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Anforderungsprofile an Facility Manager

Title: Anforderungsprofile an Facility Manager

Term Paper (Advanced seminar) , 2003 , 60 Pages , Grade: Sehr Gut

Autor:in: MMag. Philipp Kaufmann (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Facility Management (FM) ist ein relativ junger Management-Ansatz, in dessen Mittelpunkt die Immobilie und deren Bewirtschaftung steht. Dieser Ansatz hat sich ausgehend von Amerika, wo sich FM Anfang der 80er Jahre etablierte , vor knapp mehr als fünfzehn Jahren über Großbritannien bzw Niederlande in Europa verbreitet.
Viele Aspekte sprechen für eine langfristige Verankerung von FM: Verbände und Vereinigungen (zum Beispiel IFMA, EuroFM, FMA bzw GEFMA), die unter anderem (internationale) Konferenzen / Tagungen ausrichten, sind gegründet worden, ein spezifisches Ausbildungsprogramm hat sich auf FH- als auch universitärer Ebene (zum Beispiel FH Kufstein oder TU Wien) etabliert und viele Unternehmen setzen FM konsequent um. Ein interessanter Aspekt ist, dass insbesondere in (internationalen) Konzernen diese Umsetzung dazu führt, dass FM in den Unternehmensnamen der (aus-) gegründeten Tochterunternehmen aufgenommen wird.

Die zunehmende Bedeutung von FM führt zur Nachfrage nach „Facility Manager“ , aber welches Anforderungsprofil hat diese neue Berufsgruppe? Mit dieser Problemstellung beschäftigt sich die vorliegende Arbeit und dies soll auf den folgenden Seiten im Detail erörtert werden. Um diese Fragestellung zu beantworten, wird zuerst der Begriff „Facility Management“ anhand von vorliegenden Definitionen umfassend definiert. Dies führt zur Darstellung einer bisherigen sowie einer weiterentwickelten Konzeption von FM. Im Anschluss daran wird in einem Exkurs der FM-Markt kurz umrissen, um einen Überblick über die Einsatzgebiete von Facility Managern zu geben. Schlussendlich wird die Problemstellung beantwortet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Einleitung und Problemstellung

3. Darstellung von FM

3.1. Definition von FM

3.2. Bisherige Konzeption von FM

3.3. Charakteristika der neuen FM-Konzeption

4. Exkurs: FM-Markt- und Entwicklungstendenzen

5. Anforderungsprofile

6. Zusammenfassung

7. Abschließende Gedanken

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit widmet sich der Identifikation und Strukturierung von Anforderungsprofilen für Facility Manager. Das primäre Ziel ist es, den noch jungen Management-Ansatz des Facility Managements theoretisch zu fundieren, von bisherigen Konzeptionen abzugrenzen und ein Anforderungsprofil zu definieren, das den komplexen Anforderungen an diese neue Berufsgruppe gerecht wird.

  • Grundlegende Begriffsdefinitionen und Einordnung des Facility Managements
  • Gegenüberstellung bisheriger Konzepte mit einer neuen, prozessorientierten FM-Sichtweise
  • Analyse des Immobilienlebenszyklus als zentrales Element der FM-Konzeption
  • Untersuchung der notwendigen Kompetenzen, Fähigkeiten und Disziplinen für Facility Manager
  • Darstellung der organisatorischen Einbettung und strategischen Bedeutung von FM im Unternehmen

Auszug aus dem Buch

3.1. Definition von FM

Was wird nun konkret unter „Facility Management“ verstanden? Im Schrifttum gibt es derzeit noch keine einheitliche Sichtweise; vielmehr sind bisher unterschiedliche Definitionen entstanden und verbreitet. Gründe dafür liegen insbesondere auch darin, dass FM in verschiedenen Ländern unterschiedlich interpretiert und angewendet wird. So wird in den USA der Aspekt des Investments stärkere Bedeutung zugemessen, im Gegensatz dazu konzentrieren sich in Europa die Definitionen mehr auf die operativen Prozesse bzw auf die technische Gebäudeverwaltung.

„Facility“ selbst heißt übersetzt „Anlagen“ bzw „Einrichtungen“. Bereits bei der direkten Übersetzung wird deutlich, dass der Blickwinkel nicht auf die „Immobilie“ an sich eingeschränkt ist. Diese Reduzierung ist fälschlicherweise derzeit noch häufig anzutreffen. In den letzten Jahren haben verschiedene Institutionen große Anstrengungen unternommen, durch Standardisierung das Wissen zu vereinheitlichen – dies hat zu einer Vielzahl an Definitionen geführt, die derzeit noch nicht harmonisiert sind. Im folgenden werden die wesentlichen Definitionen in der Reihenfolge der internationalen Bedeutung dargelegt. Danach werden die wichtigsten Definitionen detaillierter erörtert.

Aufbauend auf die Definitionen geht die Arbeit auf die Konzeption von FM näher ein; dies zuerst in der bisherigen Sichtweise, die derzeit insbesondere im deutschen Sprachraum noch weit verbreitet ist. Anschließend wird eine weiterentwickelte Konzeption vorgestellt. Diese basiert auf der VORNORM ÖNORM A 7000 sowie der Funktionssystematik des „Funktionenbaums“. Vorweggenommen bietet diese Sichtweise, die bisher noch kaum veröffentlicht ist, eine umfassende, befriedigende Erklärung von FM, auch wenn anzumerken ist, dass andere Definitionen ihre Bedeutung haben: so hat zB die Definition der IFMA („International Facility Management Association“) international große Relevanz.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Der Autor erläutert den Entstehungskontext der Arbeit im Rahmen seiner Dissertation und dankt den unterstützenden Experten.

2. Einleitung und Problemstellung: Dieses Kapitel führt in den jungen Management-Ansatz des Facility Managements ein und formuliert die Forschungsfrage zur Bestimmung des Anforderungsprofils für Facility Manager.

3. Darstellung von FM: Hier werden Definitionen sowie bisherige und neue Konzeptionen des Facility Managements umfassend analysiert und diskutiert.

4. Exkurs: FM-Markt- und Entwicklungstendenzen: Es wird ein Überblick über die Marktteilnehmer, die Marktsituation in Österreich und die Gründe für die Implementierung von Facility Management gegeben.

5. Anforderungsprofile: Dieses Kapitel definiert auf Basis der vorherigen Analyse und einschlägiger Normen die konkreten Wissens- und Erfahrungsbereiche, die ein Facility Manager abdecken muss.

6. Zusammenfassung: Die Ergebnisse der Arbeit werden zusammengeführt und die interdisziplinäre Rolle sowie die notwendige ständige Weiterbildung eines Facility Managers betont.

7. Abschließende Gedanken: Der Autor reflektiert über den aktuellen Stand der akademischen Ausbildung im Bereich Facility Management in Österreich und stellt Fragen zur zukünftigen institutionellen Verankerung.

Schlüsselwörter

Facility Management, Facility Manager, Anforderungsprofil, Immobilienlebenszyklus, Facility Services, FM-Management, Prozessorientierung, ÖNORM A 7000, Immobilienbewirtschaftung, Kosten-Nutzen-Betrachtung, CAFM, Outsourcing, Instandhaltungsmanagement, Unternehmensinfrastruktur, Interdisziplinarität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Definition des Facility Managements und der Entwicklung eines fundierten Anforderungsprofils für die Berufsgruppe der Facility Manager.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Begriffsabgrenzung von FM, der Immobilienlebenszyklus, die Integration von FM in Unternehmensorganisationen sowie die Identifikation erforderlicher betriebswirtschaftlicher und technischer Kompetenzen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, ein umfassendes Anforderungsprofil für Facility Manager zu erstellen, das den interdisziplinären Anforderungen des ganzheitlichen Management-Ansatzes gerecht wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung bestehender Definitionen, den Vergleich internationaler Ansätze sowie die Analyse von nationalen Normen (ÖNORM) zur Ableitung eines Anforderungsschemas.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von FM, den Vergleich bisheriger und neuer Konzeptionen (Lebenszyklus-Ansatz), eine Marktanalyse sowie die detaillierte Ausarbeitung eines Anforderungsprofils anhand von Wissens- und Erfahrungsbereichen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Facility Management, Anforderungsprofil, Immobilienlebenszyklus, Facility Services, Prozessorientierung und Betriebswirtschaft.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Errichtung und Betrieb bei Immobilien so kritisch?

Die Arbeit betont, dass die Errichtung nur einen Teil der Kosten ausmacht, aber die spätere Bewirtschaftung maßgeblich determiniert. Viele Interessenkonflikte entstehen durch die Trennung zwischen Planern/Architekten und den späteren Facility Managern bzw. Hausverwaltern.

Welche Rolle spielt die ÖNORM A 7002 für die Arbeit?

Die ÖNORM A 7002 dient als Basis für die Erstellung eines konkreten Anforderungskatalogs, der sieben wesentliche Wissens- und Erfahrungsbereiche definiert, welche der Autor in einem eigenen Schema gewichtet.

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Details

Title
Anforderungsprofile an Facility Manager
College
Vienna University of Economics and Business  (Institut für Unternehmensführung)
Course
Seminar aus ABWL
Grade
Sehr Gut
Author
MMag. Philipp Kaufmann (Author)
Publication Year
2003
Pages
60
Catalog Number
V10876
ISBN (eBook)
9783638171823
ISBN (Book)
9783638698115
Language
German
Tags
Faciliy Management - Anforderungsprofil - GEFAM - IFMA - FMA - ABWL - Ausbildung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
MMag. Philipp Kaufmann (Author), 2003, Anforderungsprofile an Facility Manager, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/10876
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