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Kommunikation in romantischen Beziehungen

Auswirkungen der persönlichen und digitalen Kommunikation auf die Beziehungsqualität und Konfliktbewältigung

Título: Kommunikation in romantischen Beziehungen

Tesis de Máster , 2021 , 146 Páginas , Calificación: 1.2

Autor:in: Mariam Konrad (Autor)

Pedagogía - Psicología de la personalidad
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Ziel dieser Arbeit ist es, die persönliche und digitale Kommunikation hinsichtlich der Beziehungsqualität gegenüberzustellen. Des Weiteren wurde untersucht, ob die schriftliche digitale Kommunikation zu einem geeigneten dyadischen Coping führt.

Wie nützlich und förderlich sind diese digitalen Geräte für die Kommunikation von Paaren? Kann eine mobile Kommunikation sogar Konflikte zwischen Paaren reduzieren? Können Kurzmitteilungen die persönliche Interaktion zwischen Paaren wirklich ersetzen oder beeinträchtigen sie eher die Beziehungsqualität? Diese Fragen gilt es in der Arbeit zu klären, zudem die digitalen Kommunikationsprozesse immer mehr die persönlichen Interaktionen ersetzen.

Das Thema der Kommunikation in romantischen Beziehungen und Partnerschaftsqualität wurde schon vielfach wissenschaftlich erforscht. Dabei wurde der Einfluss der mobilen Kommunikation auf die Partnerschaftsqualität sowie auch auf die Konfliktbewältigung via mobile Geräte noch wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Es bedarf deshalb weiterer Untersuchungen.

Wissenschaftliche Erkenntnisse haben gezeigt, dass Stress in Beziehungen die Partnerschaftsqualität vermindert, geeignete Bewältigungsstrategien von Paaren den Stress aber abfedern können. Solche gemeinsamen Bewältigungsstrategien werden dyadisches Coping genannt und stellen einen Prädiktor für die Beziehungsqualität dar. Für die Konfliktbewältigung ist die richtige Kommunikationsweise daher von zentraler Bedeutung.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theorie

2.1 Romantische Beziehungen

2.2 Begriffserklärung: Partnerschafts- bzw. Beziehungsqualität, Beziehungsstabilität, Beziehungszufriedenheit

2.2.1 Partnerschafts- bzw. Beziehungsqualität

2.2.2 Beziehungsstabilität

2.2.3 Partnerschaftszufriedenheit

2.3 Konflikte und Stress

2.3.1 Stress in Partnerschaften als dyadisches Phänomen

2.3.2 Dyadisches Coping

2.3.3 Formen des dyadischen Copings

2.3.4 Kaskadenmodell

2.3.5 Der Stressprozess in Partnerschaften

2.3.6 Forschungsstand Einfluss von Stress auf die Beziehungsqualität

2.3.7 Forschungsstand dyadisches Coping und Beziehungszufriedenheit

2.3.8 Zusammenfassung

2.4 Interpersonelle Kommunikation

2.4.1 Kanäle der nonverbalen Kommunikation

2.4.2 Modell der triadischen Balance

2.4.3 Fünf apokalyptische Reiter

2.4.4 Kritik

2.4.5 Empirische Befunde zur Kommunikation und Beziehungsqualität

2.4.6 Zusammenfassung

2.5 Computervermittelte Kommunikation

2.5.1 Theorien zur computervermittelten Kommunikation

2.5.2 Forschungsstand zur mobilen Kommunikation und Beziehungsqualität

2.5.3 Zusammenfassung

2.6 Fragestellungen und Hypothesen

3 Methode

3.1 Pretest

3.2 Stichprobenrekrutierung

3.3 Fragebogen und Operationalisierung der Variablen

3.3.1 Soziodemographische Daten

3.3.2 Partnerschaftsfragebogen

3.3.3 Dyadisches Coping Inventar

3.3.4 KOMQUAL

3.3.5 Kurzskala Positive Interaktion

3.3.6 Häufigkeit der wöchentlichen schriftlichen Kommunikation

3.4 Statistische Auswertungsmethoden

3.4.1 Reliabilitätsanalyse

3.4.2 Deskriptive statistische Verfahren

3.4.3 Statistische Verfahren der Hypothesen

4 Ergebnisse

4.1 Reliabilitätsanalyse der verwendeten Messinstrumente

4.2 Stichprobenbeschreibung und Ausschluss

4.3 Deskriptive Statistik der eingesetzten Fragebögen

4.4 Hypothesentestung

4.4.1 Hypothese 1, Hypothese 2.2 und Hypothese 3

4.4.2 Hypothese 2, Hypothese 2.1

5 Diskussion

5.1 Interpretation und Diskussion der Hypothesen

5.2 Stärken und Einschränkungen der Studie

5.3 Praktische Implikationen für die Forschung

5.4 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Einfluss von persönlicher und digitaler Kommunikation sowie dyadischem Coping auf die Beziehungsqualität und Konfliktbewältigung in romantischen Beziehungen. Das primäre Ziel ist es zu klären, inwiefern sich diese Kommunikationsformen unterscheiden, ob mobile Kommunikation die Beziehungsqualität verbessern kann und ob sie mittels dyadischer Coping-Prozesse zur Konfliktreduzierung beiträgt.

  • Vergleich von persönlicher und digitaler Kommunikation in Partnerschaften
  • Einfluss von Stress und Konfliktverhalten auf die Beziehungsqualität
  • Anwendung und Wirksamkeit von dyadischem Coping
  • Rolle von Technologie (Smartphones/Messenger) in romantischen Beziehungen
  • Identifikation von Risikofaktoren für die Beziehungsstabilität

Auszug aus dem Buch

2.4.2 Modell der triadischen Balance

Gottman (1994) führte eine Reihe von Studien durch, um den Zusammenhang von Beziehungsqualität und Beziehungsgestaltung zu untersuchen. Dabei suchte er auch nach prädiktiven Kommunikationsmustern, die eine stabile Ehe auszeichnen. Neben psychophysiologischen und kognitiven Prozessen ging er auch verbalen, nonverbalen und emotionalen Interaktionsmustern nach (Gottman, 1994).

Das Modell der Triadischen Balance stellt das Fundament der Theorie der ehelichen Stabilität dar. Eine stabile Beziehung ist dabei durch die triadische Balance zwischen Verhalten in der Beziehung, Wahrnehmung der Partnerschaft und der physiologischen Reaktion in der Beziehung gekennzeichnet (Gottman, 1994). Neben dem direkten Verhalten in einer Partnerschaft spielen auch andere Verhaltensweisen in der Beziehung eine Rolle (Gottman, 1994). Ein positives Verhältnis von positiven und negativen Verhaltensweisen ist dabei für eine Beziehungsstabilität ausschlaggebend.

Nach Gottman (1994) manifestieren sich negative Kommunikationsmuster dann, wenn positive Verhaltensweisen der Partner nicht ausreichend gezeigt werden. Demnach ist eine Beziehung dann stabil, wenn sich diese in einem 5:1 Verhältnis vollzieht. Dies wird als Gottman-Konstante bezeichnet und beschreibt, dass eine negative Interaktion mit einem Partner, durch fünf positive Interaktionen ausgeglichen werden muss. Eine Partnerschaftsunzufriedenheit zeigt einen überwiegenden Anteil an negativen Interaktionen (Gottman, 1993).

Eine vermehrt positive Interaktion führt zu einer positiven Wahrnehmung der Beziehung, was in psychophysiologischer Beruhigung, positiven Gefühlen und Wohlbefinden mündet. Gottman bezeichnet ein positives Verhältnis der Kommunikation als „reguliert“.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Bedeutung gelungener Partnerschaften und den Einfluss neuer Kommunikationstechnologien auf diese, wobei die zentrale Forschungsfrage nach dem Vergleich von persönlicher und digitaler Kommunikation aufgeworfen wird.

2 Theorie: Dieses Kapitel führt in die wissenschaftlichen Grundlagen zu romantischen Beziehungen, Stress, Konflikten, dyadischem Coping sowie interpersoneller und computervermittelter Kommunikation ein.

3 Methode: Der Methodenteil erläutert das Untersuchungsdesign, die Stichprobenrekrutierung und die verwendeten standardisierten Fragebögen zur Erhebung der relevanten Variablen.

4 Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die statistische Auswertung der Daten, inklusive Reliabilitätsanalysen der Messinstrumente und der Hypothesentestung mittels multipler Regressionsanalyse.

5 Diskussion: Die Diskussion interpretiert die Ergebnisse im Lichte der theoretischen Annahmen, beleuchtet Stärken sowie Limitationen der Studie und zieht praktische Implikationen für die zukünftige Forschung.

Schlüsselwörter

Beziehungsqualität, dyadisches Coping, Kommunikation, computervermittelte Kommunikation, Partnerschaft, Konfliktbewältigung, digitale Kommunikation, Ehezufriedenheit, Stress, Beziehungsstabilität, mobile Nutzung, soziale Informationsverarbeitung, Interaktionsverhalten, Konfliktkommunikation, Paarbeziehung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterthesis grundlegend?

Die Arbeit untersucht den Einfluss der digitalen und persönlichen Kommunikation auf die Beziehungsqualität und die gemeinsame Stressbewältigung (dyadisches Coping) in romantischen Partnerschaften.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Studie?

Die Schwerpunkte liegen auf der Partnerschaftsqualität, der Rolle von Stress und Konflikten, den Mustern der interpersonellen Kommunikation sowie den spezifischen Mechanismen der computervermittelten Kommunikation.

Was ist die primäre Forschungsfrage oder das Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Unterschiede zwischen persönlicher und digitaler Kommunikation zu identifizieren und zu prüfen, ob digitale Kommunikation mittels dyadischer Coping-Prozesse zur Konfliktlösung beitragen und die Beziehungsqualität steigern kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine quantitative Querschnittsstudie, bei der 98 Probanden retrospektiv mittels standardisierter Fragebögen zu ihrem Kommunikationsverhalten und ihrer Beziehungszufriedenheit befragt wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Theorieteil beleuchtet Modelle wie das dyadische Coping nach Bodenmann und das Modell der triadischen Balance nach Gottman, gefolgt vom empirischen Methodenteil und der anschließenden Ergebnisdarstellung inklusive Regressionsanalysen.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Beziehungsqualität, dyadisches Coping, computervermittelte Kommunikation und Konfliktbewältigung geprägt.

Wie unterscheidet sich die SIPT-Theorie von anderen Ansätzen zur digitalen Kommunikation?

Die Social Information Processing Theory (SIPT) nach Walther postuliert, dass digitale Kommunikation zwar langsamer verläuft als persönliche Interaktion, jedoch durch die Nutzung textueller Symbole dieselbe Qualität für den Beziehungsaufbau erreichen kann.

Was besagt die „Gottman-Konstante“ im Kontext dieser Arbeit?

Die Gottman-Konstante beschreibt ein stabiles Verhältnis von 5:1, was bedeutet, dass für jede negative Interaktion in einer stabilen Partnerschaft mindestens fünf positive Interaktionen erforderlich sind.

Zu welchem Ergebnis kommt die Studie bezüglich wöchentlicher digitaler Kommunikation?

Die Analyse ergab, dass eine wöchentliche positive digitale oder mobile Kommunikation keinen signifikanten Einfluss auf eine erhöhte Beziehungsqualität hat.

Welche Einschränkungen nennt die Autorin in der Diskussion?

Die Autorin weist unter anderem auf eine nicht repräsentative Stichprobe, ein unausgewogenes Geschlechterverhältnis (überwiegend weibliche Teilnehmer) und die Herausforderungen einer retrospektiven Befragung hin.

Final del extracto de 146 páginas  - subir

Detalles

Título
Kommunikation in romantischen Beziehungen
Subtítulo
Auswirkungen der persönlichen und digitalen Kommunikation auf die Beziehungsqualität und Konfliktbewältigung
Universidad
University of Applied Sciences Riedlingen
Calificación
1.2
Autor
Mariam Konrad (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
146
No. de catálogo
V1064435
ISBN (Ebook)
9783346476029
ISBN (Libro)
9783346476036
Idioma
Alemán
Etiqueta
Beziehungsqualität digitale Kommunikation dyadisches Coping
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Mariam Konrad (Autor), 2021, Kommunikation in romantischen Beziehungen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1064435
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Extracto de  146  Páginas
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