Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Social Work

Präventionsmaßnahmen zur Kinder- und Jugenddelinquenz

Title: Präventionsmaßnahmen zur Kinder- und Jugenddelinquenz

Term Paper (Advanced seminar) , 2001 , 21 Pages , Grade: sehr gut

Autor:in: Götz Barkey (Author)

Social Work
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Über die Kriminalität, Gewaltverhalten, Gewaltbereitschaft usw. von Kindern und Jugendlichen kursieren vielfältige zum Teil sehr unterschiedliche Meinungen in der deutschen Bevölkerung. Diese Meinungen beginnen mit der Globalaussage, Kinder und Jugendliche sind zunehmend gewaltbereit und gefährlich, ganz besonders die Ausländer und enden mit der Behauptung, die Eltern, Schule, Lehrer, ja die ganze Gesellschaft hätte bei der Erziehung der Kinder versagt.
Diese Ausführung ist nicht der richtige Rahmen, diese Aussagen zu bewerten oder zu widerlegen. Vielmehr soll hier vorgestellt werden, welche Möglichkeiten zur Vorbeugung und Vermeidung von Straftaten von Kindern und Jugendlichen eingesetzt werden oder auch in Zukunft eingesetzt werden können.
Der grundsätzliche Rahmen der Prävention besteht aus der intensiven Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen, namentlich der Pädagogik und der Polizei. Der pädagogische Teil der Präventionsarbeit wird oftmals durch verschiedene Fachleute, wie z.B. Pädagogen, Sozialarbeiter und -pädagogen sowie auch den Erziehern und Lehrern übernommen. Wichtig ist hierbei, dass alle Mitarbeiter über den notwendigen theoretischen und methodischen Hintergrund und das Fachwissen verfügen.
Im Praxiseinsatz findet diese Präventionsarbeit im wesentlichen in Lebensmittelpunkten der Jugendlichen, in Schulen oder anderen Jugendeinrichtungen statt. Im Detail werde ich später auf die pädagogische Arbeit in diesem Arbeitsfeld eingehen.

Aber auch die grundsätzliche Diskussion, ob die Repression, also die Strafverfolgung und Bestrafung eines jugendlichen Straftäters, sinnvoll ist, oder ob bei Jugendlichen die Ergreifung präventiver Maßnahmen sinnvoller ist sollte an dieser Stelle kurz angeschnitten werden.

Das Tätigkeitsfeld der Kriminalprävention ist sehr umfangreich und wird durch viele verschiedene Institutionen und Träger mit unterschiedlichen Zielen angeboten, dass es schon daher sehr interessant zu erkennen werden dürfte, mit welchen Zielen, Methoden und Überzeugungen die verschiedenen "Fachleute" mit ihrem Arbeitsfeld umgehen. Es erscheint schon jetzt einleuchtend, dass ein Polizist andere methodische Ansätze und auch andere Ziele als ein Sozialarbeiter verfolgt. Aber verstehen auch die beiden hier exemplarisch gewählten Institutionen das gleiche unter dem Begriff Jugendkriminalität ? Welche Ansätze und Ziele verfolgen Juristen, wenn sie sich mit Kriminalprävention beschäftigen? [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definitionen Kinder- und Jugenddelinquenz

2.1 Kriminologische und juristische Grundlagen

2.2 Kriminologische Definition

2.3 Aktuelle Zahlen zur Jugendkriminalität

3 Methodische Ansätze zur Prävention

3.1 Sozialpolitische kriminalpräventive Ansätze

3.2 Sozialarbeiterische Methoden

3.3 Polizeiliche Maßnahmen

3.4 Zusammenwirken aller beteiligter Institutionen

3.5 Erfahrungsberichte

4 Schlussfolgerung

4.1 Was ist sinnvoller: Prävention oder Repression

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Möglichkeiten und methodischen Ansätze zur Vorbeugung von Kinder- und Jugenddelinquenz. Ziel ist es, die unterschiedlichen Strategien von Sozialarbeit, Polizei und Politik zu analysieren sowie deren Wirksamkeit und notwendige Zusammenarbeit im Kontext der Prävention zu beleuchten.

  • Grundlagen der Kriminalprävention
  • Sozialpolitische und sozialarbeiterische Handlungsfelder
  • Polizeiliche Aufklärungs- und Präventionsmaßnahmen
  • Zusammenwirken verschiedener Institutionen
  • Erfolgsbeispiele aus der Praxis
  • Verhältnis zwischen Prävention und Repression

Auszug aus dem Buch

3.4 Zusammenwirken aller beteiligten Institutionen

Wenn man die oben vorgestellten Arbeitsansätze der Sozialarbeit und der Polizei genauer betrachtet, kann man schnell erkennen, dass sich die Maßnahmen an bestimmten Stellen stark überschneiden. Dies kommt daher, dass in beiden Arbeitsansätzen immer auf die Erfahrungen und das Wissen der anderen Institution zurückgegriffen wird.

Auch bei Podiumsdiskussionen oder der Entwicklung von Ausstellungen arbeiten beide Institutionen und Berufsgruppen sehr eng zusammen um möglichst viele Betroffene zu erreichen und eine Konzeption aufzustellen, die allen Ansprüchen gerecht wird.

Beispiele für eine funktionierende Zusammenarbeit und erfolgreiche Projekte stelle ich im Anschluss kurz vor.

Im Rahmen eines Gespräches mit dem Leiter des KK Vorbeugung der Kriminalpolizei Düsseldorf haben sich folgende Wünsche und Ansprüche der Polizei an die Sozialarbeit herauskristallisiert.

Die Sozialarbeit soll in den verschiedenen Einrichtungen für Jugendliche und auch in den Schulen Vorarbeit leisten. Hierzu sollte insbesondere die Schaffung eines Problembewusstseins und auch die Ausarbeitung der strafrechtlichen Aspekte gehören. Dies wird oftmals in Kleingruppen anhand von Fallbeispielen und Rollenspielen durchgeführt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert die gesellschaftliche Debatte um Jugendkriminalität und skizziert den Fokus der Arbeit auf präventive Möglichkeiten statt reiner Repression.

2 Definitionen Kinder- und Jugenddelinquenz: Dieses Kapitel erläutert kriminologische sowie juristische Begrifflichkeiten und analysiert aktuelle statistische Daten zur Jugendkriminalität.

3 Methodische Ansätze zur Prävention: Hier werden die verschiedenen Rollen von Sozialpolitik, Sozialarbeit und Polizei in der Kriminalprävention detailliert dargestellt, inklusive Praxisbeispielen zur Zusammenarbeit.

4 Schlussfolgerung: Das Fazit zieht eine Bilanz zur Notwendigkeit einer wohlüberlegten Kombination aus Prävention und Repression, um effektiv gegen Jugenddelinquenz vorzugehen.

Schlüsselwörter

Kinderdelinquenz, Jugendkriminalität, Kriminalprävention, Sozialarbeit, Polizeiliche Maßnahmen, Repression, Präventionsansätze, Jugendhilfe, Sozialpolitik, Straffälligkeit, Jugendstrafrecht, Gewaltprävention, Drogenprävention, Kriminalitätsbelastungsziffer, Delinquenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das komplexe Feld der Präventionsmaßnahmen gegen Kriminalität bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Definition von Delinquenz, die unterschiedlichen Rollen von Behörden und Sozialarbeit sowie die Effektivität präventiver Strategien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine intensive Zusammenarbeit zwischen Disziplinen wie der Pädagogik, der Sozialarbeit und der Polizei Straftaten durch Jugendliche wirksam vorbeugend verhindert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer intensiven Literaturrecherche sowie einer Expertenbefragung zur Analyse bestehender Präventionsprojekte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert sozialpolitische, sozialarbeiterische und polizeiliche Ansätze zur Vorbeugung und beleuchtet die Notwendigkeit des Zusammenwirkens dieser Institutionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Prävention, Jugendkriminalität, Soziale Arbeit, Strafverfolgung, Delinquenz und Institutionelle Zusammenarbeit sind zentrale Begriffe.

Warum wird die polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) kritisch betrachtet?

Die PKS gilt als Tätigkeitsnachweis der Polizei und erfasst lediglich das Hellfeld; sie unterliegt Einflüssen durch das Anzeigeverhalten und die personelle Besetzung von Polizeibehörden.

Welche Rolle spielt die Familie im Kontext der Jugendkriminalität?

Die Familie wird als zentraler Ort der Sozialisation gesehen; bei negativen Vorbildern oder Erziehungsdefiziten wird eine höhere Wahrscheinlichkeit für straffälliges Verhalten angenommen.

Excerpt out of 21 pages  - scroll top

Details

Title
Präventionsmaßnahmen zur Kinder- und Jugenddelinquenz
College
University of Applied Sciences Düsseldorf  (Fachbereich Sozialarbeit)
Grade
sehr gut
Author
Götz Barkey (Author)
Publication Year
2001
Pages
21
Catalog Number
V11095
ISBN (eBook)
9783638173483
Language
German
Tags
Polizei Kriminalstatistik Vorbeugung Prävention Straftaten von Kindern
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Götz Barkey (Author), 2001, Präventionsmaßnahmen zur Kinder- und Jugenddelinquenz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/11095
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  21  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint