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Über Karl Marx - "Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie"

Titel: Über Karl Marx - "Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie"

Hausarbeit , 2002 , 20 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Patrick Kiesch (Autor:in)

Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird eine Fokussierung auf drei grundlegende Bereiche der Kritik von Marx an Hegels Rechtsphilosophie vorgenommen: der Staat, die bürgerliche Gesellschaft und das Majorat. Im ersten Teil soll geklärt werden, welche grundsätzlichen kritischen Ansätze Marx bei der Analyse des Hegelschen Staatsdenkens verfolgt und wie die Verhältnisse und Beziehungen zwischen Staat, Familie und bürgerlicher Gesellschaft bei Hegel formuliert sind. Anknüpfend an den Staat stellt das zweite Kapitel dar, in welchem Widerspruch der politische und gesellschaftliche Bürger bei Hegel steht. Marx analysiert dabei die Hegelsche Logik und verfolgt das Zustandekommen der gesetzgebenden Gewalt. Im dritten und letzten Abschnitt wird aufgezeigt, wie Marx die Rechtfertigung Hegels in Bezug zum Privateigentum und der politischen Macht aufschlüsselt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Biographie

2. Einleitung

3. Die Marxsche Kritik an Hegels Staat

4. Die Marxsche Kritik an Hegels Gesellschaft

5. Das Majorat

6. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die kritische Auseinandersetzung von Karl Marx mit der Rechtsphilosophie von Georg Wilhelm Friedrich Hegel. Ziel ist es, die zentralen Angriffspunkte von Marx bezüglich des Staatsverständnisses, der bürgerlichen Gesellschaft und der Institution des Majorats herauszuarbeiten, um den Ursprung des Marxschen Denkens und seine Abgrenzung zum Hegelschen Idealismus zu verdeutlichen.

  • Biographische Hintergründe und Einflüsse auf das Denken von Karl Marx.
  • Grundlegende Marxsche Kritik am Hegelschen Staatsverständnis.
  • Analyse der Trennung von bürgerlicher Gesellschaft und politischem Staat.
  • Untersuchung der Institution des Majorats als Ausdruck des Privateigentums.
  • Die Bedeutung der Hegelkritik für die Entstehung der materialistischen Geschichtsauffassung.

Auszug aus dem Buch

5. Das Majorat

Marx führt seine Ausführungen weiter fort, indem er nun auf das Vermögen und das Privateigentum eingeht.

Das Privateigentum, also der Grundbesitz, ist das einzige Eigentum, welches unabhängig von der „Unsicherheit des Gewerbes“ und der „Sucht des Gewinns“ ist. Ebenso ist es losgelöst von der „Gunst der Regierungsgewalt“ und der „Gunst der Menge“. Der Grundbesitz ist das einzige Eigentum, welches selbstständig ist. Marx wirft Hegel an dieser Stelle vor, dass Hegel diese Selbstständigkeit nicht entwickelt hat. Auf der anderen Seite ist das Vermögen des „allgemeinen Standes“ und des „Gewerbestandes“ kein Privateigentum, weil es direkt oder indirekt mit dem allgemeinen Vermögen oder dem sozialen Eigentum zusammenhängt, es ist veräußerbar und wird deshalb durch den Zufall des Willens bestimmt.

Der Grundbesitz, also das souveräne Privateigentum wird jedoch vererbt (Majorat) und somit von der bürgerlichen Gesellschaft isoliert. Damit kann es auch nicht für Marx den „sozialen Nerven“ der Gesellschaft dienen. Im besonderen Maße spricht Marx hier die Notwendigkeit des Vermögens für die Familie an.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Biographie: Dieses Kapitel zeichnet den Lebensweg von Karl Marx von seiner Herkunft in Trier bis hin zu seiner wissenschaftlichen und revolutionären Tätigkeit in London nach.

2. Einleitung: Hier wird die Forschungsfrage definiert, die sich auf die Kritik von Marx an den drei Kernbereichen Staat, bürgerliche Gesellschaft und Majorat innerhalb von Hegels Rechtsphilosophie konzentriert.

3. Die Marxsche Kritik an Hegels Staat: Marx dekonstruiert Hegels Staatsverständnis, indem er aufzeigt, dass Hegel das reale, empirische Leben dem logischen Begriff unterordnet.

4. Die Marxsche Kritik an Hegels Gesellschaft: In diesem Kapitel wird aufgezeigt, wie Marx die Trennung zwischen politischem Staat und bürgerlicher Gesellschaft bei Hegel analysiert und als widersprüchlich entlarvt.

5. Das Majorat: Hier wird untersucht, wie das Majorat als Form des Privateigentums die politische Handlungsfähigkeit beeinflusst und warum Marx diese Institution ablehnt.

6. Fazit: Das Fazit stellt die Bedeutung der Hegelkritik für die ökonomischen Schriften von Marx und seine materialistische Geschichtsauffassung zusammenfassend dar.

Schlüsselwörter

Karl Marx, Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Rechtsphilosophie, Staat, bürgerliche Gesellschaft, Majorat, Privateigentum, Materialismus, Dialektik, Emanzipation, politische Philosophie, Kritik, Sozietät, Proletariat, Macht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die kritische Auseinandersetzung von Karl Marx mit der Hegelschen Rechtsphilosophie, insbesondere im Hinblick auf den modernen Staat und die bürgerliche Gesellschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder sind die Definition des Staates, das Verhältnis zwischen Staat und bürgerlicher Gesellschaft sowie die Rolle des Majorats als politisches Instrument des Privateigentums.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel besteht darin, den Ursprung des Marxschen Denkens durch die Hegelkritik aufzuzeigen und zu klären, welche Ansätze Marx bei der Analyse des Hegelschen Staatsdenkens verfolgt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine textanalytische und ideengeschichtliche Methode angewandt, die sich primär auf die kritische Interpretation von Hegels "Grundlinien der Philosophie des Rechts" durch Marx stützt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die allgemeine Kritik am Staatsdenken, die spezifische Trennung von Privatstand und politischer Macht sowie die Funktion des Majorats als Machtmittel des Privateigentums detailliert erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind Marxismus, Hegel, Rechtsphilosophie, Privateigentum, Majorat, Staat, Gesellschaft und materialistische Geschichtsauffassung.

Wie bewertet Marx Hegels Konzept des Majorats?

Marx betrachtet das Majorat als "Missgeburt", da es das Privateigentum über die Belange des politischen Staates stellt und die Unabhängigkeit des Grundbesitzes als politisches Machtmittel nutzt.

Inwiefern beeinflusste die Hegelkritik den späteren Marxismus?

Die Auseinandersetzung mit Hegel war für Marx die notwendige Voraussetzung, um zu einer materialistischen Geschichtsauffassung zu gelangen und die Bewegungsgesetze des Kapitalismus in seinen späteren ökonomischen Hauptwerken zu analysieren.

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Details

Titel
Über Karl Marx - "Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie"
Hochschule
Universität Bremen  (FB Politik)
Veranstaltung
Hegel und Marx: politisch-ökonomische Theorien
Note
1,0
Autor
Patrick Kiesch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2002
Seiten
20
Katalognummer
V11005
ISBN (eBook)
9783638172776
ISBN (Buch)
9783638842006
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Marx Hegel Philosophie Kritik Majorat Staat Gesellschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Patrick Kiesch (Autor:in), 2002, Über Karl Marx - "Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/11005
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Leseprobe aus  20  Seiten
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