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Governance-Ansätze und Rechtssetzung - Was sind Grundlagen einer modernen, zukunftsweisenden Rechtssetzung?

Titre: Governance-Ansätze und Rechtssetzung  -  Was sind Grundlagen einer modernen, zukunftsweisenden Rechtssetzung?

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2006 , 41 Pages

Autor:in: Pierre Anders (Auteur)

Droit - Droit public / Droit administratif
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Zusammenfassend werden die zur Zeit herrschenden Verwaltungsmodelle kurz vorgestellt und das Modell "Governance" ausführlicher diskutiert. Dabei erfolgen Vergleiche mit bereits existierenden Verwaltungsmodellen und es werden Unterschiede herausgearbeitet. Die Arbeit stellt lediglich einen Querschnitt der verschiedenen Modelle dar. Eine tiefgründige Ausarbeitung war im Rahmen dieser Arbeit nicht möglich und auch nicht gewollt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

I.) Einführung und Begriffsbestimmung

II.) Verschiedene Steuerungstheorien und -ansätze

1) Hierarchisches Modell

2.) Markt und Wettbewerb als Steuerungsansatz

3.) Netzwerksteuerung, Selbstregulierung

a.) Netzwerksteuerung

b.) Selbstregulierung

4.) Institutionelle Arrangements

5.) Rechtliche Voraussetzungen/ Rechtssetzung

6.) Fazit

7.) Nachbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit untersucht die verschiedenen Governance-Ansätze in der modernen Verwaltung und deren Auswirkungen auf die Rechtssetzung. Im Zentrum steht die Frage, wie staatliche Steuerung in einem komplexen Umfeld unter Einbeziehung privater Akteure effizient gestaltet werden kann, ohne die rechtsstaatlichen Grundsätze zu vernachlässigen.

  • Analyse traditioneller hierarchischer Steuerungsmodelle versus moderner Governance-Ansätze.
  • Untersuchung von Markt und Wettbewerb als Instrumente der Verwaltungssteuerung.
  • Betrachtung von Netzwerksteuerung und Selbstregulierung als interaktive Arrangements.
  • Diskussion der Rolle des Staates als „Gewährleister“ und Mediator.
  • Erörterung der Anforderungen an eine moderne Rechtsetzungsreform.

Auszug aus dem Buch

1) Hierarchisches Modell

Hierarchie bedeutet ein System der Über- Unterordnung. Hintergrund dieses Steuerungsansatzes ist es, dass der Staat die Verantwortung für die Entwicklung der wirtschaftlichen und sozialökonomischen übernommen hat. Für die Betroffenen sollten alle die gleichen Gesetze gelten. Ergänzt wurde dieses Prinzip vom Prinzip der Gewaltenteilung.

Der Staat arbeitet mit Geboten, Verboten und Strafandrohung in der regulativen Politik. Damit ist der Saat als „Akteur“ kraft seiner Autorität in der Lage, Handlungen und Entscheidungen anderer grundlegend und andauernd zu beeinflussen. Ergebnis ist eine imperative hoheitliche Regulierung/ Steuerung. Der Staat steuert mit Gesetzen die wirtschaftliche Entwicklung des Landes.

Hierarchie, Befehle und Recht sind die klassischen Steuerungsinstrumente dieses Steuerungsmodells.

Zusammenfassung der Kapitel

I.) Einführung und Begriffsbestimmung: Definition von Governance als Wandel staatlicher Steuerung hin zu kooperativen Formen unter Einbeziehung privater Akteure und Reformkonzept der Verwaltungspolitik.

II.) Verschiedene Steuerungstheorien und -ansätze: Darstellung der verschiedenen Ansätze von der klassischen Hierarchie über Marktmechanismen bis hin zu Netzwerkstrukturen.

1) Hierarchisches Modell: Erläuterung der traditionellen hoheitlichen Steuerung durch Gebote und Verbote im Kontext des Rechtsstaatsprinzips.

2.) Markt und Wettbewerb als Steuerungsansatz: Diskussion der Substitution von Hierarchie durch Marktmechanismen zur Steigerung der Effizienz und Qualität öffentlicher Leistungen.

3.) Netzwerksteuerung, Selbstregulierung: Untersuchung von Kooperationsmodellen, bei denen der Staat als Mediator innerhalb pluraler Akteursnetzwerke agiert.

4.) Institutionelle Arrangements: Beschreibung der Notwendigkeit spezifischer institutioneller Strukturen für die verschiedenen Governance-Formen.

5.) Rechtliche Voraussetzungen/ Rechtssetzung: Analyse der Anforderungen an den Gesetzgeber, um einen Rahmen für kooperative Aufgabenerfüllung zu schaffen.

6.) Fazit: Zusammenfassende Bewertung, dass Governance die Binnenmodernisierung sinnvoll ergänzt und neue Lösungswege eröffnet.

7.) Nachbemerkung: Hinweis auf die Intention der Arbeit, die Unterschiede der Ansätze zu verdeutlichen, anstatt eine vollständige Mängelliste aufzuführen.

Schlüsselwörter

Governance, Verwaltungsreform, Rechtssetzung, Hierarchie, Marktmechanismus, Netzwerksteuerung, Selbstregulierung, Gewährleistungsstaat, aktivierender Staat, Kooperation, Public Private Partnership, Rechtsstaatsprinzip, Verwaltungsmodernisierung, Effizienz, Steuerungslücken.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Wandel staatlicher Steuerung und wie verschiedene Governance-Ansätze die moderne öffentliche Verwaltung und ihre Rechtssetzung beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf Hierarchie, Marktmodellen, Netzwerksteuerung, Selbstregulierung sowie der Rolle des Staates als Gewährleister.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Grundlagen und Möglichkeiten einer zukunftsweisenden Rechtssetzung im Kontext eines kooperativen Staates darzulegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine politikwissenschaftliche und verwaltungswissenschaftliche Analyse basierend auf Literaturstudien zu Steuerungstheorien und Reformkonzepten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil differenziert zwischen verschiedenen Steuerungsansätzen, diskutiert deren institutionelle Anforderungen und leitet daraus notwendige Reformschritte für die Gesetzgebung ab.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Governance, Verwaltungsreform, Rechtssetzung, Netzwerksteuerung, Gewährleistungsstaat und Effizienz sind prägende Begriffe.

Inwiefern unterscheidet sich Governance vom Management?

Management bezieht sich primär auf die Binnenstruktur von Organisationen, während Governance die Koordination unterschiedlicher öffentlicher und privater Akteure beschreibt.

Was bedeutet der Begriff „Gewährleistungsstaat“ in diesem Kontext?

Der Staat zieht sich aus der unmittelbaren Erbringung bestimmter Aufgaben zurück, bleibt aber für den ordnungsgemäßen Rahmen und das Endergebnis verantwortlich.

Welche Bedeutung hat das „nicht-kodifizierte“ Wissen in Netzwerken?

Es ist spezifisches, schwer transferierbares Wissen der Netzwerkakteure, das für die Entwicklung passgenauer Problemlösungen essenziell ist und über Marktmechanismen nicht erfasst wird.

Warum gibt es keine Patentlösung für die Verwaltungsreform?

Da Reformen in komplexen Systemen stattfinden, müssen Lösungen stets kontextabhängig und oft in kleineren Einheiten erprobt werden.

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Résumé des informations

Titre
Governance-Ansätze und Rechtssetzung - Was sind Grundlagen einer modernen, zukunftsweisenden Rechtssetzung?
Université
German University of Administrative Sciences Speyer
Auteur
Pierre Anders (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
41
N° de catalogue
V110473
ISBN (ebook)
9783640086429
ISBN (Livre)
9783640438112
Langue
allemand
mots-clé
Governance- Ansätze Rechtsetzung Grundlagen Rechtssetzung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Pierre Anders (Auteur), 2006, Governance-Ansätze und Rechtssetzung - Was sind Grundlagen einer modernen, zukunftsweisenden Rechtssetzung?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/110473
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