Geschichte der Hermeneutik


Seminararbeit, 2000

15 Seiten, Note: 1,5


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1. Einführung

Diese Hausarbeit, setzt sich mit verschiedenen Aspekten der objektive Hermeneutik ausein- ander, zum einen auf der Grundlage von Sprache und Sozialisation, zum anderen mit der Verfahrenstechnik ansich.

Die Ausarbeitung fand größtenteils anhand von Lehrbüchern statt, wobei es möglich ist, daß nicht immer die gerade neu erschienene Auflage zum Einsatz kam, da sich diese in aller Regel im Handapparat der Professoren befindet. Einige Beiträge lehnen sich an Aufsätze aus der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, andere an Arbeiten aus dem Internet. Diese Hausarbeit ist nur ein kleiner Ausschnitt zu diesem Thema, welches sich im Laufe der Ausarbeitung als so umfangreich und komplex herausstellte, daß es manchmal schwierig war, die Begrifflichkeiten und Zusammenhänge zu verstehen. Mein Anliegen war es eine weitest- gehend neutrale Arbeit zu diesem Thema zu erstellen, ohne die verschiedenen Standpunkte und Diskussionen einfließen zu lassen.

1.1. Geschichte der Hermeneutik

Die Hermeneutik, nimmt ihren Anfang in der abendländischen Geschichte, und geht darauf zurück, daß die Botschaften der Götter den Menschen verkündet werden mußten. Diese Auf- gabe kam Hermes dem Götterboten zu, der den Sterblichen diese Botschaften, in der Kunst der Hermeneutik, des Verkündens (hermeneuein), Dolmetschens, Erklärens und Auslegens übermittelte, ohne sein Zutun wären die Botschaften der Götter für die Menschen unver- ständlich geblieben.1

Rafael Capurro

1.2. Die Geschichte und Entwicklung der Objektiven Hermeneutik

Der Ursprung der objektiven Hermeneutik geht auf die Soziologen Oevermann, Krappmann und Krepper zurück, die 1968 das Großforschungsprojekt “Elternhaus und Schule“, am Max - Planck - Institut in Berlin leiteten,2 und bei den ersten Untersuchungsreihen nur rein quantitative Methoden anwandten, welche sich als unzureichend erwiesen. Der Forschungsansatz der objektiven Hermeneutik hat seit diesem Zeitpunkt etliche Phasen durchlaufen, bis er heute in annähernd gleicher Weise verstanden wird, jedoch immer noch in unterschiedlichen Versionen Anwendung findet, doch Oevermann, der in Freiburg einen Lehrstuhl innehat, forscht weiter nach Verbesserungen seines Forschungsschwerpunktes.

Allen Ansätzen gemeinsam ist die herausragende Bedeutung des Textes bzw. des Hand- lungsprotokolls, welcher das zu erklärende Phänomen ist, und nicht wie so häufig ein Phänomen erklärt.3

Entscheidend an dem Begriff der objektiven Hermeneutik, ist das Wort objektiv, welches die objektive soziale Sinnstruktur beschreibt, und bei der Methode die Unabhängigkeit der Inter- preten meint, die ohne die intentionalen Aspekte der Textproduzenten, welche vielleicht etwas ganz anderes gesagt oder etwas anderes mit ihrer Handlung zum Ausdruck bringen wollten, das Konzept der objektiven Hermeneutik betreiben. Sie stehen außerhalb dieser Handlung, und urteilen ausschließlich von außen, denn sie sind weder die Interagierenden, noch emo- tional mit dieser Handlung verbunden, noch sollen oder dürfen sie Rücksicht auf die Gedan- ken, Wünsche oder anderer Intentionen die Agierenden nehmen, denn ihre Aufgabe gemäß der Methodologie der objektiven Hermeneutik ist es, nur auf das achten und zu interpretieren, was auch konkret durch die Handlung offenbart wurde, und sich am Text belegen läßt.4

Es ist ein sinnauslegendes Verfahren zur Textinterpretation, wobei die dazu herangezogenen Protokolle einen Teil der sozialen Wirklichkeit darstellen, und daher eine methodische Ergründung der Wirklichkeit erlauben.5

Die objektive Hermeneutik bezieht sich auf die Struktur eines Falles, und nicht wir die traditionelle Hermeneutik nur auf deren Ergebnisse.6

Die Vorraussetzungen einer wissenschaftlichen Hermeneutik ist die Archivierung der zu in- terpretierenden Handlungsprotokolle und deren Interpretationsergebnisse, um immer wieder darauf zugreifen zu können, sei es um sie zu überarbeiten oder als Lehrmittel zur Verfügung zu stehen. Die zu analysierende Interaktion stellt ein unwiderruflich vergangenes Ereignis dar, daher kann ohne Handlungsdruck eine entscheidungsfreie rekonstruktive Deutung stattfinden, denn dieses Stück sozialer Wirklichkeit ist im nachhinein nicht mehr beeinflußbar, und steht außerhalb der interpretierenden Handlung.7

Der Text der Handlung ist von den Handlungen die ihn einmal geschaffen haben, zeitlos völlig unabhängig, und somit können die objektiven Inhalte jederzeit rekonstruiert werden, ebenso umfaßt er alle Interaktionen, Ereignisse oder Kunstwerke, die mit einem sprachlich ausgelegten Bewußtsein erfaßbar sind.8

2. Sprache und andere Kommunikationsmittel

„ Die Universalität der hermeneutischen Dimension beruht zweifellos auf der Zentralstellung, die die Sprache einnimmt. Allerdings: Nicht nur in Rede und Schrift, sondern in alle mensch- lichen Schöpfungen ist „Sinn“ eingegangen, der hermeneutisch erschlossen werden kann.“9

Sprache dient bei sozialem Handeln nicht nur dem Aufbau von Beziehungen, sondern be- fähigt Dritte durch die Art und Weise, wie diese verwendet wurde, Rückschlüsse auf die Ein- stellung und die Handlung der aussagenden Person zu ziehen. Dieser Vorgang, wird als Inter- pretationskompetenz bezeichnet, und wird durch Erfahrungen im Sozialisationsprozeß ge- wonnen, der Einzelne kann nicht nur Rückschlüsse ziehen, sondern diese Äußerungen auch nachvollziehen.10

Die Kommunikation besteht jedoch nicht nur aus der Sprache ansich, und die Kompetenz um- faßt somit nicht nur die Beherrschung der Sprache, sondern auch der non - verbalen Elemente, die bei sozialen Interaktionen tagtäglich benutzt werden.11 Sprache versetzt uns in die Lage, Erfahrungen zu symbolisieren, zu akkumulieren und miteinander zu teilen. Zudem befähigt die Sprache Gruppen und Gesellschaften dazu, ihr gesammeltes Wissen an zukünftige Gene-rationen weiterzugeben. Der Kernpunkt des menschlichen Soziallebens und jeglicher kultu-reller und sozialer Evolution ist das Symbolsystem der Sprache (Mead 1934).12 Der Grundge-danke der Methode ist es, daß Sprache und Handlungen sich aus Regeln generieren, und die Beherrschung dieser Regeln, wird dann als Kompetenz bezeichnet,13 dies begründet sich in der Sozialisationstheorie, die besagt, daß der Mensch durch den Aufbau interaktiver und kommunikativer Handlungskompetenzen, sowie der Fähigkeit zur Selbstreflektion, die er im Laufe seines Lebens durch Familie, Schule und Gesellschaft erlernt und erwirbt, zu einem handlungsfähigen Subjekt wird.14

Ein weiteres Kriterium ist die allgemein geteilte Bedeutungsstruktur, denn in Handlungssi- tuationen sind handelnde Subjekte darauf angewiesen, daß der Handlungspartner die ent- sprechenden Bedeutungen der Handlung erkennt, sich darauf einstellt, und auch eine Erwider- ung formulieren kann. Ohne diese intersubjektiv geteilte Bedeutungsstruktur, welche entwe- der in Sprache oder Handlung schon vorliegt, und bei der jeder an der Handlung teilnehmen- de deren situationsspezifische Bedeutung erfaßt und parat hat, gäbe es zu viele Mißverständ- nisse, und eine vernünftige Handlung und Kommunikation wäre ausgeschlossen.15 Es entsteht ein sogenanntes Alltagswissen, welches bei Menschen aus dem gleichen Kulturkreis ähnlich ausgeprägt ist, und somit einer den anderen versteht, was man, wie zu wem sagt. Die Sprache setzt sich aus expliziten Regeln zusammen, die in einer Gesellschaft allgemein anerkannt sind, bei der Kommunikation entwickeln Individuen unweigerlich Sprachkodes, und je häufiger Kommunikation stattfindet, umso größer wird das Wissen voneinander, und daher werden in der verbalen Kommunikation entsprechend immer mehr Details ausgelassen. Dies entspricht einem sogenannten Sprachindex, durch welchen vieles nicht mehr direkt ausge- sprochen, sondern nur noch angedeutet oder impliziert wird, und das Ergebnis stellt nur eine verkürzte Kommunikation dar, doch dies schließt Streitigkeiten oder Mißverständnisse kei- nesfalls aus. Das Kommunikationssystem Sprache ist so vielschichtig und komplex, doch durch die Auswahl eines bestimmten Sprachkodes ist es möglich, eine Aussage über die so-zialen Regeln in der der ihn verwendende Sprecher aufgewachsen ist bzw. lebt, zu machen.16 Die Verbindung zwischen der geäußerten sprachlichen Form und deren Inhalt, gewährleisten linguistische Kodes gewährleistet, diese Kodes verändern sich mit unseren sozialen Bezieh- ungen oder unserer Deutung dieser Beziehungen. In einer Situation die als privat eingestuft wird, wird ein Kode gewählt, der einer privaten Kommunikation angemessen ist, ebenso würde sich die Ausdrucksform entsprechend verändern, sobald eine formelle Situation dies erfordert.17

3. Datenmaterial

Das Verfahren bzw. Konzept der objektiven Hermeneutik wird anhand von Protokollen durchgeführt, die reale, symbolische soziale Handlungen / Interaktionen, in schriftlicher, visueller oder akustischer Form oder auch in Kombination wiedergeben, diese müssen archiviert und jederzeit überprüfbar bleiben.18

Eine Technik, non- verbales Verhalten der Interaktionsteilnehmer festzuhalten, bietet z.B. die Videoaufzeichnung, welche mit Kommentaren eines Beobachters versehen, später auch zur Klärung der Interpretation herangezogen werden kann.19 In erster Linie sind es jedoch schrift- liche Handlungsprotokolle, derer sich die objektiven Hermeneuten bedienen, der Datenerhe- bung kommt bei diesem Konzept eine eher untergeordnete Rolle zu, allerdings. Meist werden Einzelfälle zur Analyse gewählt, da die Daten aus nicht - standardisierten Erhebungen stam- men müssen, um die Gültigkeit der Ergebnisse zu gewährleisten. Befragungen bei größeren Gruppen werden allerdings immer standardisiert durchgeführt, da es sonst unmöglich wäre die Datenflut auszuwerten, diese so gewonnen Daten, sind für die objektive hermeneutische Analyse unbrauchbar, doch große Datenmengen speziell für dieses Verfahren zu gewinnen, wäre nur mit einem erheblichen Aufwand an Zeit, Geld und Personal möglich.20

Bei Aufzeichnungen von Interaktionsprozessen wird versucht den objektiven Sinn bzw. die latenten Sinnstrukturen offenzulegen. Die Annahme dabei ist, daß viele der Textproduzenten diese Strukturen nicht kennen, und somit nicht um deren Bedeutung wissen, und sie unbewußt produzieren.21

Protokolle von sozialen Handlungen sind eine Art Datenträger, und sie sind die Wirklichkeit in Textformat, Oevermann beschreibt die objektive Hermeneutik als eine Kunstlehre, und bringt damit zum Ausdruck, daß sie vor ihrem Einsatz erlernt werden muß. Diese Kunstlehre zielt auf die intuitive Kraft des Verstehens, doch dieses Verfahren eröffnet nur Zugangsmög-lichkeiten zur Gewinnung von Erkenntnissen, und stellt keine bis ins Detail beschriebene Methode dar, sondern bietet lediglich den notwendigen methodologischen Rahmen.22

Betrachtet man die Welt unter dem Aspekt, daß sie ein stetiger niemals unterbrochener Strom von sozialen Interaktionen ist, so könnte dies auch so beschreiben werden, daß Sozialität sich fortwährend in diesem Strom reproduziert. Dies macht es bei Handlungsprotokollen absolut notwendig, die Anfangs- und Endsequenz genau zu definieren, welches wiederum nur in ein- em eng abgesteckten Fall funktioniert, denn in der Gesamtheit, schließt der Fall an eine an- dere Interaktion an oder beschließt sie, seine Stelle im Strom ist nicht genau zu bestimmen.23

Eine Interaktion kann weder falsch noch richtig sein, sie kann nur unterschiedliche Bedeu- tungen besitzen, je nachdem, in welchem Kontext sie auftritt. Die Bedeutung einer Interak- tion kann dadurch erarbeitet werden, daß sie auf alle möglichen Bedeutungsmöglichkeiten hin interpretiert wird. Richtig, ist dann diejenige Interpretation deren Bedeutung, die Interaktion sinnvoll erklärt.24

Dieser Vorgang der Rekonstruktion des Kontextes, wird auch als Leseart bezeichnet.

3.1. Gefahr der Subsumtion

Subsumtion tritt häufig dann ein, wenn sich ein Forscher durch sein Eigenwissen zu sehr beeinflussen läßt, und den vorliegenden Fall voreilig einer Kategorie zuordnet, ohne die dem Fall eigenen Inhalte genauestens zu untersuchen, dies kann in jeder Phase der Interpretation geschehen. Diese Gefahr kann nur gemindert werden, indem sich der Interpret oder die Inter- pretengruppe immer wieder vor Augen führt, welches Konzept ihrer Arbeit zugrunde liegt, und dahingehend immer wieder prüft, ob ohne Vorurteile gearbeitet wird. Verschiedene Arten von Wissen, können das Konzept nicht nur gefährden, sondern auch gewonnene Ergebnisse zerstören. Hierzu zählt das Wissen, das durch die eigene Lebenserfahrung als normal, ver- nünftig und angemessen empfunden wird, und für den vorliegenden Fall erst noch geklärt werden muß. Störend wirkt sich ebenfalls das Wissen um den inneren oder / und äußeren Kontext aus. Der entscheidende Faktor bei dem äußeren Kontext ist, was andere von dem Fall wissen oder wie sie ihn interpretieren. Bedeutungslos ist hierbei, ob es Äußerungen wissen- schaftlicher Natur oder nur einfache Bemerkungen sind, beide führen dazu, daß das Interpre- tationsresultat keinerlei Nutzen mehr hätte, falls dies vor der endgültigen Interpretation des gesamten Protokolls geschehen sollte. Ein weiterer Störfaktor, ist das Wissen um den inneren Kontext, dieses Wissen entsteht durch die Bearbeitung des Falles, da sich hierbei im Laufe der Untersuchung die Erkenntnisse ansammeln, und entsprechende Handlungsmuster deutlich erkennbar hervortreten. Dieses Wissen darf jedoch ausschließlich dazu verwendet werden, unzutreffende bzw. widersprüchliche und/oder inkonsistente Lesearten auszusortieren (falsifiziert), da eine andere Nutzung unweigerlich zur Subsumtion führt.25

3.2. Bestimmung der Fallstrukturebene

Die erste Frage zur Bearbeitung eines Falles, muß danach gestellt werden, was der eigent- liche Fall ist, und welcher Bezugsrahmen entscheidend sein soll. Anhand der Handlungspro- tokolle können sowohl Persönlichkeitsstrukturen, Rollenverhalten und mehr ausgearbeitet werden, daher ist der Bezugsrahmen festzulegen, beispielsweise soll ergründet werden welches Verhalten eine Person bei bestimmten Gegebenheiten hat, wie sie sich anderen ge- genüber verhält oder ihrem Berufsstand entspricht, den Möglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt, der Interpret muß sich daher vorab verdeutlichen, was er spezifisch aus dem Handlungsprotokoll untersuchen möchte.

3.3. Lesearten und Sequenzanalyse

Eine latente Sinnstruktur wird durch eine Vielzahl verschiedener Lesearten offengelegt, es werden gedankenexperimentell möglichst viele Kontexte entworfen, in der die Interaktion hätte sinnvoll und vernünftig stattfinden können, es müssen möglichst alle Sinnvarianten erfaßt werden, und jene auswählen, die der Bedeutung der Interaktion am wahrscheinlichsten kommt, ihr einen Sinn gibt und in keinerlei Widerspruch zu ihr steht.26

Der zweite Schritt der Analyse liegt darin, den tatsächlichen Kontext, mit den entwickelten zu vergleichen. Diese Methode wird sowohl bei jeder einzelnen “Äußerung“, d.h. bei jeder einzelnen Interaktionssequenz vorgenommen, und hiernach werden die erarbeiteten Bedeutungen erneut in Abschnitten zusammengefaßt, und dann nochmals dementsprechend bearbeitet, insgesamt entsteht eine Rekonstruktion der latenten Sinnstruktur, welche aus der Summe der einzelnen Bedeutungen von Äußerungen besteht.27

Eine entwickelte Leseart, erhält ihre Aussagefähigkeit jedoch erst mit der Konfrontation mit dem Kontext, in dem diese Äußerung steht.28 Das Testkriterium für die Adäquatheit einer Le- seart, Verifikationsinstrument für eine Deutung, ist allein der Ausgangstext, allerdings ist die Erschließung der objektiven Bedeutungsstruktur wiederum durch die allgemein anerkannten sprachlichen Regeln, sowie der Darstellungsprozesse begrenzt, ebenso wie er durch diese Be- renztheit realisiert wurde, somit kann die Anzahl der entstehenden Lesearten nicht unendlich sein, und jede stellt für sich, eine Hypothese dar, die am vorliegenden Text kontrolliert wer- den muß. Für die Qualität des Ergebnisses, ist es wichtig, daß alle denkbar möglichen Le- searten ohne Auslassung Anwendung finden, zu diesem zählen auch kontrastierende Lese- arten. Der Vergleich dieser konkurrierenden Lesearten, dient der Erkennung von unzutref- fenden, die dann ausgesondert werden, da sie inkonsistent und widersprüchlich zum Aus- gangstext sind. Die Herstellung der Konsistenz ist ein Vorgang, der alltäglich bei allen Inter- aktionen stattfindet und auf Regelwissen beruht, welches in der Sozialisation erlernt wurde. Auftretende Inkonsistenten werden über bestimmte Mechanismen, wie Nachfrage, Index- wissen, Erstellung und Äußerung eines Interpretationsangebotes (Paraphrase) und anderem korrigiert, wobei diese Techniken ebenfalls im Prozeß der Sozialisation erworben werden.29 Eine weitere Voraussetzung für eine gelungene Interpretation ist es, dies gilt allerdings für alle hermeneutischen Rekonstruktionsverfahren, daß sie in der Sprache des Falles durchge-führt werden, hierbei muß der Interpretierende streng darauf achten, nicht seine “gewohnte Ausdrucksweise“ zu benutzen und auf den Fall anzuwenden, denn dies würde das Resultat verfälschen.30

Die Protokolle werden nun bei der Sequenzanalyse Beitrag für Beitrag in chronologisch eingetretener Reihenfolge interpretiert, so als ob diese Textelemente eigenständige Einheiten wären, und ihre Bedeutung nicht wie eigentlich korrekt aus dem Kontext heraus erhalten. Eine weitere entscheidende Voraussetzung zur Umsetzung der objektiven Hermeneutik ist die Naivität, mit der die Forscher vorgehen müssen, da sie ihr eigenes Wissen ebenso ausschalten müssen, wie jenes das aus dem Fall ohne weiteres ersichtlich ist, dadurch wird das teilweise stark von Routine geprägte, und auf pragmatische Dinge ausgelegte Alltagsverstehen, künst- lich verfremdet, um Fremdeinflüsse zu vermeiden.31 Diese Verfahrenstechnik zuerst eine kon- textfreie Interpretation zu erarbeiten, und danach das Kontextwissen kontrolliert einzubezie- hen sichert, daß das Wissen um den Kontext der Interpretation nicht vorgreift und ihr schadet.

Die Sequenzen dürfen auch nicht einfach nach passenden Textstellen abgesucht werden, um daraus eine Interpretation zusammenzustellen, es ist sogar erforderlich, daß jede einzelne Sequenz unabhängig von der vorausgehenden oder der nachfolgenden Sequenz interpretiert wird. Die Sequenzen dürfen in dieser Phase keinerlei Einfluß aufeinander haben, der Sinn jeder einzelnen Sequenz steht vorerst für sich allein, dieser Anspruch macht es absolut notwendig, daß der Interpretierende in der Lage ist, auch ihm schon bekannte Sequenzinhalte, d.h. den inneren Kontext, auszublenden. Eine unvollständige Sequenzanalyse führt häufig dazu, daß die nachfolgende sequenzanalytische Feinanalyse mißlingt.32

3.4. Prinzip der Sparsamkeit

Dieses Prinzip verlangt, daß nur diejenigen Fallstrukturhypothesen zu Anwendung kommen, die am Text zu belegen und überprüfbar sind, also ohne weitere zusätzlich von außen herangetragene Informationen vom Text erzwungen werden, dies gilt für die Auswahl der Lesearten, wobei jene übrigbleiben, die den Sachverhalt konsistent und ohne Widerspruch erklären, zum anderen gilt dies in verstärkter Form auch für die Fallstrukturhypothesen, d.h. für die erarbeiteten Schlußfolgerungen. Das oberste Gesetz der objektiven Hermeneutik, ist das konsequente arbeiten anhand der vorgegebenen Regeln.33

3.5. Extensive Feinanalyse (Sinnauslegung)

Diese Technik wird erst bei der Sequenzanalyse angewandt, und danach wenn die Sequenzanalyse komplett abgeschlossen ist, darf im Text gewandert werden, doch die neu ausgewählte Textstelle, muß dann erneut nach dem Prinzip der Sequenzanalyse bearbeitet werden, nun kommt der innere Kontext zum Tragen. Die Interpretation der jeweils vorausgehenden Se- quenz, ist der innere Kontext der jeweils nachfolgenden Sequenz. Die anfangs strikte Be- handlung jeder Sequenz für sich, ist bei diesem Analyseschritt unerwünscht, doch weiterhin ist darauf zu achten, daß keine Textstellen einfach ausgelassen werden, es muß eine voll- ständige Bearbeitung durchgeführt werden.34

Opladen, 2000, S. 22 ff.

4. Gruppenarbeit in der objektiven Hermeneutik

Die Idee, die hinter einer Gruppe von Interpreten steht ist, die Gewährleistung der maximalen Anzahl von Lesevielfalt bzw. Lesearten zu erzielen, wodurch vermieden werden soll, daß ein Protokoll nicht völlig interpretiert wird. In der Gruppenarbeit wird eine entsprechend größere Menge an Kontexten für den interpretierenden Fall entstehen, als bei einem Einzelnen, da die Gruppe ihre Ergebnisse untereinander diskutiert, daher ist die Findung des angemessenen Kontextes meist leichter, und auch starke ausgeprägte Einzelurteile, sind in der Arbeitsgruppe kontrollierbarer, und eine Verzerrung der Interpretationsleistung eher unwahrscheinlich. Betrachtet man dies unter dem Aspekt der Sequenzanalyse, deren Erfolg davon abhängig ist, daß keine mögliche Leseart vergessen bzw. ausgelassen wird, so werden die Vorteile einer Interpretengruppe offensichtlich.

Zu diesem Thema hat es verschiedene Untersuchungen, mit unterschiedlichen Gruppen- techniken gegeben, wobei sich schlußendlich herausstellte, daß Gruppen die mit der nomina- len Gruppen Technik (NTG) arbeiteten, die zuverläßlichsten Ergebnisse aufzuweisen hatten.35

5. Vorgehensweise der objektiven Hermeneutik

1. Schritt: Das Festlegen der Fragestellung

Worauf soll die Analyse des Protokolls hinführen, soll beispielsweise ein Interagierender in Bezug zur Umwelt, seines Berufes oder auf die Persönlichkeit hin o.a. analysiert werden.

2. Schritt: Status des Protokolls

Woher stammt das Datenmaterial, bei welcher Handlung wurde es gewonnen, dieses sind jene Informationen, die den äußeren Rahmen einer Interaktion absteckt, da es sich z.B. um ein Arzt - Patienten- Gespräch, eine Lehrveranstaltung handelt, und welchen Aufschluß bietet das Protokoll für den Fall.

3. Schritt: Kontextfreiheit

Was der Text ohne Kontextwissen, auch bedeuten könnte, daher werden gedankenexperimentell alle möglichen Kontexte entwickelt, in der die soziale Handlung Vernünftiger - und Sinnvollerweise hätte stattfinden können, auch kontrastierende Ereignisse werden in diese Überlegung einbezogen, um zutreffende leichter zu erkennen.

4.a Schritt: Sequentialität und Wörtlichkeit

Hier wird zuerst jede einzelne Sequenz der Interaktion, konsequent in der chronologisch eingetretenen Reihenfolge auf ihre Bedeutung hin interpretiert, ohne die vorrausgegangene Sequenz bzw. die nachfolgende zu beachten, und nur das wird interpretiert, was real durch den Text ausgedrückt wurde, und nicht das, was er vielleicht hat aussagen wollen oder sollen, ist der Untersuchungsgegenstand.

4.b Schritt: Konfrontation mit dem inneren Kontext

Hier wird nun die Interpretation der vorausgegangenen Sequenz, zum inneren Kontext der nachfolgenden, hier ist nun erlaubt im Text zu wandern, und willkürlich Sequenzen auszuwählen, die beiden Interpretationen werden miteinander in Beziehung gesetzt.

5. Schritt: Überprüfung der entwickelten Kontexte

Die erarbeiteten Kontexte, werden mit den vorliegenden Bedeutungen des Falles verglichen, und die unzutreffenden Lesearten (Hypothesen) werden falsifiziert, diejenigen die die Interaktion zutreffend beschreiben, werden zur weiteren Analyse verwendet.

6. Schritt: Sequentielle Feinanalyse

Nach der abgeschlossenen Sequenzanalyse erfolgt die Feinanalyse, welche wiederum eigentlich wie die Sequenzanalyse durchgeführt wird. Allerdings wurden die Bedeutungen der Sequenzen so zusammengestellt, daß sie einer vernünftigen und angemessenen Interaktion entsprechen, und werden nun erneut überprüft.

5.1. Schematischer Ablauf der Feinanalyse

Ebene O:

Systemzustand vor dem betreffenden Interaktes, aus der Sicht desjenigen der als nächster interagiert. Zweck: nach dem Interakt soll den Subjekten im besonderen dem Adressaten des Interaktes alle sinnvollen Handlungs alternativen zur Explikation gebracht werden. Eine sorgfältige Explikation auf dieser Ebene entscheidet über die gesamte Analyse.

Ebene 1:

Paraphrase der Bedeutung des Interaktes, entsprechend des begleitenden Wortlautes, entscheidend ist hier, was einen “normalen“ Sprecher veranlaßt diese Worte so zu wählen. Kontextbedingungen werden nur minimal einbezogen, außer diese sind durch gesellschaftliche Regeln eindeutig interpretierbar sind.

Ebene 2:

Explikation der Intentionen des interagierenden Subjektes. Hier wird spekuliert, was der Akteur bewußt mit seiner Interaktion erreichen wollte.

Ebene 3:

Explikation der objektiven Motive eines Interaktes und seiner objektiven Konsequenzen, aus der Sicht eines Dritten. Hier müssen dem Interpreten alle bereits vorhandenen Kontextinformationen zur Verfügung stehen.

Ebene 4:

Explikation der Funktion eines Interaktes in der Verteilung von Interaktionsrollen.

Zweck: Herausfinden welche Antworten der Akteure möglich waren, inwieweit sie durch gesellschaftliche Regeln vorauszusehen waren oder durch die vorausgegangenen Interakte vorbestimmt war bzw. erwidern mußte.

Ebene 5:

Charakterisierung der sprachlichen Merkmale des Interaktes, sowohl der syntaktischen, semantischen, und pragmatischen Ausprägung.

Ebene 6:

Exploration der Interpretation des Interaktes auf durchgängige Kommunikationsfiguren.

Ebene 7:

Explikation allgemeiner Zusammenhänge. Insbesondere sozialisationstheoretische relevante Zusammenhänge, die sich feststellen, belegen und problematisieren lassen.

Ebene 8:

Unabhängige Überprüfung, der auf Ebene 7 formulierten Hypothese, anhand von Interaktionsfolgen vergleichbarer Fälle der gleichen Interaktionsgruppe.

Die Aufteilung in einzelne Ebenen bei der Feinanalyse dient dazu, das die Interpreten alle Interakte eines Handlungsprotokolls ausführlich bearbeiteten, und keine Interpretationsmöglichkeit übersehen. Diese Liste ist kein autonomes Bearbeitungsschema, sondern muß den Gegebenheiten entsprechend angepaßt und verändert werden, somit hat es keinen formalen Charakter, und kann auch nicht einfach nach “Schema F“ abgearbeitet werden.36

6. Zusammenfassung

Insgesamt stellt sich die objektive Hermeneutik einerseits als einheitliches Gedankengut dar, doch bei meinen Recherchen, stellte sich heraus, daß dem nicht so ist. Beispielweise sind Be- griffe wie den der latenten Sinnstruktur, Sequenzanalyse sind unstrittig, doch bei ihrer Aus- führung, ist es den Wissenschaftlern noch nicht gelungen, ein einheitliches Vorgehen zu reali- sieren und zu vermitteln. Die Schwierigkeit der Kunstlehre, sie erst über lange Jahre der Pra- xis zu beherrschen, hat vor den Literaten nicht halt gemacht. Die von mir eingesehene Litera- tur bietet ein Durch - und Nebeneinander verschiedenster Vorgehensweisen, welches nach der abgeschlossenen Sequenzanalyse, und nach der Erstellung der Lesearten ihren Anfang nimmt. Diese Verfahrensweise bietet leider nur einen groben Rahmen, doch wäre es für das Erlernen und die Qualität der Resultate sicher von Vorteil, den Umgang mit der Materie kon- sequenter zu strukturieren, da ihr jetziger Nutzerkreis dadurch erheblich begrenzt wird, und sie würde auch weniger Verwirrung und Kritik hervorrufen, als es heute noch der Fall ist.

[...]


1 vgl. Capurro, R., Einführung in die Angeletik, http://v.hbi- stuttgart.de/~capurro/index.htmlHA\HERMENEUTIK IM VORBLICK.mht, (15.10.2000).

2 vgl. Aufenanger, St./Lenssen, M., Handlung und Sinnstruktur, Bedeutung und Anwendung der objek- tiven Hermeneutik, Kindt, München, 1986, S. 10.

3 vgl. Hitzler R., Honer, A., Sozialwissenschaftliche Hermeneutik, Leske/Budrich, Opladen, 1997, Beitrag von: Reichertz, J., S. 32 ff.

4 vgl. Bohnsack, R., Rekonstruktive Sozialforschung, Einführung in die Methodologie und Praxis qualitati- ver Forschung, Leske/Budrich, Opladen, 1991, S. 77.

5 Wernet, A., Einführung in die Interpretationstechnik der Objektiven Hermeneutik, Leske/Budrich, Opladen, 2000, S. 12 f.

6 vgl. Aufenanger, St./Lenssen, M., Handlung und Sinnstruktur, Bedeutung und Anwendung der objek- tiven Hermeneutik, Kindt, München, 1986, S. 3.

7 vgl. Soeffner, H.-G., Beiträge zu einer Soziologie der Interaktion, Campus, Frankfurt/Main, 1984, S.13 ff.

8 vgl. Aufenanger, St./Lenssen, M., Handlung und Sinnstruktur, Bedeutung und Anwendung der objekti- ven Hermeneutik, Kindt, München, 1986, S. 1 f.

9 Heinze - Prause, R./Heinze, Th. , Kulturwissenschaftliche Hermeneutik, Fallrekonstruktionen der Kunst-, Medien- und Massenkultur, Westdeutscher Verlag, Opladen, 1996, S.10.

10 vgl. Hartig, M., Sprache und sozialer Wandel, Bd.327, Kohlhammer, Stuttgart 1981, S. 135.

11 vgl. Cicourel, A., Sprache in der sozialen Interaktion, Bd. 1432, List, München, 1975, S. 89.

12 Forgas, J. P., Soziale Interaktion und Kommunikation, Psychologie Verlags Union, Weinheim, 1995, S. 110.

13 vgl. Aufenanger, St./Lenssen, M., Handlung und Sinnstruktur, Bedeutung und Anwendung der objektiven Hermeneutik, Kindt, München, 1986, S. 2.

14 vgl. Hurrelmann, K., Einführung in die Sozialisationstheorie, Über den Zusammenhang von Sozialstruktur und Persönlichkeit, 4. Aufl., Beltz, 1993, S. 166 f.

15 vgl. Aufenanger, St./ Lenssen, M., Handlung und Sinnstruktur, Bedeutung und Anwendung der objektiven Hermeneutik, Kindt, München, 1986, S. 3 f.

16 vgl. Forgas, J. P., Soziale Interaktion und Kommunikation, Psychologie Verlag, Weinheim, 1995, S.115 ff.

17 vgl. Cicourel, A., Sprache in der sozialen Interaktion, Bd. 1432, List, München, 1975, S. 18 ff.

18 vgl. Soeffner, H. - G.(Hrsg.), Interpretative Verfahren in den Sozial- und Textwissenschaften, Metzler, 1979, Beitrag von: Oevermann et. al, S. 378 f.

19 vgl. Spöhring, W., Qualitative Sozialforschung, Teubner, Stuttgart, 1989, S. 247.

20 vgl. Hitzler R., Honer, A., Sozialwissenschaftliche Hermeneutik, Leske/Budrich, Opladen, 1997, Beitrag von: Reichertz, J., S. 50 f.

21 vgl. Irmer Kl., Objektive Hermeneutik und die Läuterung der westdeutschen Soziologie seit 1945 - oder: Die klammheimliche Austreibung des gesellschaftlichen Seins als Bestimmung des Bewußtseins, Argument Verlag, Berlin/Hamburg, 1988, S. 86.

22 Heinze - Prause, R./Heinze, Th. , Kulturwissenschaftliche Hermeneutik, Fallrekonstruktionen der Kunst-, Medien- und Massenkultur, Westdeutscher Verlag, Opladen, 1996, S 28 f.

23 vgl. Aufenanger, St./Lenssen, M., Handlung und Sinnstruktur, Bedeutung und Anwendung der objektiven Hermeneutik, Kindt, München, 1986, Beitrag von: Oevermann, U., S. 61 ff.

24 vgl. Mattes - Nagel, U., Latente Sinnstrukturen und objektive Hermeneutik, Zur Begründung einer Theorie der Bildungsprozesse, MP Sauer, München, 1982, S. 17.

25 vgl. Aufenanger St./Lenssen, M., Handlung und Sinnstruktur, Bedeutung und Anwendung der objektiven Hermeneutik, Kindt, München, 1986, Beitrag von: Nagler K. und Reichertz Jo, S. 88 f.

26 vgl. Soeffner, H. - G.(Hrsg.), Interpretative Verfahren in den Sozial- und Textwissenschaften, Metzler, 1979, S. 335 f.

27 vgl. Mattes - Nagel, U., Latente Sinnstrukturen und objektive Hermeneutik, Zur Begründung einer Theorie der Bildungsprozesse, MP Sauer, München, 1982, S. 138 ff.

28 vgl Wernet, A., Einführung in die Interpretationstechnik der Objektiven Hermeneutik, Leske/Budrich, Opladen, 2000, S. 67.

29 vgl. Soeffner, H. - G.(Hrsg.), Interpretative Verfahren in den Sozial- und Textwissenschaften, Metzler, 1979, S. 343 ff.

30 vgl. Soeffner, H. - G.(Hrsg.), Interpretative Verfahren in den Sozial- und Textwissenschaften, Metzler, 1979, Beitrag von: Oevermann et. al, S. 359 f.

31 vgl. Hitzler R., Honer, A., Sozialwissenschaftliche Hermeneutik, Leske/Budrich, Opladen, 1997, S. 23 ff.

32 vgl. Wernet, A., Einführung in die Interpretationstechnik der Objektiven Hermeneutik, Leske/Budrich,

33 vgl. Wernet, A., Einführung in die Interpretationstechnik der Objektiven Hermeneutik, Leske/Budrich, Opladen, 2000, S. 34 ff.

34 vgl. Wernet, A., Einführung in die Interpretationstechnik der Objektiven Hermeneutik, Leske/Budrich, Opladen, 2000, S. 27 ff.

35 vgl. Kellerhof, M., Witte, E. H., Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Heft 2, Jg. 42, Westdeutscher Verlag, 1990, S. 248 - 264.

36 vgl. Soeffner, H. - G.(Hrsg.), Interpretative Verfahren in den Sozial- und Textwissenschaften, Metzler, 1979, Beitrag von: Oevermann et. al, S. 394 ff und vgl. auch Spöhring, W., Qualitative Sozialforschung, Teubner, Stuttgart, 1989, S. 242 ff.

15 von 15 Seiten

Details

Titel
Geschichte der Hermeneutik
Hochschule
Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik (ehem. Hochschule für Wirtschaft und Politik)
Veranstaltung
Sozialisationstheorie
Note
1,5
Autor
Jahr
2000
Seiten
15
Katalognummer
V106086
ISBN (eBook)
9783640043651
Dateigröße
430 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Geschichte, Hermeneutik, Sozialisationstheorie
Arbeit zitieren
Stephanie Anstaett (Autor:in), 2000, Geschichte der Hermeneutik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/106086

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