Nachdem die Problemstellung, die Zielsetzung und der Aufbau dieser Arbeit im ersten Kapitel definiert wurden, folgen die theoretischen Grundlagen in Kapitel zwei. Für das
weitere Verständnis werden die Begriffe „Geschäftsmodell“ und „Business Model Canvas“ definiert. Anschließend folgt die Definition von „Business Intelligence“ sowie die
Vorstellung verschiedener BI-Konzepte, welche im Anschluss Anwendung finden. Kapitel drei beginnt mit der Vorstellung des zu analysierenden Unternehmens, die Tesla, Inc..
Weiterhin wird das Geschäftsmodell der Tesla, Inc. unter Anwendung der Business Model Canvas nach Osterwalder und Pigneur beschrieben. Auf dieser Basis und anhand relevanter wissenschaftlicher Literatur werden fünf Hypothesen aufgestellt, welche Auswirkungen der Einsatz von Business Intelligence auf das Geschäftsmodell haben kann.
Die Ergebnisse werden in Kapitel fünf diskutiert und kritisch reflektiert. Die Arbeit schließt mit dem sechsten Kapitel und dem darin enthaltenen Fazit ab.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Definition Geschäftsmodell
2.2 Die Business Model Canvas nach Osterwalder und Pigneur
2.3 Business Intelligence
2.3.1 Historische Entwicklung
2.3.2 Definition
2.3.3 Business Intelligence-Konzepte
2.4 Zusammenfassung theoretischer Grundlagen
3. Methodik
3.1 Vorstellung des Unternehmens
3.2 Das Geschäftsmodell der Tesla, Inc.
3.3 Auswirkungen auf das Geschäftsmodell
4. Diskussion der Ergebnisse
5. Fazit und Ausblick
Anlagen
Anlage 1: Business Model Canvas Tesla Inc. (Eigene Darstellung)
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht das Geschäftsmodell der Tesla, Inc. mittels der Business Model Canvas und analysiert, wie der gezielte Einsatz verschiedener Business Intelligence (BI)-Konzepte zur Optimierung der einzelnen Geschäftsbausteine beitragen kann.
- Analyse des Geschäftsmodells von Tesla durch die Business Model Canvas
- Untersuchung von Business Intelligence-Konzepten wie Self-Service BI, OLAP und Process Mining
- Herleitung von fünf Hypothesen zu den Auswirkungen von BI auf das Tesla-Geschäftsmodell
- Diskussion von Optimierungspotenzialen in den Bereichen Produktion, Vertrieb und Kostenstruktur
- Bewertung der strategischen Bedeutung datengetriebener Entscheidungsfindung
Auszug aus dem Buch
Die Business Model Canvas nach Osterwalder und Pigneur
Die Business Model Canvas soll Unternehmen insbesondere bei der „Beschreibung, Visualisierung, Bewertung und Veränderung von Geschäftsmodellen“ unterstützen. Das Tool fungiert als Leitlinie für die Entwicklung der Geschäftsidee hin zu einem funktionierenden Geschäftsmodell. Um ein Geschäftsmodell beschreiben zu können, legen sich Osterwalder und Pigneur (2011) auf neun Bausteine fest, welche gleichzeitig die vier bedeutendsten Unternehmensbereiche abdecken. Diese vier Bereiche umfassen Kunden, Infrastruktur, Angebot sowie finanzielle Überlebensfähigkeit. Nachfolgende Abbildung soll die BMC visualisieren.
Zentral stehen die Value Propositions (Wertangebote). Dieses Segment beschreibt das Wertversprechen und umfasst sämtliche Dienstleistungen und Produkte, aber auch detailliert aufgeführte Attribute. Die Wertangebote sollen Kundenbedürfnisse befriedigen und Kundenprobleme lösen. Sämtliche Elemente, die links von den Value Propositions stehen, bilden die interne Sicht des Geschäftsmodells ab und analysieren die Voraussetzungen, um überhaupt ein Wertangebot herzustellen und anzubieten. Die Felder rechts der Value Propositions umfassen die externe Sicht des Unternehmens und betrachten somit die Marktsicht. Neben den bereits beschriebenen Value Propositions finden sich weitere acht Elemente in der BMC. Die Customer Segments (Kundensegmente) nehmen eine Schlüsselposition ein. Ohne Kunden kann ein Geschäftsmodell nicht funktionieren. Das Element identifiziert wichtige Kundengruppen, legt die Marktorientierung fest und definiert letztendlich die zu bedienende Zielgruppe. Über verschiedene Channels (Kanäle) hat ein Unternehmen die Möglichkeit, mit den ausgewählten Kundensegmenten in Kontakt zu treten, um das Wertangebot zu präsentieren. Unternehmen können für diesen Zweck Kommunikations-, Distributions- und Verkaufskanäle einsetzen und dadurch Schnittstellen zum Kunden schaffen. Über diese Schnittstellen entstehen Customer Relationships (Kundenbeziehungen). Hierbei muss klargestellt werden, welche Erwartungen der Kunde an das Unternehmen hat und welche Form von Beziehung gewünscht ist.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Digitalisierung und die Bedeutung von Business Intelligence für moderne Geschäftsmodelle sowie Definition der Forschungsziele.
2. Theoretische Grundlagen: Erläuterung des Geschäftsmodell-Begriffs, Einführung der Business Model Canvas und detaillierte Darstellung von BI-Konzepten wie Self-Service BI, OLAP, Process Mining, Predictive Analytics und KPI-Dashboards.
3. Methodik: Vorstellung des Unternehmens Tesla, Inc., Anwendung der Business Model Canvas auf das Unternehmen und Untersuchung der Auswirkungen von BI mittels fünf definierter Hypothesen.
4. Diskussion der Ergebnisse: Kritische Reflexion der aufgestellten Hypothesen unter Berücksichtigung von Datenqualität, Methodenverständnis und den spezifischen Anforderungen eines datengetriebenen Unternehmens.
5. Fazit und Ausblick: Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse und abschließende Einschätzung zur Notwendigkeit präziser Bedarfsanalysen beim Einsatz von BI-Systemen.
Schlüsselwörter
Tesla Inc., Geschäftsmodell, Business Model Canvas, Business Intelligence, Self-Service BI, OLAP, Process Mining, Predictive Analytics, KPI-Dashboard, Datengetriebene Unternehmensführung, Wertschöpfung, Kundensegmente, Prozessoptimierung, Kostenstruktur, Wettbewerbsvorteil.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert, wie Business Intelligence-Methoden gezielt eingesetzt werden können, um das Geschäftsmodell der Tesla, Inc. zu verbessern und Wettbewerbsvorteile zu generieren.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Schwerpunkte liegen auf der strategischen Gestaltung von Geschäftsmodellen mittels Business Model Canvas sowie auf der Anwendung innovativer BI-Technologien und -Konzepte.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die Untersuchung von Verbesserungspotenzialen in verschiedenen Bausteinen des Tesla-Geschäftsmodells, basierend auf der Anwendung von fünf Hypothesen zum Einsatz von Business Intelligence.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Die Arbeit nutzt die Business Model Canvas von Osterwalder und Pigneur zur Strukturierung des Geschäftsmodells sowie eine hypothesengeleitete Analyse der BI-Auswirkungen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, die Unternehmensvorstellung von Tesla, die Modellierung mittels BMC und die Analyse der BI-Effekte auf Basis von fünf Hypothesen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Schlagworte sind Tesla Inc., Business Model Canvas, Business Intelligence, Prozessoptimierung und datengetriebene Entscheidungsfindung.
Warum ist das "Data-Driven" Image von Tesla für die Arbeit relevant?
Da Tesla bereits als datengetriebenes Unternehmen agiert, wird diskutiert, dass viele der vorgeschlagenen BI-Anwendungen vermutlich bereits im Einsatz sind, was die Analyse zu einer praxisnahen Vermutung macht.
Welche Rolle spielt die Datenqualität für den Einsatz von BI bei Tesla?
Die Arbeit betont, dass hohe Datenqualität die zwingende Voraussetzung für den Erfolg von BI-Anwendungen wie Self-Service BI ist, um fehlerhafte Analysen zu vermeiden.
- Arbeit zitieren
- Magdalena Helm (Autor:in), 2021, Business Intelligence. Mögliche Auswirkungen auf das Geschäftsmodell der Tesla, Inc., München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1063988