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Strategisches Konzernmanagement zur Führung diversifizierter Unternehmen

Título: Strategisches Konzernmanagement zur Führung diversifizierter Unternehmen

Tesis , 2002 , 81 Páginas , Calificación: 2,7

Autor:in: Nicky Lange (Autor)

Economía de las empresas - Administración de empresas, gestión, organización
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In den vergangenen Jahren ist die Kritik an diversifizierten Konzernen, die Betrachtungsgegenstand der vorliegenden Arbeit sind, immer größer geworden. Der Nutzen einer Diversifikationsstrategie auf Unternehmensebene wird unter Hinweis auf die vielfältigen Kapitalbeschaffungsmöglichkeiten, des steigenden Einflusses der Stakeholder und der Vorteilsneutralität des internen Kapitalmarktes infolge von Fehlinvestitionen des Managements in Frage gestellt. Doch ein Blick in einschlägige Wirtschaftmagazine und deren Börsenteil zeigt, dass diese Konzerne keineswegs ausgestorben sind. Im Gegenteil, Konzerne wie General Electric, 3M oder Siemens zeigen eindrucksvoll, dass sich ein diversifiziertes Geschäftsportfolio und Konzernerfolg nicht konfliktär gegenüberstehen. Es stellt sich jedoch die Frage, auf welche Basis sich diese Erfolgsbeispiele gründen. Eine Antwort darauf liefert die Verfolgung eines strategischen Konzernmanagements, das die Besonderheiten einer Vielzahl von Geschäftsbereichen in unterschiedlichen, teilweise völlig unverbundenen Branchen zu berücksichtigen und vor allem vorteilhaft zu nutzen vermag. Die vorliegende Arbeit möchte versuchen, die Formulierung dieser Antwort zu erleichtern, in dem sie ein solches strategisches Konzernmanagement mit seinen Besonderheiten und Funktionen darstellt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Problemstellung und Vorgehensweise der Diplomarbeit

1.1 Problemstellung

1.2 Vorgehensweise der Diplomarbeit

2. Der Konzern – Grundlagen und Entstehung

2.1 Rechtswissenschaftlicher Konzernbegriff

2.1.1 Der Gleichordnungskonzern

2.1.2 Der Unterordnungskonzern

2.2 Betriebswirtschaftlicher Konzernbegriff

2.3 Konzernentstehung und Konzernierungsmotive

2.3.1 Ökonomischer und institutioneller Hintergrund

2.3.2 Wachstumsstrategien als Konzernbildungsmotiv

2.3.3 Expansionsrichtungen von Konzernen

2.3.4 Diversifikationsmotive

2.3.4.1 Leistungswirtschaftliche Motive

2.3.4.2 Finanzwirtschaftliche Motive

2.4 Entwicklung der Diversifikation

3. Das Konzernmanagement

3.1 Allgemeine Darstellung und Begriffsklärung

3.2 Management und Unternehmensführung

3.3 Managementdimensionen

3.4 Führungsaufgaben im Konzern

4. Das Strategische Konzernmanagement

4.1 Grundlagen des strategischen Managements

4.1.1 Der Begriff der Strategie

4.1.2 Entwicklung und Gegenstand des strategischen Managements

4.1.3 Denkschulen des strategischen Managements

4.2 Funktionen des strategischen Konzernmanagements

4.2.1 Strategische Konzernplanung

4.2.1.1 Strategische Zielbildung durch die Zentrale

4.2.1.2 Strategische Analyse

4.2.1.2.1 Umweltanalyse

4.2.1.2.2 Konzernanalyse

4.2.1.3 Formulierung von Konzernstrategien

4.2.1.4 Strategieumsetzung

4.2.1.5 Kritik zur strategischen Planung

4.2.2 Konzernorganisation

4.2.2.1 Zusammenhang zwischen Diversifikation und Organisationsstruktur

4.2.2.2 Organisationsstrukturelemente diversifizierter Konzerne

4.2.2.3 Organisationsformen diversifizierter Konzerne

4.2.3 Strategisches Personalmanagement

4.2.3.1 Strategische Personalbeschaffung und –auswahl

4.2.3.2 Strategische Leistungsbeurteilungs- und Anreizsysteme

4.2.3.3 Strategische Personalentwicklung

4.2.4 Strategische Kontrolle

4.3 Strategische Führung als integrative Funktion des strategischen Konzernmanagements

4.4 Strategisches Konzernmanagement zwischen „Conglomerate Discount“ und „Conglomerate Surplus“ - Problembeschreibung und Lösungsansatz

5. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die grundlegenden Mechanismen des strategischen Konzernmanagements zur effektiven Führung diversifizierter Unternehmen. Ziel ist es, ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie ein Konzernmanagement durch gezielte Strategien, organisatorische Strukturen und Personalmanagement einen Mehrwert generieren kann, der die Existenz eines diversifizierten Verbundes rechtfertigt und den sogenannten „Conglomerate Discount“ in einen „Conglomerate Surplus“ verwandelt.

  • Grundlagen des Konzerns und Diversifikationsmotive
  • Aufbau und Funktionen des strategischen Konzernmanagements
  • Organisation und Personalmanagement in diversifizierten Strukturen
  • Marktorientierte vs. ressourcenorientierte Ansätze
  • Wertschöpfung und strategische Kontrolle im Konzernverbund

Auszug aus dem Buch

4.2.1 Strategische Konzernplanung

„Die strategische Konzernplanung hat die Aufgabe, diejenigen Ziel- und Aktionsräume zu definieren, die eine Konzernunternehmung als Ganzes zur Sicherung bzw. Änderung bestehender und / oder zur Erschließung neuer Erfolgspotentiale bis zum jeweils gewählten Planungshorizont durch konzernunternehmungsspezifische Operationen ausfüllen will.“ Der Planungsprozess vollzieht sich dabei korrespondierend mit den Strategieebenen, also auf Konzern- und Geschäftsbereichsebene.

Konkret beinhaltet der strategische Konzernplanungsprozess damit die

• Phase der Zielbildung

• Phase der strategischen Analyse

• Phase der Strategieformulierung

• Phase der Strategieumsetzung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Problemstellung und Vorgehensweise der Diplomarbeit: Einführung in die Thematik der diversifizierten Konzerne und Erläuterung des methodischen Vorgehens der Arbeit.

2. Der Konzern – Grundlagen und Entstehung: Analyse des Konzernbegriffs aus juristischer und betriebswirtschaftlicher Perspektive sowie Untersuchung der Motive hinter der Konzernbildung.

3. Das Konzernmanagement: Definition der Managementbegriffe und Darlegung der spezifischen Führungsdimensionen sowie Aufgaben innerhalb eines Konzerns.

4. Das Strategische Konzernmanagement: Detaillierte Betrachtung der Funktionen des strategischen Managements wie Planung, Organisation, Personalmanagement und Kontrolle im Kontext diversifizierter Konzerne.

5. Resümee: Zusammenfassende Darstellung der wichtigsten Erkenntnisse zur Erfolgsfähigkeit diversifizierter Konzerne durch strategisches Konzernmanagement.

Schlüsselwörter

Konzernmanagement, Diversifikation, Strategie, Unternehmensführung, Konglomerat, Wettbewerbsvorteil, Synergie, Konzernplanung, Kernkompetenzen, Konzernorganisation, Personalmanagement, Strategische Kontrolle, Wertschöpfung, Konzernkultur, Conglomerate Discount.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Management diversifizierter Konzerne und der Frage, wie diese trotz Kritik effizient geführt und erfolgreich am Markt positioniert werden können.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Grundlagen des Konzerns, die Konzernentstehung, das strategische Management mit seinen Funktionen (Planung, Organisation, Personal, Kontrolle) sowie die integrative Funktion der strategischen Führung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Basis für den Konzernerfolg zu identifizieren, insbesondere wie ein strategisches Konzernmanagement zur Wertschöpfung beitragen kann, um den sogenannten Conglomerate Discount zu vermeiden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturanalyse und nutzt die methodischen Ansätze des markt- und ressourcenorientierten Managements, illustriert durch praktische Beispiele.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden detailliert die Funktionen des strategischen Konzernmanagements, wie strategische Konzernplanung, Organisation, Personalmanagement und strategische Kontrolle, unter besonderer Berücksichtigung der Besonderheiten diversifizierter Unternehmen erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Konzernmanagement, Diversifikation, Strategie, Kernkompetenzen, Conglomerate Discount/Surplus und Synergiepotenziale.

Welche Rolle spielt der „Conglomerate Discount“ in der Untersuchung?

Er dient als Problembeschreibung für Situationen, in denen der Wert eines Konzerns unter der Summe seiner Teile liegt, was eine kritische Herausforderung für das Management darstellt.

Wie unterscheidet sich der Stammhauskonzern vom Holdingkonzern?

Der Hauptunterschied liegt im Grad der operativen Beteiligung der Konzernzentrale; während die Zentrale im Stammhauskonzern stark operativ eingebunden ist, zeichnet sich der Holdingkonzern durch eine weitgehende Autonomie der Tochtergesellschaften aus.

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Detalles

Título
Strategisches Konzernmanagement zur Führung diversifizierter Unternehmen
Universidad
Technical University of Ilmenau  (BWL)
Calificación
2,7
Autor
Nicky Lange (Autor)
Año de publicación
2002
Páginas
81
No. de catálogo
V10732
ISBN (Ebook)
9783638170796
ISBN (Libro)
9783638698054
Idioma
Alemán
Etiqueta
Strategisches Konzernmanagement Führung Unternehmen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Nicky Lange (Autor), 2002, Strategisches Konzernmanagement zur Führung diversifizierter Unternehmen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/10732
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