systematische Mutismus-Therapie (SYMUT)

Die SYMUT findet in einem Institut für Sprachtherapie statt und folgt den Leitgedanken der Veränderung, Zuversicht, Ich-Stärkung, Antriebssteigerung und Selbstdisziplin. Mit dem Ziel das Schweigen der Betroffenen zu überwinden (Hartmann, 2019, S. 350). Dieses Ziel wird mit Hilfe von fünf Modulen und der Zusammenarbeit eines interdisziplinären Teams, dass aus Psychiatrie, Psychotherapie und Sprachtherapie bestehen kann angestrebt (vgl. Abbildung 1).

Bei dem ersten Modul handelt es sich um das systemische Menschenbild, welches die möglichen Ursachen als eine zirkulierende Wechselbeziehung zwischen verschieden Interaktionspartnern und innerlichen Prozessen beschreibt.

Danach folgt das zweite Modul bestehend aus der sogenannten 8 Stufen-Diagnostik. Hierbei wird zuerst eine Mutismusdiagnostik und Differenzdiagnostik (von einem/einer Kinderarzt/Kinderärztin oder einem/einer Kinderpsychologen/Kinderpsychlogin) mit Hilfe der ICD-10 bzw. DSM-5 erstellt. Hiermit sind wie schon teilweise erwähnt zwei Klassifikation Systeme gemeint. Als nächstes folgen in der zweiten und dritten Stufe die Neurologische Untersuchung und die HNO-ärztliche Untersuchung. Die vierte Stufe besteht aus der Patienten- und Familienanamnese die mit Hilfe des Kölner Mutismus Anamnesebogen (K-M-A) durchgeführt wird. Hierbei werden unter anderem Temperamtsmerkale, klinische Merkmale, vorherige Therapien und andere relevante Aspekte festgehalten (Hartmann, 2018, S. 2ff.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik des selektiven Mutismus ein, benennt die Problematik der verzögerten Diagnosestellung und erläutert das Ziel der Arbeit, ambulante und stationäre Behandlungsformen zu vergleichen.

2 Krankheitsbild: Dieses Kapitel definiert den selektiven Mutismus als situations- und personenbedingtes Schweigen und beleuchtet sowohl die Ursachen als auch die sozialen Rahmenbedingungen, die das Störungsbild beeinflussen.

3 Behandlungsmöglichkeiten: Dieser Abschnitt beschreibt verschiedene Therapieansätze, wobei detailliert auf die Systematische Mutismus-Therapie (SYMUT) und die stationäre Behandlung in Sprachheilzentren eingegangen und ein direkter Vergleich der Ansätze gezogen wird.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass keine generelle Empfehlung für eine Therapieform ausgesprochen werden kann, da jeder Fall individuell betrachtet werden muss.

Schlüsselwörter

Selektiver Mutismus, Kinder, Jugendliche, SYMUT, stationäre Behandlung, ambulante Therapie, Sprachstörung, Sprechverweigerung, Elternarbeit, Diagnose, interdisziplinäres Team, Verhaltenstherapie, Kommunikation, Mutismus-Therapie, soziale Ängstlichkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Störungsbild des selektiven Mutismus bei Kindern und Jugendlichen sowie den bestehenden therapeutischen Möglichkeiten zur Überwindung dieses Schweigens.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition des Krankheitsbildes, die Untersuchung verschiedener Ursachenfaktoren, die Vorstellung ambulanter und stationärer Therapieansätze sowie deren kritischen Vergleich.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel besteht darin, die Vor- und Nachteile von ambulanter versus stationärer Therapie zu untersuchen, um aufzuzeigen, wie individuell die Wahl der geeigneten Behandlung für betroffene Kinder sein sollte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit ist als wissenschaftliche Hausarbeit konzipiert, die auf einer fundierten Literaturanalyse und dem Vergleich etablierter Therapiekonzepte basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des Krankheitsbildes, die detaillierte Beschreibung der Systematischen Mutismus-Therapie (SYMUT) sowie der stationären Behandlung und schließt mit einer vergleichenden Analyse ab.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind selektiver Mutismus, SYMUT, stationäre Behandlung, Therapie, Diagnose und Elternarbeit.

Welche Rolle spielt die Mutter laut der Arbeit bei der Entstehung des Mutismus?

Die Autorin diskutiert das Konzept der "Mutter-Kind-Symbiose", bei der eine Co-Abhängigkeit entstehen kann, die dazu führen kann, dass das Kind die Mutter als "Sprachrohr" nutzt und somit die Selbstständigkeit im Sprechen erschwert wird.

Wie unterscheidet sich die stationäre Behandlung in Bezug auf das Umfeld?

Im Gegensatz zur ambulanten Therapie, die im vertrauten Umfeld stattfindet, verlassen die Kinder bei der stationären Behandlung für einen Zeitraum ihre gewohnte Umgebung, was laut Arbeit helfen kann, familiäre Verhaltensmuster aufzubrechen.

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Detalles

Título
Selektiver Mutismus bei Kindern. Ambulante und stationäre Behandlungsmöglichkeiten
Universidad
University of Cologne
Calificación
1,7
Autor
Marie Möller (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
17
No. de catálogo
V1059554
ISBN (Ebook)
9783346470652
ISBN (Libro)
9783346470669
Idioma
Alemán
Etiqueta
selektiver mutismus kindern ambulante behandlungsmöglichkeiten
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Marie Möller (Autor), 2020, Selektiver Mutismus bei Kindern. Ambulante und stationäre Behandlungsmöglichkeiten, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1059554
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