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Diabetes mellitus - Bedeutung und Prävention

Título: Diabetes mellitus - Bedeutung und Prävention

Apuntes (de lección) , 2003 , 30 Páginas

Autor:in: Thomas Hering (Autor)

Salud - Otros
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Eine bundesweite Erfassung des Diabetes mellitus im Sinne eines „Diabetesregisters“ oder im Rahmen einer Meldepflichtigkeit gibt es in Deutschland nicht. Als Datenquellen für die Bestimmung der Diabetesprävalenz in der BRD können entweder Morbiditätszahlen aus Surveydaten (THEFELD, 1999), bzw. Daten aus Landesdiabetesregistern (NEU u.a., 2001), Daten aus Versichertenstichproben in den alten Bundesländern (BUCK, 2000) und das Diabetesregister der ehemaligen DDR (MICHAELIS u.a. 1991; NEU u.a., 2001) genutzt werden. Welche Bedeutung die unterschiedlichen Typen des Diabetes mellitus in Deutschland haben und welche Möglichkeiten es gibt, verlässliche Daten über die Prävalenz und Inzidenz des Diabetes mellitus in Deutschlan zu erhalten, geht diese Arbeit nach.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Datenlage – Epidemiologie des Diabetes mellitus

1.1 Daten zum Diabetes mellitus bei Kindern

1.2 Diabetes mellitus – Gesundheitswesen – Gesellschaft

1.3 Diskussion

2. Einteilung des Diabetes mellitus

3. Das Krankheitsbild Diabetes mellitus

3.1 Risikofaktoren für den Typ-2-Diabetes mellitus

3.1.1 Diskussion

3.2 Besonderheiten beim Typ-1-Diabetes mellitus

3.2.1 Ursachen

3.3 Symptome des Diabetes mellitus

3.4 Diagnostik und Therapie des Diabetes mellitus

4. Komplikationen

4.1 Kurzzeitkomplikationen

4.1.1 Hypoglykämie

4.1.2 Coma diabetikum

4.2 Langzeitkomplikationen

4.2.1 Mikroangiopathische Folgeerkrankungen

4.2.1.1 Retinopathie

4.2.1.2 Diabetische Nephropathie

4.2.2 Makroangiopathische Folgeerkrankungen

4.2.2.1 Kardiovaskuläre Folgeerkrankungen

4.2.2.2 Periphere Arterielle Verschlusskrankheit

5. Aspekte der Versorgung von Diabetikern

5.1 Prävention des Diabetes mellitus

5.1.1 Primäre Prävention des Diabetes mellitus

5.1.2 Sekundäre Prävention des Diabetes mellitus

5.1.3 Tertiäre Prävention beim Diabetes mellitus

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit analysiert die epidemiologische Datenlage sowie die medizinische Bedeutung des Diabetes mellitus und bewertet Ansätze zur Prävention und Versorgung vor dem Hintergrund der aktuellen gesundheitsökonomischen Situation in Deutschland.

  • Epidemiologie und aktuelle Datenlage zum Diabetes mellitus
  • Klassifizierung und Krankheitsbild der verschiedenen Diabetestypen
  • Komplikationsspektrum (Kurzzeit- und Langzeitfolgen)
  • Präventionsstrategien (primär, sekundär, tertiär)
  • Gesundheitsökonomische Aspekte und Versorgungsstrukturen

Auszug aus dem Buch

1. Datenlage – Epidemiologie des Diabetes mellitus

Eine bundesweite Erfassung des Diabetes mellitus im Sinne eines „Diabetesregisters“ oder im Rahmen einer Meldepflichtigkeit gibt es in der BRD nicht.

Datenquellen für die Bestimmung der Diabetesprävalenz in der BRD sind Morbiditätszahlen aus Surveydaten (THEFELD, 1999), bzw. Daten aus Landesdiabetesregistern (NEU u.a., 2001), Daten aus Versichertenstichproben in den alten Bundesländern (BUCK, 2000) und das Diabetesregister der ehemaligen DDR (MICHAELIS u.a. 1991; NEU u.a., 2001).

Weitere Quellen und Anhaltspunkte für die Schätzung der Diabetesprävalenz in der BRD sind (THEFELD, 1999):

o Daten von Versicherungsträgern, Krankenkassen

o Ergebnisse der Früherkennungsaktionen (Gesundheits-Check-up ab dem 30. Lebensjahr)

o Angaben aus Praxis und Klinik

o Verbrauchs- und Umsatzzahlen blutzuckersenkender Arzneimittel

Mortalitätsdaten sind für eine Schätzung der Prävalenz ungeeignet, weil im Totenschein als Todesursache meist die zum Tode führende Sekundärkrankheit festgehalten wird.

Die aktuellen Prävalenzberechnungen für die BRD beruhen auf dem Bundesgesundheitssurvey 1998 (BELLACH, 1999), eine repräsentative Bevölkerungsstichprobe (7124 Personen von 18-79 Jahren) wurden dazu zu ihrer Gesundheit befragt, unter anderem nach Diabetes mellitus, erfasst wurde die Häufigkeit Auftreten des Diabetes mellitus.

Nach HAUNER (2002) sind 90% der Diabetiker dem Typ-2-Diabetes mellitus zuzuordnen, nach KÖHLER u.a. (1999) sind über 95% der Neuerkrankungen an Diabetes, Neuerkrankungen an Typ-2-Diabetes mellitus.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Datenlage – Epidemiologie des Diabetes mellitus: Beleuchtet die mangelnde bundesweite Datenerfassung und analysiert verschiedene Quellen zur Bestimmung der Diabetesprävalenz in Deutschland.

2. Einteilung des Diabetes mellitus: Beschreibt die historische Klassifizierung sowie die aktuelle, an pathophysiologischen Faktoren orientierte Einteilung der Diabetesformen.

3. Das Krankheitsbild Diabetes mellitus: Analysiert Risikofaktoren für Typ-2-Diabetes, Besonderheiten des Typ-1-Diabetes sowie Symptome, Diagnostik und grundlegende Therapiestrategien.

4. Komplikationen: Differenziert zwischen akuten Komplikationen wie Hypoglykämie oder Coma diabeticum und den langfristigen mikro- sowie makrovaskulären Folgeerkrankungen.

5. Aspekte der Versorgung von Diabetikern: Diskutiert Mängel in der aktuellen Versorgung und zeigt Potenziale für Präventionsprogramme sowie Disease-Management-Programme auf.

Schlüsselwörter

Diabetes mellitus, Epidemiologie, Typ-2-Diabetes, Typ-1-Diabetes, Prävention, Komplikationen, Stoffwechsel, Gesundheitswesen, Disease-Management-Programm, Versorgungsstruktur, Adipositas, Insulin, Mortalität, Morbidität, Früherkennung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung des Diabetes mellitus im deutschen Gesundheitswesen und den Möglichkeiten der Prävention.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Epidemiologie, die Klassifikation, das klinische Bild, Komplikationen sowie Konzepte zur verbesserten Versorgung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Handlungsbedarf bei der Prävention und Versorgung von Diabetikern aufzuzeigen und Strategien zur Effizienzsteigerung zu diskutieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Auswertung bestehender Studien sowie epidemiologischer Daten aus verschiedenen Quellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Klassifizierung, die Risikofaktoren, die verschiedenen Komplikationsstadien sowie Konzepte wie das Disease-Management-Programm.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Diabetes mellitus, Prävention, Epidemiologie, Versorgung, Komplikationen und Disease-Management.

Warum ist das Fehlen eines nationalen Diabetesregisters ein Problem?

Das Fehlen einer Totalerfassung erschwert eine präzise epidemiologische Bewertung und die zielgerichtete Planung von Interventionsmaßnahmen.

Welche Rolle spielt die Adipositas bei der Entstehung von Typ-2-Diabetes?

Adipositas gilt als Hauptursache, insbesondere durch die Vermehrung viszeraler Fettdepots, die eine Insulinresistenz begünstigen.

Wie könnten Disease-Management-Programme die Versorgung verbessern?

Sie ermöglichen eine bessere Vernetzung der Akteure, ein fundiertes Qualitätsmanagement und eine längerfristige Betreuung statt nur kurzfristiger Akuttherapie.

Final del extracto de 30 páginas  - subir

Detalles

Título
Diabetes mellitus - Bedeutung und Prävention
Universidad
University of Applied Sciences Magdeburg
Curso
Sozialmedizin
Autor
Thomas Hering (Autor)
Año de publicación
2003
Páginas
30
No. de catálogo
V108059
ISBN (Ebook)
9783640062638
ISBN (Libro)
9783640351831
Idioma
Alemán
Etiqueta
Diabetes mellitus Prävention Gesundheitsförderung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Thomas Hering (Autor), 2003, Diabetes mellitus - Bedeutung und Prävention, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/108059
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