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Das soziale Profil der Pariser Attentäter vom 13. November 2015

Título: Das soziale Profil der Pariser Attentäter vom 13. November 2015

Trabajo Escrito , 2019 , 23 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Nils Keukert (Autor)

Sociología - Derecho y Delincuencia
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Nach Terroranschlägen stellt sich oftmals die Frage, was das für Menschen sind, die unschuldige Männer, Frauen und Kinder zu Dutzenden ermorden. Dieser Frage soll am Beispiel der Täter der Anschläge vom 13. November 2015 nachgegangen werden. Dementsprechend lautet die Forschungsfrage, wie ist das soziale Profil der Attentäter der Anschlagsserie vom 13. November 2015 in Paris?

Zuerst wird ein soziales Profil der Pariser Attentäter erstellt. Bei der Untersuchung werden insbesondere das Geschlecht, Alter, Nationalität, Migrationshintergrund, Wohnort, kriminelle Vorgeschichte, Kampferfahrung im Ausland und Religiosität untersucht. All diese Merkmale finden sich ebenfalls in anderen gängigen Studien zum Thema Terrorismus wieder.

Nach Beantwortung dieser Frage soll das Profil der Terroristen kurz eingeordnet werden. Verschiedene Wissenschaftler gliedern den islamistischen Terror in drei Generationen. Ähneln die Pariser Täter den Islamisten der dritten Generation oder einer der beiden anderen Generationen? Haben wir es vielleicht sogar mit einer ganz neuen Generation von Islamisten zu tun?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das soziale Profil der Pariser Attentäter

2.1. Geschlecht

2.2. Alter

2.3. Nationalität

2.4. Migrationshintergrund

2.5. Wohnort

2.6. kriminelle Vorgeschichten

2.7. Kampferfahrung im Ausland

2.8. Religiosität

3. Die drei Generationen von Islamisten und die Attentäter von Paris

4. Fazit

Zielsetzung und Forschungsgegenstand

Diese Arbeit untersucht das soziale Profil der Täter der Anschlagsserie vom 13. November 2015 in Paris. Das primäre Ziel der Untersuchung ist es, die demografischen, biografischen und soziologischen Merkmale der Attentäter zu analysieren und diese im Kontext der Theorie der drei Generationen des islamistischen Terrors einzuordnen, um Gemeinsamkeiten und Abweichungen aufzuzeigen.

  • Analyse demografischer Merkmale wie Geschlecht, Alter, Nationalität und Migrationshintergrund.
  • Untersuchung von Wohnort und krimineller Vorgeschichte der Attentäter.
  • Evaluierung der Rolle von Auslandskampferfahrungen in Syrien.
  • Betrachtung der Religiosität und der individuellen Radikalisierungsprozesse.
  • Einordnung der Täter in das Modell der drei Generationen von Islamisten.

Auszug aus dem Buch

2. Das soziale Profil der Pariser Attentäter

Die Terroristen waren an jenem Abend in drei Teams organisiert (Cruickshank 2017) Das erste Team fand sich gegen 21:20 Uhr am Stade des Frances ein, in dem gerade die Deutsche Nationalmannschaft gegen die französische Auswahl spielte (Nossiter / Breeden / Bennhold 2015). Zu dieser Gruppe gehörten Salah Abdeslam, der seine Komplizen zum Stadion fuhr (Paravicini / Palmeri 2016) und Bilal Hafdi (Parlapiano et al. 2016). Hafdi sprengte sich um 21:53 Uhr an einem Fast-Food-Restaurant 300 Meter vom Stadion entfernt in die Luft (Parlapiano et al. 2016). Zusätzlich sprengten sich um 21:20 Uhr an Tor D und um 21:25 Uhr an Tor H der Arena zwei weitere Selbstmordattentäter in die Luft. Die Identität der beiden ist weiterhin unklar. An ihren Leichen wurden Pässe gefunden, die auf die Namen „Ahmad Almohammad“ (Farmer 2016) und „Mohammad Almahmod“ (Diehl 2015a) ausgestellt waren. Der Pass von Mohammad Almahmod dürfte wohl gefälscht gewesen sein (Diehl 2015a). Das gilt wahrscheinlich gleichermaßen für das Dokument von Ahmad Almohamad (Cruickshank 2017). Zumindest einer der Pässe stammt vermutlich aus einer Lieferung von Blanko Dokumenten aus dem syrischen Rakka, die vom IS erbeutet wurden (Diehl 2015a).

Im Gegensatz zu seinen anderen Mittätern überlebte Salah Abdeslam als einziger die Pariser Terrorattacken und die Tage danach (Barker 2015). Er ließ sich gegen 23 Uhr von seinen Freunden Mohammed Amri und Hamza Attou in Paris abholen (Cruickshank 2017). Zusammen fuhren sie nach Belgien (Paravicini / Palmeri 2016). In Brüssel verlor ihn die Polizei erstmal aus den Augen (Paravicini / Palmeri 2016) ehe er fast ein halbes Jahr nach den Anschlägen am 18. März 2016 in Brüssel-Molenbeek festgenommen wurde (Paravicini / Palmeri 2016).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Anschlagsserie in Paris vom 13. November 2015 ein und definiert die Forschungsfrage, welche das soziale Profil der beteiligten Attentäter zum Gegenstand hat.

2. Das soziale Profil der Pariser Attentäter: Dieses Hauptkapitel analysiert detailliert verschiedene Merkmale der Täter, darunter Geschlecht, Alter, Nationalität, Herkunft, kriminelle Vergangenheit sowie deren religiöse Einstellung und Kampferfahrung.

3. Die drei Generationen von Islamisten und die Attentäter von Paris: Der Abschnitt ordnet die Ergebnisse der Untersuchung in den theoretischen Kontext der drei Generationen des islamistischen Terrorismus ein.

4. Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und stellt fest, dass die Pariser Täter primär Merkmale der dritten Generation von Islamisten aufweisen.

Schlüsselwörter

Paris, Anschlagsserie, Islamischer Staat, Radikalisierung, soziales Profil, Islamismus, Terrorismus, Molenbeek, Dschihad, Migrationshintergrund, Attentäter, Kampferfahrung, Generationenmodell, Kriminalität, Frankreich.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der detaillierten Analyse der Täter der Terroranschläge in Paris vom 13. November 2015.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Fokus stehen die biografischen, soziologischen und demografischen Hintergründe der Attentäter sowie deren Radikalisierungsprozess.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, ein soziales Profil der Pariser Attentäter zu erstellen und dieses in den theoretischen Kontext der drei Generationen von Islamisten einzuordnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Untersuchung basiert auf einer Auswertung von Presseberichten, Dokumenten, Augenzeugenberichten und wissenschaftlichen Studien zum Thema Terrorismus.

Welche Aspekte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert Merkmale wie Geschlecht, Alter, Nationalität, Migrationshintergrund, Wohnort, kriminelle Vorgeschichten, Auslandskampferfahrungen und die Religiosität der Beteiligten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Terrorismus, Islamischer Staat, dritte Generation von Islamisten, Radikalisierung und die soziologische Analyse von Terroristenbiografien.

Welche Rolle spielte der Brüsseler Stadtteil Molenbeek bei der Planung der Anschläge?

Molenbeek diente als wichtiger Hintergrundort für viele Täter, der aufgrund hoher Arbeitslosigkeit und lokaler Netzwerke als idealer Rückzugs- und Planungsort fungierte.

Gibt es bei der Religiosität der Täter ein einheitliches Bild?

Nein, die Untersuchung zeigt, dass die Mehrheit der Täter bis kurz vor der Tat keinem streng religiösen Lebensstil folgte, sondern sich erst spät radikalisierte.

Final del extracto de 23 páginas  - subir

Detalles

Título
Das soziale Profil der Pariser Attentäter vom 13. November 2015
Universidad
Johannes Gutenberg University Mainz
Calificación
1,3
Autor
Nils Keukert (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
23
No. de catálogo
V1064743
ISBN (Ebook)
9783346478870
ISBN (Libro)
9783346478887
Idioma
Alemán
Etiqueta
profil pariser attentäter november
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Nils Keukert (Autor), 2019, Das soziale Profil der Pariser Attentäter vom 13. November 2015, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1064743
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