Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Psychologie - Psychologie économique

Nutzung der emotionalen Konditionierung in der Werbung

Titre: Nutzung der emotionalen Konditionierung in der Werbung

Dossier / Travail , 2021 , 17 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Auteur)

Psychologie - Psychologie économique
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Die vorliegende Arbeit setzt sich mit dem Phänomen der emotionalen Konditionierung näher auseinander. Konkret soll dem Leser aufgezeigt werden, wie lernpsychologische Forschungserkenntnisse der zugrundeliegenden klassischen Konditionierung in der Werbung genutzt werden.

Im Gegensatz zu anderen Instrumenten des Marketing-Mix, ist Werbung wohlmöglich jedem Konsumenten ein Begriff. Egal ob in klassischen Printmedien, in TV-Werbespots oder in Form personalisierter Anzeigen in den sozialen Netzwerken – Im Alltag des typischen Endkunden ist dieses kommunikationspolitische Instrument ein allgegenwärtiger Bestandteil geworden. Mit der Entwicklung des Käufermarkts sahen sich Unternehmen gezwungen, vermehrt auf sich und das eigene Produktportfolio aufmerksam zu machen, um nicht durch den steigenden Wettbewerbsdruck vom Markt verdrängt zu werden. Doch zu Zeiten hoher Marktsättigung und zunehmend austauschbarer Substitute, reicht Werbung alleine längst nicht mehr aus, um sich erfolgreich am Markt zu positionieren.1 Eine dahingehende Möglichkeit, welche als strategischer Erfolgsfaktor für Marken, Produkte und Dienstleistungen gilt, ist die Verwendung von Emotionen im Marketingkontext.2 Dieser Annahme sind etliche Unternehmen gefolgt und versuchen durch Emotionalität beim Kunden im Gedächtnis zu bleiben. So gelang es beispielsweise dem Bierproduzenten Schöfferhofer mit seinem Werbespot, in der eine leicht bekleidete Frau mit einem französischen Akzent zu sehen war, von seinen Abnehmern als erotisch wahrgenommen zu werden, während das annähernde Substitut von Erdinger Weißbier aufgrund der in der Werbung dargestellten bayrischen Kulisse, mit gemütlichen Emotionen verbunden wird.3 Somit waren beide Werbetreibende in der Lage, dass ein objektivbetrachtet neutrales Produkt ohne konkrete Bedeutung, beim Endkunden je nach Marke unterschiedliche Gefühle hervorruft.
Daher kann behauptet werden, dass Konsumenten emotionale Assoziationen lernen können, nachdem sie bestimmten Werbemaßnahmen ausgesetzt wurden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Einführung in das Lernen

3 Grundlagen der klassischen Konditionierung

3.1 Stimulus-Response-Modell

3.2 Klassische Konditionierung nach Pavlov

3.3 Voraussetzungen und Besonderheiten

4 Emotionale Konditionierung in der Werbung

4.1 Nutzung in der Werbung

4.2 Kritische Bemerkung

5 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Anwendung der lernpsychologischen Prinzipien der klassischen Konditionierung im Marketing, um zu analysieren, wie Marken bei Konsumenten durch gezielte Reizkopplung emotionale Assoziationen erzeugen können.

  • Grundlagen der Lernpsychologie und des Behaviorismus
  • Mechanismen der klassischen Konditionierung nach Iwan Pawlow
  • Übertragung des Stimulus-Response-Modells auf den Konsumentenkontext
  • Strategien und Herausforderungen der emotionalen Konditionierung in der Werbepraxis

Auszug aus dem Buch

3.1 Stimulus-Response-Modell

Die klassische Konditionierung ist auf den Behaviorismus zurückzuführen, welche der Annahme ist, dass menschliches Verhalten nicht durch menschliches Bewusstsein beeinflusst wird. Es sind eher Reaktionen auf äußere Reize, die beim Menschen eine Handlung hervorrufen. Mit ihr entwickelte sich das Stimulus-Response-Modell (Reiz-Reaktions-Modell). In der Grundannahme des Modells folgt auf einen bestimmten beobachtbaren Reiz (Stimulus), eine beobachtbare Reaktion (Response) und somit eine Verhaltensänderung. Sämtliche nicht beobachtbare psychologische Vorgänge, wie sie in Form einer Reizverarbeitung durch den Organismus vorkommen können, werden hierbei unberücksichtigt belassen. Der menschliche Organismus wurde als Black-Box angesehen, in die zwar ein messbarer Input in Form eines Reizes gelangt und anschließend eine sichtbare Reaktion hervorruft, sich jedoch innere Vorgänge nicht durch Beobachtung erklären lassen, weshalb die Behavioristen einer möglichen Reizverarbeitung keine Beachtung schenkten.

Somit lässt sich festhalten, dass laut dieser Theorie eine Verhaltensänderung eines Lebewesens ausschließlich durch einen vorangegangenen Reiz erklären lässt. Wie sich Ansätze des S-R-Modells auf das Konsumentenverhalten übertragen lassen, erfährt der Leser zu gegebenen Abschnitten der Arbeit.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung von Werbung als Instrument dar und führt in die zentrale Fragestellung ein, wie emotionale Assoziationen durch Konditionierung bei Konsumenten erlernt werden.

2 Einführung in das Lernen: Das Kapitel definiert den Lernbegriff aus psychologischer Sicht, unterscheidet zwischen explizitem und implizitem Lernen und leitet zur Verhaltensänderung durch assoziatives Lernen über.

3 Grundlagen der klassischen Konditionierung: Hier werden die behavioristischen Ursprünge, das Stimulus-Response-Modell sowie das klassische Experiment von Pawlow zur Erläuterung von Reiz-Reaktions-Kopplungen dargelegt.

4 Emotionale Konditionierung in der Werbung: Dieses Kapitel erläutert die praktische Übertragung der Lernpsychologie auf das Marketing, inklusive Fallbeispielen wie Nivea und einer kritischen Reflexion über Voraussetzungen und Fehlerquellen.

5 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst zusammen, dass emotionale Konditionierung ein mächtiges, aber unter Einhaltung spezifischer lernpsychologischer Bedingungen anzuwendendes Instrument zur Markenpositionierung ist.

Schlüsselwörter

Klassische Konditionierung, Behaviorismus, Stimulus-Response-Modell, Werbung, Emotionale Konditionierung, Markenführung, Lernpsychologie, Konsumentenverhalten, Reizkopplung, Kontiguität, Extinktion, Generalisierung, Marketing

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Übertragung lernpsychologischer Grundlagen, speziell der klassischen Konditionierung, auf den Bereich des Marketings und der Werbegestaltung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit beleuchtet das Lernverhalten von Organismen, die theoretischen Ansätze nach Pawlow und die strategische Anwendung dieser Erkenntnisse bei der emotionalen Aufladung von Marken.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Konsumenten durch gezielte Werbemaßnahmen emotionale Assoziationen zu ursprünglich neutralen Marken erlernen und welche Bedingungen hierfür erfüllt sein müssen.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit behavioristischen Modellen und deren Anwendung durch eine literaturbasierte Analyse von Marketing- und Konsumentenpsychologie.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Konditionierung, die Erläuterung des Stimulus-Response-Modells und die Analyse der emotionalen Konditionierung in der Praxis.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Konditionierung, Reiz-Reaktions-Beziehung, Konsumentenverhalten und Markenpositionierung geprägt.

Wie unterscheidet sich die klassische Konditionierung von anderen Lernformen?

Sie fokussiert sich auf das implizite, assoziative Lernen, bei dem durch die Kopplung eines neutralen Reizes mit einem emotionalen Reiz eine unbewusste Verhaltensänderung beim Konsumenten initiiert wird.

Welche Rolle spielt das "Black-Box"-Modell im Kontext der Werbung?

Das Modell verdeutlicht, dass Werbung direkt auf sichtbare Verhaltensänderungen zielt, ohne zwingend die komplexen, internen psychologischen Verarbeitungsprozesse des Konsumenten explizit erklären zu müssen.

Warum ist die Konsistenz der Reize für Werbetreibende so wichtig?

Damit sich eine stabile Assoziation zwischen Marke und gewünschtem Gefühl bilden kann, muss der konditionierte Reiz konsistent bleiben, da ständige Variationen den Lernprozess stören oder löschen können.

Welche kritischen Faktoren werden für den Erfolg emotionaler Werbung genannt?

Der Erfolg hängt maßgeblich von der Einhaltung der Kontiguität (zeitlicher/räumlicher Abstand), der richtigen Reihenfolge der Reize und einer ausreichenden Wiederholungsfrequenz ab.

Fin de l'extrait de 17 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Nutzung der emotionalen Konditionierung in der Werbung
Université
Heidenheim University of Cooperative Education
Note
1,0
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2021
Pages
17
N° de catalogue
V1064545
ISBN (ebook)
9783346477828
ISBN (Livre)
9783346477835
Langue
allemand
mots-clé
Emotionale Konditionierung Konditionierung Klassische Konditionierung Pawlow Wirtschaftspsychologie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2021, Nutzung der emotionalen Konditionierung in der Werbung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1064545
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  17  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint