Wilhelm von Rubruks "Reise zu den Mongolen – Von Konstantinopel nach Karakorum"


Hausarbeit, 2020

14 Seiten, Note: 1,3

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kritische Einordnung des Reiseberichtes des Wilhelm von Rubruk
2.1. Aktuelle Forschungslage
2.2. Quellenkritik
2.2.1. Äußere Kritik
2.2.2. Innere Kritik

3. Weltwissen im Reisebericht
3.1. Toposwissen und Erfahrungswissen im Reisebericht
3.2. Neues Wissen durch Wilhelm von Rubruk
3.3. Rezeption im Mittelalter

4. Fazit

Bibliographie

Primärliteratur

Sekundärliteratur

1. Einleitung

Der ‚ homo viator‘ ist nicht nur literarischer Topos, sondern, wie Marina Münkler aufzeigt, auch ein frühmittelalterliches Ideal eines wandernden Menschen.1 Das verdeutlicht nur, dass ‚Reiselust‘ und ‚Fernweh‘ nicht als neuzeitliche oder moderne Phänomene eingestuft werden können, sondern bereits in der Antike sowie im Mittelalter präsent waren. Sind es heute jedoch vor allem auch private oder aus gesellschaftlichen Konventionen abgeleitete Gründe, so haben früher andere Beweggründe zu Reisen geführt: militärische Unternehmungen, Machtdemonstration und -ausübung aber auch religiöse Motive (wie die Missionsreisen, auf welche sich Münkler in ihren Ausführungen beruft) führten die Menschen aus ihrer Heimat fort.2 Eine Möglichkeit die abenteuerlichen, gefährlichen oder ungeheuerlichen Erlebnisse einer Reise den Daheimgebliebenen oder gar einem Auftraggeber zu vermitteln, stellte für mittelalterliche Reisende der Reisebericht dar – und diese Option war so beliebt, dass heute Literatur- und Geschichtswissenschaftler eine ganze Quellengattung der Reiseliteratur kennen. Bedenkt man, dass diese Beschreibungen sowohl aus den Interessen eines Autors und aus ihrer Gebrauchsbindung heraus als auch in Hinblick auf bestimmte Adressatenkreise entstanden, wird ihr historischer Wert „als sozialhistorisch analysierbare Kulturdokumente des Spätmittelalters mit einer gesellschaftlichen Funktion“3 ersichtlich.

Einen solchen mittelalterlichen Reisebericht verfasste Wilhelm von Rubruk4 über seine mehrjährige Reise in das Reich der Mongolen. Erst wenige Jahrzehnte zuvor, durch den mongolischen Persienfeldzuges 1219-1221, war deren Existenz in das Augenmerk des westlichen Christentums gerückt und sie waren anfänglich stark als Bedrohung wahrgenommen worden. Im Laufe der Zeit erkannten die Herrscher Europas jedoch das Potential einer möglichen Zusammenarbeit und es wurden Gesandtschaften zu den Khans geschickt. Ausgesandt von König Ludwig IX. war Wilhelm einer der ersten europäischen Gesandten – nach namenhaften Vorgängern wie Johannes de Plano Carpini und André de Longjumeau – in der Mongolei und berichtete detailliert von seinen Erlebnissen. Sein Itinerarium Willelmi de Rubruc gilt der Forschung als „sachliche und exakte Quelle für die Kenntnisse innerasiatischer Verhältnisse seiner Zeit“.5 Aus dieser Bewertung heraus erklärt sich auch, dass Wilhelms Reisebericht auf verschiedene Aspekte hin von der Geschichtsforschung untersucht wurde. Die vorliegende Arbeit soll sich nach einem Ausblick in die vorangegangene Forschung und einer Quellenkritik kritisch mit den genutzten Wissensbeständen auseinandersetzen, die Wilhelm in seinem Reisebericht aufruft. Neben der Frage, welche Informationen als Produkt eigener Erfahrungen und welche das Resultat topos-artiger Erzählungen waren, ist von besonderem Interesse, welches neues Wissen im Reisebericht vermittelt wird – und ob oder wie dieses gekennzeichnet ist.

2. Kritische Einordnung des Reiseberichtes des Wilhelm von Rubruk

2.1. Aktuelle Forschungslage

Dem Itinerarium Willelmi de Rubruc folgt eine deutlich geringere Forschungsgrundlage als vielen anderen mittelalterlichen Reiseberichten, wie auch dem Ystoria Mongolorum quos nos Tartaros appellamus des Zeitgenossen Johannes de Plano Carpini.6 Dennoch haben sich auch in den letzten Jahrzehnten einige Forschungsansätze mit der Beschreibung auseinandergesetzt und es lassen sich auch distinktive Forschungsinteressen daraus ableiten.

Grundsätzlich findet Wilhelm von Rubruk immer dann Erwähnung, wenn sich die Geschichtswissenschaft mit ‚Ursprung und Ausprägung des abendländischen Mongolenbildes im 13. Jahrhundert‘ beschäftigt – wie in der gleichnamigen Veröffentlichung Klopprogges. Auch Schmieders Europa und die Fremden, Münklers Erfahrungen des Fremden und Reicherts Erfahrung der Welt zählen zu den grundlegenden Werken deutschsprachiger Forschung zu Fremd- und Selbstwahrnehmung des westlichen Mittelalters im Kontext von Asienreisen. Auch die Gattung der Reiseliteratur7 wird sowohl geschichts- als auch literaturwissenschaftlich betrachtet – genannt sei an dieser Stelle The Cambridge Companion To Travel Writing. Innerhalb der Reiseliteratur hat vor allem die Untersuchung von Darstellung und Beschreibung anderer Völker einen hohen Stellenwert eingenommen, wie sich in Medieval ethnographies: European perceptions of the world beyond exemplarisch zeigt.

Grundlegendes Interesse bestand und besteht an den Darstellungen des östlichen Christentums und anderer ‚asiatischer Religionen‘ in Wilhelms Reisebericht. Zwar moniert noch Bonewa-Petrowa 1971, dass eine wissenschaftliche Betrachtung der Schrift nur anhand politikhistorischer Fragestellungen stattfände8, dies erscheint mir jedoch eher eine Rechtfertigung des eigenen Forschungsansatzes zu sein. Ihrem Ansatz folgt jedoch in der modernen Geschichtsforschung ein reges Interesse am interkulturellen Austausch während Wilhelms Reise wie es sich auch an Thomas Behrens Aufsatz Ein gescheiterter interkultureller Vermittler? Wilhelm von Rubruks Reise zu den Mongolen 1253–1255 zeigt. Es wird sich der (Verbalisierung von) Fremdheitserfahrung zugewandt und eine kulturelle Dimension herausgearbeitet. Entsprechend ist auch die notwendige Kommunikation zwischen den Kulturen in den Fokus gerückt. Die sprachlichen Herausforderungen, sowohl hinsichtlich noch nicht etablierter Begrifflichkeiten im Rahmen von Missionsarbeit als auch hinsichtlich der Notwendigkeit von Dolmetschern, sowie nonverbale Kommunikations-systeme haben Forschungsbeiträge wie Garniers Die Zeichen der Fremden und Brauers Obstacles to oral communication in the mission of Friar William of Rubruck among the Mongols hervorgebracht.

2.2 Quellenkritik

Nach diesem oberflächlichen Exkurs in die Forschungsliteratur wird sich nun kritisch mit der Quellengrundlage auseinandergesetzt: grundlegende Informationen zum Entstehungs-hintergrund der Quelle sowie deren inhaltlichen Aspekten schaffen eine Basis, um zu beantworten, inwiefern der Bericht den tatsächlichen (historischen) Verhältnissen entspricht und wodurch der Realitätsgehalt möglicherweise eingeschränkt wird.

2.2.1. Äußere Kritik

Vorab ist zu sagen, dass an der Existenz der historischen Person Wilhelm von Rubruks und der Echtheit seiner Beschreibung in der Forschung kein Zweifel besteht. Es handelt sich bei ihm um einen im frühen 13. Jahrhundert geborenen flämischen – und nicht, wie in früher Forschung angenommenen, französischen – Franziskanermönch. Er pflegte bereits vor seinem Auftrag engen Kontakt zum französischen Königshof, was sich beispielsweise in dessen Aufenthalt 1248 in Zypern sowie 1251 in Palästina, im Zuge des Sechsten Kreuzzuges, zeigte.9 Als er 1252 im Auftrag Louis IX. zu Religionsgesprächen von Akkon nach Karakorum aufbrach, war dies als kürzere Reise geplant. Wilhelms ursprüngliches Ziel bei seinem Aufbruch am 07. Mai 1253 aus Konstantinopel war der Hof des angeblich konvertierten Sartaq Khans, dem er eine Mitteilung des Königs überbringen sollte. Sartaq brachte jedoch angesichts des christlichen Gastes und dessen Unkenntnis mongolischer Sitten – insbesondere der kulturellen Notwendigkeit der Überreichung von Geschenken – nur Unverständnis auf und schickte Wilhelm zu seinem Vater. Es folgten Treffen mit verschiedenen weiteren Khans, bis Wilhelm schließlich im August 1255 von seiner Asienreise nach Tripoli zurückkehrte. Nach dieser mehr als dreijährigen Reise war jedoch sein Auftraggeber nicht mehr in Syrien und Wilhelm musste wegen einer Ordensanweisung auf eine Rückkehr nach Frankreich verzichten.10 Stattdessen verweilte er, bis zu Ludwigs Verbürgung für seine Heimreise, in Akkon und schrieb dort sein Itinerarium Willelmi de Rubruc auf.11

Der Reisebericht ist in Form einer lateinischen Epistel an den König verfasst – diese erzählt in Form eines Reisetagebuchs aus der Ich-Perspektive, angereichert mit persönlichen Bemerkungen und Beschreibungen, von Situationen und Begegnungen, die Wilhelm als für seinen Adressaten von Interesse betrachtet. An der Originalität des Werkes und seines Inhalts kann kaum Zweifel bestehen. Zwar hatte Wilhelm von Rubruk, wie später noch aufgezeigt werden wird, bereits Vorwissen über seine Destination und die dort einheimischen Völker und Kulturen, jedoch zählt er noch immer zu den frühesten christlichen, offiziell ausgesandten Reisenden, die im Kontakt zu den Mongolen traten. Es ist bemerkenswert, dass sich Wilhelm selbst vehement gegen diesen Status seiner Reise verwehrt.12 Tatsächlich war Wilhelm nicht als Gesandter, sondern in missionarischem Auftrag unterwegs.13 Ludwig stattete ihn finanziell für die Reise aus und gab ihm ein Schreiben an Sartaq mit auf die Reise. Den offiziellen Status eines Gesandten erhielt er jedoch nicht, um bei erneutem Scheitern der Mission den König nicht in Verruf zu bringen.14

2.2.2. Innere Kritik

Will man Wilhelm Aussagen auf ihre Glaubwürdigkeit hin überprüfen, ergibt sich vor allem die Problematik, dass es sich bei diesem Reisebericht um eines der frühesten Zeugnisse handelt. Annahmen über den Wahrheitsgehalt und die tatsächlichen Zustände im mongolischen Reich können daher nur mit großer Vorsicht getroffen werden.15 Durch den Abgleich zu seinem Zeitgenossen Johannes de Plano Carpini zeigt sich jedoch, dass beide als äußerst wichtige Augenzeugenberichte zu betrachten sind, auch aus ethnographischer Sicht. Zwar sind Johannes Beschreibungen deutlich gefärbter und weniger kritisch, die Gemeinsamkeiten lassen aber auf Empirie basierte Erzählungen schließen.16 Johannes, ebenso wie eine Gesandtschaft des Königs und André de Longjumeau, gab einiges Vorwissen über die Destination an Wilhelm weiter.17 Diese Informationen sowie seine für die Zeit fundierte Bildung – er kannte wesentliche Werke und war scholastisch geschult18 – bildeten die Grundlage seiner Reise. Es ist nennenswert, dass Wilhelm selbst zwischen eigenem Wissen und fremden Überlieferungen reflektiert.19

Trotz seiner eigenen Bildung gab es eine Unwegsamkeit, die ihm auch im Itinerarium immer wieder Grund zur Klage gab: die sprachlichen Barrieren. Wilhelm war unter anderem in Begleitung eines Dolmetschers aufgebrochen. Dieser konnte seine Aufgabe jedoch nicht in Wilhelms Sinne ausführen. Einerseits mangelte es ihm an notwendigem, sehr spezifischen da religiösem Vokabular.20 Andererseits erschwerte sein Verhalten, beispielsweise durch Alkoholgenuss oder aber Unwillen, den von Wilhelm angestrebten Austausch. Zudem kam es immer wieder zu „Dolmetscherketten“21, da auch ein einzelner Dolmetscher die vielen verschiedenen Sprachen nicht überbrücken konnte. Dies brachte unweigerlich auch Wilhelm dazu zu hinterfragen „ob nämlich überhaupt eine adäquate Kommunikation und somit eine religiöse Kommunion mit den Mongolen möglich sei.“22

Wilhelms Intention beim Verfassen seines Reiseberichtes war es, alle seine Erlebnisse bei den Mongolen aufzuschreiben und deren Lebensweise und Sitten zu schildern.23 „Als Mitglied eines Ordens, der das Leben in Armut zum Ideal hatte, hat Rubruck bei seinem Aufenthalt im Reich der Mongolen sein besonderes Augenmerk auf die sozialen Verhältnisse gerichtet.“24 Neben seinen Versuchen, alltäglichere Beobachtungen für einen westlichen Adressaten verständlich wiederzugeben, akzentuierte Wilhelm seine Begegnungen und Erfahrungen mit den nestorianischen Christen – insbesondere dann, wenn er hervorheben konnte, dass sie aus seiner Sicht schlechte Christen seien:

[...]


1 Vgl. Marina Münkler, Erfahrung des Fremden. Die Beschreibung Ostasiens in den Augenzeugenberichten des 13. und 14. Jahrhunderts, Berlin, Akademie Verlag 2000, S.69.

2 Anders als Wolf möchte ich hier auch Motive als Gründe anführen, die aus heutiger Sicht die Motivation einzelner Reisender im Mittelalter als unfreiwillig erscheinen lassen. Da sich aber de facto durch die Begründung nichts am Resultat, nämlich der Reise, ändert, halte ich diese für genauso wichtig – und es negiert die Bedeutsamkeit und Häufigkeit von grenzüberschreitender Mobilität im Mittelalter beträchtlich, wenn solche Gründe nicht beachtet werden. Vgl. Gerhard Wolf, Die deutschsprachigen Reisebericht des Spätmittelalters, in: Peter Brunner (Hg.), Der Reisebericht. Die Entwicklung einer Gattung in der deutschen Literatur, Frankfurt a.M., Suhrkamp 1989, S.82.

3 Wolf 1989, S.85.

4 In der vorliegenden Arbeit wird diese Schreibweise bevorzugt, auch wenn (u.a. deutsche) Sekundärliteratur die Schreibweise ‚Rubruck‘ oder französische Namensformen nutzen. Einzig in wörtlichen Zitaten wird die genutzte Namensform unverändert übernommen.

5 Wilhelm von Rubruk, Reise zu den Mongolen. Von Konstantinopel nach Karakorum, 1253 -1255, hg. von Hans Dieter Leicht (Die 100 bedeutendsten Entdecker), Wiesbaden, Edition Erdmann 2012, S.25.

6 Die Gründe für die geringere zeitgenössische Rezeption werden in Kap. 3.3 Rezeption im Mittelalter dargelegt. Es ist anzunehmen, dass die schlechtere Überlieferungslage von nur 5 Handschriften sowie deren geringere Bekanntheit im Mittelalter auch das geringere Interesse der historischen Forschung bedingen.

7 Als Betitelung der literarischen Gattung bevorzuge ich hier Reiseliteratur. Zum einen als Abgrenzung der Gattung zu einzelnen Reiseberichten, welche in dieser Arbeit Erwähnung finden, zum anderen aus einer persönlichen Meinung heraus: der Begriff Bericht impliziert ein gewisses Maß der versuchten Objektivität und Sachlichkeit, die viele Beschreibungen, die bspw. in der literaturwissenschaftlichen Mediävistik als Reiseliteratur gefasst werden, nicht aufbringen. Auch Brunner stellt dar, dass Reiseberichte beziehungsweise Reiseliteratur synonyme Oberbegriffe für Darstellungen tatsächlicher oder fiktionaler Reisen sind. Vgl. Horst Brunner/Rainer Moritz (Hg.), Literaturwissenschaftliches Lexikon. Grundbegriffe der Germanistik, Berlin, Erich Schmidt Verlag 2006, S.336.

8 Maria Bonewa-Petrowa, Rubrucks Reisebeschreibung als soziologische und kulturgeschichtliche Quelle, in: Philologus 115 (1971), S.17.

9 C. Bottiglieri, Wilhelm von Rubruk, in: Lexikon des Mittelalters (IX), Darmstadt, Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2009, Sp.184.

10 Wilhelm 2012, S.27.

11 Arnulf Camps, Wilhelm von Rubruk, in: Lexikon für Theologie und Kirche (X), Freiburg u.a., Herder 2001, Sp.1194.

12 Er betonte zu Beginn seiner Reise die missionarische Zielsetzung aufgrund der Annahme, dass er als Gesandter nicht würde weiterreisen dürfen. In seinem Schlusswort aber schrieb Wilhelm bedauernd, ihm wäre die Möglichkeit verwehrt gewesen, mit Mangu Khan zu sprechen, da er kein Gesandter war. Vgl. Wilhelm 2012, S.32 und S.187.

13 Vgl. Marion Steinicke, Apokalyptische Heerscharen und Gottesknechte. Wundervölker des Ostens in abendländischer Tradition vom Untergang der Antike bis zur Entdeckung Amerikas, Berlin, Freie Universität Berlin 2005, S.110.

14 Claudia Garnier, Die Zeichen der Fremden. Zur Bedeutung symbolischer Kommunikationsformen im interkulturellen Gesandtenaustausch des 13. Jahrhunderts, in: Frühmittelalterliche Studien 40 (2006), S.205.

15 Insbesondere auch da sich in der herangezogenen Sekundärliteratur keine Verweise auf Forschungsarbeiten aus dem nordost-asiatischen Raum finden lassen. Dies wäre für zukünftige Arbeiten sehr wünschenswert, um mehr Informationen über die gegenseitige Wahrnehmung zu erhalten und um durch einen Abgleich der Darstellungen zu einem differenzierteren historischen Befund zu gelangen.

16 J.R. Phillips, The Medieval Expansion of Europe, Oxford, Clarendon Press 1998, S.73.

17 Vgl. Garnier 2006, S.205 sowie Bottiglieri 2009, Sp. 184.

18 Vgl. Johannes Fried, Auf der Suche nach der Wirklichkeit. Die Mongolen und die europäische Erfahrungswissenschaft im 13. Jahrhundert, in: Historische Zeitschrift 243 (1986), S.304.

19 Vgl. Wilhelm 2012, S.93.

20 Vgl. Garnier 2006, S.209.

21 Steinicke 2005, S.218.

22 ebd., S.123. Wilhelm war überzeugt, dass seine Reise in Begleitung eines kompetenteren Dolmetschers einen größeren missionarischen Erfolg gehabt hätte, und räumte der Problematik sehr viel Raum in seinem Reisebericht ein, um die Dringlichkeit zu betonen. Auch Versuche, einen neuen Dolmetscher zu gewinnen, wurden dargelegt. Vgl. Edition, S.129f.. Er schließt seinen Reisebericht auf einer eher negativen Bewertung: Kontakte zu den Mongolen seien sinnlos, es sei denn ein Kleriker hohen Stands mit einem guten oder aber mit vielen Dolmetschern wollte einen erneuten Versuch wagen. Vgl. Wilhelm 2012, S.95 und S.225.

23 Vgl. Wilhelm 2012, S.35.

24 Bonewa-Petrowa 1971, S.19.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten

Details

Titel
Wilhelm von Rubruks "Reise zu den Mongolen – Von Konstantinopel nach Karakorum"
Hochschule
Universität Bayreuth  (Lehrstuhl Mittelalterliche Geschichte)
Note
1,3
Jahr
2020
Seiten
14
Katalognummer
V1066480
ISBN (eBook)
9783346477484
ISBN (Buch)
9783346477491
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Reisebericht, Mongolei
Arbeit zitieren
Anonym, 2020, Wilhelm von Rubruks "Reise zu den Mongolen – Von Konstantinopel nach Karakorum", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1066480

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