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Die Unterschiede der Goodwill-Bewertung nach HGB, IAS und US-GAAP

Titre: Die Unterschiede der Goodwill-Bewertung nach HGB, IAS und US-GAAP

Essai Scientifique , 2003 , 28 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Christoph Breetz (Auteur)

Gestion d'entreprise - Comptabilité, Fiscalité
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Die Rahmenbedingungen der externen Rechnungslegung zur Bewertung und Bilanzierung des Goodwill weisen zum Teil starke Unterschiede auf. Dies bezieht sich nicht nur auf die Aktivierungspflichten und Verbote, sondern auch auf die Abschreibung. Die Unterschiede liegen unter anderem begründet in den unterschiedlichen Zwecken der Rechnungslegungssysteme, wonach das HGB vorrangig den Gläubigerschutz avisiert (Fremdkapitalgeber), IAS und US-GAAP hingegen vorrangig den Investorenschutz avisieren (Eigenkapitalgeber).
Die am 29.06.2001 vom FASB erlassenen neuen Vorschriften SFAS 141 und SFAS 142 zur Abbildung von Unternehmenserwerben und zur Goodwill –Bilanzierung, weisen einen weiteren Schritt in Richtung fair value Accounting auf. Die Arbeit behandelt dabei ausschließlich die neuen Vorschriften und geht nicht auf die Umsetzung der alten Vorschriften in die neuen Vorschriften ein.
Ein weiterer Schritt zur Harmonisierung der Bilanzregeln ist die am 29.10.2002 getroffene Vereinbarung zwischen der FASB und der IASB zur Angleichung der Rechnungslegungsstandards nach US-GAAP und IAS, welche bis 2005 abgeschlossen sein soll. Ferner empfiehlt die EU-Kommission die Umsetzung der Bilanzierung nach IAS bei allen börsennotierten Unternehmen bis 2005 bei konsolidierten Abschlüssen.
Ziel dieser Arbeit ist es daher, die derzeitigen Vorschriften zur Bewertung und Bilanzierung des Goodwills in den einzelnen Rechnungslegungssystemen und die damit verbundenen Probleme darzustellen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Gang der Untersuchung

3 Grundlagen

3.1 Der originäre Goodwill

3.2 Der derivative Goodwill

3.3 Der positive und negative Goodwill

4 Ansatz und Bewertung des Goodwills nach dem HGB

4.1 Handelsbilanz

4.1.1 Originärer Goodwill

4.1.2 Derivativer Goodwill

4.1.3 Sonderfall negativer Goodwill

4.2 Steuerbilanz

4.2.1 Originärer Goodwill

4.2.2 Derivativer Goodwill

4.2.3 Sonderfall negativer Goodwill

4.3 Besonderheiten im Konzernabschluss

4.4 Zusammenfassung

5 Ansatz und Bewertung des Goodwills nach IAS

5.1 Arten des Goodwills

5.1.1 Besonderheiten des derivativen Goodwills

5.1.2 Besonderheiten des originären Goodwills

5.2 Bilanzierung des Goodwills

5.2.1 Werhaltigkeitstest und außerplanmäßige Abschreibung

5.2.1.1 Durchführung des Bottom-Up-Testes

5.2.1.2 Durchführung des Top-Down-Testes

5.2.2 Zuschreibung

5.3 Ausweis- und Offenlegungspflichten

5.4 Behandlung des negativen Goodwills

5.5 Zusammenfassung

6 Ansatz und Bewertung des Goodwills

6.1 Arten des Goodwills

6.1.1 Besonderheiten des derivativen Goodwills

6.1.2 Besonderheiten des originären Goodwills

6.2 Bilanzierung des Goodwills

6.2.1 Ansatz des Goodwills und Zuordnung auf die Reporting Units

6.2.2 Impairment Test

6.2.2.1 Stufe 1 des Impairment Testes

6.2.2.2 Stufe 2 des Impairment Testes

6.2.3 Ausweis- und Offenlegungspflichten

6.3 Behandlung des negativen Goodwills

6.4 Zusammenfassung

7 Fazit

8 Anhang

8.1 Faktoren zur Entstehung eines originären Goodwills

8.2 Beispielrechnung

8.3 Bedingungen für die Aufschiebung des jährlichen Impairment Testes

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die Unterschiede der Goodwill-Bewertung und -Bilanzierung in den Rechnungslegungssystemen HGB, IAS und US-GAAP. Das primäre Ziel ist es, die derzeitigen Vorschriften kritisch darzustellen und die damit verbundenen Probleme sowie Lösungsansätze zur Harmonisierung aufzuzeigen.

  • Vergleich der Behandlung von originärem und derivativem Goodwill
  • Analyse der Bewertungsmethoden nach HGB, IAS und US-GAAP
  • Untersuchung des Impairment-Only-Ansatzes im Vergleich zur planmäßigen Abschreibung
  • Behandlung des negativen Goodwills in der Bilanzierung
  • Bedeutung der Harmonisierung für den Anlegerschutz

Auszug aus dem Buch

4.1.2 Derivativer Goodwill

Ebenfalls durch das BiRiLiG wurde auch die handelsrechtliche Bilanzierung des derivativen Goodwill gesetzlich geregelt. Gemäß § 255 HGB, „…darf der Unterschiedsbetrag angesetzt werden, um den die für die Übernahme eines Unternehmens bewirkte Gegenleistung den Wert der einzelnen Vermögensgegenstände des Unternehmens abzüglich der Schulden im Zeitpunkt der Übernahme übersteigt“12.

Somit wird der derivative Goodwill vom Gesetzgeber als technischer Differenzbetrag anerkannt, daher wird ein Ansatzwahlrecht eingeräumt, wobei die Abschreibung hierbei pauschal zu mindestens 25% pro Geschäftsjahr erfolgen muss. Allerdings kann die Abschreibung auch planmäßig erfolgen und auf die Geschäftsjahre verteilt werden, in denen er voraussichtlich genutzt wird. Bei dem vorzeitigen Wegfall eines wesentlichen Bestimmungsfaktors ist dieser außerplanmäßig abzuschreiben13. Das Gebot der Wertaufholung, welches nach §280 Abs. 1 HGB grundsätzlich besteht, ist jedoch unter Berücksichtigung des Vorsichtsprinzipes allgemein abzulehnen14, so dass eine Zuschreibung generell entfällt.

Die Entwicklung des derivativen Goodwill ist in Form eines Anlagenspiegels regelmäßig darzustellen15, und die angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden anzuführen16. Sollte die planmäßige Abschreibungsmethode gewählt werden, ist dies zudem gemäß §285 Nr. 13 HGB zu begründen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Stellt das Problem der unterschiedlichen Rechnungslegungsvorschriften für den Goodwill dar und definiert das Ziel der Arbeit.

2 Gang der Untersuchung: Skizziert den methodischen Aufbau der Analyse und die thematische Eingrenzung auf HGB, IAS und US-GAAP.

3 Grundlagen: Definiert die zentralen Begriffe des originären und derivativen Goodwills sowie die Unterscheidung zwischen positivem und negativem Goodwill.

4 Ansatz und Bewertung des Goodwills nach dem HGB: Erläutert die spezifischen handels- und steuerrechtlichen Bilanzierungsvorschriften für Goodwill in Deutschland.

5 Ansatz und Bewertung des Goodwills nach IAS: Analysiert die internationalen Bilanzierungsregeln für den Goodwill, inklusive des Werthaltigkeitstests.

6 Ansatz und Bewertung des Goodwills: Beschreibt die neuen US-GAAP-Vorschriften und den Fokus auf den Impairment Test statt planmäßiger Abschreibung.

7 Fazit: Fasst die Ergebnisse zusammen und fordert weitere Reformen für eine transparente, harmonisierte Rechnungslegung.

Schlüsselwörter

Goodwill, HGB, IAS, US-GAAP, Bilanzierung, Bewertung, Impairment Test, derivative Goodwill, originärer Goodwill, Konzernabschluss, fair value, Rechnungslegung, Anlegerschutz, Harmonisierung, Abschreibung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die zum Teil erheblichen Unterschiede bei der Bewertung und Bilanzierung von Goodwill in den Rechnungslegungssystemen HGB, IAS und US-GAAP.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Aktivierung, Abschreibung und Werthaltigkeitsprüfung des Goodwills sowie die unterschiedlichen Zielsetzungen der Rechnungslegungssysteme, wie Gläubigerschutz versus Investorenschutz.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die aktuellen Vorschriften für den Goodwill in den verschiedenen Systemen darzustellen und die mit ihrer Anwendung verbundenen Probleme sowie den Bedarf an Harmonisierung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive und vergleichende Analyse der bestehenden Gesetze (HGB), Rechnungslegungsstandards (IAS) und US-Standards (SFAS 141/142).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Vorgehensweise bei originärem und derivativem Goodwill, die Bilanzierungsmethoden, den Umgang mit negativem Goodwill sowie spezifische Anforderungen an Ausweis und Offenlegung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Goodwill, Impairment Test, fair value, HGB, IAS, US-GAAP und Bilanzierung.

Warum ist die Bilanzierung des negativen Goodwills kontrovers?

Da es hierzu im HGB und EStG keine klaren gesetzlichen Regelungen gibt, existiert ein großer Interpretationsspielraum, der zu unterschiedlichen Auffassungen hinsichtlich der Passivierung führt.

Was unterscheidet den Impairment Test nach US-GAAP von der planmäßigen Abschreibung?

Nach US-GAAP wird Goodwill nicht mehr planmäßig abgeschrieben, sondern muss jährlich auf eine mögliche Wertminderung (Impairment) geprüft werden, um Überbewertungen zu vermeiden.

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Résumé des informations

Titre
Die Unterschiede der Goodwill-Bewertung nach HGB, IAS und US-GAAP
Université
EBC University Berlin
Cours
Projektarbeit
Note
1,0
Auteur
Christoph Breetz (Auteur)
Année de publication
2003
Pages
28
N° de catalogue
V10696
ISBN (ebook)
9783638170536
ISBN (Livre)
9783638641548
Langue
allemand
mots-clé
IAS US-GAAP Goodwill HGB SFAS 142 IAS 22 SFAS 141 unterschiede bilanzierung IFRS abschreibung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Christoph Breetz (Auteur), 2003, Die Unterschiede der Goodwill-Bewertung nach HGB, IAS und US-GAAP, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/10696
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Extrait de  28  pages
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