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Ist die inklusive Sprache notwendig im Deutschen? Begriffserklärung, Gebrauch und Einwände

Título: Ist die inklusive Sprache notwendig im Deutschen? Begriffserklärung, Gebrauch und Einwände

Tesis (Bachelor) , 2020 , 37 Páginas , Calificación: 2

Autor:in: Iglesias Gutiérrez Jose (Autor)

Filología alemana - Lingüística
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Während der dritten Welle der Frauenbewegung gab es einen Ruf nach Gebrauch nicht-sexistischer Sprache, weil sich Frauen diskriminiert fühlten. Für den Gebrauch einer inklusiven Sprache gibt es unterschiedliche Werkzeuge und Alternativen, die natürlich kritisch gesehen werden, weil der Gebrauch inklusive Sprache Probleme mit den Regeln in Bezug auf ihre Ökonomie sowie die Verwendung des generischen Maskulinums mit sich bringt.

Aus diesem Grund entsteht die Forschungsfrage, ob die inklusive Sprache im Deutschen notwendig ist. Über die Notwendigkeit zur Verwendung einer inklusiven Sprache gibt es einige Unklarheiten, die in dieser Arbeit analysiert werden. Nicht nur der Gebrauch der Grammatik ist bedeutsam, sondern auch die Meinung derjenigen, die von der Sprache Gebrauch machen, um sich untereinander zu verständigen.

Um zu erkunden, wo die deutsche Sprachgemeinschaft aktuell steht, wurden in einer Umfrage unterschiedliche Aspekte analysiert, wie etwa die Kenntnis der Befragten zur geschlechtergerechten Sprache sowie ihre Meinung zu diesem Thema. Die Tendenz der deutschsprachigen Bürger bezüglich der Verwendung der inklusiven Sprache und ihrer Einschätzung der Notwendigkeit, die sich aus der Umfrage ergab, der Stand der Grammatik und der akademische Diskurs der Linguisten wurden danach zusammengefasst, um die Hauptprobleme bei der Implementierung inklusiver Sprache darzustellen.

Die Arbeit beginnt mit einer Darstellung der feministischen Bewegung und des Sexismus in der Sprache, wendet sich danach ausführlich der geschlechtergerechten Sprache und ihren Alternativen zu, wobei ebenso die Einwände gegen die inklusive Sprache aufgegriffen werden. Danach wird dargelegt, in welcher Situation sich die inklusive Sprache in Deutschland befindet. Dabei werden neben der Meinung der Linguisten auch die Leitfäden der verschiedenen Universitäten vorgestellt. Anschließend werden die Ergebnisse der Umfrage vorgestellt.

Schließlich werden die Schlussfolgerungen über die Notwendigkeit der inklusiven Sprache im Deutschen geschildert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die feministische Bewegung

3. Sexismus in der Sprache

3.1 Begriffe der inklusiven Sprache

3.2 Die verschiedenen Werkzeuge für die Implementierung der inklusiven Sprache

3.3 Die Einwände gegen inklusive Sprache

4. Der Gebrauch der inklusiven Sprache in Deutschland heutzutage

4.1 Die Meinung der Linguisten

4.2 Übereinstimmung zwischen Universitäten

5. Die Umfrage

5.1 Mögliche Erweiterungen dieser Umfrage

6. Die Ergebnisse der Umfrage

7. Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Notwendigkeit inklusiver Sprache im Deutschen. Ziel ist es, den aktuellen Diskurs über geschlechtergerechte Sprache, die Haltung von Linguisten und akademischen Einrichtungen sowie die Akzeptanz in der Gesellschaft durch eine empirische Umfrage zu beleuchten.

  • Historische und soziale Entwicklung feministischer Diskurse und Sprache.
  • Analyse verschiedener Werkzeuge und Alternativen zum generischen Maskulinum.
  • Die Rolle von Sprachinstitutionen und Universitäten bei der Implementierung.
  • Empirische Erhebung zur Einstellung der deutschsprachigen Bevölkerung.
  • Bewertung der Notwendigkeit einer geschlechtergerechten Sprache im Deutschen.

Auszug aus dem Buch

3.3 Die Einwände gegen inklusive Sprache

Die Argumente gegen eine inklusive Sprache sind unterschiedlich. Am häufigsten ist die Tatsache, dass immer eine Sprachökonomie angestrebt wird, um die Kommunikation zu beschleunigen. Der Artikel 41 der venezolanischen Verfassung (Titel III, Kapitel II, Teil II) zeigt was passieren könnte, wenn man Vollformen nutzen würde. Das Ergebnis ist ein Text, der anstrengend zum Lesen ist.

Sólo los venezolanos y venezolanas por nacimiento y sin otra nacionalidad podrán ejercer los cargos de Presidente o Presidenta de la República, Vicepresidente Ejecutivo o Vicepresidenta Ejecutiva, Presidente o Presidenta y Vicepresidentes o Vicepresidentas de la Asamblea Nacional, magistrados o magistradas del Tribunal Supremo de Justicia, Presidente o Presidenta del Consejo Nacional Electoral, Procurador o Procuradora General de la República, Contralor o Contralora General de la República, Fiscal General de la República, Defensor o Defensora del Pueblo, Ministros o Ministras de los despachos relacionados con la seguridad de la Nación, finanzas, energía y minas, educación; Gobernadores o Gobernadoras y Alcaldes o Alcaldesas de los Estados y Municipios fronterizos y de aquellos contemplados en la Ley Orgánica de la Fuerza Armada Nacional. Para ejercer los cargos de diputados o diputadas a la Asamblea Nacional, Ministros o Ministras; Gobernadores o Gobernadoras y Alcaldes o Alcaldesas de Estados y Municipios no fronterizos, los venezolanos y venezolanas por naturalización deben tener domicilio con residencia ininterrumpida en Venezuela no menor de quince años y cumplir los requisitos de aptitud previstos en la ley (Cotelo 2016: 67).

Obwohl diese Aussage völlig richtig ist, findet diese Besonderheit in der umgangssprachlichen Kommunikation statt, aber es handelt sich nicht um Reden oder wissenschaftliche Texte. In einem Messaging-Chat gibt man häufig «WE» anstelle von «Wochenende» ein, «eig» statt «eigentlich». In der gesprochenen Sprache besteht die Tendenz, mit dem generischen Maskulinum zu sprechen, da die Übertragung von Informationen in kürzerer Zeit erleichtert. Daher haben die Empfehlungen zur Verwendung einer inklusiven Sprache in der Umgangssprache nicht die gleiche Gültigkeit wie in der formalen Sprache oder in einem Messaging-Chat wie in einem wissenschaftlichen Text (Reisigl, Martin; Anderegg, Ursina; Fankhauser, Lilian, 2017: 43).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Forschungsfrage zur Notwendigkeit inklusiver Sprache unter Berücksichtigung grammatikalischer und gesellschaftlicher Aspekte.

2. Die feministische Bewegung: Historischer Rückblick auf die Entwicklung feministischer Strömungen und deren Einfluss auf den heutigen Diskurs.

3. Sexismus in der Sprache: Untersuchung sprachlicher Strukturen, die Diskriminierung begünstigen oder spiegeln, sowie Erläuterung alternativer Sprachwerkzeuge.

4. Der Gebrauch der inklusiven Sprache in Deutschland heutzutage: Darstellung der aktuellen Situation und der Positionen von Linguisten sowie Universitätsleitfäden in Deutschland.

5. Die Umfrage: Beschreibung der Methodik und Durchführung der empirischen Studie zur Einstellung der deutschsprachigen Bevölkerung.

6. Die Ergebnisse der Umfrage: Präsentation und Analyse der erhobenen Daten bezüglich der Akzeptanz und Verwendung inklusiver Sprachformen.

7. Schlussfolgerung: Synthese der Ergebnisse mit der Erkenntnis, dass eine inklusive Sprache in Deutschland als notwendig angesehen wird.

Schlüsselwörter

Inklusive Sprache, Geschlechtergerechte Sprache, Feminismus, Sexismus, Sprachökonomie, Generisches Maskulinum, Linguistik, Gendersternchen, Sprachgebrauch, Umfrage, Diversität, Sprachpolitik, Identität, Diskriminierung, Gleichstellung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Notwendigkeit und Anwendung inklusiver Sprache im Deutschen unter Berücksichtigung sowohl linguistischer als auch soziologischer Gesichtspunkte.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung feministischer Sprache, der Analyse von Alternativen zum generischen Maskulinum und der Untersuchung der gesellschaftlichen Akzeptanz durch eine Umfrage.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Kernfrage lautet: Ist die inklusive Sprache im Deutschen notwendig?

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Neben einer theoretischen Literaturanalyse wurde eine empirische Google-Umfrage mit 105 Teilnehmenden durchgeführt, um die Einstellung zur inklusiven Sprache zu ermitteln.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit den Werkzeugen der inklusiven Sprache, der Haltung verschiedener Institutionen und der Auswertung der empirischen Daten zur Nutzung geschlechtergerechter Formulierungen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind inklusive Sprache, Sprachökonomie, generisches Maskulinum, Gleichstellung und sprachlicher Wandel.

Warum spielt das "generische Maskulinum" eine so zentrale Rolle?

Das generische Maskulinum gilt als das am häufigsten kritisierte Beispiel für sprachliche Diskriminierung, da es die Sichtbarkeit weiblicher Personen in der Sprache verringert.

Wie stehen deutsche Universitäten zu diesem Thema?

Die meisten untersuchten Universitäten empfehlen aktiv den Gebrauch inklusiver Sprachformen, wobei insbesondere das Gendersternchen oder substantivierte Partizipien bevorzugt werden.

Was zeigt das Ergebnis der Umfrage in Bezug auf die Altersgruppen?

Die Umfrage deutet darauf hin, dass insbesondere junge Menschen der nicht-sexistischen Sprache wohlwollend gegenüberstehen und diese häufiger implementieren.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass geschlechtergerechte Sprache notwendig ist, um die Integration aller Menschen zu symbolisieren und Diskriminierungen zu vermeiden, was durch die Mehrheit der Befragten gestützt wird.

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Detalles

Título
Ist die inklusive Sprache notwendig im Deutschen? Begriffserklärung, Gebrauch und Einwände
Universidad
Complutense University of Madrid  (Filologia)
Calificación
2
Autor
Iglesias Gutiérrez Jose (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
37
No. de catálogo
V1060890
ISBN (Ebook)
9783346472717
ISBN (Libro)
9783346472724
Idioma
Alemán
Etiqueta
inklusive Sprache geschlechtergerechte
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Iglesias Gutiérrez Jose (Autor), 2020, Ist die inklusive Sprache notwendig im Deutschen? Begriffserklärung, Gebrauch und Einwände, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1060890
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Extracto de  37  Páginas
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