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Nah- und Fernaufnahmen in Filmen. Der Einfluss von Einstellungsgrößen auf die Emotionsstärke

Título: Nah- und Fernaufnahmen in Filmen. Der Einfluss von Einstellungsgrößen auf die Emotionsstärke

Trabajo Escrito , 2020 , 19 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Josy Herrmann (Autor)

Filmología
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Ziel dieser Arbeit ist es, empirisch zu untersuchen, ob es Unterschiede in der Stärke der Emotionsinduktion von Trauer oder Freude gibt im Hinblick darauf, ob dargebotene Filmclips in einer Nah- oder Ferneinstellung aufgenommen wurden.

Streamingdienste wie Netflix erfreuen sich in den letzten Jahren an immer wachsenden Nutzerzahlen. Sowohl Serien als auch Filme dienen als Zeitvertreib und schaffen es immer wieder die Menschen in ihren Bann zu ziehen. Wir lassen uns von den Emotionen mitreißen und sind in der Lage sie so tief mit zu empfinden, als wären es unsere Eigenen. Häufig schaffen später auch kleinste Stimuli diese Emotionen wieder ins Gedächtnis zu rufen.

Doch wie schaffen es Filmemacher so gezielt Emotionen zu induzieren? Dafür kommen diverse Techniken zum Einsatz, welche unter anderem verschiedene Einstellungsgrößen einbeziehen. Emotionale Filmszenen, welche Empathie hervorrufen sollen, werden häufig aus einer Naheinstellung aufgenommen. So wird der Fokus ganz auf die Mimik der Schauspieler gelenkt und die Umgebung spielt keine Rolle mehr.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Hintergrund

3. Methode

4. Ergebnisse

5. Diskussion

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht empirisch, ob die Einstellungsgröße – spezifisch der Vergleich zwischen Nah- und Fernaufnahmen – einen signifikanten Einfluss auf die Stärke der durch Filmclips induzierten Emotionen (Freude und Trauer) hat.

  • Einfluss von Einstellungsgrößen auf die emotionale Intensität
  • Vergleich der Emotionsinduktion zwischen Freude und Trauer
  • Geschlechtsspezifische Unterschiede im emotionalen Erleben
  • Experimentelle Untersuchung mittels Filmclips und psychologischer Testverfahren

Auszug aus dem Buch

Theoretischer Hintergrund

Emotionen sind komplex und nicht einheitlich definierbar. Es existieren viele Theorien darüber wie viele definiert werden (Ortony & Turner, 1990). Nach Schmidt--Atzert et al. (2014) stimmen Forscher über Freude, Trauer, Furcht und Wut als Basisemotionen überein, während über die Zugehörigkeit von Ekel, Scham und Überraschung noch oft diskutiert wird. Sie sind hinsichtlich ihres mimischen Ausdrucks universell. Paul Ekman zählt alle der sieben genannten Emotionen zu den Basisemotionen (Ekman, 2010).

Menschen drücken ihre Emotionen häufig aus, indem sie ihre Intensität beschreiben (Beispiel: ich bin trauriger als gestern”). Die emotionale Intensität bzw. -stärke ist genauso wie die Emotion selbst nicht einheitlich zu definieren und kann so von jedem anders empfunden werden (Peacocke, 2015). Sie wird als quantitative Größe mit metrischer Struktur beschrieben (Goto & Schäfer, 2017). Nach Pekrun und Bühner (2014) kann die Emotionsstärke vor allem durch Selbstberichte in Form von Ratingskalen (Beispiel: 0=gar nicht bis 7=sehr stark) gemessen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Relevanz von Einstellungsgrößen bei der emotionalen Gestaltung von Filmen und Darlegung der zentralen Forschungsfrage.

Theoretischer Hintergrund: Darstellung der wissenschaftlichen Grundlagen zu Emotionen, deren Messung, Induktionsmechanismen im Labor sowie dem Einfluss visueller Kameraparameter.

Methode: Beschreibung des experimentellen Designs (2x2 within subject), der Stichprobengewinnung sowie des verwendeten Stimulusmaterials und der Durchführung der Untersuchung.

Ergebnisse: Präsentation der statistischen Daten zur Emotionsstärke in Abhängigkeit von der Einstellungsgröße und dem Geschlecht der Probanden.

Diskussion: Interpretation der Ergebnisse im Hinblick auf die Hypothesen, kritische Betrachtung der Einschränkungen sowie Ausblick auf zukünftige Forschungsansätze.

Schlüsselwörter

Nahaufnahmen, Fernaufnahmen, Einstellungsgröße, Emotionsinduktion, Freude, Trauer, Emotionsstärke, Film, Empathie, Gesichtsausdruck, Kamera, psychologische Studie, Messwiederholung, Labor, Mimik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie unterschiedliche Kameraperspektiven und Einstellungsgrößen in Filmen die Stärke der Emotionen beeinflussen, die beim Zuschauer hervorgerufen werden.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die Filmpsychologie, Mechanismen der Emotionsinduktion durch visuelle Stimuli und die Wirkung von Einstellungsgrößen auf die menschliche Empathie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die empirische Überprüfung, ob Nahaufnahmen zu einer intensiveren emotionalen Erfahrung führen als Ferneinstellungen, wenn Freude oder Trauer induziert werden sollen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde ein 2x2 within-subject-Design (Messwiederholungsdesign) gewählt, bei dem 122 Probanden 32 randomisierte Filmclips unter kontrollierten Laborbedingungen bewerteten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Emotionspsychologie und Filmanalyse, gefolgt von einer detaillierten Beschreibung der Versuchsplanung, der Durchführung und der statistischen Auswertung der erhobenen Daten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Einstellungsgröße, Emotionsinduktion, Emotionsstärke, Nahaufnahme, Ferneinstellung, Freude, Trauer und psychologische Forschungsmethodik.

Bestätigten die Ergebnisse die Hypothese, dass Nahaufnahmen emotionaler wirken?

Ja, die Studie konnte signifikant nachweisen, dass die wahrgenommene Emotionsstärke nach Nahaufnahmen deutlich höher ausfällt als nach Ferneinstellungen.

Gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede bei der emotionalen Stärke?

Nein, entgegen der Erwartungen konnten in dieser Studie keine signifikanten Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Versuchspersonen bei der empfundenen Emotionsstärke festgestellt werden.

Welchen Einfluss hatte das Ablenkungslevel auf das Ergebnis?

Es konnte kein signifikanter Zusammenhang zwischen dem Grad der Ablenkung der Probanden und der Stärke der induzierten Emotion nachgewiesen werden.

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Detalles

Título
Nah- und Fernaufnahmen in Filmen. Der Einfluss von Einstellungsgrößen auf die Emotionsstärke
Calificación
1,0
Autor
Josy Herrmann (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
19
No. de catálogo
V1061021
ISBN (Ebook)
9783346478726
ISBN (Libro)
9783346478733
Idioma
Alemán
Etiqueta
Nahaufnahmen Fernaufnahmen Einstellungsgröße Emotionsinduktion Freude Trauer Emotionsstärke happiness sadness camera perspective close-up
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Josy Herrmann (Autor), 2020, Nah- und Fernaufnahmen in Filmen. Der Einfluss von Einstellungsgrößen auf die Emotionsstärke, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1061021
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