Diese Einsendeaufgabe aus dem Studiengang Fitnessökonomie, umfasst eine Trainingsplanung für ein Beweglichkeitstraining sowie für ein Koordinationstraining für einen 32-jährigen Probanden. Die Trainingsmotive die hierbei verfolgt werden sind: Verbesserung der Koordinativen Fähigkeiten, Beweglichkeit sowie Leistung im Fitnessstudio durch bessere Beweglichkeit verbessern.
Inhaltsverzeichnis
1 PERSONENDATEN
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
3.1 Begründung für das Beweglichkeitstraining
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
4.1 Begründung für das Koordinationstraining
5 LITERATURRECHERCHE
6 LITERATURVERZEICHNIS
7 TABELLENVERZEICHNIS
1 Personendaten
Es ist wichtig im Vorfeld die allgemeinen und biometrischen Daten zusammenzutragen. Dies ermöglicht es einen individualisierten Trainingsplan zu erstellen, der auf die Bedürfnisse der Testperson zugeschnitten ist und die festgelegten Ziele bestmöglich zu erreichen.
Tab. 1: Darstellung des Probanden
Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten
Bewertung:
Der ärztliche Check hat ergeben, dass keine gesundheitlichen Probleme vorliegen. Der Blutdruck befindet sich bei 118/78 und kann somit als optimaler Wert eingestuft werden (Mancia et. Al., 2013, S.1286). Die Person geht dreimal pro Woche ins Fitnessstudio. Dementsprechend kann der Proband als sportlich aktiv eingestuft werden. Vorerkrankungen sowie orthopädische oder internistische Probleme sind nicht vorhanden. Außerdem benötigt der Proband keine Medikamente. Somit ist die Testperson vollständig belastbar.
2 Beweglichkeitstestung
Um einen passenden Trainingsplan zu erstellen, erfolgt zu Beginn die Beweglichkeitstestung nach Janda (2000). So kann der aktuelle Ist-Zustand der Testperson festgestellt werden. Weiterhin können mögliche Beweglichkeitsdefizite erfasst werden. Festgestellte Werte werden in der nachfolgenden Trainingsplanerstellung berücksichtigt.
Tab. 2 Beweglichkeitstestung
Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten
Die Beweglichkeitstestung ergab, dass der Proband primär im Unterkörper Beweglichkeitsdefizite aufweist. Auffällig ist, dass die Beweglichkeitsdefizite primär auf der linken Seite sind. So erreicht dieser während der Testung der Kniebeugemuskulatur und der Kniestreckmuskulatur auf der linken Seite die Stufe 1. Dies kann daran liegen, dass der Proband als Einzelhandelskaufmann arbeitet in dem er einer sitzenden Tätigkeit nachgeht. Während der sitzenden Tätigkeit, welche die Testperson für mehrere Stunden nachgeht, befinden sich sowohl das Kniegelenk als auch das Hüftgelenk in gebeugter Position. Weiterhin werden die Bandscheiben sehr stark durch die gekrümmte Wirbelsäule belastet. Mit hoher Wahrscheinlichkeit bestehen muskuläre Dysbalancen aufgrund der Sitzhaltung (Vogt, Bürklein, 2007, S.94). Aufgrund der festgestellten Defizite im Unterkörper wird der Fokus des nachfolgenden Beweglichkeitstrainings primär auf den Unterkörper gelegt. Der Oberkörper wird trainiert, um eine bessere Haltung zu erreichen. Eine bessere Haltung wirkt präventiv im Hinblick auf Rückenschmerzen, welche dieser vermutlich in den nächsten Jahren durch das ständige sitzen entwickeln wird.
3 Trainingsplanung Beweglichkeitstraining
Tab. 3 Verwendetes Belastungsgefüge und Dehnmethoden - Beweglichkeitstraining
Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten
Tab. 4: Verwendete Dehnübungen für das Beweglichkeitstraining
Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten
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Häufig gestellte Fragen
Warum ist ein Beweglichkeitstraining für Büroangestellte wichtig?
Langes Sitzen führt oft zu muskulären Dysbalancen und Verkürzungen, insbesondere im Hüft- und Kniebereich, denen durch gezieltes Dehnen entgegengewirkt werden kann.
Was ist die Beweglichkeitstestung nach Janda?
Dies ist ein Testverfahren zur Feststellung des Ist-Zustands der Beweglichkeit und zur Identifizierung von Defiziten in der Muskulatur.
Welche Ziele verfolgt das Koordinationstraining?
Ziel ist die Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten, um die allgemeine Leistungsfähigkeit im Alltag und im Fitnessstudio zu steigern.
Wie hängen Beweglichkeit und Rückenschmerzen zusammen?
Eine verbesserte Beweglichkeit und Haltung wirken präventiv gegen Rückenschmerzen, die häufig durch einseitige Belastungen oder ständiges Sitzen entstehen.
Welche Dehnmethoden werden im Trainingsplan empfohlen?
Der Trainingsplan umfasst verschiedene Dehnübungen und Belastungsgefüge, die individuell auf die Defizite des Probanden (z. B. im Unterkörper) zugeschnitten sind.
Warum müssen biometrische Daten vor der Trainingsplanung erhoben werden?
Daten wie Alter, Blutdruck und sportliche Aktivität ermöglichen die Erstellung eines sicheren und effektiven, individualisierten Trainingsplans.
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- Boris Shokerov (Autor), 2021, Trainingsplanung Beweglichkeitstraining und Koordinationstraining, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1059660