Armutsbewegungen im 12. und 13. Jahrhundert. Ein Vergleich zwischen Franziskanern und Waldensern


Hausarbeit, 2020

19 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltverzeichnis

1. Einleitung

2. Historischer Kontext

3. Die Waldenser

4. Die Franziskaner

5. Der Vergleich

6. Fazit

7. Quellenverzeichnis

8. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Im 11. und vor allem 12. Jahrhundert entwickelten sich verschiedene neue religiöse Strömungen, die sich zwar als ein Teil der katholischen Kirche sahen, aber gleichzeitig offen Kritik an dieser übten. Diese neu entstandenen Armutsbewegungen verband, trotz teilweise gravierender Unterschiede in der jeweiligen Ausformung, ihre Laienspiritualität, ihr gemeinsames Leben in Arbeit und Armut sowie die Rückbesinnung auf den apostolischen Weg, wie ihn die Apostel in der Bibel niedergeschrieben hatten.

Diese neuen Bewegungen entstanden während einer Epoche des Wandels, in der Europas Politik aber auch die Wirtschaft und mit ihr zusammenhängend die Gesellschaft nach Reformen und Änderungen strebten. Die Kirche geriet immer mehr in die Kritik für ihr weltlichen Streben, während gleichzeitig, trotz wirtschaftlichen Aufschwungs, die allgemeine Armut zu einem strukturellen Problem wurde. Genau in dieser Zeit des Wandels entschieden sich viele junge Männer, aber auch einige Frauen, ihr Leben der Armut und Spiritualität zu widmen und der materiellen Welt den Rücken zu kehren. Die größten Bewegungen sind bis heute aktiv und erfreuen sich immer noch einer weltweiten Bekanntheit, wie z.B. die Franziskaner, die von dem Heiligen Franziskus von Assisi gegründet wurden.

Im Oktober 2020 unterzeichnete der Papst seine neue Enzyklika am Grabe des Franziskus, der nicht nur der Namenspatron des Papstes ist, sondern für die aktuelle katholische Kirchenpolitik auch nach über 800 Jahren noch sinnstiftend zu seien scheint.1 Die Enzyklika trägt den Titel: Fratelli tutti („alle Brüder“) und bezieht sich auf die Solidarität und Brüderlichkeit zwischen allen Menschen. Damit referenziert der Papst jenen Grundsatz, den bereits Franziskus in seinen verschiedenen heiligen Schriften niedergeschrieben haben soll. Durch die Berühmtheit ihres Stifters sowie durch die Aktualität ihrer Lehren wird oft der Eindruck erweckt, dass die Franziskaner die Begründer dieser Ideen waren oder sie sich zumindest als Einzige durchgesetzt hätten. Doch dies ist ein Trugschluss. Zwar sind Namen wie Johann von Meda oder Petrus Waldes heute weitgehend unbekannt, genau wie die mit ihnen verbundenen Armutsbewegungen, die Humiliaten und die Waldenser. Doch sie predigten und lebten viele Jahre vor Franziskus bereits nach ähnlichen ähnliche, wenn nicht sogar gleichen Grundsätzen. Das wirft die Frage auf, wieso ausgerechnet die Franziskaner sich behaupten konnten, obwohl ihre Lehren bereits deutlich vor ihnen von anderen Armutsbewegungen gepredigt wurden. Was machte die Franziskaner so besonders, wo lag der entscheidende Vorteil, den sie gegenüberanderen Bewegungen besaßen? Diese Fragestellung soll Thema dieser Hausarbeit sein, in welcher die Entstehung und die Institutionalisierung der Franziskaner mit jener der Waldenser im 12. und 13. Jahrhundert verglichen wird.

Als Quellen, um die Grundsätze der jeweiligen Organisationen vergleichen zu können, wird für die Waldenser die Liber Antiheresis des Waldenser Durandus von Osca herangezogen, welche dieser als Anhänger und Weggefährte von Petrus Waldes gegen Ende des 12. Jahrhunderts geschrieben haben soll.2 Auch wenn das Hauptziel die Verbreitung antikatharischer Ideen und Haltungen war, liefert sie dennoch wichtige Einblicke in die Grundsätze der ursprünglichen Waldenser. Zur Literatur über die Waldenser liefern außerdem vor allem das Werk von Selge: „Die ersten Waldenser“3 und „Die Waldenser: die Geschichte einer religiösen Bewegung“4 von Audisio einen guten Überblick. Darin wird sowohl auf die Person Waldes aber insbesondere auf den Werdegang und den aufkommenden Konflikt der Waldenser mit der Kirche eingegangen.

Um die Lehren und den Werdegang der Franziskaner zu analysieren, die auf Grund der Berühmtheit des Ordens deutlich besser erhalten bzw. erforscht wurden, werden die Vita von Thomas von Celano, sowie die regula non-bullata verwendet, die in den Franziskus-Quellen5 zusammengeführt wurden. Für die Person Franziskus liefert das Werk „Franziskus von Assisi: Geschichte und Erinnerung“6 eine Zusammenfassung, wobei der Institutionalisierungsprozess der Franziskaner besonders in „Gelobte Armut: Das Armutskonzept der franziskanischen Ordensfamilie vom Mittelalter bis in die Gegenwart7 “ und „Franziskus von Assisi und seine Bewegung“8 erläutert und interpretiert wird. Um besonders die Genehmigung der Franziskaner und später das Verbot der Waldenser zu untersuchen, boten sich die Werke „Papst Innozenz III.: Weichensteller der Geschichte Europas“9 und „Franziskus von Assisi und die römische Kurie“10 an. Insgesamt sind die Quellenforschung und die Literatur über die Franziskaner deutlich ausgiebiger als bei den Waldensern, von denen es kaum zeitgenössische Quellen gibt. Um den Aufstieg beider Bewegungen zu verstehen, wird zunächst der historische Kontext betrachtet. Danach werden sowohl für die Waldenser als auch für die Franziskaner die Grundsätze sowie Schwerpunkte herausgearbeitet, um sie anschließend zu vergleichen. Anhand des Vergleiches unter Berücksichtigung des historischen Kontextes, soll im Fazit die Fragestellung mit Blick auf die Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten beider Armutsbewegungen erläutert werden.

2. Historischer Kontext

Um die Entstehung und Entwicklung beider Bewegungen zu verstehen, muss zunächst der wirtschaftliche, gesellschaftliche sowie politische Rahmen betrachtet werden, den Europa im 12. und 13. Jahrhundert vorgab. Wirtschaftlich ist diese Zeit besonders für den Wachstum des Handels und der damit verbundenen Verbreitung des Geldwesens bekannt. Durch den wirtschaftlichen Aufschwung konnten nun auch Nicht-Adlige, die über ein gewisses Maß an handwerklichem oder kaufmännischem Geschick verfügten, zu einem beträchtlichen Wohlstand gelangen. Dieser gesellschaftliche Aufschwung und das stetige Bevölkerungswachstum führten zu einer zunehmenden Urbanisierung in ganz Europa, besonders aber in Italien. So schloss sich innerhalb der neuen Städte das wohlhabende Bürgertum zu einem neuen Stand zusammen: denpopolo. Zu dieser Schicht der aufstrebenden popolo gehörten sowohl Waldes11 als auch Franziskus, die beide Söhne reicher Kaufmänner waren.12 Doch die Kehrseite dieser demographischen und ökonomischen Entwicklung war die zunehmende Armut, die zu einem strukturellen Problem wurde. Die traditionelle Landwirtschaft konnte die enorm gewachsene Bevölkerung kaum versorgen, darüber hinaus kam es im 11. und 12. Jahrhundert zu zahlreichen Missernten und Hungersnöten, welche die Versorgungslage zusätzlich erschwerten13. Arme Menschen strömten notgedrungen in die Städte, überforderten das schlecht ausgebaute charitative System der Könige und der Kirche und sorgten letztendlich dafür, dass die „Armut sichtbar wurde“14. Die Armenfürsorge der Kirche geriet im 12. Jahrhundert durch diese Faktoren an ihre Grenzen, denn die standortgebundenen Klöster konnten nur ihr nächstes Umfeld versorgen und waren selbst von großen materiellen Defiziten geplagt15.

In dieser Zeit konnte sich auch die Kirche nicht vor einem Wandel verschließen. Nach den Kirchenreformen des 11. Jahrhunderts hatte sich eine „reiche, offizielle Kirche, die innerhalb der herrschenden Feudalklasse eine dominierende Stellung einnahm“16 etabliert. Das Streben nach weltlicher Macht und vor allem auch materiellen Reichtum setzte sich immer mehr in den verschiedenen Kirchenämtern durch, obwohl das Ziel der Reformen ein Ende der ausufernden Simonie war.17 Der Investiturstreit hat zusätzlich das Volk, also die Laien, aus der Kirche vertrieben und so, nicht zuletzt auf Wunsch des Papstes, zu einer „Professionalisierung der Religion“18. Dennoch blieben viele Glaubensfragen für das Volk unbeantwortet. Während also ein Großteil der Bevölkerung Hunger und Not leiden musste, gewann die Kirche weiter an Wohlstand, was auch den Laien nicht verborgen blieb. Eine Diskrepanz zwischen dem „feudalen Episkopat und Domklerus und den Idealen der apostolischen Urkirche“19 war für alle offensichtlich und schädigte der Glaubwürdigkeit ungemein. Die Menschen suchten einen neuen Weg zu Gott, ohne Zahlungen an Priester oder Klöster.

In dieser Zeit entstand die Armutsbewegung, einerseits als Protestbewegung, andererseits als alternative Spiritualität, denn nicht das Christentum an sich, sondern die feudale, römische Kirche steckte in einer Krise20. Der apostolische Weg, ein Leben als Wanderprediger in Armut, wie es Christus durch die Bibel vorgelebt hatte, wurde für viele Menschen in dieser Zeit zum Ausdruck echter Christenheit. Ein Leben, wie es die römische Kurie selbst nicht vorlebte, weshalb diese Bewegungen von Beginn an, aber auch durch ihren schwimmenden Übergang zur Häresie, ein Dorn im Auge der Kirche waren. Denn diese Bewegungen übten nicht nur öffentliche Kritik, sondern gefährdeten auch die Stellung der römischen Kirche, da sie für die Menschen eine Alternative darstelle, weswegen viele Kleriker um ihre Machtstellung fürchteten.

Zu dieser Armuts-, Volks-, oder auch Protestbewegung, je nach Betrachtungswinkel, gehörten die Waldenser, die ihr Einzugsgebiet in Südfrankreich hatten. Über ihren Begründer, Petrus Waldes, ist besonders im Vergleich zu Franziskus von Assisi, wenig bekannt und historisch belegt. Bereits der Vorname ist bis heute nicht eindeutig festgestellt worden, wobei der Name Petrus nachweislich erst im Laufe des 14. Jahrhunderts als Anlehnung an die biblische Figur verwendet wurde.21 Grund dafür ist nicht zuletzt die Exkommunikation der Waldenser im Jahr 1184 und der Kirchenbann auf dem 4. Laterankonzil im Jahr 12 1 522, durch den sie der Häresie bezichtigt und letztendlich verfolgt wurden.

Um den waldensischen Werdegang verstehen zu können, soll die Betrachtung der „eigentlichen Waldenser“ zunächst im Fokus stehen. Ihr Ursprung liegt im Jahr 1170, als der eigentlich privilegierte Waldes über die Seligpreisung der Armen im neuen Testament hörte und sein altes Leben hinter sich ließ, um ebenfalls zu predigen23. Zwischen 1170 und 1175 schlossen sich Waldes die ersten Jünger an, die er von seinen Ideen überzeugen konnte24. Nach Audisio stützten sich diese Ideen auf drei verschiedenen Grundpfeiler, also Grundprinzipien. In dem Vergleich mit Selge kristallisierten sich auch bei ihm dieselben drei Prinzipien heraus. Als erste und somit gleichzeitig als Ausgangspunkt für die Bewegung galt das Evangelium. Um Christus und den apostolischen Weg nacheifern zu können, wollte Waldes die Worte der Bibel genau verstehen, ohne sie aus den Predigten des Klerus entnehmen zu müssen. Seines Erachtens bedurften die Texte der Bibel auch keiner weiteren Interpretation, sondern mussten einfach wörtlich umgesetzt werden. Hierfür ließ Waldes die Bibel, als einer der ersten Menschen überhaupt, aus dem Lateinischen in einen volksprachlichen Dialekt übersetzen.25 Das Evangelium war somit die Grundlage und gleichzeitig die Rechtfertigung für das Waldensertum. Das zweite Grundprinzip, der Verzicht auf weltlichen Besitz und damit ein Leben in Armut, ergab sich als logische Schlussfolgerung aus dem ersten. In den Evangelien wird immer wieder Bezug auf die Armut genommen. Durandus begründet die Armut der Waldenser, in dem er erklärt, dass nur wer frei von irdischen Geschäften ist, auch frei predigen könne. Somit sollte die Armut eine Grundvorrausetzung für den apostolischen Weg sein26. Hiermit grenzte sich Durandus auch deutlich von den Katharer, einer antiklerikalen Bewegung, ab, was das Ziel der Liber Antiheresis war und übte gleichzeitig auch scharfe Kritik an den von Habgier getriebenen Klerus. Die Armut sollte zusätzlich alle Brüder und Schwestern der Gemeinschaft gleichstellen, da Waldes keineswegs der „Monarch der Gemeinde“27 sein wollte. Als drittes und zugleich wichtigstes Grundprinzip galt für die Waldenser die Predigt. Für die von Waldes angestrebten vita apostolica, war die Armut die Vorrausetzung, das Verkündigen der Evangelien hingegen war der Hauptauftrag. Nach Selge war die Predigt der Buße der „innerste Antrieb“28 für die ersten Waldenser. Wie die Waldenser ihr Grundprinzipien umsetzten, berichtete Walter Map, der als Delegierter Heinrich II. die Waldenser beim III. Laterankonzil 1179 zu Gesicht bekam: „Diese Leute haben nirgendswo festen Wohnsitz, zu zweien jeweils ziehen sie barfuß und in Bauernkleidern umher, sie besitzen nichts und haben alles wie die Apostel gemeinsam. Nackt folgen sie dem nackten Christus nach“29.

[...]


1 Papst Franziskus: Enzyklika: Fratelli Tutti des heiligen Vaters Papst Franziskus über die Geschwisterlichkeit und die soziale Freundschaft ( 03. Oktober 2020), URL: http://www.vatican.va/content/francesco/de/encyclicals/documents/papa-francesco 20201003 enciclica-fratelli- tutti.html (14. März 2021).

2 Kurt-Victor Selge: Die ersten Waldenser: Mit Edition des Liber antiheresis des Durandus von Osca, Berlin 1967, S. 2.

3 Selge: Die ersten Waldenser.

4 Gabriel Audisio: Die Waldenser: Die Geschichte einer Religiösen Bewegung, München 1996.

5 Dieter Berg, Leonhard Lehmann: Franziskus-Quellen: Zeugnisse des 13. und 14. Jahrhunderts zur Franziskaner Bewegung, Band I, Kavelaer 2009.

6 André Vauchez: Franziskus von Assisi: Geschichte und Erinnerung, Münster 2019.

7 Heinz-Dieter Heimann: Gelobte Armut: Armutskonzepte der franziskanischen Ordensfamilie vom Mittelalter bis in die Gegenwart, Paderborn 2012.

8 Helmut Feld: Franziskus von Assisi und seine Bewegung, Darmstadt 2007.

9 Thomas Frenz: Papst Innozenz III.: Weichensteller der Geschichte Europas; interdisziplinäre Ringvorlesung an der Universität Passau, Stuttgart 2000.

10 Kurt-Victor Selge: Franz von Assisi und die römische Kurie, in Zeitschrift für Theologie und Kirche, 1970, Vol. 67, No.2, S. 129 - 161, Tübingen 1970.

11 Audisio: Die Waldenser, S. 18.

12 Vauchez: Franziskus von Assisi, S. 32.

13 Michel Mollat: Die Armen im Mittelalter, München 1987, S. 60.

14 Heinemann: Die Gelobte Armut, S.11.

15 Mollat: Die Armen im Mittelalter, S. 82.

16 Selge: Die ersten Waldenser S. 9.

17 Peter Classen: Eschatologische Ideen und Armutsbewegungen im 11. und 12. Jahrhundert, veröffentlicht in Ausgewählte Aufsätze von Peter Classen, Sigmaringen 1969, S. 313.

18 Christoph Auffarth: Die Ketzer: Katharer, Waldenser und andere religiöse Bewegungen, München 2005, S.19.

19 Classen: Eschatologische Ideen und Armutsbewegungen im 11. und 12. Jahrhundert, S. 313.

20 Auffarth: Die Ketzer, S. 17.

21 Selge: Die ersten Waldenser, S. 2.

22 Audisio: Die Waldenser, S. 27.

23 Vauchez: Franziskus von Assisi, S. 58.

24 Audisio: Die Waldenser, S. 23.

25 Ebd. S. 21.

26 Selge: Die ersten Waldenser, S.51.

27 Audisio: Die Waldenser, S.27.

28 Selge: Die ersten Waldenser, S.11.

29 Heinemann: Die Gelobte Armut, S. 17.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Armutsbewegungen im 12. und 13. Jahrhundert. Ein Vergleich zwischen Franziskanern und Waldensern
Hochschule
Universität Mannheim  (Philosophisches Institut)
Veranstaltung
Proseminar Mittelalter
Note
1,3
Autor
Jahr
2020
Seiten
19
Katalognummer
V1060049
ISBN (eBook)
9783346472311
ISBN (Buch)
9783346472328
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Armutsbewegung, Franziskaner, Waldenser, Franziskus von Assisi, Laienspritualität, Bettelorden, Liber Antiheresis, regula non-bullata, Armut, Innozenz III, Victor Waldes, Valdes, Ketzer
Arbeit zitieren
Franz Scharnweber (Autor:in), 2020, Armutsbewegungen im 12. und 13. Jahrhundert. Ein Vergleich zwischen Franziskanern und Waldensern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1060049

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