Diese Einsendeaufgabe aus dem Studiengang Fitnessökonomie, umfasst eine Trainingsplanung für ein Beweglichkeitstraining sowie für ein Koordinationstraining für einen 32-jährigen Probanden. Die Trainingsmotive die hierbei verfolgt werden sind: Verbesserung der Koordinativen Fähigkeiten, Beweglichkeit sowie Leistung im Fitnessstudio durch bessere Beweglichkeit verbessern.
Inhaltsverzeichnis
1 PERSONENDATEN
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
3.1 Begründung für das Beweglichkeitstraining
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
4.1 Begründung für das Koordinationstraining
5 LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, basierend auf einer biometrischen Datenerhebung und einer Beweglichkeitsanalyse einen individuell zugeschnittenen Trainingsplan für einen sportlich aktiven Probanden zu entwickeln. Der Fokus liegt dabei auf der systematischen Verbesserung der Beweglichkeit im Unterkörperbereich sowie der Steigerung der koordinativen Fähigkeiten mittels propriozeptiven Trainings, um Haltungsschäden präventiv entgegenzuwirken und die sportliche Leistungsfähigkeit nachhaltig zu unterstützen.
- Analyse des Ist-Zustandes durch Janda-Beweglichkeitstestungen.
- Erstellung eines spezifischen Dehnprogramms für den Unterkörper und die Wirbelsäule.
- Implementierung von propriozeptivem Koordinationstraining zur Sturzprophylaxe.
- Wissenschaftliche Fundierung der Trainingsmethodik durch aktuelle Literatur.
Auszug aus dem Buch
3.1 Begründung für das Beweglichkeitstraining
Es ist wichtig, dass sich die Belastungskomponenten des Beweglichkeitstrainings nach dem langfristigen Trainingsziel richten (Schreid & Prohl, 2017, S.149). Der Proband möchte seine Beweglichkeit verbessern (vgl. Tab. 1). Um dies zu gewährleisten und den zeitlichen Verfügungsrahmen einzuhalten wurde sich für ein Beweglichkeitstraining entschieden, welches an drei Tagen in der Woche ausgeführt wird. Bedingt durch die Vorerfahrung, die der Trainierende durch das Fußballtraining und dem damit einhergegangenen unregelmäßigen Dehntraining hat, besitzt der Proband ein Fundament an Beweglichkeit.
Rancour, Holmes & Cirprinai (2009) empfehlen wöchentlich zwei- bis dreimal ein Beweglichkeitstraining durchzuführen. Weiterhin sagen sie, dass diese Trainingshäufigkeit bei Einsteigern, zu einer Verbesserung der Beweglichkeit beitragen kann und bei Fortgeschrittenen die Beweglichkeit sichern kann. Auch Franco, Signorelli, Trajano & De Oliveira (2008) vertreten die Auffassung, dass ein Beweglichkeitstraining, das weniger als zwei- bis dreimal die Woche ausgeführt wird keine Wirkung hat. Das damalige Beweglichkeitstraining wurde in unregelmäßigen Abständen durchgeführt. Es ist wichtig zu Beginn eine Regelmäßigkeit aufzubauen. So sollen Verletzungen und eine Überforderung vermieden werden.
Mit zunehmender Verbesserung der Beweglichkeit können die Trainingseinheiten erhöht oder gegebenenfalls reduziert werden. Ziel ist in jeder Trainingseinheit adäquate Trainingsreize zu setzen. Durch das wöchentliche Einhalten des „Minimalprogramms“ wird dafür gesorgt, dass passende Trainingsreize gesetzt werden. (Rancour, Holmes & Cirprinai 2009). Um zu gewährleisten, dass vorhandene Beweglichkeitsdefizite ausgeglichen werden und keine neuen entstehen, werden Übungen für den Ober- und Unterkörper ausgeführt. Beim Beweglichkeitstraining ist es wichtig alle wichtigen Muskelgruppen des Körpers zu dehnen (Walker, 2009, S.33).
Zusammenfassung der Kapitel
1 PERSONENDATEN: In diesem Kapitel werden die biometrischen Daten des Probanden erfasst und dessen allgemeiner Gesundheitszustand sowie die sportliche Leistungsfähigkeit bewertet.
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG: Hier erfolgt die Durchführung und Auswertung standardisierter Tests nach Janda, um den aktuellen Ist-Zustand und potenzielle Defizite in der Muskulatur zu identifizieren.
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING: Dieses Kapitel beschreibt das konzipierte Dehnprogramm mit spezifischen Belastungsparametern und Übungen, die auf die zuvor festgestellten Defizite ausgerichtet sind.
3.1 Begründung für das Beweglichkeitstraining: Dieser Abschnitt liefert die theoretische Begründung für die gewählte Trainingsfrequenz und Methodik basierend auf sportwissenschaftlicher Literatur.
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING: Hier wird ein propriozeptives Trainingsprogramm vorgestellt, das darauf abzielt, das Gleichgewicht und die Stabilität des Probanden zu steigern.
4.1 Begründung für das Koordinationstraining: Dieser Teil erläutert den Nutzen propriozeptiven Trainings hinsichtlich Sturzprophylaxe und Verbesserung der Tiefensensibilität.
5 LITERATURRECHERCHE: In diesem Kapitel werden zwei wissenschaftliche Studien analysiert, um die Effekte von Dehnmethoden auf die sportliche Leistungsfähigkeit zu prüfen.
Schlüsselwörter
Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Janda, Propriozeption, Sturzprophylaxe, Muskeldehnung, Trainingsplanung, Sportphysiologie, Beweglichkeitsdefizite, Leistungsfähigkeit, Stretching, Faszienrolle, Biometrie, Minimalprogramm, Muskelarchitektur.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung und wissenschaftlichen Begründung eines individuellen Trainingsplans, der sowohl gezieltes Beweglichkeits- als auch Koordinationstraining umfasst.
Was sind die zentralen Themenfelder der Ausarbeitung?
Die Schwerpunkte liegen auf der sportmedizinischen Statusermittlung, der systematischen Planung von Dehnübungen und der Implementierung propriozeptiver Trainingsmethoden.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Ziel ist es, durch einen individuell angepassten Trainingsplan Beweglichkeitsdefizite im Unterkörper auszugleichen und durch propriozeptives Training die Körperstabilität nachhaltig zu verbessern.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?
Der Autor nutzt die diagnostische Methode nach Janda zur Beweglichkeitstestung sowie eine Literaturanalyse aktueller Studien zur Dehneffektivität.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Beschreibung und Begründung der Trainingsinhalte für Beweglichkeit und Koordination sowie die wissenschaftliche Einordnung mittels Literaturrecherche.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind unter anderem Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Janda-Testung, Propriozeption und Leistungsoptimierung.
Warum liegt der Fokus des Beweglichkeitstrainings primär auf dem Unterkörper?
Der Proband weist aufgrund seiner sitzenden Tätigkeit als Einzelhandelskaufmann spezifische muskuläre Dysbalancen und Beweglichkeitseinschränkungen im Bereich des Unterkörpers auf.
Welchen Stellenwert nimmt das propriozeptive Training in der Arbeit ein?
Es dient als essenzieller Baustein zur Sturzprophylaxe, zur Verbesserung der reflektorischen Stabilisationsfähigkeit und der allgemeinen Gleichgewichtskoordination des Probanden.
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- Boris Shokerov (Author), 2021, Trainingsplanung Beweglichkeitstraining und Koordinationstraining, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1059660