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Kosten- und Erlösstruktur bei Printmedienunternehmen

Title: Kosten- und Erlösstruktur bei Printmedienunternehmen

Seminar Paper , 2002 , 25 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Ida Krenzlin (Author)

Communications - Print Media, Press
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Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit der betriebswirtschaftlichen Seite von Printmedien. Verlage von Zeitungen und Zeitschriften sind wirtschaftliche Unternehmen, die den Gesetzen des Marktes (in diesem Fall des Medienmarktes) unterliegen. Auf dem Medienmarkt findet ein intensiver Wettbewerb statt. Eine Geschäftspolitik, die sich auf diesem heiß umkämpften Markt erfolgreich durchsetzen will, benötigt eine genaue innerbetriebliche Kontrolle der Kosten und Erlöse.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Veröffentlichungsprozess

2. Kostensituation

2.1 Kostenarten unter ökonomischen Gesichtspunkt

2.1.1. Variable Kosten

2.1.2. Fixe Kosten

2.1.3. Sprungfixe Kosten

2.2. Skaleneffekte bzw. Fixkostendegression

2.2.1. Darstellung der Kosten anhand einer Spiegel-Kalkulation von 1992

2.2.2. Fallbeispiel zur Fixkostendegression anhand einer SPIEGEL-Kalkulation von 1992

3. Erlössituation

3.1. Märkte, Preise und Gewinnmaximierungsformel

3.2. Erlösarten

3.2.1. Vertriebserlöse vs. Anzeigenerlöse

3.3. Querfinanzierung

3.4. Vertriebsmethoden und Vertriebswege

3.4.1. Das Abonnement

3.4.2. Der Einzelnummernverkauf

3.4.3. Vertriebswege

4. Der Anzeigenmarkt

4.1. Anzeigenerlöse

4.2. Preisbestimmende Kriterien bei einer Werbeschaltung

4.2.1. Tausenderpreise

4.2.2. Ad Specials

5. Zusammenspiel von Lesermarkt und Anzeigenmarkt

5.1. Die Anzeigen-Auflagen-Spirale

6. Bibliographie

7. Anhangsverzeichnis

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit analysiert die betriebswirtschaftlichen Grundlagen von Printmedienunternehmen, insbesondere die komplexen Strukturen von Kosten und Erlösen in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld.

  • Kostenarten und deren wirtschaftliche Einordnung
  • Erlösquellen und das Prinzip der Querfinanzierung
  • Vertriebsmodelle für Printmedien
  • Marktmechanismen wie die Anzeigen-Auflagen-Spirale

Auszug aus dem Buch

2.2. Skaleneffekte bzw. Fixkostendegression

„Bei jeder Verdoppelung der Abonnentenzahl vermehren sich, wie man sieht, die Einnahmen um fast das Doppelte, während die Ausgaben nur stark um die Hälfte zunehmen,...“ (Zitat: Karl Marx, 1848)

In diesem Originalzitat beschreibt der große Ökonom Karl Marx im Jahre 1842 das publizistische Phänomen, dass die Ausgaben bei steigender Auflage abnehmen. Dieser Vorgang wird als Degressionseffekt (lat. sich kontinuierlich vermindernd) bezeichnet.

Bei steigender Auflage verteilen sich die Fixkosten auf eine immer größere Produktionsmenge (gedruckte Heftanzahl). Da die Fixkosten pro Heft immer geringer werden, d.h. die Gewinnspanne größer, spricht man vom degressiven Effekt der Fixkosten oder der Fixkostendegression.

Um Kosten zu senken oder die Gewinnspanne zu erhöhen, müssen die Fixkosten genau analysiert werden. Nur dann kann man entscheiden, wo gespart werden kann und somit die Gewinnespanne erhöht wird.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die betriebswirtschaftliche Relevanz der Kosten- und Erlöskontrolle für Printmedienunternehmen.

1. Veröffentlichungsprozess: Darstellung der funktionalen Produktionsstufen eines Verlags (Erstellung, Vervielfältigung, Verbreitung).

2. Kostensituation: Untersuchung der verschiedenen Kostenarten, unterteilt in variable, fixe und sprungfixe Kosten sowie die Bedeutung der Fixkostendegression.

3. Erlössituation: Analyse der Finanzierungsquellen über Lesermarkt und Anzeigenmarkt sowie Erläuterung von Vertriebswegen und Querfinanzierung.

4. Der Anzeigenmarkt: Erläuterung der Preisgestaltung für Werbeschaltungen unter Berücksichtigung von Reichweiten und Zielgruppen.

5. Zusammenspiel von Lesermarkt und Anzeigenmarkt: Beschreibung der wechselseitigen Abhängigkeiten, insbesondere der Anzeigen-Auflagen-Spirale.

6. Bibliographie: Auflistung der verwendeten Literatur und Quellen.

7. Anhangsverzeichnis: Übersicht der ergänzenden Schaubilder und Kalkulationsbeispiele.

Schlüsselwörter

Printmedien, Kostenmanagement, Erlöspolitik, Fixkostendegression, Querfinanzierung, Anzeigenmarkt, Lesermarkt, Anzeigen-Auflagen-Spirale, Vertrieb, Tausender-Kontakt-Preis, Medienökonomie, Deckungsbeitrag, Medienunternehmen, Werbeeinnahmen, Stückkosten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die betriebswirtschaftlichen Aspekte von Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen, mit einem Fokus auf der Struktur ihrer Kosten und Einnahmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Kostenartenlehre im Verlagswesen, die Erlösstruktur, verschiedene Vertriebsmethoden und die marktökonomischen Zusammenhänge zwischen Anzeigen- und Lesermarkt.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein Verständnis für die wirtschaftliche Steuerung von Printmedien zu schaffen, um die Notwendigkeit einer präzisen Kosten- und Erlöskontrolle in einem wettbewerbsintensiven Markt aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung ökonomischer Grundbegriffe sowie der Analyse von Fallbeispielen, wie etwa der Spiegel-Kalkulation von 1992.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Analyse der Kostensituation, der Erlössituation, der spezifischen Mechanismen des Anzeigenmarktes sowie deren wechselseitiges Zusammenspiel.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind unter anderem Fixkostendegression, Querfinanzierung, Anzeigen-Auflagen-Spirale und das Kosten-Erlös-Management.

Warum spielt die Querfinanzierung eine so wichtige Rolle für Printmedien?

Da die Herstellungskosten von Printmedien häufig den Verkaufspreis übersteigen, reicht der reine Lesermarkt oft nicht aus, um die Kosten zu decken; hier greift die Querfinanzierung über den Anzeigenmarkt oder andere gewinnbringende Titel.

Wie lässt sich die „Anzeigen-Auflagen-Spirale“ erklären?

Sie beschreibt den Prozess, bei dem eine höhere Auflage zu Kostenvorteilen und Reichweitenzuwachs führt, was wiederum das Anzeigenaufkommen erhöht, die Gewinne steigert und Investitionen in die journalistische Qualität ermöglicht, was die Auflage erneut beflügelt.

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Details

Title
Kosten- und Erlösstruktur bei Printmedienunternehmen
College
Free University of Berlin  (Publizistik und Kommunikationswissenschaft)
Course
Einführung in die Medienökonomie
Grade
2,3
Author
Ida Krenzlin (Author)
Publication Year
2002
Pages
25
Catalog Number
V10801
ISBN (eBook)
9783638171359
Language
German
Tags
Querfinanzierung Anzeigen-Auflagen-Spirale Kostenarten Tausenderpreise Medienökonomie Printmedien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ida Krenzlin (Author), 2002, Kosten- und Erlösstruktur bei Printmedienunternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/10801
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