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Globalisierung als ausgewählter Prozess des "langen" 19. Jahrhunderts und das Schwellenjahrzehnt 1880

Titel: Globalisierung als ausgewählter Prozess des "langen" 19. Jahrhunderts und das Schwellenjahrzehnt 1880

Essay , 2020 , 4 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Vanessa Hosseini (Autor:in)

Geschichte Europas - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im 21. Jahrhundert hat die Globalisierung einen neuen Höhepunkt erreicht, denn durch die sozialen Medien und die Verbindung durch das Internet sind die Lebenswelten der verschiedenen Länder unveränderlich miteinander verknüpft. Doch wann begann die Verbindung über Ländergrenzen hinweg? Gab es schon zu früheren Zeiten sogenannte Wirkungsketten, die das Schicksal der Länder miteinander verband? Jürgen Osterhammel definierte die Globalisierung folgendermaßen: „Globalisierung lässt sich zusammenfassen als der Aufbau, die Verdichtung und die zunehmende Bedeutung globaler Vernetzung“.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Globalisierung als ausgewählter Prozess des „langen“ 19. Jahrhunderts in der Analyse

2. Das Schwellenjahrzehnt

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Globalisierung als zentralen, gestaltenden Prozess des „langen“ 19. Jahrhunderts und analysiert insbesondere das Schwellenjahrzehnt um 1880 als eine entscheidende Phase des gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Umbruchs.

  • Konstrukt und Wahrnehmung von historischen Epochen
  • Die globale Verdichtung durch Industrialisierung und Transportrevolution
  • Soziale Folgen der Globalisierung und ökologische Transformationen
  • Die Bedeutung der 1880er Jahre für den Hochimperialismus
  • Technologische Fortschritte und deren Auswirkungen auf die Weltwirtschaft

Auszug aus dem Buch

Globalisierung als ausgewählter Prozess des „langen“ 19. Jahrhunderts in der Analyse

Im 21. Jahrhundert hat die Globalisierung einen neuen Höhepunkt erreicht, denn durch die sozialen Medien und die Verbindung durch das Internet sind die Lebenswelten der verschiedenen Länder unveränderlich miteinander verknüpft. Doch wann begann die Verbindung über Ländergrenzen hinweg? Gab es schon zu früheren Zeiten sogenannte Wirkungsketten, die das Schicksal der Länder miteinander verband? Jürgen Osterhammel definierte die Globalisierung folgendermaßen: „Globalisierung lässt sich zusammenfassen als der Aufbau, die Verdichtung und die zunehmende Bedeutung globaler Vernetzung“.

Essenziell, um sich mit dem 19. Jahrhundert zu beschäftigen, ist die Anerkennung des Konstrukts von Epochen. Das 19. Jahrhundert ist keine kalendarische Zeitstrecke, sondern eine Epoche, die aus historischen Erkenntnissen entsteht. Epochen sind zum Großteil anachronistisch und werden meist durch die Nachwelt benannt und eingeteilt. Somit sind die Einordnungen und Gewichtungen von Epochen differenziert zu gebrauchen. Im 19. Jahrhundert zeigten sich die Diskurse von Nationalität und ethischer Homogenität und das Streben nach Souveränität. Diese zeigten sich beispielsweise durch die Revolutionen, durch die auch nach einer eigenen, kulturellen Authentizität gesucht wurde. Die Revolutionen zählen hier als ein Spiegel für die Vielfältigkeit und dem Wunsch eine eigene Geschichte zu besitzen.

Im 19. Jahrhundert begann sich die Welt in eine neue Richtung zu wandeln. Die Weltwirtschaft verdichtete sich und die Industrialisierung wurde zu einem globalen Phänomen. Durch die neuen Erfindungen, wie beispielsweise der Dampfmaschinen und der Errichtung eines ersten globalen Markts für Lebensmittel, veränderte sich das Leben der Menschen radikal. So eröffnete sich durch die Möglichkeit, das Fleisch gekühlt zu transportieren, neue Handelsmöglichkeiten. Man wusste das erste Mal nicht, woher das Fleisch stammte. Zuvor hatte jeder Mensch den Ort gekannt, von dem sein Fleisch herkam. Dies veränderte sich nun. Um den neuen, globalen Markt zu unterstützen und leichter zugänglich zu machen, wurden die Güterpreise angeglichen und ein internationales Währungssystem im Bezug zu Gold hergestellt.

Zusammenfassung der Kapitel

Globalisierung als ausgewählter Prozess des „langen“ 19. Jahrhunderts in der Analyse: Dieses Kapitel erläutert die Definition von Globalisierung im historischen Kontext und untersucht, wie technologische Fortschritte sowie ökonomische Veränderungen die Welt im 19. Jahrhundert nachhaltig vernetzten und veränderten.

Das Schwellenjahrzehnt: Dieser Abschnitt fokussiert sich auf die 1880er Jahre als zentrale Umbruchphase, in der durch neue Energieträger, den aufkommenden Hochimperialismus und technologische Innovationen die Weichen für die moderne Welt gestellt wurden.

Schlüsselwörter

Globalisierung, 19. Jahrhundert, Industrialisierung, Schwellenjahrzehnt, Hochimperialismus, Weltwirtschaft, Transportrevolution, Epochen, Kolonialismus, Technologie, soziale Transformation, Migration, Vernetzung, Handelsmärkte, Infrastruktur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den globalen Vernetzungsprozessen des 19. Jahrhunderts und deren maßgeblichem Einfluss auf die moderne Weltentwicklung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die ökonomische Globalisierung, die Bedeutung technologischer Erfindungen, koloniale Machtstrukturen und soziokulturelle Veränderungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Prozesse des „langen“ 19. Jahrhunderts zu durchdringen und die Zäsur des Schwellenjahrzehnts 1880 historisch einzuordnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die historische Analyse von Epochenkonstrukten, um die Entwicklung der Weltwirtschaft und geopolitischer Verschiebungen methodisch zu beleuchten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Verdichtung der Welt durch neue Infrastrukturen, die ökologischen und sozialen Folgen der Globalisierung sowie die Ära des Hochimperialismus.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Globalisierung, Schwellenjahrzehnt 1880, Industrialisierung, Hochimperialismus und technologische Transformation.

Warum wird das Jahr 1880 als besondere Zäsur betrachtet?

Das Jahr 1880 markiert eine Phase intensiver wirtschaftlicher Fortschritte, insbesondere bei Elektrizität und Chemie, sowie den Beginn einer neuen Etappe des Imperialismus.

Welche Rolle spielte der technologische Fortschritt für die Globalisierung?

Erfindungen wie die Dampfmaschine, das Automobil und der Ausbau der Eisenbahn- und Telegrafennetze beschleunigten den Austausch von Waren, Nachrichten und Menschen radikal.

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Details

Titel
Globalisierung als ausgewählter Prozess des "langen" 19. Jahrhunderts und das Schwellenjahrzehnt 1880
Hochschule
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg  (Historisches Seminar)
Note
2,0
Autor
Vanessa Hosseini (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
4
Katalognummer
V1060828
ISBN (eBook)
9783346473851
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schwellenjahrzehnt Globalisierung 19. Jahrhundert 1880 Überseemigration erster Weltkrieg
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Vanessa Hosseini (Autor:in), 2020, Globalisierung als ausgewählter Prozess des "langen" 19. Jahrhunderts und das Schwellenjahrzehnt 1880, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1060828
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Leseprobe aus  4  Seiten
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