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Interkulturelle Elternarbeit. Theoretische Hintergründe und praxisorientierte Umsetzungsvorschläge

Title: Interkulturelle Elternarbeit. Theoretische Hintergründe und praxisorientierte Umsetzungsvorschläge

Pre-University Paper , 2013 , 17 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Irina Riederle (Author)

Pedagogy - Intercultural Pedagogy
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Ein fachpraktischer Leistungsnachweis mit dem Thema Interkulturelle Elternarbeit. Es werden die theoretischen und gesetzlichen Hintergründe erläutert und dann anhand der verschiedenen Handlungsebenen konkrete Umsetzungsbeispiele für die Praxis aufgezeigt.

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Inhaltsverzeichnis

Grundlagen zur interkulturellen Elternarbeit

Basisdaten zum Thema Migration in Deutschland

Motive für Migration im Allgemeinen

Migration aus der Psychologischen und Pädagogischen Sicht

Pädagogische Ansätze

Migration aus der Soziologischen Sicht

Ziele von interkultureller Elternarbeit

Definition von Elternarbeit

Die gesetzliche Grundlage der Elternarbeit

Die Ziele

Allgemeine Ziele

Ziele für eine positive Elternarbeit mit Familien mit Migrationshintergrund

Handlungsbedarf der verschiedenen Ebenen

Leitgedanken zu den Handlungsebenen im Arbeitsfeld Kindergarten

Handlungsebenen der interkulturellen Erziehungs- & Bildungspartnerschaft

Der Träger des Kindergartens

Institution/ Einrichtung im Arbeitsfeld Kindergarten

Das Team

Die einzelne pädagogische Fachkraft – ErzieherInnen

Die Eltern

Das Kind - „Gemeinsam für das Kind“

Methoden zur Umsetzung

Fördergelder

Konzeption

Fortbildungen für das pädagogische Personal

Einsatz von Migrantinnen

Förderung und Akzeptanz der Muttersprache

Dolmetscher

Hospitationen / Transparenz

Interkulturelle Materialien

Willkommenskultur in der Einrichtung

Hausbesuche

Elternmitarbeit

Anmeldegespräch

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der Gestaltung einer erfolgreichen interkulturellen Erziehungspartnerschaft in Kindertageseinrichtungen. Das Ziel ist es, Methoden aufzuzeigen, wie Vorurteile abgebaut, Kommunikationsbarrieren überwunden und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen pädagogischem Personal und Familien mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen etabliert werden kann, um eine ganzheitliche Förderung des Kindes zu gewährleisten.

  • Theoretische Grundlagen und Motive für Migration
  • Handlungsebenen in der interkulturellen Erziehungs- und Bildungspartnerschaft
  • Rolle und Bedeutung pädagogischer Fachkräfte und deren Haltung
  • Praktische Methoden zur Umsetzung interkultureller Elternarbeit
  • Förderung von Mehrsprachigkeit und interkultureller Kompetenz

Auszug aus dem Buch

EINSATZ VON MIGRANTINNEN

Uns muss bewusst sein, dass nicht alle Erzieher immer alle Eltern erreichen können. Um jedoch ein möglichst vielseitiges „Ansprechangebot“ für Eltern zu schaffen ist der Einsatz von Migrantinnen unabdinglich. Durch ihre „Zweisprachigkeit und die Fähigkeit sich in unterschiedlichem ethnisch-kulturellen Kontexten zu orientieren“ schaffen sie es oft besser auf Eltern mit Migrationshintergrund zuzugehen. Gemeinsame Vorerfahrungen verbinden und geben den Eltern die Sicherheit sich Verstanden zu fühlen.

In der Praxis habe ich schon oft erlebt, dass sich türkische Eltern leichter tun mit einer türkischen Kollegin über ihr Kind zu sprechen als mit einer meiner deutschen Kolleginnen. Gibt es beispielsweise einen hohen Anteil an russisch stämmigen Eltern im Kindergarten kann der Einsatz einer russischstämmigen Pädagogin nicht nur eine Anlaufstelle für die Eltern bieten sondern auch eventuelle Sprachbarrieren abbauen.

Die Deutsche Sprache ist aufgrund ihrer Struktur und Grammatik schwer zu erlernen, so schwer, dass selbst viele Deutsche Probleme haben sich richtig auszudrücken. Viele ausländische Familien bemühen sich sehr darum, diese komplexe Sprache zu erlernen doch der Aneignungsprozess ist oft sehr lange. Gerade in dieser Zeit ist es wichtig, durch Migrantinnen in Einrichtungen zu signalisieren, dass Eltern trotzdem verstanden werden und einen verlässlichen Ansprechpartner haben der auch kulturelle oder religiöse Gegebenheiten versteht. Die Intention eine pädagogische Fachkraft mit ausländischem Hintergrund einzustellen kann sowohl vom Träger als auch von der Einrichtungsleitung oder vom Kindergartenteam kommen, je nachdem wo der Bedarf zuerst erkannt wird.

Zusammenfassung der Kapitel

Grundlagen zur interkulturellen Elternarbeit: Dieses Kapitel vermittelt Basisdaten zum Migrationsgeschehen und erläutert sowohl die psychologischen als auch soziologischen Hintergründe von Migration.

Ziele von interkultureller Elternarbeit: Es wird definiert, was Elternarbeit bedeutet, welche gesetzlichen Grundlagen existieren und welche spezifischen Ziele für eine gelungene Kooperation mit Familien mit Migrationshintergrund angestrebt werden.

Handlungsbedarf der verschiedenen Ebenen: Hier werden die Akteure wie Träger, Team, Eltern und Kinder beleuchtet und in ihrer Wechselwirkung für eine interkulturelle Erziehungspartnerschaft analysiert.

Methoden zur Umsetzung: Dieses Kapitel bietet einen praxisnahen Katalog an Strategien wie Konzeption, Dolmetschereinsatz, Hospitationen und Elternmitarbeit, um die interkulturelle Arbeit in der Einrichtung konkret zu gestalten.

Schlüsselwörter

Interkulturelle Pädagogik, Elternarbeit, Erziehungspartnerschaft, Kindergarten, Migration, Migrationshintergrund, Interkulturelle Kompetenz, Kommunikative Kompetenz, Mehrsprachigkeit, Integration, Willkommenskultur, Elternbeirat, Sprachbarrieren, Pädagogisches Personal, Migrantinnen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung einer partnerschaftlichen und erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Kindertageseinrichtungen und Eltern mit Migrationshintergrund.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die theoretischen Grundlagen der Migration, die Handlungsfelder innerhalb einer Kita sowie konkrete methodische Umsetzungen zur Förderung interkultureller Beziehungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, pädagogischen Fachkräften Methoden an die Hand zu geben, um Ängste und Vorurteile abzubauen und eine Umgebung zu schaffen, in der sich alle Familien wertgeschätzt fühlen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der pädagogischen Reflexion über Handlungsstrategien im Elementarbereich.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl die strukturellen Ebenen (wie Träger und Team) als auch konkrete Werkzeuge wie die Gestaltung der Konzeption, der Einsatz von Dolmetschern und die Bedeutung von Eltern-Gremien detailliert dargelegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Interkulturelle Pädagogik, Erziehungspartnerschaft, Migrationshintergrund und Kommunikative Kompetenz geprägt.

Warum ist der Einsatz von Migrantinnen im Kita-Team so wichtig?

Der Einsatz von Migrantinnen kann sprachliche Barrieren abbauen, Sicherheit vermitteln und den Eltern signalisieren, dass ihre kulturellen und religiösen Hintergründe verstanden und respektiert werden.

Welche Rolle spielen „Türöffner“ in der Einrichtung?

„Türöffner“ sind kleine, kultur- oder sprachspezifische Signale wie mehrsprachige Beschriftungen, die der Einrichtung helfen, ein weltoffenes Bild zu vermitteln und Vertrauen bei zugewanderten Familien aufzubauen.

Sollten Kinder als Übersetzer für ihre Eltern eingesetzt werden?

Nein, davon ist in der Regel abzuraten, da in Elterngesprächen häufig Themen behandelt werden, mit denen ein Kind nicht belastet werden sollte.

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Details

Title
Interkulturelle Elternarbeit. Theoretische Hintergründe und praxisorientierte Umsetzungsvorschläge
Grade
1,0
Author
Irina Riederle (Author)
Publication Year
2013
Pages
17
Catalog Number
V1060005
ISBN (eBook)
9783346474384
Language
German
Tags
Elternarbeit Interkulturelle Pädagogik Interkulturelle Erziehung Interkulturelle Elternarbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Irina Riederle (Author), 2013, Interkulturelle Elternarbeit. Theoretische Hintergründe und praxisorientierte Umsetzungsvorschläge, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1060005
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