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Die Rolle der Kreativität im deutschen Bildungssystem

Title: Die Rolle der Kreativität im deutschen Bildungssystem

Term Paper , 2020 , 15 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Sociology - Knowledge and Information
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Ist Deutschland im internationalen Bildungsvergleich gut aufgestellt? Welches Wissen und welche Fähigkeiten müssen die SchülerInnen erlenen, um in der modernen Gesellschaft von heute und morgen erfolgreich zu sein? Seit dem Beginn der PISA-Studie im Jahr 2000 sind die Debatten um das deutsche Bildungssystem aktueller denn je. Um sich der Fragestellung der Notwendigkeit von Kreativitätsförderung in deutschen Schulen anzunähern, ist es in einem ersten Schritt nötig, wichtige Begriffe der Bildungssoziologie zu klären.

Die Bildungssoziologie bearbeitet vielfältige Themen, wobei diese Arbeit sich auf die Institution Schule als Bildungseinrichtung und gesellschaftliche Institution im Bildungsprozess beschränkt. Als Einstieg in das Thema werden soziologische Theorien über den Begriff der Bildung von Émile Durkheim, Talcott Parsons, Theodor W. Adorno und Niklas Luhmann zusammengetragen. Um die heutigen Missstände des deutschen Bildungssystems im internationalen Vergleich aufzuzeigen, wird im Anschluss eine Zusammenfassung der Studienergebnisse der vergangenen PISA-Studien vorgestellt. Außerdem wird erläutert, welche Bildungspolitischen Maßnahmen und Ziele aufgrund der PISA-Ergebnisse in Deutschland formuliert wurden und was die individuelle Förderung damit zu tun hat. Um die Fragestellung zu erörtern, wird geklärt, warum Kreativität in der Wissensgesellschaft und auf dem Arbeitsmarkt benötigt wird. Abschließend wird erörtert, inwiefern die Förderung der Kreativität und anderer Soft-Skills an deutschen Schulen einen Lösungsansatz für die Probleme in der zukünftigen Wissensdarstellen darstellen kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Bildungssoziologie

2.1 Begriffe

2.2 Soziologische Theorien

2.2.1 Émile Durkheim

2.2.2 Talcott Parsons

2.2.3 Theodor W. Adorno

2.2.4 Niklas Luhmann

3 PISA (Programme for International Student Assessment)

3.1 Was ist PISA

3.2 Relevante Ergebnisse und Bildungspolitische Maßnahmen

4 Förderung

4.1 Individuelle Förderung

5 Lösungsansätze für die Wissensgesellschaft anhand der Förderung von Kreativität

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Relevanz der Förderung von Kreativität im deutschen Bildungssystem, um Schülerinnen und Schüler auf die Anforderungen der modernen Wissensgesellschaft und des sich wandelnden Arbeitsmarktes vorzubereiten.

  • Analyse bildungssoziologischer Theorien zur Rolle der Bildung.
  • Untersuchung der PISA-Studien hinsichtlich ihrer Eignung zur Messung von Soft-Skills.
  • Diskussion der Bedeutung von individueller Förderung und Kreativität als Schlüsselkompetenz.
  • Darstellung der Diskrepanz zwischen traditionellen Lehrinhalten und aktuellen Anforderungen der Wissensgesellschaft.

Auszug aus dem Buch

5. Lösungsansätze für die Wissensgesellschaft anhand der Förderung von Kreativität

Es ist allgemein bekannt, dass der technologische Fortschritt an immer mehr Stellen im Arbeitsmarkt dazu führt, dass Arbeitsplätze wegfallen. Dieser Aspekt wurde auch schon häufig diskutiert, doch „die Transformation der modernen Wirtschaft in eine wissensbasierte Ökonomie erleichtert die Lösung keineswegs“ (Stehr, Nico 2006: S. 366). Stehr sagt abschließend zu seinem Artikel, dass die Qualität des Arbeitsangebots und damit das Humankapital der entscheidende Faktor für die Zukunft sei (vgl. ebd. S. 376).

Andere Eigenschaften der Wissensgesellschaft sind die Globalisierung und dass der Dienstleistungssektor des Wissens im Vergleich zur Massenproduktion immer mehr an Bedeutung gewinnt. In der Wissensgesellschaft werden neue und flexiblere Fähigkeiten benötigt, wie z.B. ein lebenslanges Lernen oder ein flexibles Einstellen auf neue Situationen, Technologien etc. Deshalb sind sich Politik, Erziehungswissenschaften und Wirtschaft einig, dass die Fähigkeiten dem Arbeitsmarkt angepasst werden müssen. Zu diesen Fähigkeiten zählt u.a. auch die Kreativität. Die Kreativität zählt auf dem Arbeitsmarkt als eine fachübergreifende Fähigkeit, die funktions- und berufsübergreifend und langfristig auf dem Arbeitsmarkt eingesetzt werden können (vgl. Steinhagen, Alexander 2010: S. 86). „Innovation“ als Fähigkeit von Mitarbeitern wird in diesem Zuge immer wichtiger, was z.B. „kreative Problemlösekompetenz“ (ebd. S. 87) bedeutet. Wie die PISA-Studie zeigt, werden bildungspolitisch vermeintlich wichtigere Grundlagen wie Rechnen und Lesen mittlerweile stark gefördert, wobei die Mängel bei den Softskills wie Pünktlichkeit oder Teamfähigkeit ausgelassen werden (vgl. ebd. S. 88). Rückwirkend zeigen sich diese Vernachlässigungen wiederum in den PISA-Studien, wenn es z.B. um die Problemlösekompetenz bei deutschen SchülerInnen geht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Kreativitätsförderung in deutschen Schulen ein und skizziert den Aufbau der theoretischen und empirischen Analyse.

2 Bildungssoziologie: Das Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Wissensgesellschaft und stellt klassische bildungssoziologische Theorien von Durkheim, Parsons, Adorno und Luhmann vor.

3 PISA (Programme for International Student Assessment): Hier werden Umfang, Ziele und Ergebnisse der PISA-Studien analysiert, um den Status Quo des deutschen Bildungssystems zu bewerten.

4 Förderung: Das Kapitel erläutert das Konzept der individuellen Förderung und hinterfragt, wie diese theoretisch und praktisch in den schulischen Kontext integriert wird.

5 Lösungsansätze für die Wissensgesellschaft anhand der Förderung von Kreativität: Es wird diskutiert, warum Kreativität eine essenzielle Fähigkeit für den Arbeitsmarkt der Zukunft ist und wie sie als Lösungsansatz dienen kann.

6 Fazit: Die Arbeit schließt mit der Bejahung der Ausgangsfrage, betont jedoch den Bedarf an nationalen Studien, die über internationale Querschnittsanalysen hinausgehen.

Schlüsselwörter

Bildungssoziologie, Wissensgesellschaft, Kreativitätsförderung, PISA-Studie, individuelle Förderung, Soft-Skills, Arbeitsmarkt, Bildungssystem, Innovation, Schulentwicklung, Problemlösekompetenz, Mündigkeit, Humankapital, Bildungsziele.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob die gezielte Förderung von Kreativität in deutschen Schulen notwendig ist, um Schüler auf die Herausforderungen einer modernen Wissensgesellschaft vorzubereiten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die Bildungssoziologie, die Auswertung internationaler Vergleichsstudien (PISA), das Konzept der individuellen Förderung und die Anforderungen des zukünftigen Arbeitsmarktes.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob eine stärkere Kreativitätsförderung in deutschen Bildungseinrichtungen angesichts der Anforderungen der Wissensgesellschaft unabdingbar ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch soziologische Ansätze sowie einer Analyse empirischer Daten aus PISA-Studien und bildungswissenschaftlicher Literatur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in die Bildungssoziologie, eine Evaluation der PISA-Ergebnisse, eine Definition individueller Förderung und eine Diskussion über die Relevanz von Kreativität als Soft-Skill.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Bildungssoziologie, Wissensgesellschaft, Kreativität, PISA, individuelle Förderung und Arbeitsmarktanforderungen.

Welche Rolle spielt Wilhelm von Humboldt in der Arbeit?

Humboldt wird als prägende Figur des deutschen Bildungssystems genannt, dessen individualorientierte Bildungstheorie den Ausgangspunkt für das Verständnis von Bildung als Selbstentfaltung bildet.

Warum kritisieren die PISA-Studien Soft-Skills nicht ausreichend?

Die Arbeit stellt fest, dass PISA primär auf schulische Kernkompetenzen (Lesen, Mathematik, Naturwissenschaften) fokussiert und dabei Soft-Skills wie Kreativität oder Teamfähigkeit vernachlässigt.

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Details

Title
Die Rolle der Kreativität im deutschen Bildungssystem
College
University of Kassel
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2020
Pages
15
Catalog Number
V1117247
ISBN (eBook)
9783346480118
Language
German
Tags
rolle kreativität bildungssystem
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2020, Die Rolle der Kreativität im deutschen Bildungssystem, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1117247
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