Gegenstand dieser Arbeit ist die Konzeption eines qualitativen Interviewleitfadens zur Erfassung der Unternehmensreputation auf Basis des Reputationskonzeptes von Eisenegger (2005). Die Erstellung des Interviewleitfadens richtet sich nach den Phasen von Mayer (2008).
Inhaltsverzeichnis
- Konzeption eines vollständigen qualitativen Interviewleitfadens zur Unternehmensreputation
- Die Vorbereitungsphase
- Die Durchführungsphase
- Die Auswertungsphase
- Gruppenbasierte Interviewverfahren
- Gütekriterien in der qualitativen Forschung
- Die sieben Kernkriterien zur Bewertung qualitativer Forschung nach Steinke
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Konzeption eines qualitativen Interviewleitfadens zur Erfassung der Unternehmensreputation. Der Leitfaden basiert auf dem Reputationskonzept von Eisenegger (2005) und orientiert sich an den Phasen von Mayer (2008).
- Entwicklung eines umfassenden Interviewleitfadens zur Erfassung der Unternehmensreputation
- Anwendung des Reputationsmodells von Eisenegger (2005) zur Analyse der drei Dimensionen der Unternehmensreputation: funktionale, soziale und expressive Reputation
- Identifizierung der wichtigsten Stakeholder eines fiktiven Personalberatungsunternehmens (M&F GmbH) und deren Perspektiven auf die Unternehmensreputation
- Integration von Gütekriterien in die Gestaltung des Interviewleitfadens, um die Qualität der Forschung zu gewährleisten
- Vertiefung der Thematik der Unternehmensreputation und ihrer Relevanz für die Praxis
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel befasst sich mit der Konzeption eines vollständigen qualitativen Interviewleitfadens zur Erfassung der Unternehmensreputation. Es beschreibt die Vorbereitungsphase, in der das Forschungsfeld, die Zielgruppe und das Reputationsmodell von Eisenegger (2005) definiert werden. Anschließend werden die verschiedenen Stakeholder des fiktiven Unternehmens M&F GmbH identifiziert und die Stichprobenauswahl erläutert. Die Durchführungsphase des Interviews wird ebenfalls kurz vorgestellt.
Das zweite Kapitel behandelt Gruppenbasierte Interviewverfahren. Es wird ein Überblick über verschiedene Arten von Gruppeninterviews gegeben und deren Einsatzmöglichkeiten und Vor- und Nachteile diskutiert.
Das dritte Kapitel befasst sich mit den Gütekriterien in der qualitativen Forschung. Es werden die sieben Kernkriterien zur Bewertung qualitativer Forschung nach Steinke vorgestellt und erläutert.
Schlüsselwörter
Unternehmensreputation, qualitativer Interviewleitfaden, Eisenegger-Modell, Stakeholder, M&F GmbH, Personalberatung, Stichprobenauswahl, Gruppeninterviews, Gütekriterien, qualitative Forschung
Häufig gestellte Fragen
Was ist Unternehmensreputation nach dem Eisenegger-Modell?
Nach Eisenegger (2005) setzt sich Reputation aus drei Dimensionen zusammen: der funktionalen (Kompetenz), der sozialen (Integrität) und der expressiven Reputation (Attraktivität/Einzigartigkeit).
Wie erstellt man einen qualitativen Interviewleitfaden?
Die Erstellung erfolgt in drei Phasen: Vorbereitung (Definition des Feldes), Durchführung (Interviewsituation) und Auswertung (Analyse der Daten), orientiert an Mayer (2008).
Welche Gütekriterien gelten für qualitative Forschung?
Wichtige Kriterien nach Steinke sind unter anderem Intersubjektivität, Indikation des Forschungsprozesses, empirische Verankerung und die Relevanz der Ergebnisse.
Warum sind Stakeholder-Interviews für die Reputation wichtig?
Da Reputation ein Fremdbild ist, kann sie nur durch die Befragung relevanter Anspruchsgruppen (Stakeholder) wie Kunden, Mitarbeiter oder Partner valide erfasst werden.
Was sind gruppenbasierte Interviewverfahren?
Dabei handelt es sich um Methoden wie Fokusgruppen, bei denen durch die Interaktion der Teilnehmer tiefere Einblicke in gemeinsame Meinungen und Einstellungen gewonnen werden.
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- Anonym (Author), 2021, Unternehmensreputation, Gütekriterien qualitativer Forschung und Gruppenbasierte Interviews. Ein Leitfaden, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1118635