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Die elektronische Patientenkarte in ausgewählten Ländern der Europäischen Union

Frankreich, Deutschland, Slowenien, Österreich und Italien - Eine vergleichende Bestandsanalyse

Title: Die elektronische Patientenkarte in ausgewählten Ländern der Europäischen Union

Seminar Paper , 2006 , 33 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Reza Fathollah Nejad Asl (Author)

Health - Miscellaneous
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Derzeit gibt es europaweit Anstrengungen zur Anwendung von E-Health und Gesundheitstelematik als Mittel die Gesundheitssysteme zu modernisieren und international wettbewerbsfähig zu machen.
Bei den zahlreichen Modellen kann grob eine Differenzierung vorgenommen werden. Einige Systeme arbeiten mit Netzmodellen (wie Dänemark oder Großbritannien), bei anderen handelt es sich um Kartenmodelle.
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit ausgesuchten Kartenmodellen und zeigt den aktuellen Stand der einzelner Projekte zur elektronischen Patientenkarte in fünf Ländern der Europäischen Union: Frankreich, Deutschland, Slowenien, Österreich und Italien (Region Lombardei).
Die elektronische Patientenkarte stellt eine gesundheitstelematische Anwendung dar. Deshalb erfolgt zu Beginn der Arbeit eine Definition des Begriffes Gesundheitstelematik, um anschließend die Motive telematischen Handelns aufzuzeigen.
Im Haupt- bzw. Ergebnisteil werden die fünf Projekte vorgestellt.
Dazu werden jeweils die organisatorischen Merkmale dargestellt mit einem Blick auf die gesetzliche Grundlage. Bei den Modellen in Deutschland und Frankreich werden zusätzlich Aspekte der Weiterentwicklung ihrer bisherigen Kartensysteme aufgezeigt.
Ferner wird so nicht nur ein Blick in die bisherigen Entwicklungen geworfen, sondern auch die absehbaren und vorgesehenen Weiterentwicklungen der einzelnen Patientenkarten werden mit besonderem Augenmerk auf die Kartendateninhalte betrachtet.
Schließlich erfolgt im letzten Teil die Diskussion der Ergebnisse der Arbeit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Einführung in die Arbeit

1.2. Telematikanwendung im Gesundheitswesen: Die Patientenkarte

2. Material und Methoden

3. Die Patientenkartenmodelle in den einzelnen Ländern (Ergebnisse)

3.1. Frankreich – Carte Vitale 2

3.1.1. Gesetzliche Grundlagen und bisherige Entwicklung

3.1.2. Von der Carte Vitale 1 zur Carte Vitale 2

3.1.3. Erweiterungen bei der zweiten Generation

3.1.4. Der Einführungsprozess

3.2. Deutschland – elektronische Gesundheitskarte (eGK)

3.2.1. Gesetzliche Grundlagen und Organisation

3.2.2. Von der Krankenversichertenkarte zur elektronischen Gesundheitskarte

3.2.3. Erweiterungen durch die eGK

3.2.4. Der Zugriffsmechanismus

3.3. Österreich – e-card

3.3.1. Grundlagen des e-card Projektes

3.3.2. Daten auf der e-card

3.3.3. Die Systeminfrastruktur

3.4. Slowenien – Health Insurance Cared (HIC)

3.4.1. Die Entwicklung der HIC

3.4.2. Die Systeminfrastruktur

3.4.3. Die geplanten Weiterentwicklungen

3.5. Italien – Carta Regionale dei Servizi -- Sistema Informativo Socio Sanitario (CRS-SISS)

3.5.1. Grundlagen und Projektorganisation

3.5.2. Funktion und Funktionalität der CRS-SISS

3.5.3. Daten auf der CRS-SISS

4. Diskussion und Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den aktuellen Entwicklungsstand elektronischer Patientenkarten in fünf ausgewählten EU-Ländern, um die organisatorischen Rahmenbedingungen und technischen Fortschritte im Bereich der Gesundheitstelematik zu vergleichen und deren Beitrag zur Modernisierung der Gesundheitssysteme aufzuzeigen.

  • Vergleichende Bestandsanalyse nationaler Patientenkartenmodelle.
  • Untersuchung der gesetzlichen Grundlagen und der Projektorganisation.
  • Analyse der technischen Spezifikationen und Dateninhalte der Karten.
  • Bewertung der Stufenpläne und zukünftiger Erweiterungsmöglichkeiten.
  • Rolle des Patienten und Ansätze zur Kosteneffizienz (Patient Empowerment).

Auszug aus dem Buch

3.1.3. ERWEITERUNGEN DER ZWEITEN GENERATION

Die neue Kartengeneration zeichnet sich insbesondere durch drei neue Erweiterungen aus: Die persönliche Krankenakte (Dossier Medical Personnel, DMP), das elektronische Rezept und die Aufnahme medizinischer Notfalldaten.

Die persönliche Krankenakte ist der zentrale Datenplatz, wo Ärzte und andere Leistungserbringer patientenbezogene medizinische Daten ablegen können. Diese sensiblen Daten werden auf Servern gespeichert. Die Carte Vitale zusammen mit dem Heilberufeausweis dienen dann als Zugriffsschlüssel auf den Server. Man erhofft sich damit eine bessere Qualität der Versorgung.

Jene Zielsetzung, die bereits bei der Digitalisierung der Abrechnung bei der ersten Generation der Carte Vitale verfolgt wurde – also die Kosteneinsparung – ist u.a. auch das Bestreben bei der Idee des elektronischen Rezeptes. Die bislang papierbasierten Verschreibungen sollen künftig digitalisiert vorgenommen werden.

Nicht nur im Verwaltungsbereich können Kosten gespart werden, sondern auch bei den Arzneimittelausgaben. Mit dem Einsatz des elektronischen Rezeptes können Fehlverschreibungen vermindert und als Folge auch unnötige Nebenwirkungen verhindert werden, insbesondere wenn auf die digitale Krankenakte zurückgegriffen wird. Auch preiswertere Generika können gezielt verschrieben werden.

Der Zugriff in den Bereich des elektronischen Rezeptes erfolgt mit dem bereits beschriebenen 2-Karten-Meschanismus.

Schließlich ist als dritte Erweiterung die Aufnahme von medizinischen Notfalldaten wie die Blutgruppe, die derzeitige Behandlung aber auch der Name des behandelnden Arztes geplant. Dies verlangt einen speziellen Sicherheitsmechanismus, denn nur der Notarzt soll auf diese Daten zugreifen können und dann auch ausschließlich auf die Notfalldaten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Gesundheitstelematik ein und definiert das Ziel, die aktuelle Entwicklung von Patientenkarten in fünf EU-Ländern zu vergleichen.

2. Material und Methoden: Das Kapitel erläutert die verwendete Suchstrategie, bei der primär auf landesspezifische Quellen, Gesundheitsministerien und Datenbanken zugegriffen wurde.

3. Die Patientenkartenmodelle in den einzelnen Ländern (Ergebnisse): Dieser Hauptteil analysiert detailliert die gesetzlichen Grundlagen, technischen Architekturen und den Rollout der Kartensysteme in Frankreich, Deutschland, Österreich, Slowenien und Italien.

4. Diskussion und Fazit: Das abschließende Kapitel synthetisiert die Ergebnisse und stellt die Bedeutung der Patientenkarten für das Gesundheitsmanagement sowie die Rolle des "Patient Empowerment" heraus.

Schlüsselwörter

Gesundheitstelematik, elektronische Patientenkarte, Carte Vitale, elektronische Gesundheitskarte, e-card, Health Insurance Card, CRS-SISS, Gesundheitswesen, Smart-Card, E-Government, Patient Empowerment, Telemedizin, Dateninhalte, Kosteneinsparung, Digitalisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Implementierung und dem Entwicklungsstand elektronischer Patientenkarten in Frankreich, Deutschland, Slowenien, Österreich und Italien.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die organisatorischen Rahmenbedingungen, die gesetzliche Verankerung der Kartensysteme sowie die technischen Infrastrukturen und Sicherheitsmechanismen beim Datenzugriff.

Was ist das primäre Ziel dieser Arbeit?

Das Ziel ist eine vergleichende Bestandsanalyse der Kartenmodelle, um Erkenntnisse über deren Beitrag zur Modernisierung der jeweiligen Gesundheitssysteme zu gewinnen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Der Autor nutzte eine Literatur- und Internetrecherche, bei der bevorzugt auf amtliche Publikationen der jeweiligen Gesundheitsministerien sowie wissenschaftliche Datenbanken zurückgegriffen wurde.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Länderkapitel, die jeweils die gesetzlichen Grundlagen, die technischen Besonderheiten, den Zugriff auf Daten und geplante Erweiterungen der jeweiligen Karte detailliert vorstellen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich über Begriffe wie Gesundheitstelematik, elektronische Patientenkarte, Smart-Card-Infrastruktur und E-Government definieren.

Wie unterscheidet sich das französische Modell von anderen Projekten?

Frankreich zeichnet sich durch eine bereits früh etablierte Generation von Karten aus, wobei bei der "Carte Vitale 2" ein besonderer Fokus auf der Integration von Krankenakten und elektronischen Rezepten liegt.

Welche Besonderheit bietet das österreichische e-card System?

Neben der reinen Funktion als Sozialversicherungskarte ist die e-card in Österreich als Bürgerkarte konzipiert, was den Zugriff auf E-Government-Dienste für den Karteninhaber ermöglicht.

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Details

Title
Die elektronische Patientenkarte in ausgewählten Ländern der Europäischen Union
Subtitle
Frankreich, Deutschland, Slowenien, Österreich und Italien - Eine vergleichende Bestandsanalyse
College
University of Duisburg-Essen  (Institut für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie)
Course
Grundlagen medizinischer Informationsverarbeitung
Grade
2,0
Author
Reza Fathollah Nejad Asl (Author)
Publication Year
2006
Pages
33
Catalog Number
V111836
ISBN (eBook)
9783640166800
ISBN (Book)
9783640190317
Language
German
Tags
Patientenkarte Ländern Europäischen Union Grundlagen Informationsverarbeitung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Reza Fathollah Nejad Asl (Author), 2006, Die elektronische Patientenkarte in ausgewählten Ländern der Europäischen Union, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/111836
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