Die vorliegende Hausarbeit thematisiert den Einfluss von Industrie 4.0 auf das Controlling und dessen Prozesse.
Die Thematik rund um Industrie 4.0, oder auch die vierte industrielle Revolution, ist bereits in aller Munde. Sogar in der Politik wird der Thematik so viel Aufmerksamkeit geschenkt, dass die Forschung rund um das Thema Industrie 4.0 als eines von zehn Zukunftsprojekten gefördert wird. Damit Deutschland weiterhin zu den wettbewerbsfähigsten Industriestandorten gehört, setzt die Bundesregierung auf eine Hightech-Strategie.
Bundeskanzlerin Angela Merker äußerte sich zu der Thematik wie folgt: „Das Wirtschaftswachstum in Deutschland kann im Grunde nur durch Innovation sichergestellt werde, indem wir an den wesentlichen Trends der Wirtschaft teilhaben. Hier ist ganz besonders wichtig, dass wir die sogenannte Industrie 4.0-Entwicklung gestalten.“ Somit ist es von großer Bedeutung, dass sich Unternehmen nicht vor dem digitalen Wandel verschließen, sondern aktiv deren Prozesse an die Veränderung durch Industrie 4.0 anpassen und eigene Industrie 4.0 Strategien entwickeln.
Grundsätzlich wird unter dem Begriff Industrie 4.0 die intelligente Vernetzung der gesamten Wertschöpfungskette mit Hilfe neuster Technologien verstanden. Dabei sind alle Bereiche einer Organisation und darüber hinaus betroffen. Inwiefern Industrie 4.0 und der digitale Wandel sich auf das Controlling auswirken, wird in der folgenden Ausarbeitung aufgezeigt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Problemstellung
- Gang der Untersuchung
- Theoretische Grundlagen
- Controlling
- Definition Controlling
- Aufgabenbereich des Controllers
- Industrie 4.0
- Definition Industrie 4.0
- Industrielle Entwicklung
- Digitalisierung
- Definition Digitalisierung
- Big Data
- Business Intelligence
- Data Mining
- Auswirkungen von Digitalisierung und Industrie 4.0 auf Controlling Prozesse (Literatur)
- Strategische Planung
- Budgetierung
- Forecast
- Management Reporting
- Rolle des Controllers
- Auswirkung von Digitalisierung und Industrie 4.0 auf das Controlling – Expertenbefragung
- Methodik
- Auswirkungen auf das Controlling
- Auswirkung auf Anforderungen an den Controller
- Auswirkung auf Controlling Hauptprozesse
- Vergleich Literaturanalyse und Experteninterview
- Schlussbetrachtung
- Fazit
- Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit analysiert den Einfluss der digitalen Transformation, insbesondere im Kontext von Industrie 4.0, auf das Controlling und seine Prozesse. Ziel ist es, die Auswirkungen der digitalen Transformation auf die Aufgaben und Anforderungen des Controllers zu untersuchen und zu bewerten, wie diese sich auf die verschiedenen Controlling-Prozesse, wie z.B. strategische Planung, Budgetierung und Management Reporting, auswirken.
- Definition und Entwicklung von Industrie 4.0
- Auswirkungen der Digitalisierung auf das Controlling
- Veränderungen in den Controlling-Prozessen durch Industrie 4.0
- Anforderungen an den Controller im Zeitalter der Digitalisierung
- Bedeutung von Datenanalyse und Business Intelligence für das Controlling
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Problemstellung und den Aufbau der Untersuchung darstellt. Im Anschluss werden die theoretischen Grundlagen zu Controlling, Industrie 4.0 und Digitalisierung erörtert. Dabei werden die Definitionen und die wichtigsten Aspekte dieser Themengebiete beleuchtet. Das dritte Kapitel untersucht die Auswirkungen von Digitalisierung und Industrie 4.0 auf verschiedene Controlling-Prozesse, ausgehend von Literaturanalysen. Das vierte Kapitel konzentriert sich auf die Ergebnisse einer Expertenbefragung, die Einblicke in die Auswirkungen von Industrie 4.0 auf das Controlling aus der Praxis bietet. In Kapitel fünf werden die Ergebnisse der Literaturanalyse mit den Ergebnissen der Expertenbefragung verglichen. Die Arbeit endet mit einer Schlussbetrachtung, die die Ergebnisse der Arbeit zusammenfasst und einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen bietet.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit den zentralen Begriffen Controlling, Industrie 4.0, Digitalisierung, Business Intelligence, Data Mining, Datenanalyse und Expertenbefragung. Die Arbeit untersucht die Auswirkungen von Industrie 4.0 auf das Controlling und die damit verbundenen Veränderungen in den Aufgaben und Anforderungen des Controllers. Im Fokus stehen die Auswirkungen auf verschiedene Controlling-Prozesse wie strategische Planung, Budgetierung, Forecast und Management Reporting.
Häufig gestellte Fragen
Was wird unter dem Begriff Industrie 4.0 im Controlling verstanden?
Industrie 4.0 bezeichnet die intelligente Vernetzung der gesamten Wertschöpfungskette durch modernste Technologien. Im Controlling führt dies zu einer tiefgreifenden Veränderung der Prozesse und einer stärkeren digitalen Ausrichtung.
Wie wirkt sich die Digitalisierung auf die Aufgaben eines Controllers aus?
Die Digitalisierung verändert das Anforderungsprofil: Controller müssen sich verstärkt mit Datenanalyse, Business Intelligence und Big Data auseinandersetzen, um fundierte Managemententscheidungen vorzubereiten.
Welche Controlling-Hauptprozesse sind besonders von Industrie 4.0 betroffen?
Besonders die strategische Planung, die Budgetierung, der Forecast sowie das Management Reporting erfahren durch die Echtzeit-Verfügbarkeit von Daten eine grundlegende Transformation.
Welche Rolle spielen Big Data und Data Mining im modernen Controlling?
Diese Technologien ermöglichen es, aus riesigen Datenmengen relevante Muster zu erkennen (Data Mining) und präzisere Vorhersagen für die Unternehmenssteuerung zu treffen.
Warum ist eine Industrie 4.0-Strategie für deutsche Unternehmen wichtig?
Um die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland zu sichern, müssen Unternehmen ihre Prozesse aktiv an den digitalen Wandel anpassen und innovative Technologien in ihre Wertschöpfungskette integrieren.
- Citar trabajo
- Mareike Kalle (Autor), 2021, Controlling im Kontext von Industrie 4.0, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1060066