Lehrerverhalten und Schülerleistung (Folien)


Ausarbeitung, 2002

10 Seiten


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Gliederung

1. Einordnung des Begriffs „ Lehrerverhalten“ i. d. päd. Psychologie

2. Erwartungen als ein Indikator des Lehrerverhaltens
2.1 Studie von Rosenthal & Jakobson
2.2 Erklärungsmodell von Heckhausen, 1976

3. Interaktionsmodell von Argyle u. Kendon (1967)

4. Probleme der sozialen Wahrnehmung

5. FAZIT

6. Resümee für das eigene erwartungsgeprägte Verhalten

1. Einordnung des Begriffs „ Lehrerverhalten“ i. d. päd. Psychologie

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2. Erwartungen als ein Indikator des Lehrerverhaltens

Erwartung bezeichnet eine subjektive Einschätzung der Wahrscheinlichkeit, die eine Person über das Eintreten eines Ereignisses zu einem bestimmten Zeitpunkt hat. Jeder Erwartung liegt die Erfahrung der Person oder ihr Wissen über den Gegenstand der Erwartung zugrunde, aufgrund dessen diese Einschätzung angestellt wird.

2.1 Studie von Rosenthal & Jakobson

Getestet wurde, ob die Erwartung eines Lehrers bezüglich der zukünftigen Intelligenz-entwicklung seiner Schüler einen Einfluss auf deren tatsächliche Entwicklung hat.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Ergebnisse stützten die Hypothese teilweise

Interpretation

„Erwarten die Lehrer von den Kindern größere intellektuelle Fortschritte, so machen sich diese auch tatsächlich bei den Kindern bemerkbar.“

2.2 Erklärungsmodell von Heckhausen, 1976

These Lehrererwartungen wirken wie self-fulfilling prophecies

Annahme 1. Erwartung eines Lehrers bezüglich eines Schülers basiert aufgrund von Vorerfahrung, vorab Informationen und/oder Anwendung von Stereotypen.

2. Erwartung wird von diesem Lehrer in Verhalten umgesetzt.

3. Schüler nimmt dieses Lehrerverhalten mehr oder weniger bewusst wahr und reagiert gemäß der Lehrererwartungen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Schlussfolgerung

Verhalten wird gesteuert durch

das eigene Motiv eigenes Wahrnehmen des Wahrnehmung des und der Erwartung Anderen Anderen von einem selbst

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3. Interaktionsmodell von Argyle u. Kendon (1967)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

4. Probleme der sozialen Wahrnehmung

(Die Schwierigkeit den anderen richtig einzuschätzen)

Ziel

Um (erfolgreich) interagieren zu können, müssen wir in der Lage sein den anderen (richtig) einzuschätzen. Vorgang

Versuch etwas nicht fassbares, nicht gegenständliches zu erfassen.

Bezug auch auf Dinge, die nicht in materieller Form beobachtbar sind.

2. Schlussfolgerung

Das Bild von einem Anderen ist oftmals eher ein Bild von einem Selbst, da durch jeweilige subjektive Konstruktionen beeinflusst wird,

1. welche Aspekte wahrgenommen werden und
2. welche Schlussfolgerungen daraus gezogen werden.

5. FAZIT

Erfüllung folgender vier Bedingungen damit die self-fulfilling prophecy wirken kann

1. Erwartung des Lehrers über das Leistungspotential des Schülers muss stark von dessen tatsächlichem Potential abweichen
2. Erwartung muss zeitlich stabil sein und darf sich nicht dem tatsächlichen Schülerverhalten anpassen
3. Erwartungseffekt kann nur auftreten, wenn die Erwartung sich deutlich und konsistent durch das Lehrerverhalten gegenüber dem Schüler auswirkt.
4. Auftreten des Erwartungseffekts nur dann, wenn die Person, über welche die Erwartung angestellt wird, diese auch wahrnimmt und annimmt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3. Schlussfolgerung

1. Pygmalioneffekt existiert tatsächlich
2. Seine Effekte sind jedoch nicht so drastisch wie ursprünglich angenommen.
3. Für falsch ist der Schluss zu halten, dass es sich um ein vollkommen vernachlässigbares Phänomen handelt.

6. Resümee für das eigene erwartungsgeprägte Verhalten

- Bewusst machen, worauf die Erwartungshaltung einem Schüler gegenüberberuht.
- Bewusstere Gestaltung der Wahrnehmung von Schülerleistungen
- Objektivierung der Bewertung von Schülerleistung
- Vorsichtigere Äußerung von Attribuierungen der Schülerleistungen
- nicht nur angemessenere Gestaltung der Lehrererwartungen, sondern durch Kommunikation dieser auch Verhelfung des Schülers zu einer angemessenen Selbsteinschätzung (Selbstkonzept)

9 von 10 Seiten

Details

Titel
Lehrerverhalten und Schülerleistung (Folien)
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum
Veranstaltung
Seminar
Autor
Jahr
2002
Seiten
10
Katalognummer
V107464
Dateigröße
411 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Lehrerverhalten, Schülerleistung, Seminar
Arbeit zitieren
Anne Kampmann (Autor:in), 2002, Lehrerverhalten und Schülerleistung (Folien), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/107464

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