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Leihmutterschaft. Rechtsphilosophische Fragen

Titel: Leihmutterschaft. Rechtsphilosophische Fragen

Seminararbeit , 1999 , 33 Seiten , Note: gut, 14 Punkte

Autor:in: Dr. Miriam Schoeps (Autor:in)

Jura - Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie, Rechtsgeschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Falle der eigenen Infertilität besteht die Möglichkeit, sich mit einer Frau zu arrangieren, die - aus welchen Gründen auch immer - bereit ist, ihre Fruchtbarkeit für eine andere Frau bzw. ein Paar zur Verfügung zu stellen, das Kind für sie auszutragen und es direkt nach der Geburt abzugeben. Bei dieser Form von Schwangerschaft handelt es sich um Leihmutterschaft. Die Leihmutterschaft kann weder allein Ausdruck der Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung der genetischen Eltern sein, noch ist sie allein Ausfluss des Rechts auf Leben für den Embryo. Vielmehr muß es sich um eine zusammenhängende Disposition der betroffenen Grundrechte der genetischen Eltern, der Leihmutter, der sozialen Eltern und des Embryos handeln.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • I. Fortpflanzungsrecht
  • II. Das Institut der Leihmutterschaft
    • 1. Der Leihmutterschaftsvertrag
    • 2. Historische Entwicklung
    • 3. Motive für Inanspruchnahme einer Leihmutter
  • III. Rechtliche Betrachtung
    • 1. Adoptionsvermittlungsgesetz
      • a. Gesetzgebungsgeschichte
      • b. Regelungsinhalt
      • c. Zielsetzung
      • d. Kritische Würdigung
    • 2. Embryonenschutzgesetz
      • a. Gesetzgebungsgeschichte
      • b. Regelungsinhalt
      • c. Zielsetzung
      • d. Kritische Würdigung
    • 3. Abschließende Betrachtung
  • IV. Wirksamkeit des Leihmutterschaftsvertrages
    • 1. Verstoß gegen ein Verbotsgesetz
      • a. Verstoß gegen § 13c AdVermiG
      • b. Verstoß gegen § 1 Abs. 1 Nr.7 ESchG
    • 2. Sittenwidrigkeit
      • a. Schutz der Menschenwürde
      • b. Allgemeine Handlungsfreiheit
      • c. Freiheit von Wissenschaft und Forschung
      • d. Schutz von Ehe und Familie
    • 3. Vertragsrechtliche Konsequenzen
      • a. Unentgeltliche Vereinbarungen
      • b. Entgeltliche Vereinbarungen
  • V. Familienrechtliche Folgen
    • 1. Der Status des Kindes
    • 2. Das Eltern-Kind-Verhältnis
  • VI. Stellungnahme

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die Hausarbeit analysiert das Institut der Leihmutterschaft aus rechtlicher Perspektive. Sie beleuchtet die verschiedenen rechtlichen Aspekte des Vertrags, die Folgen für die beteiligten Personen sowie die ethischen und moralischen Herausforderungen. Dabei werden insbesondere die Grenzen der Fortpflanzungsfreiheit und die Frage der Vereinbarkeit von Leihmutterschaft mit der Menschenwürde diskutiert.

  • Rechtliche Rahmenbedingungen der Leihmutterschaft in Deutschland
  • Die Rolle des Adoptionsvermittlungsgesetzes und des Embryonenschutzgesetzes
  • Die ethische und moralische Dimension der Leihmutterschaft
  • Die Frage der Menschenwürde im Kontext der Leihmutterschaft
  • Die Folgen für das Kind und die Beteiligten

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung führt in das Thema der Leihmutterschaft ein und stellt die grundlegenden ethischen und rechtlichen Herausforderungen heraus. Kapitel I befasst sich mit dem Recht auf Fortpflanzung und der Einordnung der Leihmutterschaft in den Kontext der Grundrechte. In Kapitel II wird das Institut der Leihmutterschaft näher beleuchtet, wobei der Schwerpunkt auf dem Leihmutterschaftsvertrag und den Motiven für die Inanspruchnahme liegt. Kapitel III untersucht die rechtliche Betrachtung der Leihmutterschaft anhand der relevanten Gesetze, wie dem Adoptionsvermittlungsgesetz und dem Embryonenschutzgesetz, und wertet diese kritisch. Kapitel IV widmet sich der Frage der Wirksamkeit des Leihmutterschaftsvertrages, insbesondere den Aspekten des Verbotsgesetzes und der Sittenwidrigkeit. Kapitel V beleuchtet die familienrechtlichen Folgen der Leihmutterschaft, insbesondere den Status des Kindes und das Eltern-Kind-Verhältnis.

Schlüsselwörter

Leihmutterschaft, Fortpflanzungsrecht, Adoptionsvermittlungsgesetz, Embryonenschutzgesetz, Menschenwürde, Sittenwidrigkeit, Vertragsrecht, Familienrecht, Eltern-Kind-Verhältnis, ethische und moralische Aspekte.

Häufig gestellte Fragen

Ist Leihmutterschaft in Deutschland rechtlich zulässig?

Die Arbeit untersucht Verbote im Adoptionsvermittlungsgesetz (§ 13c) und im Embryonenschutzgesetz, die der Leihmutterschaft in Deutschland enge Grenzen setzen.

Welche ethischen Fragen wirft die Leihmutterschaft auf?

Zentral sind Fragen zur Menschenwürde, zur Selbstbestimmung der Leihmutter sowie zum Recht des Kindes auf Kenntnis seiner Herkunft.

Was ist ein Leihmutterschaftsvertrag?

Es ist eine Vereinbarung, bei der eine Frau bereit ist, gegen oder ohne Entgelt ein Kind für andere Eltern auszutragen und nach der Geburt abzugeben.

Kann ein Leihmutterschaftsvertrag sittenwidrig sein?

Ja, die Arbeit diskutiert die Sittenwidrigkeit im Kontext von Menschenwürde, Schutz von Ehe und Familie sowie der allgemeinen Handlungsfreiheit.

Welche familienrechtlichen Folgen ergeben sich?

Die Arbeit beleuchtet den rechtlichen Status des Kindes und die Schwierigkeiten bei der Feststellung des Eltern-Kind-Verhältnisses nach einer Leihmutterschaft.

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Leihmutterschaft. Rechtsphilosophische Fragen
Hochschule
Universität Bielefeld  (Rechtsphilosophie)
Veranstaltung
Rechtsphilosophische Fragen im bio- und medizinethischen Bereich
Note
gut, 14 Punkte
Autor
Dr. Miriam Schoeps (Autor:in)
Erscheinungsjahr
1999
Seiten
33
Katalognummer
V10736
ISBN (eBook)
9783638170833
ISBN (Buch)
9783638682732
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Leihmutterschaft Menschenwürde Embryonenschutzgesetz Adoptionsvermittlungsgesetz Fortpflanzung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dr. Miriam Schoeps (Autor:in), 1999, Leihmutterschaft. Rechtsphilosophische Fragen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/10736
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Leseprobe aus  33  Seiten
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