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Der Zusammenhang zwischen sexuellem Missbrauch und Essstörungen

Title: Der Zusammenhang zwischen sexuellem Missbrauch und Essstörungen

Term Paper , 2019 , 16 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Padideh Hosseini (Author)

Social Work
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Diese Hausarbeit setzt sich gezielt mit dem Zusammenhang von Missbrauch und der Entwicklung einer Essstörung auseinander. Dabei werden außerdem die Themenbereiche des psychosomatischen Traumas beleuchtet, um die Thematik besser zu verdeutlichen.

Es gibt viele Ursachen, die zu einer Essstörung führen können. Eine dieser Ursachen kann sexueller Missbrauch sein. Sexueller Missbrauch kann sowohl psychische als auch physische Folgen nach sich ziehen und diese sind so destruktiv, dass die Opfer ihnen für den Rest ihres Lebens nicht entkommen können. Während die männlichen Opfer oft auf dieses Ereignis mit externalisierten Verhalten reagieren, zum Beispiel Drogenmissbrauch, kriminelle Aktivitäten oder sexuelle Risikobereitschaft, wird vermutet, dass Mädchen, die in ihrer Kindheit sexuell missbraucht wurden, in ihrer Jugend eher zu selbstverletzendem Verhalten, wie einer Essstörung, neigen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Sexueller Missbrauch

2.1 Definition

2.2 Formen von sexuellem Missbrauch

2.3 Folgen von sexuellem Missbrauch

3. Essstörungen

3.1 Definition

3.2 Formen von Essstörungen

3.3 Ursachen von Essstörungen

3.4 Folgen von Essstörungen

4. Der Zusammenhang von sexuellem Missbrauch und Essstörungen

4.1 Körperbild (Hass / Schutzschild)

4.2 Essstörung als Bewältigungsstrategie

4.3 Fallbeispiel

4.4 Studien über den Zusammenhang

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den psychologischen und körperlichen Zusammenhang zwischen sexuellem Missbrauch in der Kindheit und der späteren Entwicklung von Essstörungen bei Frauen, wobei insbesondere Mechanismen der Traumabewältigung analysiert werden.

  • Definition und Erscheinungsformen des sexuellen Missbrauchs
  • Pathogenese und Symptomatik verschiedener Essstörungen
  • Die Rolle des Körperbildes bei traumatisierten Betroffenen
  • Nutzung von Essverhalten als psychologische Bewältigungsstrategie
  • Empirische Studien zum Zusammenhang von Missbrauch und Essverhalten

Auszug aus dem Buch

Körperbild (Hass / Schutzschild)

Die Erfahrung von sexuellem Missbrauch kann unterschiedliche Auswirkungen nicht nur auf Essgewohnheiten, sondern auch auf das Körperbild der Überlebenden haben. Sexueller Missbrauch verletzt die Grenzen des Selbstes so dramatisch, dass innere Gefühle von Hunger, Müdigkeit oder Sexualität schwer zu erkennen sind. Missbrauchte Mädchen können sich an Lebensmittel wenden oder dem Essen berauben, um eine Vielzahl von verschiedenen Stress- und Spannungszuständen, die nichts mit Hungern zu tun haben, zu lindern oder sie drücken mit dieser Weise ihren Hass gegen ihre eigenen Körper aus, weil sie sich verwirrt und unsicher über ihre innere Wahrnehmungen fühlen. (Cohen 1995, S. 63)

Eine Studie hat gezeigt, dass es einen Zusammenhang zwischen sexuellem Missbrauch und Körperbild/Körper-Wertschätzung gibt. Mädchen, die in ihrer Kindheit missbraucht geworden sind, entwickeln ein negatives Gefühl gegen ihre Körper. Sie finden ihre Körper entweder unattraktiv oder möchten ihre Körper unattraktiv machen. Essen oder Nicht-Essen wird ein Weg, das Trauma zu bewältigen, unerwünschten Gefühle und Emotionen zu blockieren (Opydo-Szymaczek et al 2018, S. 51) oder es als ein Schutzschild zu benutzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Essstörungen bei Mädchen ein und stellt die Hypothese auf, dass diese als internalisierte Reaktion auf traumatische Erfahrungen wie sexuellen Missbrauch dienen können.

2. Sexueller Missbrauch: Das Kapitel definiert sexuellen Missbrauch als Machtmissbrauch, beschreibt verschiedene Formen der Verletzung und erläutert die gravierenden psychischen Spätfolgen für betroffene Kinder.

3. Essstörungen: Hier werden die klinischen Definitionen sowie die spezifischen Formen wie Anorexie, Bulimie und Binge-Eating erläutert, inklusive der diagnostischen Bedeutung des BMI und vielfältiger Entstehungsfaktoren.

4. Der Zusammenhang von sexuellem Missbrauch und Essstörungen: Dieses Kapitel analysiert die psychologischen Mechanismen, durch die Essverhalten zur Regulation von traumatischem Stress und zur Kontrolle des eigenen Körperbildes eingesetzt wird, gestützt durch Fallbeispiele und Studien.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass sexueller Missbrauch zwar nicht zwangsläufig, aber signifikant häufig als ätiologischer Faktor bei der Entwicklung von Essstörungen fungiert, wobei Essen oft als Instrument zur Affektregulation dient.

Schlüsselwörter

Sexueller Missbrauch, Essstörungen, Trauma, Anorexia nervosa, Bulimia nervosa, Binge-Eating-Disorder, Körperbild, Psychosomatik, Bewältigungsstrategie, Kindesmissbrauch, Selbstwertgefühl, Pathogenese, Missbrauchfolgen, Affektregulation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, inwiefern erlittener sexueller Missbrauch in der Kindheit die Entwicklung von Essstörungen bei Frauen im Jugend- und Erwachsenenalter begünstigen kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Themen umfassen die Definition und Auswirkungen von sexuellem Missbrauch, die klinischen Symptome von Essstörungen sowie die psychodynamische Verbindung zwischen Traumata und gestörtem Essverhalten.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt nach dem kausalen oder korrelativen Zusammenhang zwischen traumatischen Kindheitserfahrungen und der Entstehung von Essstörungen als Bewältigungsmechanismus.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf Basis von einschlägigen Studien und fachwissenschaftlicher Fachliteratur den aktuellen Forschungsstand zum Thema zusammenführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Missbrauch und Essstörungen sowie eine detaillierte Analyse der psychologischen Zusammenhänge, illustriert durch ein Fallbeispiel und aktuelle Forschungsergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind sexueller Missbrauch, Essstörungen, psychisches Trauma, Körperbild, Bewältigungsstrategien und Pathogenese.

Warum fungiert das Essen bei Betroffenen oft als „Schutzschild“?

Das Essen oder die Verweigerung von Nahrung dient häufig dazu, den eigenen Körper unattraktiv zu machen oder traumatische Emotionen zu betäuben, um so ein Gefühl von Kontrolle über das eigene Selbst zurückzugewinnen.

Welche Bedeutung hat das Fallbeispiel der Patientin „Peggy“?

Das Beispiel verdeutlicht, wie unbewusste traumatische Erinnerungen durch Binge-Eating maskiert werden und wie die Aufarbeitung dieser Erinnerungen ein essenzieller Schritt in der Genesung ist.

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Details

Title
Der Zusammenhang zwischen sexuellem Missbrauch und Essstörungen
College
University of Applied Sciences Münster
Grade
1,3
Author
Padideh Hosseini (Author)
Publication Year
2019
Pages
16
Catalog Number
V1064752
ISBN (eBook)
9783346478856
ISBN (Book)
9783346478863
Language
German
Tags
zusammenhang missbrauch essstörungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Padideh Hosseini (Author), 2019, Der Zusammenhang zwischen sexuellem Missbrauch und Essstörungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1064752
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