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AEDL-Strukturmodell von Monika Krohwinkel

Titel: AEDL-Strukturmodell von Monika Krohwinkel

Referat (Handout) , 2006 , 14 Seiten , Note: 1

Autor:in: Markus Hieber (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der erste Wissenschaftler, der eine Strukturierung von Bedürfnissen vornahm, war der US-amerikanische Psychologe Abraham Maslow. Im Jahr 1954 stellte er die „Bedürfnispyramide“ vor, also ein Modell zur Darstellung von menschlichen Bedürfnissen und Motiven. Unerfüllte Bedürfnisse sind nach seiner Ansicht nach das Motiv zum Handeln. Die Bedürfnisse unterschie-den sich in ihrer Dringlichkeit. Um so tiefer das Bedürfnis in der Pyramide angesiedelt ist, desto dringender ist seine Erfüllung. Solange die Bedürfnisse einer Stufe nicht befriedigt sind, werden die nachgeordneten (= in der Pyramide höher gelegenen) Bedürfnisse vernachlässigt. Sind die Bedürfnisse einer Stufe erfüllt, kann sich der Mensch den Bedürfnissen der nächsthöheren Stufe widmen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Von Maslow zu Krohwinkel

1. 1. Die Bedürfnispyramide von Maslow (1954)

1. 2. Die „14 Grundbedürfnisse des Menschen“ nach Virginia Henderson (1966)

1. 3. Die „12 Lebensaktivitäten“ (LA) von Nancy Roper (1976)

1. 4. Die „Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen des Lebens“ von Krohwinkel (1984)

1. 5. Items bzw. Spezifika zur 13. AEDL

1. 6. Krankenpflegegesetz von 1985

1. 7. Krohwinkel-Studie mit Apoplexiekranken 1988 - 1991

1. 7. 1. Allgemeines

1. 7. 2. Aufbau der Krohwinkel-Studie

1. 7. 3. Ergebnisse der Basisuntersuchung

1. 7. 4. Lernstoff in der Interventionsphase

1. 7. 5. Ergebnisse der Postintervention

2. Funktionen der AEDL

3. Umfrage zum Thema „AEDL“ nach Monika Krohwinkel

3. 1. Konzept

3. 2. Gewinnspiel

3. 3. Umfrageergebnis

3. 3. 1. Rubrik B

3. 3. 2. Rubrik C

3. 3. 3. Rubrik D

3. 3. 4. Rubrik E

3. 4. Interpretation der Ergebnisse

3. 4. 1. Widerlegung der Hypothese

3. 4. 2. Beschreibung der Mehrheitsmeinung

3. 4. 3. Plausibilität der Umfrageergebnisse?

3. 4. 4. Ursache für Widersprüche

4. Kritik am AEDL-Strukturmodell von Adelheid von Stösser

5. Kommentar zu den AEDLs von Markus Hieber

6. Medienverzeichnis

6. 1. Bücher

6. 2. Zeitschriftenartikel

6. 3. Websites

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert das AEDL-Strukturmodell von Monika Krohwinkel, beleuchtet dessen theoretische Herleitung aus älteren Bedürfnismodellen, untersucht die praktische Anwendung und Akzeptanz in einer Pflegeeinrichtung mittels einer eigenen Umfrage und diskutiert kritische Positionen zur Wirksamkeit und Komplexität dieses Pflegemodells.

  • Historische Entwicklung von Bedürfnismodellen in der Pflege (Maslow, Henderson, Roper, Krohwinkel).
  • Die Krohwinkel-Studie zur Rehabilitation von Apoplexiekranken als Fundament.
  • Empirische Untersuchung der Akzeptanz und Umsetzung von AEDLs in der Pflegepraxis.
  • Kritische Auseinandersetzung mit dem Nutzen und der Komplexität von Pflegeplanungsinstrumenten.

Auszug aus dem Buch

1. 7. 5. Ergebnisse der Postintervention

Krohwinkel hatte mit ihren Interventionen Erfolg:

„Die vergleichende Analyse belegt, dass Pflegende in der Postinterventionsphase im Gegensatz zur Basisuntersuchung Probleme und Bedürfnisse von Patienten und Patientinnen nicht nur fundiert erfaßten, Zusammenhänge herstellten und Auswirkungen auf Selbstpflegeaktivitäten erkannten, sondern darüber hinaus systematisch Fähigkeiten ermittelten, rehabilitierende Pflegemaßnahmen im Pflegeplan dokumentierten und in der direkten Pflege gezielt umsetzen. Kontinuierlich wurden rehabilitierende Methoden integriert in die Pflegemaßnahmen im Zusammenhang mit Bewegen, mit Essen und Trinken, mit der Körperpflege, beim An- und Auskleiden, beim Ausscheiden.“ (Krohwinkel 1992)

Folgendes Beispiel soll den Erfolg der Krohwinkel-Studie illustrieren: Ein 56-jähriger Patient hat nach einer massiven Hirnblutung eine halbseitige Lähmung. Die Ärzte meinen, dass es wenig Hoffnung auf Besserung gebe. Seine Frau glaubt sogar, dass er sterben müsse. Patient hat Stimmungsschwankungen und ist depressiv. Erste eigenen Bewegungsversuche scheitern; der Patient verzweifelt. Da die PK aber merken, dass der Patient auf Ermutigung positiv ansprach, schreiben sie in die Pflegeplanung zur 2. AEDL bewegen: „Den Patienten immer wieder auf kleine Fortschritte aufmerksam machen, ihm Mut zusprechen.“ Bewegungsübungen werden in die AEDL Bereiche „Essen und Trinken“, „Ausscheiden“ und „An- und Ausziehen“ integriert. Der Patient macht in der Folge zwar kleine Fortschritte. Da der Patient aber weiterhin abhängig im Bereich Ausscheiden ist, verzweifelt er: „Schwester, dass sie diese Arbeit für mich machen müssen, das ist ganz schrecklich.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Von Maslow zu Krohwinkel: Dieses Kapitel zeichnet die theoretische Entwicklung der Pflegemodelle von Maslow über Henderson und Roper bis hin zu Krohwinkel nach und stellt die Krohwinkel-Studie vor.

2. Funktionen der AEDL: Hier werden die verschiedenen Aufgaben und Vorteile des AEDL-Strukturmodells für die pflegerische Praxis dargestellt.

3. Umfrage zum Thema „AEDL“ nach Monika Krohwinkel: Dieses Kapitel präsentiert das Konzept, die Durchführung und die Ergebnisse einer praktischen Umfrage zur Akzeptanz des Modells in einem Pflegeheim.

4. Kritik am AEDL-Strukturmodell von Adelheid von Stösser: Es werden die zentralen Kritikpunkte der Pflegewissenschaftlerin Adelheid von Stösser an der Anwendbarkeit des Modells aufgezeigt.

5. Kommentar zu den AEDLs von Markus Hieber: Der Autor reflektiert kritisch aus persönlicher Sicht die Lücke zwischen theoretischem Anspruch und pflegerischem Alltag.

6. Medienverzeichnis: Auflistung der verwendeten Fachliteratur, Zeitschriftenartikel und Webseiten.

Schlüsselwörter

AEDL, Monika Krohwinkel, Pflegeplanung, Pflegemodell, Altenpflege, Aktivitäten und existenzielle Erfahrungen, Pflegeforschung, Rehabilitation, Apoplexie, Pflegeprozess, Patientenbedürfnisse, Pflegepraxis, Dokumentation, Pflegewissenschaft, Bedürfnismodell.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem AEDL-Strukturmodell von Monika Krohwinkel, seiner historischen Entstehung, seiner praktischen Anwendung in der Altenpflege und einer kritischen Reflexion über seine Effektivität.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die Geschichte der Pflegemodelle, die Analyse der Krohwinkel-Studie, eine empirische Umfrage zur Akzeptanz bei Pflegekräften und die Auseinandersetzung mit Kritik an der Pflegedokumentation.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, den Nutzen des AEDL-Modells von Krohwinkel zu beleuchten und zu hinterfragen, warum das Modell zwar theoretisch und in Studien erfolgreich ist, in der täglichen Altenpflegepraxis jedoch oft als belastend empfunden wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt Literaturanalysen zur theoretischen Fundierung und eine eigene, klein angelegte quantitative Umfrage in einem Pflegeheim zur Untersuchung der praktischen Anwendung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Wurzeln des Modells, die Ergebnisse der Krohwinkel-Studie mit Apoplexiekranken, die Auswertung der Umfrage und die fachliche Kritik von Adelheid von Stösser dargelegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind AEDL, Monika Krohwinkel, Pflegeplanung, Altenpflege, Pflegemodell und Pflegeprozess.

Warum wurde laut dem Autor die Umfrage als "laienhaft" bezeichnet?

Der Autor gibt zu, dass ihm fundierte Kenntnisse der quantitativen Erhebung und der statistischen Auswertung fehlten und die Umfrage lediglich für ein schulisches Referat mit begrenzter Außenwirkung konzipiert war.

Was ist der Kern der Kritik von Adelheid von Stösser an dem Modell?

Stösser kritisiert, dass alternative Modelle nicht ausreichend getestet wurden, das Modell die Pflege unnötig verkompliziert und eine "zwanghafte" Problemzuordnung zu einer unübersichtlichen und ineffektiven Dokumentation führt.

Welche persönliche Schlussfolgerung zieht der Autor?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die Pflegepraxis ökonomischere und kürzere Pflegeplanungen benötigt, da die aktuelle Form den Fokus zu sehr auf den Papierkram und weg vom direkten Bewohnerkontakt lenkt.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
AEDL-Strukturmodell von Monika Krohwinkel
Veranstaltung
Unterrichtseinheit
Note
1
Autor
Markus Hieber (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
14
Katalognummer
V110279
ISBN (eBook)
9783640084548
ISBN (Buch)
9783640859948
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Monika Krohwinkel Unterrichtseinheit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Markus Hieber (Autor:in), 2006, AEDL-Strukturmodell von Monika Krohwinkel, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/110279
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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