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Soziale Arbeit in der Schule. Studientagebuch zum Projekt „Herausforderung“

Title: Soziale Arbeit in der Schule. Studientagebuch zum Projekt „Herausforderung“

Internship Report , 2020 , 22 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Laura Linn (Author)

Social Work
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Summary Excerpt Details

In Begleitung zu meinem vorherigen Lehramtsstudium habe ich an verschiedenen Schulen als Vertretungskraft, aber auch in Projekten in Kooperation mit Schulsozialarbeiter_innen gearbeitet. Im Zuge dieser Arbeit wurde mir immer deutlicher, dass ich die Arbeit mit Schüler_innen und Jugendlichen sehr gerne mache, allerdings nicht in der Rolle einer Lehrkraft, weshalb ich mich in meinen Projekten und Jobs auch immer weiter von der Lehrtätigkeit weg bewegte und mich letztlich im Umfeld der Sozialen Arbeit wiederfand. Insbesondere die Möglichkeiten, die sich als Sozialarbeiter_in in Bezug zur Arbeit mit Jugendlichen bieten, halte ich in Bezug auf deren Entwicklung für gewinnbringend und nicht vergleichbar mit jenen der Lehrer_innen. Dies war, in Verbindung mit vielen weiteren Aspekten, die sich aus dem Spannungsfeld der Tätigkeiten als Lehrer_in und Sozialarbeiter_in und dem Kennenlernen beider Welten ergeben, waren für mich ausschlaggebend dafür, nochmals Soziale Arbeit zu studieren.

Das Lernen ermöglicht mithilfe der Komfortzonenerweiterung, die Lerngeschwindigkeit und den Lernfortschritt individuell zu gestalten, was zu dem Erhöhen von Bildungschancen führt und Soziales Lernen, durch den Austausch mit anderen Schüler_innen ermöglicht. Da das Lernen anhand der Komfortzone immer mit Spaß verbunden sein soll, beugt es dem Schulabsentismus vor und fördert zugleich die Gesundheit, da viele Projekte im Rahmen der „Herausforderung“ auch im Freien stattfinden und Bewegung erfordern, gleichzeitig aber auch durch die Auseinandersetzung mit sich selbst zu einer erhöhten psychischen Gesundheit beitragen können. Der Bezug zu Politik, Vernetzung und Bezugspersonen ist durch die kooperative Arbeit und das Knüpfen von Kontakten im Rahmen einer „Herausforderung“ gegeben, da ein stetiges weiterentwickeln des sozialen Netzes hierfür von Nöten ist. Da die Angebote offen und die individuell wählbar sind, schaffen Komfortzonenerweiterung und das Projekt „Herausforderung“ optimale Bedingungen für eine neue Ära des Lernens und des Sozialraums Schule.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Begründung für die Wahl des Schwerpunktes „Projekt Herausforderung – Soziale Arbeit und Schule“

2 Studientagebuch

2.1 Sitzung am 18.10.2019: 1. Blocktag – Infos zum Modul inklusive des Portfolios – Schule und das Projekt Herausforderung

2.2 Sitzung am 23.10.2019: 1. Termin – Herausforderung „Stempeljagd“

2.3 Sitzung am 30.10.2019: 2. Termin – Informationen zum Projekt Herausforderung in der IGS Süd

2.4 Sitzung am 06.11.2019: 3. Termin – Reflexion des Besuchs der IGS Süd – Planung einer eigenen Herausforderung

2.5 Sitzung am 09.11.2019: 2. Blocktag – City Bound in Verbindung mit einer eigenen Herausforderung

2.6 Sitzung am 13.11.2019: 4. Termin – Die Methode Mediation I

2.7 Sitzung am 20.11.2019: 5. Termin – Die Methode Mediation II in Verbindung mit Rollenspielen

2.8 Sitzung am 27.11.2019: 6. Termin – Bericht über den Elternabend an der IGS Süd und das Thema Elternkooperation

2.9 Sitzung am 04.12.2019: 7. Termin – Vorstellung der IGS Süd durch Schüler_innen

2.10 Sitzung am 18.12.2019: 8. Termin – Jugendhilfe und Schulsozialarbeit an der IGS Süd

2.11 Sitzung am 15.01.2020: 9. Termin – Austausch zu den Portfolios

2.12 Sitzung am 22.01.2020: 10. Termin – Schulsozialarbeit am Beispiel des Förderprogramms „Jugendhilfe in der Schule“ der Stadt Frankfurt am Main

2.13 Sitzung am 25.01.2020: 3. Blocktag – Thema: Teilnehmende Beobachtung

2.14 Sitzung am 29.01.2020: 11. Termin – Informationen zur Praxisdokumentation

2.15 Sitzung am 05.02.2020: 12. Termin – Reflexion des Seminars

3 Werkstück – Der Zusammenhang zwischen Komfortzone, Schule und Sozialer Arbeit

Zielsetzung & Themen

Das Portfolio dokumentiert die Auseinandersetzung der Autorin mit dem Projekt „Herausforderung“ im schulischen Kontext sowie die theoretische Fundierung der Komfortzonenerweiterung in der Sozialen Arbeit. Zentrale Forschungsfrage ist dabei, wie angehende Sozialarbeiterinnen durch die Teilnahme am Projekt ihre pädagogischen Handlungsmöglichkeiten erweitern und das Spannungsfeld Schule, Sozialarbeit und Lebenswelt der Schüler verstehen lernen können.

  • Reflexion praktischer Erfahrungen im Kontext schulischer Sozialarbeit
  • Erlebnispädagogische Konzepte und Komfortzonenerweiterung
  • Methoden der Konfliktlösung und Mediation in der Schule
  • Partizipationsmöglichkeiten und Jugendhilfe als integraler Bestandteil des Schulkonzepts
  • Anforderungen an die teilnehmende Beobachtung in der Praxisphase

Auszug aus dem Buch

3 Werkstück – Der Zusammenhang zwischen Komfortzone, Schule und Sozialer Arbeit

Die Komfortzone beschreibt einen Bereich, der bei allen Personen individuell ist, in dem sie sich aber grundsätzlich wohlfühlen, da ein Aufhalten in dieser Zone ein Gefühl der Bekanntheit, Sicherheit und Geborgenheit vermittelt. Bewegt man sich innerhalb dieses Rahmens, so ist es nicht notwendig sich sonderlich anzustrengen oder nachzudenken, um die alltäglichen Ziele zu erreichen, weil die Abläufe gewissen Regelmäßigkeiten und Strukturen folgen, die bereits automatisiert ablaufen (vgl. Rep o.J.). Die Komfortzone selbst ist geprägt durch die Entwicklung der individuellen Persönlichkeit und den damit zusammenhängenden äußeren und inneren Bedingungsfaktoren.

Die Vielfalt an Bedingungsfaktoren macht deutlich, dass jede Persönlichkeitsstruktur und somit auch jede Komfortzone unterschiedlich und individuell ist, da sie in ihrer Entwicklung immanent prägenden Einflüssen und Faktoren unterliegen. Dieser Umstand erklärt auch, warum Menschen die verschiedensten Aufgaben als leicht oder schwer empfinden, während eine andere Person die gleiche Aufgabe genau gegenteilig bewertet. Die Komfortzone ist ein Ansatz zur Erklärung des Lernens junger Menschen und hat ihren Ursprung in der Erlebnispädagogik (vgl. Rep o.J.). Nach dieser Lerntheorie lassen sich Erlebnisse in die zwei Kategorien Alltag und besonderes Ereignis einteilen, wobei letztere mit stärkeren Emotionen verknüpft sind als erstere und daher auch im Nachhinein besser rezipiert werden können (vgl. Markowitsch 2009).

Zugleich stellen besondere Erlebnisse zumeist eine persönliche Herausforderung dar, weil sie dem Kontext des alltäglichen Lebens fremd sind und daher einen gewissen Wagnischarakter mit sich bringen (vgl. Heckmair/Michl 2002). Hiervon ausgehend hat die Erlebnispädagogik ein Konzept entwickelt, das darauf abzielt, sich außergewöhnliche Ereignisse zu Nutze zu machen, um mit ihrer Hilfe das Lernen im Bereich der Persönlichkeitsbildung zu erweitern (Rehm 2006). In diesem Zusammenhang spielt auch die Intensität des außergewöhnlichen Erlebnisses und der damit verknüpften Emotionen eine tragende Rolle, da dies eine Auswirkung darauf hat, ob sich aus der gemacht positiven oder negativen Erfahrung eine fundamentale Verhaltensänderung ergibt (vgl. Rep o.J.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Begründung für die Wahl des Schwerpunktes „Projekt Herausforderung – Soziale Arbeit und Schule“: Die Autorin legt ihre Motivation dar, Soziale Arbeit zu studieren und sich mit dem Arbeitsfeld Schule auseinanderzusetzen, um pädagogische Kompetenzen im Spannungsfeld zwischen Institution und Schülern zu erweitern.

2 Studientagebuch: Dieser Abschnitt bietet eine detaillierte chronologische Reflexion der Seminareinheiten, angefangen bei theoretischen Grundlagen bis hin zu praktischen Methoden wie Mediation und teilnehmender Beobachtung.

3 Werkstück – Der Zusammenhang zwischen Komfortzone, Schule und Sozialer Arbeit: Hier erfolgt eine theoretische Einordnung des Komfortzonen-Konzepts aus der Erlebnispädagogik und dessen Bedeutung für die individuelle Entwicklung von Schülern im schulischen Alltag.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Schule, Projekt Herausforderung, Komfortzone, Erlebnispädagogik, Jugendhilfe, Mediation, Selbstwirksamkeit, Teilnehmende Beobachtung, Schulentwicklung, Persönlichkeitsentwicklung, Reflexion, Pädagogik, Lernzone, Praxisvorbereitung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit stellt ein Portfolio dar, das die Erfahrungen einer Studentin während des Moduls „Schwerpunktmodul: Bildung und Erziehung – Praxisvorbereitung“ dokumentiert und theoretisch reflektiert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Rolle der Sozialen Arbeit in der Schule, Methoden des sozialen Lernens (City Bound), Konfliktmanagement sowie die Erlebnispädagogik als Werkzeug zur Persönlichkeitsentwicklung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle als angehende Sozialarbeiterin und die Vorbereitung auf die Begleitung von Schülerprojekten durch die theoretische Fundierung des Konzepts „Herausforderung“.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Methode der Reflexion auf Basis eines Studientagebuchs sowie die Einbettung in erlebnispädagogische und sozialpädagogische Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in ein chronologisches Studientagebuch zu den Seminarterminen und ein theoretisches Werkstück, welches den Zusammenhang von Komfortzone und Lernentwicklung analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie „Soziale Arbeit in der Schule“, „Komfortzonenerweiterung“ und „Projekt Herausforderung“ definieren.

Welche Bedeutung hat die IGS Süd für das Projekt?

Die IGS Süd dient als Praxisort, an dem die Autorin das pädagogische Konzept der Schule kennenlernte, das auf Partizipation, Verzicht auf Noten und individuelle Förderung setzt.

Wie unterscheidet die Autorin zwischen Komfort- und Panikzone?

Sie erläutert, dass außerhalb der Komfortzone die Lernzone liegt, die durch positiven Eustress stimuliert wird; kippt dieser jedoch in Distress, blockiert die Panikzone jeglichen Lernprozess.

Warum wird Mediation als wichtig erachtet?

Mediation wird als konstruktives Werkzeug im Schulalltag gesehen, um Konflikte nicht nur zu schlichten, sondern sie als Chancen zur persönlichen Weiterentwicklung der Schüler zu nutzen.

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Details

Title
Soziale Arbeit in der Schule. Studientagebuch zum Projekt „Herausforderung“
College
University of Applied Sciences Frankfurt am Main
Course
Schwerpunktmodul: Bildung und Erziehung – Praxisvorbereitung
Grade
1,3
Author
Laura Linn (Author)
Publication Year
2020
Pages
22
Catalog Number
V1064851
ISBN (eBook)
9783346478177
ISBN (Book)
9783346478184
Language
German
Tags
Projekt Projektarbeit Herausforderung Schulfach Schulfach Herausforderung IGS Integrierte Gesamtschule Inklusion Integration Gesamtschule Soziale Arbeit Sozialarbeit Schule Bildung Erziehung Praxisvorbereitung IGS Süd
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Laura Linn (Author), 2020, Soziale Arbeit in der Schule. Studientagebuch zum Projekt „Herausforderung“, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1064851
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