Ziel dieser Diplomarbeit ist es, Klarheit in die Begrifflichkeiten und in die technologischen Ansätze, die der Markt an Lösungen darbietet, zu bringen. Zugleich sollen die Chancen und Potentiale des noch jungen Themas Product Information Management herausgearbeitet werden, ausgehend von den theoretischen Ansätzen und den Ergebnissen des praktischen Teils.
In der vorliegenden Diplomarbeit soll herausgearbeitet werden, welchen Output die Unternehmen aus einem PIM-System generieren können, sei es im Hinblick auf die Ausgabe der Daten (CMP), personalisierte Daten etc.
Die Untersuchung von Möglichkeiten zur Realisierung eines PIM-Systems ist ein weiterer Teil der vorliegenden Diplomarbeit. Mit dem Ziel zu einer fundierten Betrachtungsgrundlage zu gelangen, wird ein Großteil der Ausarbeitung darauf verwendet, das Gebiet Product Information Management sowie deren Werkzeuge und Potentiale zu analysieren. Im Zuge dessen werden auf Grundlage der Literatur und Fachvorträgen die wesentlichen Konzepte und Vorgehensweisen herausgearbeitet.
Diese Diplomarbeit gliedert sich in sechs Teilbereiche. In Kapitel 1 sollen die Problemstellung und Zielsetzung des Forschungsprojekts sowie die Bedeutung für mittelständische Unternehmen thematisiert werden.
Im zweiten Teil wird die XYZ GmbH vorgestellt, indem besonders auf die Geschäftsfelder und auf das Kernprodukt XYZ eingegangen wird.
Sämtliche theoretischen Grundlagen, die bei der Einführung eines PIM-Systems bekannt sein sollten, werden im dritten Kapitel vorgestellt. Der Inhalt erstreckt sich von der Definition und Abgrenzung zum Themenumfeld bis hin zu den Funktionalitäten eines PIM-Systems, um einen grundlegenden Verständnisrahmen zu schaffen.
Gegenstand des vierten Kapitels bildet die schriftliche Unternehmensbefragung zum Themengebiet PIM, welche eine Überleitung zur mündlichen Unternehmensbefragung darstellt. Zu Beginn wird in die Konzeption des Forschungsprojekts eingeführt und die Vorgehensweise näher erläutert. Daraufhin werden die Ergebnisse der empirischen Untersuchung und weitere Zusammenhänge dargestellt. Im Anschluss werden Gründe, die für eine Einführung eines PIM-Systems sprechen und Erfahrungswerte näher erläutert.
Die mündlichen Unternehmensbefragungen zum Themengebiet PIM werden im fünften Teil der Diplomarbeit dargestellt.
Die Zusammenfassung im sechsten Kapitel zeigt die wesentlichen Inhalte der Diplomarbeit auf und enthält einen Ausblick.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Bedeutung für mittelständische Unternehmen
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Das Unternehmen XYZ
2.1 Kurzvorstellung des Unternehmens
2.2.2 Technologiemanagement
2.2.3 Mitarbeiterqualifizierung
2.3 Kernprodukt DAISI
3 Product Information Management (PIM) - Der neue Weg zur erfolgreichen Produktkommunikation
3.1 Was versteht man genau unter PIM?
3.1.1 Bedeutung und Einordnung
3.1.2 Synonym verwendete Begriffe
3.1.3 Begriffe im engen Zusammenhang zu PIM
3.1.4 Abgrenzung zum Themenumfeld des PIM
3.2 Waren- und Informationsfluss im elektronischen Geschäftsverkehr
3.2.1 eBusiness – Bedeutung und Begrifflichkeiten
3.2.2 Beziehung zwischen Supply Chain und Information Supply Chain
3.3 Aufgabenreiche des PIM
3.3.1 Produktdatenhaltung
3.3.2 Granularität der Produktdaten
3.3.3 Klassifikationssysteme als Standards zur Beschreibung von Produkten
3.3.4 Datensynchronisation
3.3.5 Optimierung der Produktinformationen
3.3.6 Zusätzliche Funktionalitäten des PIM
3.3.6.1 Übersetzungsmanagement
3.3.6.2 Workflowunterstützung
3.3.6.3 Katalogmanagement
3.3.6.5 Standards für Datenimport und Ausgabekonfiguration
4 Schriftliche Unternehmensbefragung zum Themengebiet Produktdatenmanagement in der Industrie
4.1 Forschungskonzeption
4.2 Zielsetzung der Befragung
4.3 Vorgehensweise
4.3.2 Praxisverständnis PIM
4.3.3 Konzept zur Umsetzung vom PIM
4.4 Ergebnisse der empirischen Untersuchung
4.4.1 Repräsentativität der Erhebung
4.4.2 Univariate Auswertungen
4.5 Zusammenfassung und Fazit der schriftlichen Befragung
5 Mündliche Unternehmensbefragung zum Themengebiet Produktdatenmanagement in der Industrie in Form von qualitativen Interviews
5.1 Grundlagen qualitativer Interviews
5.2 Varianten qualitativer Interviews
5.2.1 Narratives Interview
5.2.2 Leitfadeninterview
5.2.2.1 Fokussiertes Interview
5.2.2.2 Problemzentriertes Interview
5.3 Einzelfallstudien bei ausgewählten Industrieunternehmen
5.3.1 Untersuchungsdesign
5.3.2 Datenerhebung
5.3.3 Entwicklung eines Themenleitfadens
5.3.4 Pretest
5.3.5 Auswahl der Interviewpartner
5.3.6 Ablauf der Interviews
5.3.7 Datenauswertung
5.3.8 Ergebnisse der Einzelfallstudien
5.3.8.1 Product Information Management
5.3.8.2 Einteilung nach Branchen Kriterien für ein PIM
5.3.8.3 Produktvertrieb Stellenwert eines eProcurementsystem
5.3.8.4 Warenwirtschaft Stellenwert der Produktdaten
5.3.8.5 eBusiness- Aktivitäten
5.3.9 Zusammenstellung der Ergebnisse und Ableitung von Handlungsempfehlungen
6 Zusammenfassung der Arbeit und Ausblick
7 Anhang
7.1 Anschreiben Ergebnisbericht
7.2 Ergebnisse der empirischen Untersuchung
Zielsetzung & Themen
Ziel dieser Diplomarbeit ist es, das Konzept des Product Information Management (PIM) zu analysieren und dessen Anwendbarkeit in mittelständischen Industrieunternehmen zu untersuchen. Die Arbeit zielt darauf ab, Klarheit in die Begrifflichkeiten und technologischen Ansätze zu bringen sowie Chancen und Potentiale durch theoretische Ansätze und empirische Erhebungen (schriftliche und mündliche Befragung) herauszuarbeiten.
- Grundlagen und Definitionen des Product Information Management (PIM)
- Abgrenzung von PIM gegenüber verwandten Systemen wie ERP, CRM und CMS
- Analyse der Waren- und Informationsflüsse im elektronischen Geschäftsverkehr
- Empirische Untersuchung der Produktdatenhaltung in mittelständischen Industrieunternehmen
- Handlungsempfehlungen für die professionelle Einführung von PIM-Systemen
Auszug aus dem Buch
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
Mit dem Beginn des Informationszeitalters Mitte der 70er veränderte sich das Marktgeschehen und somit die Anforderungen an die Unternehmen spürbar. Standen bis dahin Standardprodukte und finanzielle Aspekte im Mittelpunkt, sind nun Flexibilität und Innovationskraft das Hauptaugenmerk für die Zukunft, um strategische Wettbewerbsvorteile zu sichern.
Niemand kann genau sagen, was die bewegten Zeiten des neuen Jahrtausends politisch, gesellschaftlich und vor allem wirtschaftlich mit sich bringen und welche Auswirkungen dies auf Märkte und Unternehmen haben wird.
Große Veränderungen auf regionaler und globaler Basis sind allerdings schon zu spüren: Die europäische Union vergrößert sich durch weitere Mitgliedsstaaten; die europaweite Deregulierung von nationalen Märkten liefert zusätzlichen Wettbewerb mit gesteigerten Chancen und Risiken. Anbieter aus Fernost treten mit Überkapazitäten immer aggressiver in die globalen Märkte ein. Das Tempo im Wettbewerb wird durch technologische Erneuerungen rasant beschleunigt. Diese Einflüsse erfordern eine aktive Umgestaltung. Der Transformationsprozess findet in einem schwierigen, spannungsgeladenen Umfeld und oft mit viel Emotionalität statt.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Herausforderungen des Informationszeitalters ein und definiert die Problemstellung sowie das Ziel der Arbeit, das Konzept des Product Information Managements zu untersuchen.
2 Das Unternehmen XYZ: Dieses Kapitel stellt die XYZ GmbH als führenden Anbieter für Prozessberatung und Kommunikationslösungen vor und erläutert ihr Kernprodukt DAISI.
3 Product Information Management (PIM) - Der neue Weg zur erfolgreichen Produktkommunikation: Hier werden theoretische Grundlagen des PIM, seine Abgrenzung zu anderen Systemen und seine Funktionalitäten detailliert beschrieben.
4 Schriftliche Unternehmensbefragung zum Themengebiet Produktdatenmanagement in der Industrie: Dieses Kapitel erläutert die Konzeption, Zielsetzung und Ergebnisse einer schriftlichen Befragung zur aktuellen Situation des Produktdatenmanagements in der Industrie.
5 Mündliche Unternehmensbefragung zum Themengebiet Produktdatenmanagement in der Industrie in Form von qualitativen Interviews: Das Hauptkapitel präsentiert die Ergebnisse qualitativer Interviews und leitet aus den Einzelfallstudien konkrete Handlungsempfehlungen ab.
6 Zusammenfassung der Arbeit und Ausblick: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Themas im Bereich der Industrieunternehmen.
Schlüsselwörter
Product Information Management, PIM, Produktdatenmanagement, Produktkommunikation, Warenwirtschaft, eBusiness, Supply Chain Management, Unternehmensdaten, Prozessoptimierung, Katalogmanagement, Datensynchronisation, Klassifizierung, ERP-Systeme, Elektronischer Geschäftsverkehr, Mittelstand
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundlegend?
Die Arbeit untersucht das Konzept des Product Information Management (PIM) und dessen Rolle bei der effizienten Verwaltung und Bereitstellung technischer sowie kommerzieller Produktdaten in Industrieunternehmen.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die zentralen Felder umfassen Produktdatenhaltung, Datenintegration zwischen verschiedenen IT-Systemen, Prozessoptimierung in der Kommunikation sowie die Abgrenzung und Verknüpfung mit Systemen wie ERP, CRM und CMS.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Hauptziel ist es zu klären, wie Unternehmen ihre Produktinformationen effizient und effektiv bereitstellen können und wie sie dies sowohl intern als auch extern kommunizieren können.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Die Autorin nutzt eine Kombination aus einer theoretischen Literaturanalyse sowie einer zweistufigen empirischen Untersuchung, bestehend aus einer schriftlichen Unternehmensbefragung und vertiefenden, qualitativen problemzentrierten Interviews.
Was ist der Inhalt des Hauptteils?
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen des PIM, die Darstellung von Unternehmensprozessen bei Fallbeispielen sowie eine detaillierte Auswertung der empirischen Daten zur Nutzung von PIM-Systemen.
Durch welche Schlüsselwörter wird die Arbeit charakterisiert?
Schlüsselbegriffe sind PIM, Produktdatenmanagement, Produktkommunikation, eBusiness, Supply Chain Management und Prozessoptimierung.
Was macht das Unternehmen XYZ besonders im Kontext dieser Arbeit?
Die XYZ GmbH dient als Beispiel für einen Lösungsanbieter, dessen Produkt DAISI zeigt, wie PIM die vollautomatisierte Katalogproduktion und Anbindung von Onlinesystemen ermöglicht.
Wie bewerten die untersuchten Unternehmen den Stellenwert des Printkatalogs?
Trotz der Digitalisierung messen fast alle befragten Unternehmen dem Printkatalog weiterhin eine hohe Bedeutung für die Kundenakquise und als Aushängeschild ihrer Marke bei.
Warum ist laut der Arbeit die Einführung eines PIM-Systems für Mittelständler sinnvoll?
PIM ermöglicht mittelständischen Unternehmen durch zentrale Datenhaltung enorme Kosten- und Zeiteinsparungen sowie eine schnellere Erschließung internationaler Märkte, selbst bei komplexen Sortimenten.
- Quote paper
- Katrin Fischer (Author), 2007, Usability bzw. Umgang mit Produkt- und Kundeninfos, qualitatives Datenprofiling-Interviews in mittelständischen Unternehmen - Product Information Management, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/111158