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Ausarbeitung einer Ev. Messe - Zeitliche Einordnung im Kirchenjahr: 3. Sonntag im Advent

Titre: Ausarbeitung einer Ev. Messe  -  Zeitliche Einordnung im Kirchenjahr: 3. Sonntag im Advent

Dossier / Travail , 2008 , 19 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Tobias Knöller (Auteur)

Théologie - Théologie pratique
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So wie auch die Gottesbilder in den Menschen unterschiedlicher von ihrer Zahl her nicht sein können, so sind oft auch die Erwartungen und Verständnisse, die die einzelnen Gläubigen an eine der zentralen Gestaltwerdungen ihres Glaubens - dem Gottesdienst - richten, äußerst differenziert. Für mich persönlich möchte ich zu allererst eine Unterscheidung von dem Begriff des Gottesdienstes unternehmen: der Dienst, den wir Gläubigen unserem Gott zur Ehre zu vollbringen haben, zeigt sich meines Erachtens nach nicht nur an den zu den Sonn- und Feiertagen zelebrierten Gottesdiensten, die wir miteinander feiern. Gott lässt sich nicht in eine Veranstaltung und in ein Gebäude, eine Kirche, Synagoge, Moschee oder in einen Tempel einsperren. Er ist vielmehr ein mit uns gehender Gott (Hirtengott), der uns zu jeder Zeit umgibt, uns leitet und trägt und ebenso in jedem seiner Geschöpfe wohnt und erfahrbar wird. Der Mensch stellt für mich den wahren Tempel dar, in dem Gott zu Hause ist. Greifen wir nun die Frage nach dem Gottesdienst auf, möchte ich für mich persönlich darstellen, dass in der Hinsicht eine jede zwischenmenschliche Begegnung eine Gotteserfahrung und -begegnung ist. Folglich bildet die Gemeinschaft der Christen, die Kirche, den einen Leib unseres Herrn Jesus Christus. Der Dienst der Nächstenliebe, den wir Christen aus dem Evangelium unseres Herrn herleiten, ist somit für mich die eine, sozial-ethische Seite des Gottesdienstes.
Dennoch benötigen wir Menschen Orte und Gelegenheiten, an denen wir das Gefühl haben, zu einem bestimmten Zeitpunkt, Gott besonders nah sein zu können und ihn auf eine bestimmte Weise anrufen zu können und ihm zu huldigen. Eine Kirche stellt für mich in der Hinsicht somit auch den Ort dar, an dem der Name Gottes, seine Ehre und seine Herrlichkeit wohnen können. Diese Tempel sind in Stein geformter Glaube und Theologie, in dem sich die lebendigen Menschen, Gottes Geschöpfe, unter einem Dach und in einem Namen versammeln. Ihren Glauben versuchen sie hier fernab des Alltagsgeschäftes in bestimmten Weisen zum Ausdruck zu bringen (dem Unsichtbaren etwas Sichtbares hinzuzufügen).

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Vorbemerkungen

1.1 Persönliches Grundverständnis von Gottesdienst

1.2 Art des Gottesdienstes, Art der Gemeinde, Kirchenjahr

1.3 Thema und Gesamtintention

2. Verlauf mit Begründungen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit widmet sich der liturgischen Ausarbeitung eines evangelisch-lutherischen Sonntagsgottesdienstes am 3. Advent unter dem Leitthema „Wege der Vorbereitung“. Ziel ist es, den Gottesdienst nicht nur als rituelle Handlung, sondern als bewussten Raum für Gottesbegegnung, Buße und eschatologische Vorfreude zu gestalten, wobei die Verzahnung von Liturgie und diakonischem Alltag besonders hervorgehoben wird.

  • Theologische Reflexion über das persönliche Gottesdienstverständnis
  • Strukturelle Analyse und Begründung der einzelnen Gottesdienststationen
  • Verbindung von eschatologischer Ausrichtung und sozial-ethischem Handeln
  • Bedeutung von Symbolik, Ritus und Gemeinschaft im liturgischen Vollzug
  • Integration der Adventszeit als Phase der inneren Buße und Vorbereitung

Auszug aus dem Buch

1.1 Persönliches Grundverständnis von Gottesdienst

So wie auch die Gottesbilder in den Menschen unterschiedlicher von ihrer Zahl her nicht sein können, so sind oft auch die Erwartungen und Verständnisse, die die einzelnen Gläubigen an eine der zentralen Gestaltwerdungen ihres Glaubens - dem Gottesdienst - richten, äußerst differenziert. Für mich persönlich möchte ich zu allererst eine Unterscheidung von dem Begriff des Gottesdienstes unternehmen: der Dienst, den wir Gläubigen unserem Gott zur Ehre zu vollbringen haben, zeigt sich meines Erachtens nach nicht nur an den zu den Sonn und Feiertagen zelebrierten Gottesdiensten, die wir miteinander feiern. Gott lässt sich nicht in eine Veranstaltung und in ein Gebäude, eine Kirche, Synagoge, Moschee oder in einen Tempel einsperren. Er ist vielmehr ein mit uns gehender Gott (Hirtengott), der uns zu jeder Zeit umgibt, uns leitet und trägt und ebenso in jedem seiner Geschöpfe wohnt und erfahrbar wird. Der Mensch stellt für mich den wahren Tempel dar, in dem Gott zu Hause ist. Greifen wir nun die Frage nach dem Gottesdienst auf, möchte ich für mich persönlich darstellen, dass in der Hinsicht eine jede zwischenmenschliche Begegnung eine Gotteserfahrung und -begegnung ist. Folglich bildet die Gemeinschaft der Christen, die Kirche, den einen Leib unseres Herrn Jesus Christus. Der Dienst der Nächstenliebe, den wir Christen aus dem Evangelium unseres Herrn herleiten, ist somit für mich die eine, sozial-ethische Seite des Gottesdienstes.

Dennoch benötigen wir Menschen Orte und Gelegenheiten, an denen wir das Gefühl haben, zu einem bestimmten Zeitpunkt, Gott besonders nah sein zu können und ihn auf eine bestimmte Weise anrufen zu können und ihm zu huldigen. Eine Kirche stellt für mich in der Hinsicht somit auch den Ort dar, an dem der Name Gottes, seine Ehre und seine Herrlichkeit wohnen können. Diese Tempel sind in Stein geformter Glaube und Theologie, in dem sich die lebendigen Menschen, Gottes Geschöpfe, unter einem Dach und in einem Namen versammeln. Ihren Glauben versuchen sie hier fernab des Alltagsgeschäftes in bestimmten Weisen zum Ausdruck zu bringen (dem Unsichtbaren etwas Sichtbares hinzuzufügen).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorbemerkungen: Der Autor legt hier sein persönliches, durch Nächstenliebe und ökumenische Offenheit geprägtes Gottesdienstverständnis dar, definiert den Rahmen für den geplanten Gottesdienst und erläutert die zentrale Intention des Themas.

2. Verlauf mit Begründungen: Dieses Kapitel liefert eine detaillierte, phasenweise Aufschlüsselung des Gottesdienstablaufs, wobei für jeden Schritt – vom Einzug bis zum Segen – die liturgische und pädagogische Begründung erläutert wird.

Schlüsselwörter

Gottesdienst, Liturgie, Advent, Vorbereitung, Abendmahl, Eucharistie, Buße, Gemeinschaft, Gottesbegegnung, Nächstenliebe, Gemeindepädagogik, Kirchenjahr, Verkündigung, Segen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit ist eine praktische Ausarbeitung eines evangelisch-lutherischen Sonntagsgottesdienstes für den 3. Advent, eingebettet in eine theologische Reflexion.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind die Verbindung von Gottesdienst und Alltag, die eschatologische Ausrichtung der Adventszeit sowie die Bedeutung von Ritualen und Symbolen für die Gemeinde.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, einen Gottesdienst zu konzipieren, der eine tiefgehende innere Vorbereitung auf die Wiederkunft Christi ermöglicht und dabei die Gemeinde aktiv in den liturgischen Vollzug einbindet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine liturgiewissenschaftliche und praxisorientierte Analyse, unterfüttert mit theologischen Grundlagentexten und pastoraltheologischen Überlegungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert den Gottesdienst in konkrete Phasen (Vorfeld, Eröffnung, Verkündigung, Eucharistie, Sendung) und liefert für jede Station eine fundierte Begründung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Besonders prägend sind Begriffe wie „Gottesbegegnung“, „Gemeinschaft“, „Eucharistie“ und „Liturgie als Ruhepol“.

Welche Rolle spielt das Abendmahl in der Konzeption des Autors?

Der Autor versteht das Abendmahl als Höhepunkt der Versammlung, an dem die Gemeinde mit Christus und untereinander an einem Tisch Gemeinschaft erfährt.

Wie wird die Rolle der Gemeinde in diesem Gottesdienst interpretiert?

Die Gemeinde wird nicht als passives Publikum, sondern als handelndes Kollektiv gesehen, das durch Mitwirkung, Gebet und die gemeinsame Feier des Sakraments den Gottesdienst lebendig gestaltet.

Welchen Bezug nimmt der Autor zum Kirchenjahr?

Der Gottesdienst ist spezifisch auf den 3. Advent zugeschnitten, wobei die Zeit der „inneren Vorbereitung“ und der Buße durch liturgische Zeichen unterstrichen wird.

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Résumé des informations

Titre
Ausarbeitung einer Ev. Messe - Zeitliche Einordnung im Kirchenjahr: 3. Sonntag im Advent
Université
University of Religions Education Moritzburg
Note
1,3
Auteur
Tobias Knöller (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
19
N° de catalogue
V111689
ISBN (ebook)
9783640097708
ISBN (Livre)
9783640558995
Langue
allemand
mots-clé
Ausarbeitung Messe Zeitliche Einordnung Kirchenjahr Sonntag Advent evangelisch Liturgie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Tobias Knöller (Auteur), 2008, Ausarbeitung einer Ev. Messe - Zeitliche Einordnung im Kirchenjahr: 3. Sonntag im Advent, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/111689
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Extrait de  19  pages
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